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Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ist schwanger

19.01.2018, 06:2519.01.2018, 08:28

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ist schwanger. Die 37-Jährige und ihr Lebensgefährte Clarke Gayford erwarten im Juni ihr erstes Kind. «Ich werde Premierministerin UND Mama sein», schrieb die Politikerin auf Twitter.

Ardern und ihr Lebenspartner Clarke Gayford würden im Juni Nachwuchs erwarten: «Unser Team wächst von zwei auf drei», schrieb Ardern. Wie viele andere Eltern würden auch sie künftig zwei Dinge unter einen Hut bringen. Sie die Politik und das Elternsein. Er werde der «First Man des Fischens» und «Hausmann» sein. Dazu postete sie zwei grosse Fischhaken und einen kleinen. Gayford ist Journalist und hat in Neuseeland eine eigene Angelsendung.

Weiter erklärte Sie, dass sie ihre Pflichten als Premierministerin genauso ernst wie die als Mutter nehmen würde.

Kurz nach Amtsantritt sah sich Ardern schon mit der Frage nach dem Kinderwunsch konfrontiert: «Planen Sie, Kinder zu haben»? Fragte ein Reporter anfang August 2017. Zu diesem Zeitpunkt wurde Jacinda Ardern gerade offiziell zur Chefin der neuseeländischen Labour Party ernannt. Ardern hatte auf die Journalistenfrage die passende Antwort parat: Das sei heutzutage keine Frage, die einer Frau am Arbeitsplatz gestellt werden sollte, sagte sie.

Diese Frage sorgte in Neuseeland für viel Aufregung. Arderns Stellvertreter in der Partei, Levin Davis, sprach von einem «dummen, sexistischen Kommentar» der Journalisten: «Das sollte 2017 nicht mehr passieren.»

Ardern, die erst seit Oktober im Amt ist, kündigte an, nach der Geburt sechs Wochen Pause zu machen. In dieser Zeit soll sie Vize-Premier Winston Peters vertreten, der Vorsitzende ihres Koalitionspartners New Zealand First (NZF). 

In der internationalen Politik gab es schon seit längerer Zeit keine schwangere Premierministerin mehr. Allerdings ist Ardern keineswegs die erste Regierungschefin, die im Amt ein Kind bekommt. So wurde Pakistans damalige Premierministerin Benazir Bhutto 1989 zum zweiten Mal Mutter. (sda/dpa)

Schwangere Amerikanerin lässt sich von Giraffe inspirieren

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mia_san_mia
19.01.2018 09:37registriert Januar 2014
Gayford :-D
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HeforShe
19.01.2018 11:21registriert November 2016
Ein Premierminister kann auch jederzeit schwer erkranken, einen Unfall haben, schlichtweg: sterben. Eine Regierung ist in der Regel vorbereitet und kann einen Ausfall gut verkraften. Mit den heutigen Kommunikationsmitteln gleich drölfmal.

Es ist alles planbar, der Vizeminister ist bereits in Stellung und die Premierministerin wird ihre Arbeit weiterführen, nachdem sie sich von der Geburt erholt hat. Ich sehe da das Problem nicht.

Eine Frau darf nicht schwanger werden, weil Quark, aber ein oranger Misogynist darf ein Land mit unaufgeklärten Wertvorstellungen gegen die Wand fahren.
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Schwalbekönig
19.01.2018 09:02registriert August 2017
Good News!
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