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Zugunglück in Süditalien: «Es ist eine Katastrophe» +++ Zahl der Opfer steigt auf 25

Zwei Züge sind in Süditalien frontal zusammengestossen. 25 Menschen starben, dutzende wurden verletzt. Die Ermittler schliessen menschliches Versagen nicht aus.



Ein Eisenbahnunglück in Süditalien hat mindestens 25 Menschen das Leben gekostet. Zwei Züge waren in Apulien frontal zusammengestossen. Zunächst war die Rede von mindestens 10 Toten, inzwischen ist die Zahl der Opfer auf über 20 gestiegen. Mehr als 30 Menschen seien verletzt worden, fünf von ihnen lebensgefährlich, hiess es am späten Dienstagabend.

Auf TV-Bildern war zu sehen, wie die beiden Züge vollkommen verkeilt und einige Waggons total zerstört sind. «Es gibt viele Tote», sagte der Chef der Einsatzkräfte, Riccardo Zingaro. Der Präsident der Region Barletta-Andria-Trani, Francesco Ventola, sagte, dass in den Trümmern weitere Personen feststecken könnten.

Verletzt wurden vor allem Passagiere, die in den ersten beiden Waggons der Züge sassen. Aus den Trümmern wurde auch ein Kleinkind geborgen, das noch am Leben war und mit einem Helikopter ins Spital gebracht wurde.

An Bord der beiden Züge befanden sich mehrheitlich Pendler und Universitätsstudenten. Der Unfall ereignete sich auf der Linie Corato und Andria auf einer Strecke mit einem einzigen Gleis.

Bari

Bild: screenshot

Der Bürgermeister von Corato, Massimo Mazzilli, schrieb auf seinem Facebook-Account, es sei, als wäre ein Flugzeug abgestürzt. «Es ist eine Katastrophe». Gemäss dem örtlichen Polizeichef Riccardo Zingaro seien Rettungsleute damit beschäftigt, Verletzte «zwischen dem Metall» herauszuziehen. Ministerpräsident Matteo Renzi kündigte an, sofort nach Rom zurückzukehren.

Italian firefighters Vigili del Fuoco inspect the wreckage of two commuter trains after their head-on collision in the southern region of Puglia, killing several people, Tuesday, July 12, 2016.  (Italian Firefighter Press Office via AP)

Rettungskräfte im Einsatz.
Bild: AP/Vigili del Fuoco

(whr/sda/dpa/ap)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Aaron 12.07.2016 20:31
    Highlight Highlight Wird jetz ächt der "Krieg gegen Zugunglücke" ausgerufen?
  • Droidberg 12.07.2016 17:30
    Highlight Highlight Sieht für mich eher so aus, «Als ob zwei Züge ineinander gefahren wären».
  • zettie94 12.07.2016 16:38
    Highlight Highlight Menschliches Versagen wird also "nicht ausgeschlossen".
    Ich denke, das ist mit Abstand die wahrscheinlichste Ursache. Ich kann mich jedenfalls nicht an einen Unfall erinnern, wo die Zugsicherung versagt hat...
    • paper 12.07.2016 17:11
      Highlight Highlight Die Zugsicherung fährt den Zug nicht, die kann keinen Unfall auslösen. Die Zugsicherung ist dazu da, bei menschlichem Versagen einen Unfall zu verhindern. Dass das auch in der Schweiz noch lange nicht immer klappt zeigen die drei Unfälle Granges-Marnand, Neuhausen und Rafz. Alle drei wären mit aktuellen Zugsicherungssystem nicht passiert.
    • danmaster333 12.07.2016 23:58
      Highlight Highlight @paper
      Ich als Fahrdienstleiter kann dir mit Gewissheit sagen: Mit einer Notumgehung (Überbrückung der Sicherungsanlage od. Stellwerk im Volksmund), kann man auch bei moderneren Anlagen so etwas bewerkstelligen... Dass es bei einer Störung länger dauern kann, liegt dann daran, dass die meisten schweizerischen Verkehrsunternehmen streng nach Checklisten/Sicherheitsbestimmungen arbeiten. Denkt das nächste Mal dran, wenn ihr z.B. über die verspätete S-Bahn wettert.
      Sicherheit vor Pünktlichkeit!
    • zettie94 13.07.2016 00:22
      Highlight Highlight Nein, die Zugsicherung fährt den Zug nicht, das stimmt. Sie kann aber trotzdem einen Unfall auslösen, wenn z. B. ein Signal fälschlicherweise grün zeigt, obwohl der Block belegt ist (wobei mir kein Fall bekannt ist, wo das vorgekommen ist).
      Allerdings ist die Diskussion für diese Strecke sowieso überflüssig, da auf diesem Streckenabschnitt gar keine Zugsicherung existiert. Die Strecke ist laut Wikipedia mit "blocco telefonico" gesichert, die Fahrdienstleiter fragen also beim jeweiligen Nachbarbahnhof an, ob die Strecke frei ist und schicken dann den Zug los (was natürlich protokolliert wird).
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