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150'000 Italiener beantragten in zwei Tagen Grundeinkommen



epa07422084 A view of empty railway tracks during a general strike promoted by the unions on the occasion of International Women's Day, in Naples, southern Italy, 08 March 2019. The general strike, called by the unions throughout the country, will mainly affect the transport sector with possible disruptions for schools and national health service, media reported.  EPA/CIRO FUSCO

Bild: EPA/ANSA

Rund 150'000 Italiener haben in zwei Tagen ihren Antrag auf ein Grundeinkommen eingereicht. Die Anträge trafen bei der Post sowie bei Steuerberatungszentren ein.

Das Bürgereinkommen war eines der wichtigsten Wahlversprechen der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung, die seit Juni mit der rechten Lega in Rom regiert. Die Berechtigten sollen pro Monat mit bis zu 780 Euro unterstützt werden, Familien können bis zu 1300 Euro erhalten.

Den Antrag auf die Mindestsicherung dürfen Italiener und Ausländer einreichen, die seit über zehn Jahren mit Aufenthaltsgenehmigung im Land leben. Arbeitsvermittlungszentren sollen Bezieher des Grundeinkommens bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung helfen.

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Die ersten Zahlungen sollen Ende April oder Anfang Mai überwiesen werden. Das Programm soll 6.6 Milliarden Euro kosten und armutsgefährdeten Menschen Arbeit verschaffen sowie das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Die Bezüge werden bis zu 18 Monate gezahlt und können danach einmal verlängert werden.

Die Regierung rechnet inzwischen mit 60'000 Bewerbungen für die 6000 Stellen als Berufsberater, die in Italiens neuen Arbeitsvermittlungszentren eingesetzt werden sollen. Sie sollen die Bezieher des Grundeinkommens bei der Suche nach einem neuen Job unterstützen. Die Berufsberater sollen mit einem befristeten Vertrag von zwei Jahren angestellt werden. (aeg/sda/apa)

Rom versinkt derzeit im Abfall

Video: srf

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