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Iraks Armee startet Militäreinsatz gegen Kurden in Kirkuk



An der Grenze zwischen der autonomen Kurdenregion im Nordirak und dem Rest des Landes steigen die Spannungen: Die irakische Armee startete am Freitag einen Militäreinsatz zur Rückeroberung der Provinz Kirkuk von den Kurden.

Zuvor hatte die kurdische Autonomiebehörde ihre Kämpfer in der Region Kirkuk in Gefechtsbereitschaft versetzt. Tausende schwer bewaffnete Peschmerga-Kämpfer seien «zur Verteidigung um jeden Preis» bereit, erklärte ein Berater von Kurdenpräsident Massud Barsani.

Ziel des irakischen Vorstosses sei es, Militärstellungen zurückzuerobern, die sie vor drei Jahren an die kurdischen Peschmerga-Streitkräfte verloren hätten, sagte ein irakischer General der Nachrichtenagentur AFP.

Die ölreiche Provinz Kirkuk ist zwischen den Kurden und der irakischen Zentralregierung umstritten, beide Seiten erheben Anspruch auf sie.

Der Angriff der irakischen Streitkräfte erfolgt drei Wochen nach dem Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak, in dem sich nach kurdischen Angaben fast 93 Prozent für die Loslösung ihrer Region vom Irak ausgesprochen hatten. International wird das Votum nicht anerkannt, die Zentralregierung in Bagdad wertet es als Provokation. (sda/afp)

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24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RatioRegat 13.10.2017 18:17
    Highlight Highlight Weshalb wird so eifrig an der territorialen Integrität des Iraks festgehalten? Die Grenzen wurden mit dem Lineal auf der Landkarte gezeichnet, ohne die Lebensrealität in den betroffenen Gebieten zu berücksichtigen.

    Das Bedürfnis der Kurden nach Unabhängigkeit ist nachvollziehbar, insbesondere mit Blick auf das klägliche Versagen der Zentralregierung in Bagdad. Dass sich die Stadt Kirkuk unter kurdischer Kontrolle befindet, liegt daran, dass die irakischen Truppen die Stadt im Jahr 2014 aufgegeben haben.

  • Rumbel the Sumbel 13.10.2017 11:51
    Highlight Highlight Eben haben sie noch zusammen gegen den IS gekämpft und nun bekriegen sie sich selbst. Wegen was? Nicht nur wegen den Unabhängigkeits Bestrebungen der Kurden, auch wegen des Oels!
    • rodolofo 13.10.2017 13:15
      Highlight Highlight Das ist der Rohstoff-Fluch!
      Auf der ganzen Welt sind gerade an Ressourcen reiche "Paradiese" am übelsten dran, weil sie das Rendite-gierige Grosskapital anlocken.
      Gerade kürzlich in der Rundschau auf srf1:
      Glencore-Kohleabbau in Kolumbien:
      Vorher wurde die ansässige Bevölkerung von Paramilitärs mit Anschlägen und mit Massakern vertrieben. Dann kaufte Glencore das ganze Land zu einem Bestechungsgeld von korrupten Regierungsbeamten.
      Beim Abbau der Rohstoffe wird die Umwelt zerstört und vergiftet.
      Es läuft immer wieder nach diesem Schema ab!
      ...
    • rodolofo 13.10.2017 13:22
      Highlight Highlight ...
      Und die Rohstoff-arme Schweiz bietet diesem global organisierten Verbrechen, den "Multinationalen Konzernen" einen steuergünstigen Ort für den Hauptsitz an!
      So wird die Schweiz zur Komplizin, indem sie die Dienstleistungen ihrer Grossbanken und dienstfertige Behörden anbietet, so dass dieses Geschäftsmodell des Neokolonialismus und der modernen Sklaverei weiter florieren kann und viel Geld in die Kassen der Reichen und Super-Reichen spült.
      Alternativen zu diesem System gibt es, aber sie sind vergleichsweise winzig.
      Kurz- und mittelfristig habe ich wenig Hoffnung...
  • Wald Gänger 13.10.2017 10:38
    Highlight Highlight Zum Glück haben die USA die Steine ins Rollen gebracht, die endlich Demokratie, Menschenrechte und Pyjama-Parties in diese Weltregion bringen. Wie man sieht, haben sich dort endlich alle lieb.
    • äti 13.10.2017 11:02
      Highlight Highlight @wald, wozu soll mir dein Kommentar helfen?
    • naherrawan 13.10.2017 11:25
      Highlight Highlight @äti dass die USA lediglich die Rohstoffe haben will und es ihnen am A*sch vorbei geht was für eine Regierungsform in diesen Ländern herrscht. Schliesslich wollen sie ihr Imperium vergrössern.

      Saddam Hussein war ein guter Mann für sein Land.
    • Posersalami 13.10.2017 11:37
      Highlight Highlight Vor allem haben die USA dem Irak eine Verfassung gegeben, welche der äusserst komplexen Gesellschaft Rechnung trägt und für einen Interessenausgleich sorgt. NICHT
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