International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Liveticker

Karte von New York zeigt starke Ungleichheit +++ Russische Spitäler haben kaum mehr Platz

Die Coronavirus-Pandemie dauert weiter an. Alle internationalen News zu Covid-19 im Liveticker.



Schicke uns deinen Input
Team watson
21:03
Trump verteidigt Einnahme von Malaria-Medikament
US-Präsident Donald Trump hat die Einnahme des Malaria-Medikaments Hydroxychloroquin zur Corona-Prophylaxe verteidigt. «Ich denke, es gibt einem ein zusätzliches Mass an Sicherheit», sagte Trump am Dienstag im US-Kongress vor Journalisten. «Das ist eine individuelle Entscheidung.» Hydroxychloroquin sei ein erprobtes Medikament und schade nicht.

Trump hatte am Montag erklärt, er nehme seit etwa eineinhalb Wochen das Malaria-Präparat ein - obwohl es keine belastbaren wissenschaftlichen Belege für eine Wirksamkeit des Medikaments im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt. Das Mittel erhöht nach Angaben der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) aber das Risiko lebensgefährlicher Herzrhythmus-Störungen. Eine Studie hatte bei Einnahme des Medikaments in Kombination mit einem Antibiotikum eine höhere Sterblichkeit bei Corona-Patienten festgestellt.


Nach Angaben von Trumps Leibarzt Sean Conley überwiegen mögliche Vorteile einer Behandlung mit Hydroxychloroquin die damit verbundenen Risiken. Es ist unklar, ob Trump das Mittel nimmt, um einer Infektion mit dem neuartigen Virus vorzubeugen, oder dies in der Hoffnung macht, dass damit mögliche Symptome der Erkrankung Covid-19 milder ausfallen würden. Trump unterzieht sich regelmässig Corona-Tests, die nach Angaben des Weissen Hauses stets negativ ausfielen. (sda/dpa)

20:09
Berliner Fernsehturm erlaubt wieder Blicke von oben
Der Berliner Fernsehturm, ein Touristenmagnet in der deutschen Hauptstadt, öffnet nach knapp zweimonatiger Corona-Zwangspause am Freitag wieder. Ab 11.00 Uhr sollen die Aussichtsplattform und das Restaurant «Sphere» wieder für Besucher zugänglich sein und einen Blick von oben erlauben, wie der Betreiber am Dienstag mitteilte. Jeweils 50 Menschen dürfen gleichzeitig auf die Plattform oder ins Restaurant. Ein Wechsel vom Restaurant auf die Aussichtsetage oder umgekehrt ist dabei nicht möglich, wie ein Sprecher erklärte. Auf der Aussichtsplattform gelte ausserdem eine Maskenpflicht. (sda/dpa)
epa08386376 An aerial view of the TV tower (Fernsehturm) during sunny spring weather in Berlin, Germany, 23 April 2020 (issued 27 April 2020).  Due to contact restrictions that were implemented as part of measures to stem of the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus that causes the COVID-19 disease, gatherings of more than two persons are forbidden in Germany.  EPA/OLIVER LANG  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET
19:42
Niederlande öffnen Schulen, Restaurants, Museen, Kinos
Die Niederlande werden ab dem 1. Juni einen weiteren Schritt zurück in Richtung Normalität machen. Dann sollen alle Schulen und eingeschränkt auch Museen, Theater, Kinos, Restaurants und Cafés wieder geöffnet werden, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag in Den Haag mitteilte. Gaststätten, Theater und Kinos dürften aber vorerst nur jeweils 30 Personen empfangen und überall müsse ein Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Im öffentlichen Nahverkehr müssen Reisende ab dem 1. Juni einen Mundschutz tragen.

Die deutlich positiven Entwicklungen bei den Infektionen rechtfertigten die Lockerungen, sagte Rutte. «Wir dürfen Vertrauen haben, aber wir müssen wachsam bleiben.» Eine nächste Stufe der Lockerungen ist für den 1. Juli geplant. Aus Sorge vor zu grossem Andrang an Stränden und in Städten dürfen Gaststätten und Terrassen nicht bereits am Pfingstwochenende öffnen.

In den Niederlanden wurden bisher 44 141 Corona-Infektionen registriert. 5715 Menschen starben. (Stand 19. Mai) (sda/dpa)
epa08432213 Empty beach pavilions on the Wassenaarse Slag in Wassenaar, The Netherlands, 19 May 2020. From 1 June, food and beverage outlets that had to close due to the corona crisis will be able to open their doors again.  EPA/REMKO DE WAAL
19:35
Vereinte Nationen vermeiden direkte Reaktion auf Trump-Brief
Die Vereinten Nationen haben eine direkte Reaktion auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump zum endgültigen Zahlungsstopp an die Weltgesundheitsorganisation WHO vermieden. «Alle Antworten auf die aufgeworfenen Fragen sind in den Bemerkungen des Generalsekretärs gestern bei der WHO-Jahresversammlung zu finden und ich habe wirklich nichts hinzuzufügen», sagte Sprecher Stéphane Dujarric am Dienstag in New York. UN-Chef António Guterres hatte die WHO in seiner Botschaft am Montag als «unersetzbar» bezeichnet und bekräftigt, dass nach Überwindung der Pandemie erörtert werden müsse, warum das Coronavirus sich so schnell verbreiten und so viel Schaden anrichten konnte. Noch sei die Zeit dafür aber nicht gekommen. Guterres hielt die Rede allerdings vor der Veröffentlichung des Trump-Briefes.

Trump hatte die WHO am Montagabend in einem Brief ultimativ zu «wesentlichen Verbesserungen» innerhalb der kommenden 30 Tage aufgefordert. Ansonsten werde er die US-Zahlungen an die Organisation endgültig einstellen und die Mitgliedschaft der USA in der Organisation überdenken. Was genau Trump fordert, blieb vage. Er macht die Organisation für die hohe Anzahl der Toten in der Coronavirus-Krise mitverantwortlich. (sda/dpa)
19:00
Grenzschliessung zwischen USA und Kanada verlängert
Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus soll die Grenze zwischen den USA und Kanada für weitere 30 Tage weitgehend geschlossen bleiben. Das teilte Kanadas Premierminister Justin Trudeau am Dienstag mit, wie kanadische Medien berichteten. Kanadische Provinzen an der Grenze hätten ein «deutliches Verlangen» nach einer Verlängerung gezeigt und die USA seien dafür «komplett offen» gewesen.

Die zeitweise Grenzschliessung aufgrund der Coronavirus-Pandemie war im März vereinbart und im April schon einmal verlängert worden. Ziel ist, den nicht notwendigen Reiseverkehr zwischen den beiden Ländern zu unterbinden und zugleich den Verkehr wichtiger Waren wie medizinische Ausrüstung und Nahrung zu gewährleisten. (sda/dpa)
A truck crosses the Blue Water Bridge into Port Huron, Mich., from Sarnia, Ontario, Canada, Wednesday, March 18, 2020. The Canada-U.S. border will be closed to non-essential traffic in both directions "by mutual consent," the leaders of both countries confirmed Wednesday as efforts across the continent to contain COVID-19. (AP Photo/Paul Sancya)
17:55
Corona drückt CO2-Emissionen zeitweise um 17 Prozent nach unten
Der tägliche weltweite CO2-Ausstoss ist auf dem Höhepunkt der strikten Corona-Massnahmen zeitweise um etwa ein Sechstel zurückgegangen. Die globalen Tageswerte waren Anfang April um schätzungsweise bis zu 17 Prozent niedriger als im Durchschnitt des Jahres 2019, wie ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» berichtet.

Die von Regierungen getroffenen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 hätten in aller Welt grosse Auswirkungen auf den Energiebedarf gehabt, schreiben die Forscher. Dass grosse Teile der Weltbevölkerung zu Hause hätten bleiben müssen und Grenzen geschlossen worden seien, habe etwa den Verkehr verringert und Konsumgewohnheiten verändert. Allein die Emissionen des Transports an Land sowie des Luftverkehrs hätten am 7. April um 36 beziehungsweise 60 Prozent niedriger gelegen als im Jahresdurchschnitt 2019.

In den ersten vier Monaten des Jahres fielen die Emissionen der Schätzung zufolge um insgesamt etwa 1048 Millionen Tonnen. Besonders stark war der Rückgang in China (minus 242 Megatonnen), den USA (minus 207 Megatonnen) und Europa (minus 123 Megatonnen). Weltweit betrug die Verringerung im Vergleich zu den Monaten Januar bis April 2019 insgesamt rund 8,6 Prozent. (sda/dpa)
epa08350128 The engines of Lufthansa airplanes are covered with plastic foil as the aircraft remain grounded on the northwest side of the Frankfurt Airport in Frankfurt am Main, Germany, 08 April 2020. Several out-of-service Lufthansa planes are indefinitely parked on the airport's northwest runway as the ongoing pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus has prompted huge disruptions to international air travel, with traffic at Frankfurt Airport down by about 95 percent, according to reports. The airline announced in a statement issued on 07 April that it would downsize its fleet by permanently decommissioning at least 43 aircraft (around 6 percent of the total) and shuttering its budget affiliate Germanwings, as the company assessed it would take 'months until the global travel restrictions are completely lifted and years until the worldwide demand for air travel returns to pre-crisis levels.'  EPA/ARMANDO BABANI
17:05
Kaum noch Platz in russischen Spitälern
Im Süden Russlands am Kaspischen Meer stossen die Spitäler wegen der Corona-Epidemie an ihre Grenzen. Selbst Kremlchef Wladimir Putin ist wegen der Lage in Dagestan am Kaukasus beunruhigt. Mehr als 7000 Menschen werden Medienberichten zufolge in den Kliniken behandelt. Es gebe nur noch gut 1000 freie Betten. Mehr als 650 Menschen sind den Behörden zufolge bereits mit dem Virus gestorben.

Der Mufti der Teilrepublik Dagestan, Achmad Abdulajew, sagte, die Helfer in den Bergdörfern könnten lediglich milde Krankheitsverläufe behandeln. Menschen mit ernsthaften Problemen müssten in grössere Städte fahren. «Das ist jetzt unmöglich. Spitäler sind überall überfüllt.» Mediziner in Dagestan berichteten, dass es besonders viele schwere Erkrankungen gebe.

Mehr als 13'000 Menschen sind in der armen und zugleich bevölkerungsreichen Kaukasus-Republik bereits an Sars-CoV-2 erkrankt. Mehr als 40 Ärzte seien mit dem Virus gestorben. Putin ordnete das Militär deshalb an, ein Spital zu bauen. Das Virus breite sich deshalb so schnell aus, weil die Menschen zu spät zum Arzt gingen und sich selbst Medikamente verabreichten, beklagte er.

Die Menschen in der muslimisch geprägten Region hätten die Warnungen der Behörden nicht ernst genommen und zum Beispiel weiter Hochzeiten gefeiert, hiess es in Berichten. Es wird befürchtet, dass es viele neue Fälle am Ende des Fastenmonats Ramadan geben könnte. (sda/dpa)
Russian President Vladimir Putin attends a video conference with officials from the southern province of Dagestan at the Novo-Ogaryovo residence outside Moscow, Russia, Monday, May 18, 2020. Putin pledged to provide additional federal assistance to Dagestan to help cope with the coronavirus outbreak. (Alexei Nikolsky, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)
16:38
Starke Ungleichheit in den USA
«Das sollte das Gewissen unserer Stadt schockieren.» Mit diesen drastischen Worten überschrieb der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses in New York, Mark D. Levine, einen seiner Tweets.

Er veröffentlichte eine Darstellung der Millionenmetropole, die das reiche Manhattan hellrosa färbte - und einzelne Gegenden in dunklem Lila. Erstmals hat die Gesundheitsbehörde der Stadt die Corona-Todesrate nach Postleitzahl veröffentlicht. Die Daten zeigten eine dramatische Ungleichheit, schrieb Levine. Die Todesrate in ärmeren Gegenden, wo viele Schwarze leben, sei «mehr als zehn Mal höher als in wohlhabenderen Gegenden».


16:26
Immer mehr Fälle in Tadschikistan
Im zentralasiatischen Tadschikistan infizieren sich immer mehr Menschen mit dem neuartigen Coronavirus. Die autoritäre Führung der Ex-Sowjetrepublik behauptete lange, das Land sei Corona-frei.

Mittlerweile gebe es täglich 200 neue Fälle, berichteten lokale Medien am Dienstag. Die Zahl der nachweislich Infizierten ist demnach auf inzwischen 1730 gestiegen. Viele Ärzte seien schon erkrankt. 41 Menschen starben nach offiziellen Angaben mit dem Virus. Es wird mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet.

Trotzdem verzichtet das unter Armut leidende Land auf strenge Schutzmassnahmen. Zwar wurden Schüler und Studenten bis Ende August in die Ferien geschickt. Bekleidungsläden und Kosmetikstudios wurden geschlossen. Dennoch sind die öffentlichen Verkehrsmittel mit Fahrgästen überfüllt. Viele Menschen verlassen ihre Häuser, weil es keine Ausgangssperren oder Kontaktverbote gibt.

Anders ist die Situation im Nachbarland Usbekistan, wo es Quarantäne-Massnahmen gibt. Dort infizierten sich bis Dienstag laut offiziellen Angaben mehr als 2800 Menschen. Mindestens 14 Patienten starben Medienberichten zufolge. Um die Folgen der Krise für die Wirtschaft abzufedern, gewährt der Internationale Währungsfonds (IWF) dem Land Kredit-Nothilfen in Höhe von umgerechnet 342 Millionen Euro. Die Epidemie habe erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des zentralasiatischen Landes, so der IWF. (sda/dpa)
15:41
WEF sieht Chance für wirtschaftliche Veränderungen
Während weltweit Regierungen daran arbeiten, ihre Volkswirtschaften zu sanieren, mahnen Experten, die richtigen Ziele für den Wiederaufbau zu setzen. «Wir haben jetzt die Möglichkeit, eine auf Mensch und Planet zentriertere Wirtschaft wiederaufzubauen.»

Dies sagte die leitende Direktorin des Weltwirtschaftsforum (WEF), Saadia Zahidi, während einer Diskussionsrunde im Internet. Jetzt bestehe die unerwartete Chance, Wirtschaft, Transport und Mobilität grüner zu gestalten und darin zu investieren.

Das würde den Wiederaufbau und den gesellschaftlichen Wandel unterstützen, erklärte Zahidi weiter. Es sei bekannt, dass Themen wie das Erdklima viel mehr öffentliche Aufmerksamkeit erhalten haben. Deshalb sei nun der richtige Zeitpunkt, sich auf diese Themen zu fokussieren, um global die Volkswirtschaften belastbarer zu machen.

Das Weltwirtschaftsforum stellte am Dienstag einen Bericht zu Risiken im Zuge der Corona-Krise vor. Darin beleuchten die Autoren unter anderem die vier Bereiche wirtschaftlichen Wandel, Rücksetzer in Sachen Nachhaltigkeit, Sorgen in der Gesellschaft und die Abhängigkeit von Technologie. (awp/sda/dpa)
14:47
Kriminalität in Österreich durch Corona-Beschränkungen fast halbiert
Die Kriminalität ist in Österreich im Zuge der Corona-Krise deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums ist die Zahl der angezeigten Straftaten zwischen dem 16. März und Anfang Mai um rund 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Allerdings habe es deutliche Verschiebungen von der Strassen-, Einbruchs- und Raubkriminalität hin zur Internetkriminalität gegeben, erklärte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Dienstag in Wien. «Und sehr genau hinschauen mussten und müssen wir, wie sich das Thema häusliche Gewalt weiterentwickelt.»

Franz Lang vom österreichischen Bundeskriminalamt sagte, dass es während der strengen Ausgangsbeschränkungen Tage ohne jeden Wohnungseinbruch in der Alpenrepublik gegeben habe. «Das war zuvor seit der Aufzeichnung der Kriminalitätsstatistik überhaupt noch nicht der Fall», so Lang. Der Drogenhandel habe sich derweil eindeutig ins Internet verlagert, da der Verkauf auf der Strasse durch die Ausgangsbeschränkungen stark erschwert wurde. Seitdem die Anti-Corona-Massnahmen gelockert werden, sei bereits wieder ein Anstieg etwa bei Taschen- und Ladendiebstählen zu verzeichnen. (sda/dpa)
13:41
Mehr als 100'000 Corona-Infektionen in Indien
epa08431550 A general view of a shopping street after the city eased the lockdown, during the extended nationwide lock down to curb the spread of the coronavirus disease (COVID19) pandemic, in Bangalore, India, 19 May 2020. According to media reports, the Indian government is expected to extend the ongoing lockdown which has been into force since 25 March to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus, with new guidelines expected to be announced today.  EPA/JAGADEESH NV
In Indien gibt es inzwischen mehr als 100'000 bestätigte Corona-Infektionen. Damit liegt das 1,3-Milliarden-Einwohner-Land auf Platz 11 der globalen Coronazahlen-Liste der amerikanischen John-Hopkins-Universität. Trotz einer zunächst sehr strikten Ausgangssperre im zweitbevölkerungsreichsten Land der Erde hat sich die Kurve nicht abgeflacht. Inzwischen gibt es in Indien mehr Infektionen als in China, dem bevölkerungsreichsten Land. Die Ausgangssperre wurde mittlerweile gelockert und viele Geschäfte, Märkte sowie Fabriken sind wieder geöffnet, auch der öffentliche Verkehr fliesst in mehreren Städten wieder.

Besonders von der Pandemie betroffen ist die Millionenmetropole Mumbai, das Finanzzentrum Indiens, Bollywood-Mekka und das Zuhause eines der grössten Slums der Welt. Dort gehen nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörden den Krankenhäusern auf den Intensivstationen Betten und Beatmungsgeräte aus. Von den mehr als 101'000 Infizierten sind nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums inzwischen mehr als 39'000 wieder genesen. Nach offiziellen Angaben sind mehr als 3160 Infizierte gestorben. (sda/dpa)
13:37
Wien, Prag und Bratislava planen Grenzöffnung ab Mitte Juni
epa08375093 Austrian Foreign Minister Alexander Schallenberg attends a video conference of a four country Foreign Ministers meeting between Austria, Germany, Liechtenstein, Switzerland in Vienna, Austria, 21 April 2020. Due to the ongoing pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus, the annual meeting of the German speaking Foreign Ministers takes place in a video conference.  EPA/MICHAEL GRUBER / POOL
Österreich, Tschechien und die Slowakei haben sich nach Angaben des österreichischen Aussenministeriums auf eine gemeinsame Grenzöffnung ab Mitte Juni geeinigt.

«Wir sind übereingekommen, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen wollen und dass wir Ungarn mit an Bord nehmen», sagte Aussenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Dienstag nach einer Videokonferenz mit seinen Amtskollegen aus Tschechien und der Slowakei, Tomas Petricek und Ivan Korcok.

Die endgültige Entscheidung einschliesslich des genauen Datums könne schon kommende Woche fallen, so Schallenberg zur österreichischen Nachrichtenagentur APA. Derzeit gebe es «intensive Arbeiten daran, mit den Tschechen, Slowaken und den ungarischen Nachbarn ab Mitte Juni wieder zur vollen Reisefreiheit, wie sie vor Corona bestanden hat, zurückzukehren.» (sda/dpa)
12:57
Südsudans Vizepräsident und mehrere Minister an Covid-19 erkrankt
FILE - In this Friday, April 29, 2016 file photo, then South Sudan's First Vice President Riek Machar, left, looks across at President Salva Kiir, right, as they sit to be photographed following the first meeting of a new transitional coalition government, in the capital Juba, South Sudan. Kiir on Thursday, Aug. 9, 2018 was reported by the South Sudan Broadcasting Corporation to have granted amnesty to armed opposition leader Riek Machar and all rebel groups, days after signing a power-sharing agreement in the latest effort to end a five-year civil war. (AP Photo/Jason Patinkin, File)
Südsudans Vizepräsident Riek Machar (im Bild links, rechts ist Präsident Salva Kiir) und weitere Mitglieder der Übergangsregierung in dem Krisenland haben sich mit dem Coronavirus infiziert.

Machar und seine Ehefrau Angelina Teny, die Verteidigungsministerin, würden sich nun 14 Tage lang isolieren, sagte ein Sprecher des Vizepräsidenten und ehemaligen Rebellenführers am Dienstag. Demnach haben sich auch drei weitere Minister infiziert.

Im Südsudan wurden bislang dem Gesundheitsministerium zufolge 347 Covid-19-Fälle bestätigt. Das Land ist nach Jahrzehnten der Konflikte sehr instabil und hat ein schwaches Gesundheitssystem. Der 2013 begonnene Bürgerkrieg wurde zwar 2018 mit einem Friedensabkommen formell beendet. Die erst im Februar gebildete Übergangsregierung von Präsident Salva Kiir und Machar ist aber sehr fragil. Jüngst hatte Ärzte ohne Grenzen gesagt, es seien inzwischen Corona-Fälle in zwei Lagern mit Vertriebenen festgestellt worden. (sda/dpa)
12:09
Emotionen und Vernunft - in verschiedenen Ausführungen
Passiert am Wochenende in Deutschland:
11:20
Tausende Mitarbeiter im deutschen Gesundheitswesen Corona-infiziert
epa08336807 A French doctor is seen at the intensive care unit of the University Hospital in Essen, Germany, 01 April 2020. The University Hospital Essen is treating eight patients from France who are seriously ill with the corona virus. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL
Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in Deutschland nach Angaben des staatlichen Robert Koch-Institut (RKI) mehr als 20'400 Mitarbeiter von Kranken- und Pflegeeinrichtungen mit dem neuartigen Virus infiziert.

Alleine in Spitälern, Praxen, Dialyseeinrichtungen und bei Rettungsdiensten verzeichnete das RKI bislang mehr als 11'800 Corona-Fälle. In Pflege- und anderen Wohneinrichtungen waren es mehr als 8500 Infektionen. Insgesamt 895 erkrankte Mitarbeiter mussten demnach stationär behandelt werden, 61 sind gestorben.

Das Personal in Gesundheitseinrichtungen werde allerdings nur punktuell auf das Virus getestet, schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Das RKI habe auf Anfrage der Zeitung eingestanden, es sei dem Institut nicht bekannt, wie umfassend in den Einrichtungen getestet werde. (sda/dpa)
10:59
Grossbritannien wegen Corona vor Anstieg der Arbeitslosigkeit
epa08341523 A deserted Leadenhall market in the heart of the City of London in London, Britain, 03 April 2020. The United Kingdom is heading to the deepest recession since the financial crisis in 2008 as the coronavirus crisis continues to bite into Britain's economy. Britain's Prime Minister Boris Johnson has implemented social distancing measures banning social gatherings and groups of more than two people. People must stand more than two metres apart. Several European countries have closed borders, schools as well as public facilities, and have cancelled most major sports and entertainment events in order to prevent the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus causing the Covid-19 disease.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA
In Grossbritannien ist die Zahl der Arbeitslosenanträge wegen der Corona-Krise auf den höchsten Stand seit 24 Jahren gestiegen. Von März auf April kletterte sie um 856'500 und damit um 69 Prozent auf 2,1 Millionen und so kräftig wie nie zuvor, wie das nationale Statistikamt ONS am Dienstag mitteilte.

Der Sprung wäre sogar noch höher ausgefallen, gäbe es nicht das Programm der Regierung, 80 Prozent des Gehalts von Beschäftigten zu zahlen, die von ihren Arbeitgebern in vorübergehenden Urlaub geschickt wurden. «Obwohl nur die ersten Wochen der Beschränkungen abgedeckt sind, zeigen unsere Zahlen, dass Covid-19 einen grossen Einfluss auf den Arbeitsmarkt hat», sagte ONS-Experte Jonathan Athow.

Die britische Wirtschaft brach wegen der Corona-Krise in Rekordtempo ein. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im März wegen der Massnahmen gegen die Ausbreitung der Epidemie mit 5,8 Prozent zum Vormonat so stark wie bisher noch nie. Im gesamten ersten Quartal gab es mit 2,0 Prozent den stärksten Rückgang seit der Finanzkrise Ende 2008. (sda/awp/reu)
10:36
Prinz Charles: Helft den Bauern bei der Ernte!
Der britische Thronfolger Prinz Charles (71) hat seine Landsleute dazu aufgerufen, den Bauern in der Corona-Krise bei der Ernte zu helfen. «Das Essen entsteht nicht durch Zauberei», sagte der Prinz in einem am Dienstag veröffentlichen Video.

Die Aufnahmen entstanden in seinem Gemüsegarten auf seinem schottischen Landsitz. Charles unterstützt damit eine Initiative der Regierung und der Agrarwirtschaft: Sie fürchten, dass Obst und Gemüse auf vielen Feldern in Grossbritannien verrotten könnten, da ausländische Arbeitskräfte wegen der Pandemie fehlen. Sie wollen in den kommenden Monaten nun zum Beispiel Studenten als Erntehelfer einsetzen.

Auch der Brexit verschärft die Lage in der Landwirtschaft. Viele Helfer, vor allem aus Osteuropa, haben dem Vereinigten Königreich wegen des Austritts aus der Europäischen Union den Rücken gekehrt.

Hier das Video:


Auf Twitter sorgte der Thread vom offiziellen royalen Twitter-Account Clarence House für Spott und Häme. Der Prinz wurde als «a farmer himself» bezeichnet. «Sie meinen wohl, dass er Land besitzt, nicht dass er darauf auch arbeitet», kommentierte ein Twitter-Nutzer. Ein anderer meinte sarkastisch: «Ich nehme an, Charles wird uns zeigen wie wundervoll Feldarbeit ist, indem er selbst dort arbeiten geht.»

9:46
Dom von Florenz setzt auf Technologie für Abstandsregeln
Besucher der Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz sollen künftig mit speziellen Geräten ausgestattet werden. Die Geräte werden um den Hals getragen und messen den Abstand zwischen Besuchern. Wenn zwei Personen zu nahe beieinanderstehen, wird durch einen Piepton darauf aufmerksam gemacht. Zudem vibrieren und blicken die Geräte.
9:15
Brasilien hat mehr Fälle als Grossbritannien
People wearing face masks shop at street side clothing stores in Brasilia, Brazil, Monday, May 18, 2020. Starting Monday, the city government authorized the opening of some commerce, such as apparel, amid the COVID-19 pandemic. (AP Photo/Eraldo Peres)
Brasilien hat Grossbritannien bei der Zahl der Coronavirus-Infizierten überholt. Dies ist aus den jüngsten Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Montag (Ortszeit) ersichtlich.

Demnach haben sich in dem mit 210 Millionen Einwohnern grössten Land in Lateinamerika 254'220 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – 244'995 in Grossbritannien. Rund 16'800 Menschen sind in Brasilien im Zusammenhang mit dem Virus bisher verstorben.
5:29
EZB-Chefin begrüsst deutsch-französischen Coronavirus-Plan
epa08289153 European Central Bank (ECB) President Christine Lagarde speaks during a press conference following the meeting of the Governing Council of the European Central Bank in Frankfurt am Main, Germany, 12 March 2020.  EPA/ARMANDO BABANI
Die Chefin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat den deutsch-französischen Vorschlag für einen Wiederaufbaufonds gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise begrüsst. Er sei «ehrgeizig, gezielt und willkommen.» Dies sagte Lagarde am Montag in einem Interview mit vier europäischen Tageszeitungen. Auch die spanische Regierung wertete die deutsch-französische Initiative positiv.

«Das zeugt vom Geist der Solidarität und der Verantwortung», den die deutsche Kanzlerin Angela Merkel kürzlich angesprochen habe, sagte die EZB-Präsidentin über den deutsch-französischen Vorschlag. Es könne «keine Stärkung der finanziellen Solidarität geben ohne eine grössere Koordinierung der Entscheidungen auf europäischem Niveau».

Deutschland und Frankreich hatten am Montag einen Plan vorgelegt, der mit 500 Milliarden Euro die tiefe Rezession in der EU durch die Coronavirus-Pandemie bekämpfen soll. Anders als die bisherigen Massnahmen geht es dabei nicht um Kredite, sondern um nicht rückzahlbare Zuschüsse aus dem EU-Haushalt für die am stärksten betroffenen Länder.

Staaten wie die Niederlande oder Österreich lehnen dies ab und wollen nur Darlehen vergeben. Länder wie Frankreich, Italien und Spanien bestehen dagegen auf solchen Transferzahlungen, um ihre ohnehin schon grosse Verschuldung nicht noch weiter zu erhöhen. (sda/afp/dpa)
2:21
Brasilien mit mehr Coronavirus-Infizierten als Grossbritannien
Brasilien hat Grossbritannien bei der Zahl der Coronavirus-Infizierten überholt. Dies ist aus den jüngsten Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Montag (Ortszeit) ersichtlich.

Demnach haben sich in dem mit 210 Millionen Einwohnern grössten Land in Lateinamerika 254'220 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – 244'995 in Grossbritannien. Rund 16'800 Menschen sind in Brasilien im Zusammenhang mit dem Virus bisher verstorben.

Nach den Daten der in den USA beheimateten Johns-Hopkins-Universität liegt das Land mit kontinentalen Ausmassen damit bei der Zahl der Todesopfer weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten rückt es auf Platz drei der am schwersten betroffenen Länder vor Grossbritannien und hinter den USA und Russland.

Die Dunkelziffer der Infizierten dürfte unter anderem aufgrund fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse noch weit höher liegen.
Der strukturschwache Norden und der Nordosten Brasiliens sind nach einer Erhebung des Portals «G1» am meisten betroffen. Die fünf Städte mit der höchsten Infektionsrate und auch mit der höchsten Mortalitätsrate liegen allesamt im Bundesstaat Amazonas. (sda/dpa)
1:28
Geschäfte in Katar schliessen bis Ende Mai
In Katar müssen von diesem Dienstag an fast alle Geschäfte schliessen. Alle Geschäftsaktivitäten müssen zudem eingestellt werden. Die Regelung gilt bis zum 30. Mai.

Damit solle die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur QNA in der Nacht auf Dienstag weiter aus einem Kabinettsentscheid. Ausgenommen seien lediglich Apotheken, Lebensmittelläden und Lebensmittellieferanten, hiess es zudem. (sda/reu)
0:04
Mehr als 90'000 Corona-Tote in den USA
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in den USA nach Angaben von Wissenschaftlern mehr als 90'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Das ging am Montagabend (Ortszeit) aus den Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die Zahl der bestätigten Infektionen in den USA lag der Uni zufolge bei mehr als 1,5 Millionen. Weltweit sind mehr als 4,7 Millionen Fälle bekannt.

Noch vor wenigen Wochen war das Institut IHME der Universität Washington in Seattle davon ausgegangen, dass sich die Opferzahl im Hochsommer bei etwa 90'000 stabilisieren würde. Mittlerweile gehen die Wissenschaftler davon aus, dass die Zahl der Toten in den USA bis Ende des Monats auf rund 110'000 Tote ansteigen könnte. Erst ab Ende Juli könnte sich die Opferzahl dann bei rund 145'000 stabilisieren.
23:47
Trump nimmt umstrittenes Malaria-Medikament als Prophylaxe
President Donald Trump gestures as he leaves a meeting with restaurant industry executives about the coronavirus response, in the State Dining Room of the White House, Monday, May 18, 2020, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump
US-Präsident Donald Trump nimmt nach eigenen Angaben ein Malaria-Medikament als Coronavirus-Prophylaxe. Er nehme seit etwa eineinhalb Wochen Hydroxychloroquin ein, sagte Trump am Montag im Weissen Haus. Er habe «sehr gute Dinge» über das seit Langem zugelassene Malaria-Präparat gehört, sagte Trump.

Auf Nachfrage nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Nutzen einer solchen Prophylaxe behauptete Trump, er habe dazu viele Anrufe bekommen und viele Ärzte und Krankenschwestern nähmen es auch vorsorglich ein. Er habe die Einnahme des Medikaments mit dem Arzt des Weissen Hauses abgestimmt.

Trump hatte im März und April immer wieder für Hydroxychloroquin als Therapie für Patienten geworben, die an der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenerkrankung Covid-19 litten. Ende April warnte die US-Lebensmittel- und Arzneibehörde (FDA) allerdings vor dem angeblichen Wundermittel: Es gebe keine belastbaren Beweise einer Wirksamkeit gegen Covid-19, das Mittel erhöhe aber das Risiko lebensgefährlicher Herzrhythmus-Störungen, hiess es.

Hydroxychloroquin ist in den USA auch zur Behandlung der Autoimmunkrankheit Lupus und von Arthritis zugelassen. Es laufen derzeit mehrere Studien, die einen möglichen Nutzen des Medikaments im Zusammenhang mit Covid-19 untersuchen.
21:42
Auseinandersetzungen bei Corona-Protesten in Chile
Bei Protesten wegen der Corona-Krise haben sich Demonstranten und Polizisten in einem Vorort von Santiago de Chile heftige Auseinandersetzungen geliefert. Die Bewohner von El Bosque errichteten Barrikaden und warfen Steine auf Polizisten.

Die Beamten setzten Wasserwerfer und Tränengas ein, wie der Radiosender Cooperativa am Montag berichtete. Die Ortschaft El Bosque im Süden der Hauptstadt steht wegen der grassierenden Corona-Pandemie seit rund einem Monat unter Quarantäne. Viele Bewohner können deshalb ihrer Arbeit nicht nachgehen.

«Wir sehen, dass die medizinische Pandemie auch zu einer sozialen Pandemie führt», sagte Bürgermeister Sadi Melo. «Seit vier Wochen stehen wir hier unter Quarantäne, die Leute haben kein Geld, und Lebensmittel und Hunger sind ein Thema.» Er rief die Regierung dazu auf, Nahrungsmittel in der Gemeinde zu verteilen.

In Chile haben sich bislang 46'059 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 478 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Wegen des starken Anstiegs der Infektionen hatte die Regierung des südamerikanischen Landes zuletzt den gesamten Ballungsraum um die Hauptstadt Santiago de Chile unter Quarantäne gestellt. (sda/dpa)
20:26
Kurz gegen Zuschüsse zum Wiederaufbau der Wirtschaft in der EU
Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich kritisch zu dem von Deutschland und Frankreich vorgeschlagenen Wiederaufbauplan für die europäische Wirtschaft geäussert. Österreich halte an seiner Position fest, dass von der EU rückzahlbare Kredite und keine Zuschüsse an Krisenstaaten vergeben werden sollten, sagte Kurz am Montag in Wien. «Wir werden uns weiterhin solidarisch zeigen und Länder, die am stärksten von der Coronakrise betroffen sind, unterstützen, jedoch muss dies über Kredite erfolgen und nicht über Zuschüsse», hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA aus dem Bundeskanzleramt. «Unsere Position bleibt unverändert», schrieb der konservative Politiker auch im Kurznachrichtendienst Twitter.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron hatten am Montag ein Programm zur wirtschaftlichen Erholung der EU im Umfang von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen. Dies könnte vor allem von der Pandemie stark betroffenen Staaten wie Italien und Spanien Luft verschaffen. Der Plan muss allerdings von allen 27 EU-Staaten einstimmig beschlossen werden. Die Milliardensumme soll demnach im Namen der EU am Kapitalmarkt aufgenommen werden und im Rahmen des mehrjährigen EU-Finanzrahmens als Hilfen an Krisenstaaten gehen. (sda/dpa)
Austrian Chancellor Sebastian Kurz attends a news conference about aid programs for the local gastronomy industry following the coronavirus measures, in Vienna, Austria, Monday, May 1, 2020. (Hans Punz/Pool via AP)
19:25
Erdogan kündigt viertägige Ausgangssperre zum Ende des Ramadan an
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat wegen der Corona-Krise eine viertägige Ausgangssperre über die Feiertage am Ende des Fastenmonats Ramadan angekündigt. Sie beginne am Vorabend des sogenannten Zuckerfests in der Nacht zum 23. Mai und ende am 26. Mai, sagte Erdogan am Montag nach einer online abgehaltenen Kabinettssitzung in Istanbul. Die Massnahme gelte für das ganze Land.

Die Türkei erlässt seit Wochen weitgehende Ausgehverbote in ausgewählten Provinzen über das Wochenende oder an Festtagen. Bis Dienstag - einem Feiertag in der Türkei - gilt etwa noch eine Ausgangssperre in 15 Städten und Provinzen, darunter in Ankara, Istanbul und Izmir. Erdogan sagte, er hoffe, dass die Ausgangssperren nach dem Zuckerfest aufgehoben werden könnten. Reisebeschränkungen für 15 Städte, darunter Ankara und Istanbul, würden allerdings um weitere 15 Tage verlängert. Damit bleiben die Regionen vorerst weitestgehend abgeschottet.

In ausgewählten Moscheen würden zudem ab dem 29. Mai wieder Gebete zugelassen, sagte Erdogan. Schulen, die seit dem 16. März geschlossen sind, sollen ab September wieder öffnen. Senioren ab 65 Jahren und unter 20-Jährige, für die seit dem 21. März ein tägliches Ausgehverbot gilt, dürften wie auch schon vergangene Woche an ausgewählten Tagen vor die Tür.

Der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca teilte am Montag mit, an einem Tag seien 1158 neue Coronavirus-Fälle gemeldet worden, damit stieg die Zahl der gemeldeten Infizierten auf rund 151 000. An einem Tag seien zudem 31 Menschen mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 4171.

Die Türkei hatte am 11. März ihren ersten Coronavirus-Fall gemeldet und zahlreiche Massnahmen erlassen, die aber nun schrittweise wieder gelockert werden. (sda/dpa)
Somalian refugees living in Turkey, wearing face masks for protection against the coronavirus, walk in popular Tunali Hilmi Street, just hours before the start of a four-day curfew declared by the government in an attempt to control the spread of coronavirus, in Ankara, Turkey, Friday, May 15, 2020. Teenagers were able to leave their homes for the first time in 42 days on Friday, as their turn came for a few hours of respite from Turkey's coronavirus lockdowns.(AP Photo/Burhan Ozbilici)
18:33
Spanien: Wegen Corona verschobene Wahlen finden am 12. Juli statt
Im Corona-Hotspot Spanien werden die wegen der Pandemie im Frühjahr im Baskenland und in Galicien verschobenen Regionalwahlen am 12. Juli nachgeholt. Das gaben die Regierungen der beiden sogenannten Autonomen Gemeinschaften am Montag bekannt. Die Abstimmungen sollten ursprünglich am 5. April stattfinden. Sie waren aber Mitte März wenige Tage nach Ausbruch der Corona-Krise in Spanien auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Der baskische Regionalpräsident Íñigo Urkullu und sein Amtskollege aus Galicien, Alberto Núñez Feijóo, betonten beide auf Pressekonferenzen, sie hätten ihre Entscheidungen nach Beratungen mit Experten und mit Politikern der Opposition getroffen. Beide versicherten, es gebe Garantien dafür, dass die Wahlen unter guten und sicheren sanitären Bedingungen werden stattfinden können.

Mit mehr als 27 500 Toten und über 230 000 Infektionen ist Spanien eines der von der Pandemie weltweit am schwersten betroffenen Länder. Die Zahlen werden aber seit Wochen besser. So sank die Zahl der pro Tag mit Covid-19 gestorbenen Menschen am Sonntag auf 87 und damit erstmals seit zwei Monaten unter die Marke von 100. Am Montag meldete das spanische Gesundheitsministerium noch 59 Todesopfer binnen 24 Stunden. (sda/dpa)
epa08430464 A handout photo made available by the office of the Prime Minister of Spain ('La Moncloa') shows Spanish Prime Minister Pedro Sanchez (C) chairing the meeting of the Coronavirus Evaluation and Follow-up Committee held at Moncloa Palace in Madrid, Spain, 18 May 2020.  EPA//BORJA PUIG DE LA BELLACASA/MONCLOA / HANDOUT HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
17:50
Uber streicht 3000 weitere Jobs
Der Fahrdienst-Vermittler Uber baut in der Corona-Krise nach Medienberichten zum zweiten Mal binnen weniger Wochen tausende Arbeitsplätze ab. Nun sollen 3000 Jobs wegfallen, wie aus einer E-Mail des Uber-Chefs Dara Khosrowshahi hervorgehe, die dem «Wall Street Journal» und dem US-Sender CNBC vorlag.

Erst Anfang des Monats hatte Uber angekündigt, 3700 seiner damals rund 27 000 Stellen abzubauen und rund eine Milliarde Dollar kosten einsparen zu wollen. «Das aktuelle Geschäft kann nicht annähernd unsere Kosten ausgleichen», zitierte das «Wall Street Journal» aus Khosrowshahis E-Mail. Uber schrieb schon lange Verluste.

Bei Uber drückte die Corona-Krise deutlich auf das Kerngeschäft mit Fahrdiensten, während es ein deutliches Plus bei der Essenszustellung im Teildienst Uber Eats gibt. Das oft als Taxi-Schreck bezeichnete Unternehmen setzt deshalb laut Medienberichten zur milliardenschweren Übernahme des Essenslieferdienstes Grubhub an. (awp/sda/dpa)
FILE - In this Nov. 15, 2019, file photo an Uber office is seen in Secaucus, N.J. Uber lost $2.9 billion in the first quarter as its overseas investments were hammered by the coronavirus pandemic. (AP Photo/Seth Wenig, File)
17:27
Berlin und Paris für Wiederaufbauplan in Höhe von 500 Milliarden Euro
Deutschland und Frankreich schlagen gemeinsam ein europäisches Programm im Umfang von 500 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise vor. Dies geht aus einer deutsch-französischen Erklärung hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag.

Fünf wichtige Punkte aus dem Vorschlag vom Montag:

- Umfang des Wiederaufbauprogramms sollen 500 Milliarden Euro für die ersten Jahre des nächsten siebenjährigen EU-Haushaltsrahmens sein.

- Die EU-Kommission soll die 500 Milliarden Euro als Schulden am Kapitalmarkt aufnehmen. Die EU-Staaten müssten dafür im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU Garantien geben.

- Das Geld soll im Rahmen des EU-Haushalts vor allem an Krisenstaaten vergeben werden, und zwar als Zuwendungen und nicht als Kredite.

- Die auf EU-Ebene aufgenommenen Schulden sollen über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren aus dem EU-Haushalt abgestottert werden.

- Ein solches Programm müssten alle 27 EU-Staaten einstimmig billigen. Die Erweiterung des Haushaltsrahmens - im Fachjargon: Erhöhung der Eigenmittelobergrenze - muss zudem in allen EU-Staaten ratifiziert werden, in Deutschland vom Bundestag.

Der deutsch-französische Vorstoss für einen europäischen Wiederaufbaufonds nach der Corona-Krise soll nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel den Zusammenhalt in der EU sichern. «Ziel ist, dass Europa gestärkt, zusammenhaltend und solidarisch aus dieser Krise kommt», sagte Merkel am Montag in Berlin. Da das Coronavirus sich in den europäischen Ländern unterschiedlich stark auswirke, sei der Zusammenhalt in der Union gefährdet.

Merkel warb daher für eine «aussergewöhnliche, einmalige Kraftanstrengung», zu der Deutschland und Frankreich bereit seien.

Macron forderte eine stärkere Zusammenarbeit in Europa im Bereich Gesundheit. Dieses Europa der Gesundheit habe es nie gegeben, sagte Macron. Es müsse nun Priorität werden. Europa müsse mit konkreten Kompetenzen ausgestattet werden - etwa bei gemeinsamen Lagern von Schutzmasken, Tests oder der Ausarbeitung von Präventionsplänen.

Es habe zu Beginn der Epidemie Mängel und Verzögerungen bei der Reaktion der Europäischen Union gegeben, sagte Macron bei der Pressekonferenz, bei der Merkel in Berlin per Video zugeschaltet war.

In einer gemeinsamen Erklärung von Deutschland und Frankreich heisst es, dass auch die Produktionskapazitäten von medizinischen Produkten stärker gefördert werden müssen. Auch bei Impfstoffen müsse Europa mit einer Stimme sprechen und einen europäischen und globalen Zugang sicherstellen. Man brauche eine EU-«Health Task Force» im Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten. Generell gelte es, dass Europa im Bereich Gesundheit unabhängiger werde. (sda/dpa)
German Chancellor Angela Merkel arrives for a news conference with French President Emmanuel Macron, connected by video, after a joint video conference in Berlin, Germany, Monday, May 18, 2020. One topic was the corona pandemic and its consequences. (Kay Nietfeld/dpa via AP)
16:42
400 Soldaten helfen bei der österreichischen Post aus
Wegen einer Häufung von Coronavirus-Infektionen helfen rund 400 Soldaten derzeit in einem Logistikzentrum der österreichischen Post aus. Das teilte Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am Montag mit.

Am Wochenende sei das Areal im Bundesland Niederösterreich desinfiziert worden, in der Nacht hätten die Soldaten und Zivilbediensteten dann mit der Arbeit begonnen. Sie ersetzten dabei die gesamte Mannschaft der Post in der Logistikhalle in Hagenbrunn. Der Einsatz sei vorerst auf zwei Wochen befristet. Die Post hat nach eigenen Angaben zudem für ein weiteres Zentrum um Unterstützung gebeten.

Die Häufung der Fälle in den beiden Zentren dürfte auf Leiharbeitsfirmen zurückgehen, deren Mitarbeiter bei der Post eingesetzt werden. Auch Fälle in einer Wiener Flüchtlingsunterkunft sollen damit in Verbindung stehen, da einige der Bewohner bei den Leiharbeitsfirmen beschäftigt waren.

Wegen der Häufung bei Leiharbeitern wurde in Wien zudem ein Kindergarten vorübergehend geschlossen, weil sich eine Mitarbeiterin und ein Kind mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Im Zusammenhang mit diesen verknüpften Fällen befanden sich nach Angaben der Stadt Wien am Montag mehr als 400 Personen in Quarantäne. (sda/dpa)
16:12
Schulen fast überall in der EU wieder geöffnet - aber nicht für alle
epa08429048 School children arrive to an elementary school in Brunn am Gebirge, Austria, 18 May 2020. School children return to their classrooms after the Austrian government loosened its coronavirus Covid-19 lockdown measures.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
Kinder und Jugendliche in 22 der 27 EU-Staaten gehen nach der ersten Welle der Corona-Pandemie inzwischen wieder zur Schule. Dies teilte die kroatische Bildungsministerin Blazenka Divjak am Montag nach einer Videokonferenz mit den übrigen EU-Staaten mit.

Allerdings habe noch kein Land alle Schulen für alle Schüler geöffnet, sondern jeweils nur für ausgewählte Gruppen und unter strengen Auflagen. Negative Folgen wie zusätzliche Ansteckungen seien noch nicht registriert worden.

Rund 20 Staaten hätten sich zudem entschlossen, die üblichen Abschlussprüfungen anzusetzen, wenn auch teils unter erleichterten Bedingungen, sagte Divjak weiter. Einige Länder hätten die Prüfungen gestrichen oder verschoben.

Grundsätzlich seien sich die Minister einig gewesen, dass die Umstellung auf digitales Lernen gut geklappt habe. Dennoch werde jetzt geprüft, was verbessert werden könne, vor allem für ärmere Familien. In einigen Staaten würden Sommerkurse angeboten, um versäumten Stoff nachzuholen, sagte die kroatische Ministerin. Kroatien hat derzeit den Vorsitz der EU-Länder. (sda/dpa)
15:43
Ansturm auf Friseure - Bergamos Bürgermeister stutzt Mähne
Wildwuchs auf dem Kopf - nach zweieinhalb Monaten öffnen in Italien auch wieder Friseure. Der Bürgermeister des Corona-Hotspots Bergamo nutzte als einer der ersten die Gelegenheit, seine Haare wieder in Ordnung zu bringen. «Jetzt beginnt wirklich die Phase 2», schrieb Giorgio Gori am Montag auf Facebook über Fotos, die ihn beim Friseur zeigten. Phase 2 steht für die Lockerungen der Ausgangssperren in Italien.



Bergamo ist eine der am meisten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen italienischen Regionen. Auf dem Höhepunkt der Krise, mussten die vielen Leichen mit Militärwagen aus der Stadt gebracht werden, was international als Alarmsignal galt.

Seit Montag dürfen auch hier wieder Läden, Bars und eben Friseure öffnen. Viele Menschen scheinen die Bilder der Toten bereits vergessen zu haben. Bürgermeister Gori kritisierte die Menschen, die Abstandsregeln nicht befolgten und keine Atemschutzmasken trügen. «Reichen Hunderte Tote in unserer Stadt nicht? Wollen wir in einem Monat wieder in Schwierigkeiten stecken.» (sda/dpa)
15:16
Berlin und Paris planen Initiative für WHO-Reform
Deutschland und Frankreich planen nach den Worten des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn eine Initiative für eine Reform der Weltgesundheitsorganisation WHO. «Die WHO muss unabhängiger werden vom Einfluss einzelner Staaten», sagte er am Montag anlässlich der Jahrestagung der Organisation in Genf.

Sie müsse zudem in ihrer koordinierenden Funktion stärker werden und benötige auch deutlich schnellere Informationen, wenn neuartige Infektionen auftreten. «Das ist kein Selbstzweck, sondern im Interesse der gesamten Staatengemeinschaft.»

Deutschland wolle mit Frankreich ein Reformkonzept vorgelegen und während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 weiter entwickeln, sagte Spahn. Er betonte mit Blick auf die Corona-Pandemie: «Das Virus kennt keine Grenzen, also darf auch der Kampf gegen das Virus keine Grenzen kennen.»

Es brauche dafür anerkannte und gut funktionierende internationale Organisationen. «Hier leistet die WHO einen entscheidenden Beitrag, aber es geht in der Zukunft noch besser.»

Das deutsche Gesundheitsministerium hat der WHO nach eigenen Angaben nun weitere 66 Millionen Euro bereitgestellt. Davon sollen 25 Millionen Euro dem Kampf gegen die Corona-Pandemie dienen und 41 Millionen Euro der Arbeit in Bezug auf weltweite Gesundheitskrisen. (sda/dpa)
epa08428721 Groups of people pass health checks, at the Jose Marti International Airport in Havana, Cuba, 17 May 2020. Almost 300 Spaniards who were stranded in Cuba, part of them tourists, return this Sunday on what could be the last flight from Havana to Madrid until air transport disrupted by the coronavirus pandemic is normalized.  EPA/Ernesto Mastrascusa
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Coronavirus: Was du wissen musst

Hier grillt eine US-Abgeordnete den Chefbeamten, bis er Corona-Gratistests verspricht

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Hören wir auf zu sagen, es sei eine Grippe!»: Arzt schildert Situation in Bergamo

Seit Montag ist ganz Italien eine Sperrzone. Wer reisen will, muss dies begründen können. Schulen und Universitäten bleiben bis am 3. April geschlossen, Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Restaurants und Bars dürfen nur noch bis 18 Uhr geöffnet sein.

Bis Dienstagabend hat das neue Coronavirus in Italien 631 Todesopfer gefordert. Mehr als die Hälfte davon in der Region Lombardei, die an die Schweiz grenzt. Im Norden der Lombardei befindet sich die Stadt Bergamo, wo das Gesundheitssystem …

Artikel lesen
Link zum Artikel