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epa05799322 French President Francois Hollande (C) poses for selfies with locals during a visit to the Zac du Plateau neighborhood in the Ivry Sur Seine, south of Paris, France, 17 February 2017. The Zac du plateau is undergoing a major urban renewal due to be completed in 2018.  EPA/YOAN VALAT / POOL MAXPPP OUT

Selfie mit François Hollande. Bild: YOAN VALAT / POOL/EPA/KEYSTONE

500 «Paten» gesammelt: Will François Hollande doch kandidieren?



Der Wahlkampf in Frankreich nähert sich seiner heissen Phase. Am 17. März läuft die Meldefrist für die Bewerberinnen und Bewerber um das Amt des Staatspräsidenten ab. Zur Wahl am 23. April zugelassen wird nur, wer mindestens 500 Unterschriften von gewählten Amtsträgern vorlegen kann.

Alle bekannten Namen im Kandidatenfeld haben diese Hürde gemeistert. Gleiches gilt für einen, mit dem niemand mehr gerechnet hat: François Hollande. Vertraute des amtierenden Staatschefs hätten die «Patenschaften» in aller Stille beschafft, berichtet die Zeitung «Le Parisien».

Ein Hintertürchen offen halten

Hollande hatte vor drei Monaten angesichts miserabler Umfragewerte seinen Verzicht auf eine zweite Amtszeit verkündet. Nun will er sich offenbar ein Hintertürchen offen halten, «im Falle eines Missgeschicks», wie einer seiner Vertrauten laut «Le Parisien» erklärte.

epa05835024 French Socialist Party (PS), candidate for the 2017 French presidential elections, Benoit Hamon (C) holds an Olympique Marseille's soccer shirt during a presidential campaign visit to Marseille, southern France, 07 March 2017. French presidential elections are planned for 23 April and 07 May 2017.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Benoît Hamon kommt nicht auf Touren. Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE

Damit zielt Hollandes Entourage in erster Linie auf den früheren Bildungsminister Benoît Hamon. Der Kandidat der Sozialisten liegt in den Umfragen deutlich zurück und hat kaum eine Chance, die Stichwahl am 7. Mai zu erreichen. Für eine Last-Minute-Kandidatur von François Hollande bräuchte es allerdings mehr, vor allem einen Verzicht seines ehemaligen Wirtschaftsministers Emmanuel Macron.

Macron im Hoch

Diese Vorstellung ist illusorisch, denn Macron befindet sich im Hoch. In neueren Umfragen liegt er erstmals vor Marine Le Pen, der Kandidatin des Front National. Er profitiert nicht zuletzt von der Selbstdemontage des konservativen Kandidaten François Fillon. In der Stichwahl würde Macron klar siegen.

Die Spekulationen um François Hollandes möglichen Einstieg ins Präsidentschaftsrennen nimmt denn auch kaum jemand ernst. Er ist trotz seines Verzichts nicht wesentlich populärer geworden. «Die Leute haben ihn vergessen», meinte ein sozialistischer Abgeordneter gegenüber «Le Parisien». (pbl)

François Hollande in der Schweiz

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sheez Gagoo 10.03.2017 15:30
    Highlight Highlight Das grösste Missgeschick ist Hollande selbst. Er sollte Frankreich und Europa die Schmach einer weiteren Kandidatur ersparen.
  • phreko 10.03.2017 12:47
    Highlight Highlight Will er noch le Pen ins Amt bringen?
  • Samurai Gra 10.03.2017 11:57
    Highlight Highlight Super Idee.
    Lasst Macron doch mal Probieren
  • rodolofo 10.03.2017 11:44
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