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Schriftsteller kritisierte die Mafia –  und könnte wegen Salvini grosse Probleme bekommen



Der italienische Innenminister, Matteo Salvini, hat angedroht, den Personenschutz des Schriftstellers Roberto Saviano aufzuheben. Dieser hatte im Jahr 2006 das Buch «Gomorrha» über die Mafia in Nepal veröffentlicht und im Anschluss Todesdrohungen erhalten. In den Buch kritisiert er auch die rechten und fremdenfeindlichen Strömungen in Italien, zu denen Salvini selbst gehört.

In einem Facebook-Video bezeichnete der Autor den Innenminister Salvini, Chef der fremdenfeindlichen Lega-Partei, zudem als «Idioten» und sagte, er sei «glücklich» darüber, «einer seiner Feinde» zu sein.

epa06270070 Italian writer Roberto Saviano attends the presentation of his new novel 'Bacio Feroce' (Ferocious kiss) in the Cinema 'Modernissimo' in Naples, 16 October 2017.  EPA/CIRO FUSCO

Roberto Saviano schrieb das Buch «Gomorrha». Bild: EPA/ANSA

Salvini sagte gegenüber «Rai Tre» am Donnerstagmorgen, dass man evaluieren müsse, wie Italien sein Geld ausgibt. Ausserdem sagte er, dass Saviano viel Zeit im Ausland verbringe und stellte die Ernsthaftigkeit der Bedrohung in Frage.

Das Internet reagiert mit Wut:

Andere haben bereits Ideen:

(doz/sda/afp)

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