DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Italien weist Marokkaner wegen fundamentalistischer Ausfälle aus

08.09.2016, 14:2708.09.2016, 14:46
Angelino Alfano.
Angelino Alfano.Bild: ALESSANDRO BIANCHI/REUTERS

Italien verschärft seine Offensive gegen fundamentalistische Propaganda. Ein marokkanischer Imam habe am Mittwochabend aus Sicherheitsgründen Italien verlassen müssen, sagte Innenminister Angelino Alfano am Donnerstag.

Dabei handle es sich um einen 33-Jährigen, der im norditalienischen Treviso lebte. Er sei per Flugzeug nach Casablanca zurückgebracht worden, berichtete Alfano. Wegen islamistischer Propaganda waren bereits am vergangenen Wochenende zwei Imame aus Italien ausgewiesen worden.

Italien hat in den letzten Monaten die Offensive gegen den islamischen Fundamentalismus verschärft. Seit Anfang 2015 wurden laut dem Innenminister 115 Ausländer wegen radikal-islamischer Aktivitäten aus Italien ausgewiesen. In diesem Jahr waren es 49 Ausländer.

Die Ermittler würden sich stark auf islamische Geistliche konzentrieren, «die unserer Tradition gegenüber feindselig eingestellt sind», berichtete Alfano. (sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Michael L.
08.09.2016 17:30registriert Januar 2014
Sehr gut. Das wünschte ich mir für die restlichen Länder in Europa auch.
302
Melden
Zum Kommentar
avatar
Repplyfire
08.09.2016 17:05registriert August 2015
Richtig so
242
Melden
Zum Kommentar
avatar
Maracuja
08.09.2016 19:05registriert Februar 2016
Statt Nikabträgerinnen zu verfolgen die Hassprediger auszuweisen, scheint mir zweckführender, wenn man die Islamisten bekämpfen will. Da sich unter manchem Nikab allerdings kein armes Opfer, sondern eine überzeugte Islamistin verbirgt, sollte man auch bei denen genauer hinschauen, ob sie Propaganda für den radikalen Islam betreiben.
220
Melden
Zum Kommentar
4
Normandie-Touristin stürzt beim Selfiemachen tödlich von Kreidefelsen

Eine Touristin aus Indien ist von den Kreidefelsen in Étretat in der Normandie in den Tod gestürzt, während sie von sich ein Selfie machen wollte. Der Ehemann der 37-Jährigen, der am Sonntag Zeuge des Unglücks wurde, kam unter Schock in eine Klinik, wie der Sender France bleu am Montag unter Verweis auf die Polizei berichtete. Die Suche nach der Frau am Fuss der 90 Meter hohen Klippen und im Meer dauerte unterdessen an.

Zur Story