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More than 20 migrants onboard a dinghy with a broken motor and two shovels try to return back to Turkey as they drift while attempting to reach the Greek Island of Kos after leaving Bodrum, Turkey, September 20, 2015. Many refugees attempt to use Turkey as a springboard into wealthier Europe. REUTERS/Umit Bektas

Am Sonntag kamen erneut Hunderte Migranten aus der Türkei auf den griechischen Ostägäis-Inseln an.
archivbild: UMIT BEKTAS/REUTERS

Zwei Kinderleichen wurden in Griechenland tot an einen Touristenstrand gespült



Zwei stark zersetzte Kinderleichen sind am Sonntag an einem Strand auf der griechischen Ferieninsel Kos angespült worden. Die Leichen wurden zur Autopsie in das örtliche Spital gebracht.

Am Vormittag sei ein mit einer grünen Hose und einem weissen T-Shirt bekleideter Junge im Alter von vermutlich sechs bis zwölf Monaten gefunden worden, teilte die griechische Küstenwache mit. Einige Stunden später sei am selben Ort die Leiche eines drei- bis fünfjährigen Jungen gefunden worden.

Nach griechischen Medienberichten gingen die Behörden davon aus, dass die Kinder zu einer Flüchtlingsfamilie gehörten, die in einem Boot von der Türkei nach Kos gelangen wollte.

Die Ägäis-Insel Kos liegt nahe der türkischen Küste. Auf der gegenüberliegenden Seite, am Strand der türkischen Stadt Bodrum, war am 2. September der dreijährige syrische Flüchtlingsjunge Ailan tot aufgefunden worden. Das Foto mit dem kleinen, im Sand liegenden Leichnam ging um die Welt.

Nach griechischen Behördenangaben ertranken in der Ägäis allein im September mindestens 15 Kinder durch gekenterte Flüchtlingsboote.

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(sda/dpa)

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