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#ThisIsNotConsent – warum Frauen gerade Fotos ihrer Tangas im Netz posten



In diesen Tagen macht auf Twitter und Instagram ein neues Hashtag die Runde: #ThisIsNotConsent (auf Deutsch etwa: Das ist keine Zustimmung). Zahlreiche Frauen nutzen das Hashtag, um Fotos ihrer Reizwäsche auf Social Media zu veröffentlichen.

Vor Gericht berichtete ein Zeuge, dass der Mann das Mädchen am Hals gewürgt habe – und 30 Meter zum Ort des mutmasslichen Tatorts geschleift habe. Diese Schilderungen stritt der Angeklagte ab. Zeugen für die verhandelte mutmassliche Tat gibt es keine.

Die Verteidigerin des Angeklagten über das mutmassliche Opfer:

«Schauen Sie, wie sie angezogen war. Sie trug einen String-Tanga mit einer Vorderseite aus Spitze.»

Die zwölfköpfige Jury (in der auch vier Frauen sassen) sprach den Angeklagten einstimmig frei. Die Entscheidung sorgte im Internet für Aufsehen: Seit der vergangenen Woche teilen Frauen unter #ThisIsNotConsent Fotos ihrer Reizwäsche, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Argumentation der Strafverteidigerin (im Grunde: Reizwäsche = Einladung zum Geschlechtsverkehr) falsch ist. 

Das Hashtag hat auch Deutschland erreicht:

Diese Nutzerin ist von der Jury-Entscheidung empört – und zeigt sich ironisch:

Das Ironie-Level ist strong: «Ich brauch' jemanden, der mir sagt, welcher String weniger zu Vergewaltigung einlädt.»

In Irland wurde zu Protesten gegen die Jury-Entscheidung aufgerufen:

Zahlreiche Frauen glauben der Schilderung des mutmasslichen Opfers:

Im Rahmen einer EU-weiten Befragung erklärten neun Prozent der Iren, dass man für Geschlechtsverkehr nicht nach dem Einverständnis des Gegenübers fragen müsse, wenn dieser oder diese «provokativ» gekleidet sei. (Independent)

Noeline Blackwell, die für eine Organisation arbeitet, die Missbrauchsopfern in Irland hilft, sagt: «Solche Mythen spielen natürlich auch vor Gericht eine Rolle.»

Der #ThisIsNotConsent-Protest hat Folgen: In Irland soll nun untersucht werden, wie in dem Land künftig Fälle sexueller Nötigung verhandelt werden.

(pb)

«Rolling Stone» zieht Text zurück: Wie ein Artikel Opfern sexueller Gewalt schaden könnte

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    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 14.11.2018 15:35
    Highlight Highlight Unfassbar! Aber zum Glück stammt das Urteil nicht aus einem bösen Land wie Russland oder gar einem Afrikanischen Land! Ich will gar nicht wissen, was dann los wäre..

  • Gummibär 14.11.2018 14:01
    Highlight Highlight Die Verteidigerin hat das Tragen der Unterwäsche mit Spitzen als Indiz dafür vorgebracht, dass das Opfer mit der Absicht zu einvernehmlichen Sex in den Ausgang aufgebrochen sei.
    Die irische Abgeordnete Ruth Coppinger hat daraufhin dieses Höschen im Parlament hochgehalten und im Internet zu Protesten gegen diese Argumentation aufgerufen.
    Es darf tatsächlich nicht sein, dass allen Trägerinnen von ähnlicher Unterwäsche Bereitschaft zum Sex in einer Hintergasse unterstellt wird.
    Benutzer Bild
  • rüdhans 14.11.2018 13:54
    Highlight Highlight "... eine 17-Jährige Vergewaltigung vorgeworfen ..."

    Der Typ hat eine Frau 17 Jahre lang vergewaltigt? Oder war sie 17 Jahre alt?
    • Nick Name 14.11.2018 20:12
      Highlight Highlight Grammatikalisch und orthografisch ist im Artikel alles korrekt: "Jährige" gross geschrieben, also eine 17-jährige Frau.
  • stookie 14.11.2018 12:50
    Highlight Highlight Er wurde von einer Jury freigesprochen und dies tendenziell basierend auf zweifel was in einer aussage gegen aussage Situation korrekt ist (in dubio pro reo).
    Aber was NICHT geht ist das die Anwältin sagt:
    “Does the evidence out-rule the possibility that she was attracted to the defendant and was open to meeting someone and being with someone? You have to look at the way she was dressed. She was wearing a thong with a lace front.” und das ist das ganze Problem hierbei. Es geht nicht um die Richter oder die Jury. Es geht um die Anwältin und eine Gesellschaft die so etwas zulässt.
  • Knety 14.11.2018 12:48
    Highlight Highlight Ich bezweifle einmal, dass das Argument mit der Reizwäsche ausschlaggebend für das Urteil war.
    • Garp 14.11.2018 13:59
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht um das Urteil.
  • glüngi 14.11.2018 11:31
    Highlight Highlight absolut krank was dort entschieden wurde.
    man darf anhaben was man will.
    • Apild 14.11.2018 16:36
      Highlight Highlight Nur zum Verständnis, das mit der Reizwäschen ist wirklich krank, hatte aber nichts mit der Entscheidung zu tun, die war ziemlich sicher nicht "krank".
    • Garp 14.11.2018 18:38
      Highlight Highlight Ob die Reizwäsche mit dem Urteil zu tun hatte oder nicht, erfahren wir gar nicht.

      Krank ist aber diese Art von Verteidigung und darum geht es!
  • Tooto 14.11.2018 10:48
    Highlight Highlight Jetzt mal abgesehen von der Tat und dem Ursprung.

    Manchmal frage ich mich wie ich es verdient habe in dieser "Viral-Hashtag" Welt zu leben.
    Kaum jemand glaubt doch wirklich sie verändern was. Das meiste ist selbstsüchtiges Attention-Whoring.
    • Garp 14.11.2018 15:51
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu einer Person, die vergewaltigt wurde und die sich vor Gericht, solche Verteidiger anhören muss, geht es Dir wunderbar. Du kannst wählen und wirst nicht gezwungen in einer Hashtag Welt zu leben, Du brauchst das ja nicht zu lesen.
    • Tooto 14.11.2018 23:10
      Highlight Highlight Nein.
      Ich glaube einfach dass es bessere Wege geht gegen Missstände zu kämpfen anstatt mit Fotos und Hashtags. Ich kaufe einfach den meisten das wahre Interesse an der Sache nicht ab.
      Ich bleibe der Meinung, dass es oftmals selbstsüchtig ist, weil wir schon lange süchtig nach digitaler Bestätigug sind.
    • Apild 15.11.2018 10:15
      Highlight Highlight Oder Anders rum.
      Im Gegensatz zu einer Person, die fälschlicherweise der Vergewaltigung angeklagt wurde und die sich vor Gericht, solche Vorwürfe anhören muss, geht es auch Dir wunderbar. Du kannst wählen und wirst nicht gezwungen in einer Hashtag Welt zu leben, Du brauchst das ja nicht zu lesen.
      Richtig?
  • mxpwr 14.11.2018 10:16
    Highlight Highlight Ich will ja nicht den Spielverderber spielen. Selbstverständlich ist die Wäsche in keinem Fall ein Indiz für Einvernehmen, das Argument ist wirklich kompletter Bullshit und im höchsten Masse verachtenswert. Aus dem Text geht aber nicht hevor, ob der Mann wegen des dämlichen Reizwäsche-Arguments oder wegen berechtigter Zweifel freigesprochen wurde. Das vermeintliche Indiz lässt schlicht überhaupt keine Schlüsse auf eine mögliche Schuld zu, weder in die eine, noch in die andere Richtung.
    • Garp 14.11.2018 11:15
      Highlight Highlight Es geht um die Aussage der Verteidigerin: Durch das tragen der Reizwäsche hätte die junge Frau den Vorfall provoziert.

      Sie spricht nicht einmal von einvernehmlichen Sex.

      Im 21. Jh. sollte es völlig egal sein was Frau getragen hat, wenn sie jemanden wegen Vergewaltigung anklagt.
    • frau_kanone 14.11.2018 11:41
      Highlight Highlight Es geht bei der ganzen Aufregung per se auch nicht um die Schuld / Unschuld des Mannes (dazu ist oben wirklich zu wenig Information vorhanden, obwohl die Schilderung des Würgens und zum Tatort "schleifen" für mich Indizien in eine klare Richtung sind) sondern um die Argumentation der Strafverteidung: Opfer trug Reizwäsche und hat somit den Beschuldigten zum Geschlechtsverkehr eingeladen. Ergo sind alle Frauen die Reizwäsche tragen Freiwild. I mean... da könnte ich grad im Strahl kotzen.
    • Else 14.11.2018 12:22
      Highlight Highlight Danke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • vescovo 14.11.2018 10:14
    Highlight Highlight So lange keine Beweise oder Zeugen vorliegen, gilt halt einfach die Unschuldsvermutung. So auch in diesem Fall. Der Richter hat bestimmt nicht wortwörtlich gesagt "Er ist freigesprochen, weil sie Reizwäsche trug.".
    Vergewaltigungen und Nötigungen sind ein riesiges Problem (ich möchte gar nicht wissen, wie gross die Dunkelziffer ist).
    Wie ich es lösen würde? Ich weiss es nicht... Aber bestimmt nicht indem ich jeden Mann vorsätzlich schuldig spreche.
    • no-Name 14.11.2018 10:36
      Highlight Highlight Ein Falschurteil ist verherend! In jedem Fall! Wird ein Unschuldiger falsch verurteilt ist je nach dem seine ganze Existenz am Ar***, wird ein Schuldiger freigesprochen ist die Psyche und/oder Weltanschauung des Opfers am Ar***. Beides kann einen in den Suizid treiben. Ich möchte nicht richten.

    • Garp 14.11.2018 11:19
      Highlight Highlight vescovo, es geht um die Art der Verteidigung! Die ist unter aller Sau. Sie macht das vermeintliche Opfer schlecht und gibt Männern quasi die Legitimation mit einer Frau Sex haben zu dürfen, wenn diese Reizwäsche trägt.
    • zaphod67 14.11.2018 13:46
      Highlight Highlight Die 'Art der Verteidigung' legitimiert zu gar nichts. Es ist die Aufgabe der Verteidigung (hier eine Frau, gell), alles Zulässige zu unternehmen, um für ihre Mandantschaft ein möglichst günstiges Resultat zu erzielen. Strafverteidiger gehen dabei regelmässig an die Grenzen des guten Geschmacks und auch darüber hinaus. Sich darüber aufzuregen ist völlig unsinnig, zumal - wie schon richtig bemerkt wurde - offen ist, ob das Argument überhaupt zum Freispruch beitrug. Falls das Argument in der Urteilsbegründung auftauchen sollte, DANN gibt es einen Grund, sich aufzuregen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nero1342 14.11.2018 10:13
    Highlight Highlight Denkt eigentlich niemand darüber nach, dass der Freigesprochene eventuell unschuldig ist?
    Er könnte ja reingelegt worden sein...
    • stookie 14.11.2018 10:21
      Highlight Highlight Mit Reizwäsche?
    • Garp 14.11.2018 15:00
      Highlight Highlight @Nero1342 Du meinst die 17-jährige hat ihn aufgefordert sie zu würgen und in die Gasse zu schleifen, damit sie ihm dann eine Vergewaltigung andrehen kann?
    • Apild 15.11.2018 10:22
      Highlight Highlight Lieber Garp (und wie er die Welt sah),
      Er wurde freigesprochen, also waren nicht genügend Beweise vorhanden.
      Niemand von uns weiss, was genau sich abgespielt hat, Ihre Wiederholungen ändern nichts daran, dass der Mann gemäss geltendem Recht freigesprochen wurde.
      Das Reizwäsche Argument ist aber wirklich unter jeder Sau, was aber nicht heisst, dass der Mann schuldig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • asdf asdf 14.11.2018 10:07
    Highlight Highlight Zu den geposteten Bildern kommt mir nur eins in den Sinn. Leere Reizwäsche ist genauso interessant wie eine leere Dose Bier. Nämlich gar nicht mehr. ;)
    • Garp 14.11.2018 11:22
      Highlight Highlight Es gibt Männer die sind halt zu doof, um den Sinn dieses Hashtags zu verstehen!
    • Apild 15.11.2018 10:27
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt, ist der Sinn irgendeines Hastags für mich sehr schwer zu verstehen.
      Finde es auch bezeichnend, dass gefühlte 99% der Hastags von Frauen gemacht werden. Was es verändert, wenn z.B. Sie sich daran beteiligen, erschliesst sich mir schlichtweg nicht.
      Bestes Beispiel finde ich immer noch als Michelle Obama das Schild "Bring back our girls" in den Socialenmedien hochhilt! Ihr gegenüber sitzt der Führer der freien Welt mit der grössten Armee! Aber Sie hält ein Schild, anstatt Ihren Mann zu bitten die Navyseals zu senden.
  • Antigone 14.11.2018 09:57
    Highlight Highlight Frauen in Omawäsche werden nie vergewaltigt, neeenei...
    Es ist die alleinige Schuld der Reizwäsche, momou.
    Das Problem liegt gaaarnicht beim Mann, der seine Triebe nicht in den Griff hat.
    • stookie 14.11.2018 10:22
      Highlight Highlight Du hast recht. Und jetzt verstehe ich das auch mit der Vollverschleierung von Frauen! Da kann einfach unmöglich was passieren.
    • Ramy 14.11.2018 12:21
      Highlight Highlight Natüürlich. Wenn einer gerade drauf und dran ist eine Frau zu vergewaltigen, ihr die Hose abzieht und da dann OmaSlips sieht kommt der doch gleich auf den Gedanken "Oh, scheint als wollte sie heute keinen Sex. hab ich mich wohl getäuscht. Of wiederluege ond en Schöne abe ehne na ond entscholdiged sie dOnanähmlichkeite"
  • Doradal 14.11.2018 09:55
    Highlight Highlight Was sich mir nicht erschliesst ist die Tatsache das dieser Mann überhaupt die Unterwäsche der Frau sieht? Also wie ich das verstanden habe, wurde die Tat in der Öffentlichkeit begangen. Dort tragen die Menschen normalerweise noch Kleidung über der Unterwäsche. Ergo kann das (Nicht-)Argument der "provokativen Reizwäsche" sowieso nicht gelten. Er sieht ja ihre Unterwäsche erst wenn er ihr die Hosen abzieht. Da hat er schon eine Straftat begangen. Ich finde das Gerichtsurteil eine Schande.
    • no-Name 14.11.2018 10:46
      Highlight Highlight https://www.google.ch/search?q=whale+tail+jeans&tbm=isch&ved=2ahUKEwj47PXZzNPeAhUNW1AKHXcrB8gQ2-cCegQIABAC&oq=whale+tale+jea&gs_l=mobile-gws-wiz-img.1.0.30i10.7543.9237..10670...0.0..0.76.271.4......0....1.........0i19j0i10i19.VMlQGQNW3FI&ei=tu7rW_i5M422wQL31pzADA&client=safari&prmd=ivsn&biw=375&bih=553&hl=gsw-ch
    • Bits_and_More 14.11.2018 13:06
      Highlight Highlight Die Miss Sixty Jeans inkl. herausblitzendem Tanga Generation ging dann wohl an dir vorbei.
  • Hierundjetzt 14.11.2018 09:47
    Highlight Highlight ...und woher wusste der Vergewaltiger *vorher* dass Sie einen String trug? Ansonsten gibt ja seine Argumentation keinen Sinn. Hatte das Opfer ein Schild um den Hals?
    • no-Name 14.11.2018 10:46
      Highlight Highlight https://www.google.ch/search?q=whale+tail+jeans&tbm=isch&ved=2ahUKEwj47PXZzNPeAhUNW1AKHXcrB8gQ2-cCegQIABAC&oq=whale+tale+jea&gs_l=mobile-gws-wiz-img.1.0.30i10.7543.9237..10670...0.0..0.76.271.4......0....1.........0i19j0i10i19.VMlQGQNW3FI&ei=tu7rW_i5M422wQL31pzADA&client=safari&prmd=ivsn&biw=375&bih=553&hl=gsw-ch
    • Hierundjetzt 14.11.2018 11:17
      Highlight Highlight ...und das spätere Opfer lief gebückt durch die Gegend, damit man den String sieht -oder was?
    • no-Name 14.11.2018 14:06
      Highlight Highlight Nein, aber deine frage war, wie er das sehen konnte. Und google gibt die antwort. Warum ich geblitzt werde ohne auch nur eine aussage zu machen ist mir rätselhaft...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Läggerli 14.11.2018 09:41
    Highlight Highlight Ich bin mir sicher, dass nach dieser Hashtagaktion die Grabscher das Grabschen sein lassen werden. Mou mou.
    • Micha Moser 14.11.2018 10:15
      Highlight Highlight Über den Fall diskutieren schadet trotzdem nicht.
  • Bettmümpfeli 14.11.2018 09:40
    Highlight Highlight Ich verstehe die Argumentation der Richter und Verteidiger gerade so gar nicht. Woher wusste der mutmassliche Täter von der Unterwäsche des Opfers, bevor er schon mit der Tat begann? Da geht doch was so gar nicht auf.
    Hauptsache wieder einmal ein mutmassliches Opfer unnötig gequält.
    • Arthur Sunil 14.11.2018 10:14
      Highlight Highlight Wo steht etwas zur Urteisbegründung? Ich finde dazu nichts im Artikel
    • Bettmümpfeli 14.11.2018 17:07
      Highlight Highlight @threadripper: wieso steht in meinem Text mutmasslich vor den Worten Täter und Opfer? Was brauchst du noch, damit dir klar wird, dass ich was von Unschuldsvermutung gehört habe?
      @arthur das ist etwas, dass ich sagen wollte, um darzustellen, für wie schlecht ich dieses Urteil halte.
  • Baccaralette 14.11.2018 09:37
    Highlight Highlight Ich gehe nicht auf die Thematik ein, weils echt lächerlich ist.

    Nur - euer Artikel ist voller Widersprüche und Fehler. Ein Zeuge sagt aus, das Opfer sei an den Tatort geschleift worden, 2 Zeilen später - es gibt keine Zeugen für die mutmassliche Tat. Ehm Ich bin jetzt etwas verwirrt, ehrlich gesagt.
    • Marius Egger 14.11.2018 09:53
      Highlight Highlight @Baccara - Team Nicole: Es ist nicht so widersprüchlich: Der Zeuge habe lediglich gesehen, dass das Opfer gewürgt und an den Tatort geschleift worden sei, die Tat (also die mutmassliche Vergewaltigung) selber hat jedoch offenbar niemand gesehen.
    • Garp 14.11.2018 09:55
      Highlight Highlight Der Zeuge hat "nur" das wegschleifen beobachtet, nicht aber die Vergewaltigung selber. Scheint dann weggeschaut zu haben oder es wurde zu dunkel in der Gasse.
    • Baccaralette 14.11.2018 10:12
      Highlight Highlight ja genau ich schaue mir an wie eine Frau gewürgt und weggeschleift wird. Und gehe dann meines Weges. Okay.

      Ich bin nach wie vor gleich verwirrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RAZZORBACK 14.11.2018 09:32
    Highlight Highlight Verstehe ich nicht. Was soll daran so interessant sein... Tangs, Strings oder wie auch immer zu posten?
    Interessiert das wirklich noch irgendwer?
    Kann ich genauso in jedem Versand Katalog mir reinziehen, sollte ich wirklich mal das Bedürfnis haben 🤔
    • Doradal 14.11.2018 09:47
      Highlight Highlight Du hast kein Wort des Artikels verstanden, oder?
    • Hierundjetzt 14.11.2018 09:48
      Highlight Highlight Razzo: Wenn es doch nur ein Informationsgefäss auf watson gäbe, in dem die Lösung stünde....
    • JasCar 14.11.2018 11:41
      Highlight Highlight Beweis: es gibt tatsächlich Menschen, deren Hirn ausschaltet, sobald Stofffetzchen zu sehen sind.
  • lily.mcbean 14.11.2018 09:31
    Highlight Highlight Was mir die Galle hochtreibt ist das man tatsächlich noch über solchen, sorry, BULLSHIT diskutieren muss. Da kommt man einem doch glatt vor man sei in 1905 gelandet!
    Vergewaltigung gehört bestraft, hart! Egal was das Opfer anhatte.
    Das ihre Unterwäsche überhaupt thematisiert wurde ist doch schon komplett krank!
    • Apild 14.11.2018 16:33
      Highlight Highlight Einfach nicht vergessen, es wurde von einer Frau zum Thema gemacht!
    • lily.mcbean 14.11.2018 16:49
      Highlight Highlight Inwiefern macht es das besser? Oder besser gesagt, inwiefern relativiert das die absutdität dieser Aussage?
    • Apild 15.11.2018 11:23
      Highlight Highlight Naja, ein Frau sagt, dass Reizwäsche ein Problem ist, ist ja wohl anders zu werten, wie die gleiche Aussage von einem Mann, oder?
      So wegen selbst betroffen oder nicht!

    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 14.11.2018 09:10
    Highlight Highlight Das man Reizwäsche nicht trägt weil sie besonders bequem ist und gut sitzt sagt schon der Name....

    Aber nur weil ich Turnschuhe trage erwartet ja auch keiner, dass ich mich nur joggend oder hüpfend fortbewege??

    Was ist den mit dem Richter los? Ganz unabhängig davon was/wie passiert ist (ich hab auch schon ins Ohr geflüstert bekommen „würg mich“, was ich nicht cool fand, aber darum schreib ich das hier so), ist das wohl das dümmste und unsinnigste Argument für einen Freispruch.

    • Christian Börner (1) 14.11.2018 10:15
      Highlight Highlight Im Geschworenenprozess ist der Richter nur Verfahrensleiter. Die Geschworenen entscheiden über Schuld und Unschuld. Und wenn die vier Frauen in der Jury streng katholisch erzogene Hausfrauen sind, kann so ein mittelalterlicher Schuldspruch auch 2018 in Westeuropa zustande kommen.
    • no-Name 14.11.2018 10:54
      Highlight Highlight Ah! Klar! Die Religion ist Schuld!

      Also ich war lange genug in einem streng Katholischen Internat (wo im übeigen weder schläge noch sexieller Missbrauch vorkam) um zu wissen das viele Werte gut und wichtig für mich und meine Kinder sind, aber es keinen “Gott” braucht um diese zu vermitteln.

      Aufklärung beginnt bei sich selbst!

      Aber praktisch, dieses Religion-ist-schuld Ding!

      (Ersetze in deinem Text mal katholisch durch jüdisch und Hausfrau durch Banker und dir wird vieleicht bewusst wie du hier argumentierst!)
  • Toerpe Zwerg 14.11.2018 09:06
    Highlight Highlight Reizwäsche? Ein Ausdruck für die Tonne.
    • no-Name 14.11.2018 10:00
      Highlight Highlight Weshalb? Ich mags wenn mich meine Ehefrau mit Reizwäsche reitzt?
    • aglio e olio 14.11.2018 10:15
      Highlight Highlight Ist das dein grösstes Problem bei dem Thema? 😐
    • Toerpe Zwerg 14.11.2018 10:36
      Highlight Highlight Das ist nicht mei Problem, sondern genau Ausdruck DES Problems.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 14.11.2018 08:59
    Highlight Highlight Zumindest die Begründung für den Freispruch ist unter aller Sau. Und das im Jahr 2018...
    • mxpwr 14.11.2018 10:27
      Highlight Highlight Das Argument der Verteidiung war unter aller Sau. Aus dem Artikel geht nicht hervor, ob es der Grund für den Freispruch war.
  • walsi 14.11.2018 08:57
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • x4253 14.11.2018 09:05
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • lykkerea 14.11.2018 09:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Friction 14.11.2018 09:09
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • swisskiss 14.11.2018 08:47
    Highlight Highlight Kein Beweis, keine Zeugen= in dubio pro reo. Mag die Begründung auch mehr als bedenklich sein.

    Aber was mehr zu Denken geben sollte:"...erklärten neun Prozent der Iren, dass man für Geschlechtsverkehr nicht nach dem Einverständnis des Gegenübers fragen müsse, wenn dieser oder diese «provokativ» gekleidet sei."

    Das diese Meinung wohl kaum Frauen vertreten, sind wir bei 18%

    Das Irland nicht für eine ausgeprägte Machokultur bekannt ist, darf man davon ausgehen, dass je weiter südlich in Europa, diese Quote noch höher ist.

    • JoeyOnewood 14.11.2018 09:58
      Highlight Highlight Den letzten Abschnitt hättest du dir sparen können. Das mit der Machoktur ist ziemlicher humbug, viel die grössere Rolle spielt natürlich: Die Religion. Irland ist ein extrem katholisches Land, daher kommen diese Geschlechtervorstellungen von Vorvorgestern.
    • Blutgrätscher 14.11.2018 10:09
      Highlight Highlight "Das Irland nicht für eine ausgeprägte Machokultur bekannt ist..."

      Emmm doch?

      Ich wär nicht erstaunt, wenn die Irish Travellers das machoistischte Volk Europas wären.

      Abtreibung verboten bis 2018, Scheidung bis 1995, bare knuckle boxing, Whiskey, Conor McGregor und Guinness.

      Irland ist für Vieles bekannt, aber sicher nicht für ihre extrem feminine Kultur
    • Baccaralette 14.11.2018 10:13
      Highlight Highlight Swisskiss - du kennst dich mit Irland genau gar nid aus, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Damo Lokmic 14.11.2018 08:33
    Highlight Highlight Im Rahmen einer EU-weiten Befragung erklärten neun Prozent der Iren, dass man für Geschlechtsverkehr nicht nach dem Einverständnis des Gegenübers fragen müsse, wenn dieser oder diese «provokativ» gekleidet sei. («Independent»)

    Ok, das isch sogar mier chli zu strub :x
    • Baccaralette 14.11.2018 10:14
      Highlight Highlight DAS ist Irland, mein Lieber. Leider.
  • El Vals del Obrero 14.11.2018 08:20
    Highlight Highlight Letztendlich übernehmen die genau die Argumentation von Islamisten, wahrscheinlich ohne dass sie das realisieren.

    Einziger Unterschied ist, wie stark die Verhüllung sein muss, das Prinzip ist aber dasselbe.
    • flausch 14.11.2018 09:51
      Highlight Highlight Könnte auch sein weil sie doch ein eher traditionelles Christentum vertreten und somit gar keine Islamistische Argumentation übernehmen müssen...
      Im übrigen ist der Islam jünger als das Christentum. Da er sich auf dieselben Geschichten bezieht und im endefekt beinahe dasselbe Weltbild zeichnet könnte man eher sagen das die Islamisten das christliche Weltbild übernahmen.

      Frauen als minderwertig zu betrachten entspringt absolut christlicher Logik und Moral also bitte werdet erwachsen und glaubt nicht allen scheiss der in einem Buch steht.
      Denkt selber und seid Verantwortungsbewusst!
    • Nik G. 14.11.2018 12:56
      Highlight Highlight Meine Senf da muss ich dir Recht geben. Mit genau solchen Argumenten spielt man den Fanatischen Islamisten in die Hand. Den wenn sich Frauen nicht zugeknöpft präsentieren werden sie Vergewaltigt. Man muss ja denn Mann schützen nicht zum Täter zu werden.
      Burka verbieten aber der Frau die Schuld geben wen sie sich Sexy anzieht?! Ein wenig Shizophren.

Hörner wegen Smartphones? Was uns sonst noch so wachsen könnte (oder sollte)

Wie eine Studie angeblich zeigt, schlägt unser Lebensstil mit Smartphone und Co. bereits auf unsere Anatomie durch. Wir fragen uns, was als nächstes kommen könnte.

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