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Italien

Italien weist Marokkaner wegen fundamentalistischer Ausfälle aus

Italien weist Marokkaner wegen fundamentalistischer Ausfälle aus

08.09.2016, 14:2708.09.2016, 14:46
Angelino Alfano, Italy's former Minister of Justice reacts during a debate in the upper house of Parliament in Rome March 31, 2011. REUTERS/Alessandro Bianchi/File Photo
Angelino Alfano.Bild: ALESSANDRO BIANCHI/REUTERS

Italien verschärft seine Offensive gegen fundamentalistische Propaganda. Ein marokkanischer Imam habe am Mittwochabend aus Sicherheitsgründen Italien verlassen müssen, sagte Innenminister Angelino Alfano am Donnerstag.

Dabei handle es sich um einen 33-Jährigen, der im norditalienischen Treviso lebte. Er sei per Flugzeug nach Casablanca zurückgebracht worden, berichtete Alfano. Wegen islamistischer Propaganda waren bereits am vergangenen Wochenende zwei Imame aus Italien ausgewiesen worden.

Italien hat in den letzten Monaten die Offensive gegen den islamischen Fundamentalismus verschärft. Seit Anfang 2015 wurden laut dem Innenminister 115 Ausländer wegen radikal-islamischer Aktivitäten aus Italien ausgewiesen. In diesem Jahr waren es 49 Ausländer.

Die Ermittler würden sich stark auf islamische Geistliche konzentrieren, «die unserer Tradition gegenüber feindselig eingestellt sind», berichtete Alfano. (sda/apa)

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Michael L.
08.09.2016 17:30registriert Januar 2014
Sehr gut. Das wünschte ich mir für die restlichen Länder in Europa auch.
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Repplyfire
08.09.2016 17:05registriert August 2015
Richtig so
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Maracuja
08.09.2016 19:05registriert Februar 2016
Statt Nikabträgerinnen zu verfolgen die Hassprediger auszuweisen, scheint mir zweckführender, wenn man die Islamisten bekämpfen will. Da sich unter manchem Nikab allerdings kein armes Opfer, sondern eine überzeugte Islamistin verbirgt, sollte man auch bei denen genauer hinschauen, ob sie Propaganda für den radikalen Islam betreiben.
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