International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Hurensohn!» – Duterte entschuldigt sich bei Obama 

03.09.18, 06:32 03.09.18, 06:47


Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte hat sich beim Ex-US-Präsidenten Barack Obama für eine üble Beleidigung entschuldigt – allerdings erst mit zwei Jahren Abstand. Duterte hatte Obama im September 2016 während dessen Amtszeit einen «Hurensohn» genannt.

Bei einem Auftritt vor der philippinischen Gemeinde in Jerusalem während eines Israel-Besuchs erklärte er nun: «Es tut mir leid, dass ich diese Worte ausgesprochen habe.»

FILE - In this April 19, 2018 file photo, Philippine President Rodrigo Duterte, right, jokes to photographers as he holds an Israeli-made Galil rifle which was presented to him by former Philippine National Police Chief Director General Ronald

Rodrigo Duterte und General Ronald Dela Rosa, der oberste Polizist der Philippinen Bild: AP/AP

Im Gegenzug verkündete der 73-Jährige auch noch, dass er selbst Obama ebenfalls verziehen habe. Duterte war damals erbost, weil sich der US-Präsident kritisch über sein brutales Vorgehen gegen Drogenkriminelle geäussert hatte. Duterte sagte nach philippinischen Medienberichten vom Montag über sein heutiges Verhältnis zu Obama: «Wir haben unsere Lektionen gelernt. Wir verstehen einander. Wenn Dein Herz nach Vergeben steht, dann vergebe. Ich habe Dir vergeben.»

Zugleich beschrieb Duterte den früheren US-Präsidenten als jemanden, der «kalt» und «immer auf Abstand» gewesen sei. Mit Obamas Nachfolger Donald Trump komme er besser zurecht. Duterte nannte Trump einen «guten Freund von mir, der meine Sprache spricht». In der Amtszeit des philippinischen Präsidenten wurden bislang mindestens 4200 Menschen bei Einsätzen gegen Drogenkriminalität getötet. Menschenrechtler gehen sogar von mehr als mehr als 20'000 Toten aus. (sda/dpa)

Philippinischer Präsident Duterte erzwingt Kuss

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • IDon'tHaveAName 03.09.2018 09:37
    Highlight Mit Obamas Nachfolger Donald Trump komme er besser zurecht. Duterte nannte Trump einen «guten Freund von mir, der meine Sprache spricht».

    Konnte so nicht erwartet werden.

    *Ironie aus*
    38 5 Melden
  • fräulein wunder 03.09.2018 08:34
    Highlight es tut ihm also leid, dass er die worte AUSGESPROCHEN hat. also nicht, dass er ihn für das hält.
    und, dass er obama für kaltherzig hält, trump aber nicht, spricht für sich.
    die beiden sprechen wirklich die selbe sprache...
    können wir den beiden nicht irgendwo in sibirien, wos im umkreis von zig kilometern nichts hat, ein königreich schaffen wo die beiden dann herrschen und walten können wie sie wollen? da hats dann auch keine dealer und ausländer. nur die beiden.
    33 6 Melden
    • swisskiss 03.09.2018 12:17
      Highlight fräulein wunder: Funktioniert nicht. Beides Alphamännchen die sich früher oder später(eher früher) zerfleischen würden. Und im sensiblen Oekosystem des Tundra/ Taiga Typs eine solche Schweinerei zu verursachen, wäre grob fahrlässig. Sondermüll gehört richtig entsorgt!
      8 3 Melden

«Schön männlich!» – hier hat Merkel die wohl besten 30 Sekunden ihrer Amtszeit

Am Samstag war Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast am Parteitag der Jungen Union (JU), der Jugendorganisation ihrer eigenen Partei CDU. Während ihrer gut 45-minütigen Rede erlaubte sich Merkel eine Bemerkung über den neu gewählten geschäftsführenden Bundesvorstand der JU.

Keine einzige Frau war in dieses fünfköpfige oberste Gremium der Partei gewählt worden. «Schön männlich» sei der Vorstand, merkte die Bundeskanzlerin an. «Aber 50 Prozent des Volkes fehlen.» Dabei bereicherten Frauen …

Artikel lesen