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Liveticker

Trump beendet Zusammenarbeit mit WHO ++ Israels Infektionen überschreiten kritische Marke

Die Coronavirus-Pandemie dauert weiter an. Alle internationalen News zu Covid-19 im Liveticker.



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Team watson
6:20
Lufthansa akzeptiert EU-Auflagen für Rettungspaket
Das milliardenschwere Rettungspaket für die angeschlagene Lufthansa hat eine weitere Hürde genommen. Der Vorstand der Lufthansa beschloss in der Nacht zum Samstag, die von der EU-Kommission verlangten Auflagen zur Abgabe von Start- und Landerechten zu akzeptieren.

Damit nahm die Lufthansa eine wichtige Hürde für die Staatshilfen mit einer vorgesehenen Beteiligung des Bundes. Die deutsche Regierung will die in der Corona-Krise unter Druck geratene Airline mit einem 9 Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket stützen. Der Lufthansa droht ansonsten das Geld auszugehen.

Der Umfang der aus Sicht der EU-Kommission erforderlichen Zusagen im Vergleich zu ersten Plänen wurde verringert. Die Lufthansa wird demnach verpflichtet, an den Flughäfen Frankfurt und München je einem Konkurrenten die Stationierung von je bis zu vier Flugzeugen zu übertragen. Das entspricht bis zu 24 Start- und Landerechten. (sda/reuters/dpa)


Coronavirus - Lufthansa
23:17
Trotz Lockerungen: Weitere Ausgangssperre übers Wochenende in Türkei
Virus Outbreak Turkey

Seit Mitternacht Ortszeit gilt trotz der Lockerung vieler Corona-Beschränkungen in 15 türkischen Städten und Provinzen wieder eine weitgehende Ausgangssperre. Das Innenministerium in Ankara hatte sie am späten Donnerstagabend angekündigt. Solche Ausgehverbote verhängt die Regierung seit Mitte April. Nur eines - über die hohen Bayram-Feiertage im Mai - galt landesweit. Die meisten wurden zunächst für 31 Städte und Provinzen, später nur noch für 24 oder 15 Regionen angesetzt. Betroffen sind auch diesmal wieder Metropolen wie Istanbul und die Hauptstadt Ankara.

Am Samstag soll es noch einige Einkaufsmöglichkeiten geben. Bäckereien, Kliniken und andere als wichtig eingestufte Dienstleister dürfen übers ganze Wochenende weiterarbeiten.

Nach Ende der Ausgangssperre sollen am Montag zahlreiche Corona-Beschränkungen aufgehoben werden. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Donnerstagabend gesagt, dass dann für bisher nach aussen abgeschottete Grossstädte wie Istanbul wieder Reisefreiheit herrscht. Cafés und Restaurants sowie Schwimmbäder, Sportstudios oder Kindergärten dürfen wieder öffnen. Auch Strände, Parks und Museen sind zugänglich. Gemeinsame Gebete sind in einem Teil der türkischen Moscheen unter strengen Auflagen bereits seit Freitag wieder möglich.

Andere Restriktionen bleiben jedoch. Senioren ab 65 Jahren dürfen weiter nur für einige vorher festgelegte Stunden in der Woche vor die Tür. Das Ausgehverbot für Unter-20-Jährige wurde leicht verändert und gilt nun noch für Menschen unter 18. Shisha-Lokale und andere sogenannte Vergnügungsorte bleiben geschlossen.

Das Gesundheitsministerium in Ankara meldete am Freitagabend, dass sich bisher rund 162 000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hätten. Rund 4500 Menschen seien gestorben. (sda/dpa)
22:54
Die Pressekonferenz des Weissen Hauses
US-Präsident Donald Trump an der Pressekonferenz vom 29. Mai im Garten des Weissen Hauses:

(Quelle: Twitter@realDonaldTrump)
22:06
Bulgarien hebt Quarantäne für Bürger mehrerer EU-Staaten auf

BULGARIA PROTEST

Bulgarien hebt die obligatorische Quarantäne für Einreisende aus Deutschland sowie anderen EU-Staaten zum 1. Juni auf. Wie Gesundheitsminister Kiril Ananiew am Freitagabend verordnete, soll aber wegen der noch immer starken Ausbreitung des Coronavirus in Schweden, dem Vereinigten Königreich, Belgien, Irland, Portugal, Spanien, Malta und Italien die Quarantänepflicht für Reisende aus diesen Ländern weiter in Kraft bleiben.

Für Reisende aus dem Schengenraum, San Marino, Andorra, Monaco und dem Vatikan sowie aus Bulgariens Nachbarländern Serbien und Nordmazedonien werde es ab 1. Juni ebenso keine Quarantänepflicht mehr geben.

Bulgarien gehört zu den Ländern, die relativ gering von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind: bisher wurden 2485 Covid-19-Erkrankungen und 136 Tote infolge der Infektion registriert. Das auch bei deutschen Touristen beliebte Urlaubsland plant, die Sommersaison am 1. Juli für ausländische Feriengäste zu eröffnen. In dem Balkanland sind Lokale im Freien, Freiluftszenen, Museen, Kinos, Fitnesszentren und Shoppingmalls wieder in Betrieb. Sport im Freien ist ebenso erlaubt. (sda/dpa)
21:12
Trump kündigt Ende der Zusammenarbeit mit WHO an
USA WHITE HOUSE TRUMP CHINA

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Zusammenarbeit seines Landes mit der Weltgesundheitsorganisation WHO verkündet. «Wir werden heute unsere Beziehung zur Weltgesundheitsorganisation beenden», sagte Trump am Freitag (Ortszeit) bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz im Weissen Haus. Die von den USA der WHO bisher zur Verfügung gestellten Finanzmittel würden für andere globale Gesundheitsprojekte zur Verfügung gestellt, die dies verdienten.

Trump warf der WHO erneut vor, unter der Kontrolle der Regierung in Peking zu stehen, obwohl die USA ein Vielfaches der Beiträge Chinas bezahlten. Die UN-Sonderorganisation habe sich notwendigen Reformen verschlossen. Die chinesische Regierung beschuldigte der US-Präsident, die Verbreitung des Coronavirus nicht verhindert zu haben. Das habe zu der Corona-Pandemie geführt, die inzwischen mehr als 100 000 Menschen in den USA das Leben gekostet hat.

Trump hatte der WHO erst in der vergangenen Woche mit einem Austritt gedroht und der Organisation eine Frist von 30 Tagen für «wesentliche Verbesserungen» gesetzt. Anlässlich der WHO-Jahrestagung hatte er gedroht, andernfalls werde er die US-Zahlungen an die Organisation endgültig einstellen und die Mitgliedschaft der USA überdenken. Dagegen sprachen die 194 Mitgliedsländer der WHO der Organisation auf der Jahrestagung in Genf ihr Vertrauen aus.

Der US-Präsident hatte bereits im vergangenen Monat eine vorläufige Einstellung der US-Zahlungen an die WHO veranlasst und damit international Kritik auf sich gezogen. Er machte die Organisation für die hohe Anzahl der Toten in der Corona-Krise mitverantwortlich und bezeichnete die in Genf ansässige UN-Sonderorganisation als «Marionette» Chinas.

In der Corona-Krise ist der US-Präsident selbst schwer unter Druck geraten. Der Republikaner hatte die Gefahr des Coronavirus öffentlich lange heruntergespielt. Ein Vorwurf, den er gegen die WHO erhebt, wird auch gegen ihn gerichtet: China Ende Januar noch für die Transparenz im Zusammenhang mit dem Ausbruch gelobt zu haben. In einem Tweet vom 24. Januar hatte Trump geschrieben: «China hat sehr hart daran gearbeitet, das Coronavirus einzudämmen. Die Vereinigten Staaten wissen ihre Anstrengungen und Transparenz zu schätzen.» Inzwischen wirft Trump China einen Mangel an Transparenz vor. (sda/dpa)
20:06
Metropole New York könnte übernächste Woche öffnen
USA NEW YORK ECONOMY PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
In der Corona-Krise könnte die Millionenmetropole New York in der zweiten Juniwoche mit ersten Lockerungen der Beschränkungen beginnen. In der kommenden Woche würden voraussichtlich alle Bedingungen dafür erfüllt, sagte Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaats New York, am Freitag bei seiner täglichen Pressekonferenz.

Um in die erste von vier Phasen des Lockerungsprozesses einzutreten, müssen die Regionen New Yorks sieben Bedingungen erfüllen: ausreichend freie Krankenhausbetten, ausreichend Tests und rückläufige Zahlen von Neuinfektionen. Alle neun anderen Regionen des Bundesstaats erfüllen diese Bedingungen bereits und haben mit Lockerungen begonnen.

Der Bundesstaat – und insbesondere die Millionenmetropole New York – sind von der Coronavirus-Pandemie besonders hart getroffen worden. Mehr als 370 000 Menschen in dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern haben sich bereits angesteckt, fast 30 000 sind daran gestorben. Am Donnerstag habe es 152 Neuinfektionen gegeben, sagte Cuomo. 67 Menschen seien nach einer Infektion gestorben. (sda/dpa)
20:04
Zahl der neuen Corona-Fälle in Israel überschreitet kritische Marke
Virus Outbreak Israel
In Israel sind innerhalb der vergangenen 24 Stunden mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums lag die Zahl am Freitagabend bei 101. Damit wurde eine von der Regierung gesetzte Marke überschritten. Als Bedingung für alle Lockerungen wurde Mitte Mai genannt, dass die Zahl der Neuinfektionen nicht wieder über mehr als 100 pro Tag steigt.

«Wir hatten eine Phase der Euphorie», sagte der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Mosche Bar Siman Tow, einem Bericht der «Jerusalem Post» zufolge bei einer Pressekonferenz. «Nun haben wir einen Weckruf erhalten.» Nach seinen Ausführungen kam es zuletzt an Schulen zu den meisten neuen Corona-Fällen. Vertreter des Ministeriums hatten zuvor über die Lage beraten, nachdem es bereits in den vergangenen Tagen zu einer Zunahme von Fällen gekommen war.

In Israel hatte es zuletzt einige Lockerungen gegeben. So dürfen Restaurants, Bars und Kneipen seit Mittwoch wieder Gäste empfangen. Mitte Mai hatte Israel mit der Öffnung der Schulen begonnen. (sda/dpa)
17:39
Orsay-Museum in Paris ab 23. Juni wieder offen
Das Pariser Orsay-Museum in einem früheren Bahnhof mit Werken von Meistern des Impressionismus und Post-Impressionismus soll nach der coronavirusbedingten Schliessung ab 23. Juni wieder zugänglich sein.
FRANCE ART MUSEUM
Die Orangerie mit den berühmten Seerosenbildern von Claude Monet, die seit 2010 der Leitung des Musée d’Orsay untersteht, öffnet einen Tag früher (22.6.). Wie die Einrichtung am Freitag mitteilte, erfolgt der Besuch nur mit vorheriger Online-Reservierung, die ab 8. Juni möglich ist.

Das Tragen einer Schutzmaske ist obligatorisch. Die Wiedereröffnung findet im Zuge der von Frankreichs Premierminister Édouard Philippe am Donnerstag verkündeten Corona-Lockerungen statt. (sda/dpa)


17:37
Mitten in Corona-Krise: Spanien führt «Grundeinkommen» ein
In Spanien wird es für arme Familien erstmals ein monatliches «Grundeinkommen» geben. Das beschloss die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez am Freitag unter dem Eindruck wachsender sozialer Not durch die Corona-Krise.
SPAIN GOVERNMENT CORONAVIRUS PANDEMIC
Allerdings war das Vorhaben bereits Teil der Koalitionsvereinbarungen zwischen dem sozialistischen Regierungschef und seinem Partner Pablo Iglesias vom Linksbündnis Unidas Podemos.

«Heute ist ein historischer Tag für unsere Demokratie, an dem ein neues soziales Recht entsteht», sagte Iglesias im Fernsehen. Die neue Regelung gilt vom 1. Juni an. Die Regierung geht davon aus, dass insgesamt 850'000 Haushalte Anspruch auf die staatlichen Hilfen haben werden. Das entspricht etwa 2,3 Millionen der etwa 50 Millionen Einwohner Spaniens, davon 30 Prozent Kinder und Jugendliche. Etwa 16 Prozent sind Alleinerziehende - zu 90 Prozent Frauen.

Die Hilfen betragen monatlich zwischen 460 und 1000 Euro, je nach Zusammensetzung und Grösse des Haushalts. Anspruchsberechtigt sind in der Regel Personen zwischen 23 und 65 Jahren, die seit mindestens drei Jahren einen selbstständigen Haushalt führen, mindestens ein Jahr sozialversicherungspflichtig waren und deren Einkommen pro Person im Haushalt unter 230 Euro im Monat liegt. Die Kosten werden auf jährlich mindestens drei Milliarden Euro geschätzt.

Das Bruttoinlandsprodukt Spaniens wird dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nach Schätzung der Regierung um etwa 9,2 Prozent schrumpfen. Erwartet wird zudem ein Anstieg der Arbeitslosenrate von 13,8 Prozent Ende 2019 auf rund 19 Prozent in diesem Jahr. (sda/dpa)
16:10
US-Konsumausgaben brechen ein wie nie zuvor - Sparquote steigt
Die US-Verbraucher haben ihren Konsum im April wegen der Corona-Krise so stark eingeschränkt wie noch nie. Sie gaben 13,6 Prozent weniger aus als im Vormonat, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte.

Ein grösseres Minus hat es seit Beginn der Statistik 1959 noch nicht gegeben. Von Reuters befragte Experten hatten nur mit einem Minus von 12,6 Prozent gerechnet, nachdem es bereits im März einen Rückgang von 6,9 Prozent gegeben hatte. Wegen der Krise und der drastisch steigenden Arbeitslosigkeit legten die Amerikaner lieber Geld beiseite: Die Sparquote kletterte auf 33,0 Prozent, nachdem sie im März noch bei 12,7 Prozent gelegen hatte.

Die weltgrösste Volkswirtschaft ist im ersten Quartal mit einer Jahresrate von 5,0 Prozent geschrumpft - das grösste Minus seit den Jahren der Finanzkrise 2007-09. Die meisten Experten gehen davon aus, dass der Einbruch im laufenden zweiten Quartal noch viel deutlicher sein wird. Der Konsum deutet daraufhin, macht er doch mehr als zwei Drittel des Bruttoinlandsproduktes aus.

Die USA sind das weltweit am schwersten von der Pandemie betroffene Land. In vielen Regionen wurden daher im April Kontaktbeschränkungen durchgesetzt, was zur Schliessung von Geschäften, Restaurants und Dienstleistern führte. Auch die hohe Zahl der Arbeitslosen dürfte viele Amerikaner vom Geldausgeben abgehalten haben: Ihre Zahl stieg in den vergangenen Wochen wegen der Corona-Krise um mehr als 40 Millionen. (sda/awp/reu)
15:42
Dutzende Wissenschaftler kritisieren Studie zu Hydroxychloroquin
Virus Outbreak Malaria Drug
Mehr als hundert Forscher haben sich besorgt über eine unlängst veröffentlichte Studie zum Einsatz von Hydroxychloroquin als Corona-Medikament geäussert. Die Studie sei von «vielen Wissenschaftlern rings um die Welt im Detail geprüft» worden, hiess es in einem offenen Brief vom Donnerstagabend an das Fachmagazin «The Lancet», das die Studie veröffentlichte.

«Diese Prüfungen haben sowohl Besorgnis angesichts der Methodik als auch der Erhebung der Daten ausgelöst», stand in dem Brief. Darin wird eine lange Liste von problematischen Punkten aus Sicht der Unterzeichner angeführt. Die Studie veranlasste die Weltgesundheitsorganisation WHO zur Aussetzung klinischer Tests mit dem Malariamittel.

Unter anderem wird die Weigerung der Autoren kritisiert, anderen Wissenschaftlern Zugang zu den Daten zu geben. Auch werde nichts über die Länder und die Krankenhäuser gesagt, aus denen die Daten kommen.

Studie deutet auf schwere Nebenwirkungen hin
Die Studie war vor einer Woche in der Fachzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht worden. Ihr zufolge kann eine Behandlung von Covid-19-Erkrankten mit Hydroxychloroquin möglicherweise die Sterblichkeitsrate erhöhen. Daraufhin hatten mehrere Länder die Behandlung von Covid-19-Erkrankten mit dem Malariamittel untersagt.

Für die Studie hatten Forscher des Universitätsspitals Zürich und der Harvard Medical School in Boston die Daten von 96'000 Patienten in hunderten Krankenhäusern weltweit ausgewertet. Sie kamen nach eigenen Angaben zu dem Ergebnis, dass Hydroxychloroquin sowie der verwandte Wirkstoff Chloroquin nicht nur keinen Nutzen bei Covid-19-Patienten hätten, sondern möglicherweise wegen schwerer Nebenwirkungen sogar das Sterberisiko erhöhten.

Hydroxychloroquin und Chloroquin werden seit langem als Mittel gegen Malaria eingesetzt. Ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Patienten mit der vom neuartigen Coronavirus ausgelösten Atemwegserkrankung Covid-19 war bereits vor der Studie in «The Lancet» umstritten. Die Zeitschrift ihrerseits erklärte nun, sie habe «verschiedene Fragen» zu der Studie erhalten. Sie seien an die Autoren weitergeleitet worden, diese würden sie demnächst beantworten. (sda/afp)
15:31
Chile verteilt Zehntausende Lebensmittelpakete
Angesichts der Corona-Krise hat die Regierung in Chile Zehntausende Lebensmittelpakete an Bedürftige verteilt.

Mehr als 126 000 Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneprodukten seien ausgegeben worden, sagte Regierungssprecherin Karla Rubilar am Donnerstagabend (Ortszeit).

In ländlichen Gebieten brachten berittene Soldaten die Pakete zu abgelegenen Höfen. Die meisten Pakete wurden allerdings im Ballungsraum rund um die Hauptstadt Santiago de Chile verteilt. Insgesamt will die konservative Regierung von Präsident Sebastián Piñera 2,5 Millionen Pakete unter die Bevölkerung bringen.

Zuletzt war es in Chile immer wieder Protesten gekommen. Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu stoppen, steht der Grossraum Santiago seit Wochen unter Quarantäne. Viele Menschen können deshalb nicht zur Arbeit gehen. Die sozialen Sicherungssysteme sind in Chile nur schlecht ausgebaut. «Wir gehen von Haus zu Haus vor allem in den armen Vierteln», sagte Regierungssprecherin Rubilar. «Aber auch die Mittelklasse ist von Arbeitslosigkeit und dem Mangel an Einkünften betroffen.» (sda/dpa)
14:21
Athen öffnet Tourismus - Keine Quarantänepflicht für Schweizer
Virus Outbreak Greece Beaches
Touristen und Reisende aus 29 Staaten werden ab 15. Juni ohne Quarantänepflicht nach Griechenland reisen können, darunter auch Schweizer. Die Gesundheitsbehörden werden stichweise Kontrollen wegen des Coronavirus durchführen. Dies teilte das griechische Tourismusministerium am Freitag mit.

Nebst der Schweiz sind Deutschland, Österreich, Albanien, Australien, Nordmazedonien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Japan, Israel, China Kroatien, Zypern, Lettland, Libanon, Litauen, Malta, Montenegro, Neuseeland, Norwegen, Südkorea, Ungarn, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien sowie Tschechien und Finnland von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Grossbritannien, das neben Deutschland wichtigste Land, aus dem Urlauber nach Griechenland kommen, ist nicht auf der Liste der ersten Staaten, für die es keine Quarantänepflicht gilt. Am 1. Juli will Athen erneut die Lage mit der Corona-Pandemie in anderen Staaten prüfen und entsprechend neue Staaten der Quarantänefreien Liste hinzufügen, hiess es in Athen. (awp/sda/dpa)
13:12
Kurz pocht auf Befristung der EU-Wirtschaftshilfen
Virus Outbreak Austria
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz besteht auf einer zeitlichen Befristung der EU-Coronahilfen. Sein Land werde einem Wiederaufbauplan nur zustimmen, wenn er zeitlich befristet und als einmalige Nothilfe gedacht sei, sagte der konservative Politiker dem Magazin «Der Spiegel».

Allen Versuchen, eine «komplette Vergemeinschaftung» von Schulden zu erreichen, werde sich Österreich widersetzen. Kurz fügte hinzu: «Wir vertreten im Übrigen nur das, was noch vor wenigen Wochen auch die deutsche Position war.»

Der 750-Milliarden-Wiederaufbauplan der EU-Kommission sieht vor, 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und weitere 250 Milliarden Euro als Kredite für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Krise zu vergeben. Finanziert werden soll das Programm über Schulden, die die EU-Kommission mit Hilfe von Garantien der EU-Staaten aufnehmen und dann zwischen 2028 und 2058 über den EU-Haushalt zurückzahlen will.

Kurz sagte, über das Verhältnis von Zuschüssen und Krediten müsse noch verhandelt werden. «Klar ist, dass wir erst am Beginn von langen Verhandlungen stehen und dass am Ende das Ergebnis für alle Mitgliedstaaten passen muss.» (sda/dpa)
12:52
Corona-Todesfälle in Russland erreichen neuen Höchststand
In Russland sind innerhalb eines Tages so viele mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben wie noch nie seit Beginn der Epidemie. 232 Todesfälle seien seit Donnerstag gemeldet worden, teilten die Behörden am Freitag in Moskau mit.

Zuvor lag diese Zahl immer deutlich unter der Marke von 200. Damit gibt es insgesamt 4374 Tote im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das ist vergleichsweise wenig. In Deutschland liegt die Zahl der Todesfälle derzeit bei 8450, in den USA sprechen Wissenschaftler von mehr als 100 000 Todesfällen.
Virus Outbreak Russia Border Guards Day
Es gab vielfach Medienberichte über angeblich geschönte Statistiken. Die Behörden weisen das vehement zurück. Experten der Hauptstadt Moskau untersuchten vor diesem Hintergrund noch einmal die Todesfälle im April und korrigierten die Zahlen leicht nach oben. So seien etwa 756 Verstorbene positiv auf das Virus getestet worden, zum Tod hätten aber «andere Ursachen» geführt. Zunächst war von rund 600 Corona-Toten im April gesprochen worden.

Landesweit haben sich bereits mehr als 387 600 Menschen infiziert - 159 300 gelten als genesen. In Moskau soll es von Montag an nach zwei Monaten strenger Ausgangssperren grössere Lockerungen geben. Jeder Einwohner darf demnach in den Morgenstunden Sport an der frischen Luft treiben und dreimal pro Woche spazieren gehen. (sda/dpa)
11:30
Kreditvergabe an Firmen steigt im Euro-Raum auf 11-Jahres-Hoch
Unternehmen im Euro-Raum haben sich angesichts der Corona-Krise im April so kräftig mit Bankkrediten eingedeckt wie seit über elf Jahren nicht mehr. Banken reichten 6,6 Prozent mehr Darlehen an Firmen aus als ein Jahr zuvor, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Im März hatte es bereits ein kräftiges Plus von 5,5 Prozent gegeben.

Geschäfts- und Fabrikschliessungen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus führten dazu, dass Zehntausenden Unternehmen die Einnahmen wegbrachen. Um zu überleben, deckten sie sich mit Krediten ein.

Nachdem viele Banken zunächst den Zugang zu Darlehen verschärften, schoben Hilfen der Regierungen und der Europäischen Zentralbank die Kreditvergabe wieder an. Die EZB etwa legte umfangreiche Notfallmassnahmen auf wie Liquiditätsspritzen für Banken oder ein zusätzliches Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen, Firmenanleihen und anderen Wertpapieren im Volumen von 750 Milliarden Euro.

Die Kredite an private Haushalte legten im April nur noch um 3,4 Prozent nach 3,0 Prozent im Vormonat zu.
Die von den Währungshütern genau verfolge Geldmenge M3 wuchs um 8,3 Prozent. Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 7,8 Prozent gerechnet. M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten sowie Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen. Aus Sicht von Ökonomen kann eine stark steigende Geldmenge auf mittlere bis lange Sicht für eine höhere Inflation sprechen. (awp/sda/reu)
10:15
Frankreichs Wirtschaft schrumpft massiv
Die französische Wirtschaft ist im ersten Quartal massiv geschrumpft. Allerdings fiel der Einbruch etwas weniger stark aus als zunächst geschätzt.

Wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte, lag die Wirtschaftsleistung (BIP) in den ersten drei Monaten des Jahres 5,3 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019. In einer ersten Schätzung war ein etwas stärkerer Rückgang um 5,8 Prozent ermittelt worden.

Die Wirtschaft Frankreichs wurde durch die Corona-Krise und die Massnahmen zur Eindämmung hart getroffen. Die Ausgaben der privaten Haushalte gingen erheblich zurück. Auch die Konsumausgaben des Staates fielen. Die Ausfuhren ins Ausland waren ebenfalls stark rückläufig.

Für das zweite Quartal rechnen Fachleute mit einem noch wesentlich stärkeren Einbruch, weil die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor allem in diesen Abschnitt fallen. (awp/sda/dpa)
9:43
Israel registriert ungewöhnlichen Anstieg von Corona-Infektionen
Die Behörden in Israel haben einen ungewöhnlichen Anstieg von Corona-Infektionen festgestellt. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 64 Fälle bekannt - eine «vergleichsweise ungewöhnliche Zunahme».

Das Ministerium mahnte die Bevölkerung, sich weiterhin an die Corona-Regeln zu halten. Einem Bericht des Nachrichtenportals «ynet» zufolge wollten Ministeriumsvertreter am Freitag über die Lage beraten. Allein an einer Schule in Jerusalem wurden demnach zuletzt 18 Corona-Fälle bekannt.

In dem Land hatte es zuletzt einige Lockerungen gegeben. So dürfen Restaurants, Bars und Kneipen seit Mittwoch wieder Gäste empfangen. Mitte Mai hatte Israel mit der Öffnung der Schulen begonnen.

Nach Angaben des Ministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 bisher bei 16 872 Menschen in Israel nachgewiesen worden, 14 679 sind wieder genesen. 284 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. (sda/dpa)
9:14
Brasilien meldet erneut starken Anstieg der Corona-Fälle
Brasilien hat innerhalb von nur einem Tag 26 417 neue Infizierungen mit dem Coronavirus registriert. Das sei der höchste Anstieg innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Covid-19-Pandemie, teilte das Gesundheitsministerium in Brasília am Donnerstag mit.

Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten in dem mit 210 Millionen Einwohnern grössten Land Lateinamerikas auf 438 238. Mindestens 26 754 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben. Brasilien liegt nach den Daten der US-Universität Johns Hopkins bei der Zahl der Todesopfer damit weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei der am schwersten betroffenen Länder - hinter den Vereinigten Staaten.

Die tatsächliche Zahl dürfte unter anderem wegen fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse weit höher liegen. São Paulo, der mit mehr als 40 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Bundesstaat Brasiliens, allein registrierte am Donnerstag 6382 neue Corona-Fälle, was ebenfalls einen Negativ-Rekord für den Zeitraum von 24 Stunden darstellte. Gouverneur João Doria hatte zuvor zwar die Massnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens verlängert, aber auch eine schrittweise Öffnung der Wirtschaft angekündigt. (sda/dpa)
7:12
So bedankt sich die Japanische Kunstflugstaffel bei den Ärzten für Corona-Kampf


Mit einer kleinen Showeinlage über Tokio hat sich die Kunstflugstaffel der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte beim medizinischen Personal für seinen Einsatz gegen die Corona-Pandemie bedankt. Bei wolkenlosem Himmel und strahlender Sonne donnerte die «Blue Impulse» genannte Staffel am Freitag hoch über den Dächern der Hauptstadt und hinterliess lange weisse Kondensstreifen, wie von begeisterten Schaulustigen auf Twitter hochgeladene Fotos und Videos zeigen. Zwei Runden wollten die Maschinen auf einer festgelegten Route über der Stadt kreisen, teilte das Verteidigungsministerium in Tokio auf seiner Webseite mit. Man wolle auf diese Weise «Hochachtung und Dank» für das medizinische Personal zum Ausdruck bringen. (sda/dpa)
5:06
Mehr Diktaturen in Afrika?
Virus Outbreak Tanzanias DefianceDie Corona-Pandemie könnte einem Bericht zufolge in Afrika zur Entstehung von mehr Diktaturen führen. In mehreren afrikanischen Ländern, etwa Uganda, Mali, der Elfenbeinküste oder Tansania, gebe es «eine zunehmende Tendenz zu autoritärer Machtanhäufung», zitierte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Freitag aus einer Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung.

«Mit Rückschritten im Bereich von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit ist im Zuge dieser Entwicklungen zu rechnen», warnen die Autoren. Parlamente würden ausgeschaltet, Medien unterdrückt und Wahlen verschoben. Gleichzeitig gebe es weitreichende Ermächtigungen für Polizei und Militär, die bereits zu unverhältnismässiger Gewaltanwendung etwa in Kenia und Südafrika geführt hätten.

In Tansania etwa wird Präsident John Magufuli zunehmend für seinen Umgang mit der Covid-Pandemie kritisiert. Er hat im Vergleich zu anderen Ländern wenig Corona-Massnahmen verhängt und unter anderem die Ergebnisse des nationalen Labors öffentlich infrage gestellt. Bereits vor der Krise hatten ihm Menschrechtler eine zunehmende Unterdrückung von Medien und Zivilgesellschaft vorgeworfen.

In anderen Ländern ist es im Zuge der Corona-Krise zu Gewalt gegen Einwohner gekommen. In Kenia etwa tötete die Polizei während der ersten Tage einer Ausgangssperre laut Human Rights Watch mindestens sechs Menschen. (sda/dpa)
23:31
Homeoffice treibt Umsatz von Computerkonzern Dell in die Höhe
Der Computerkonzern Dell hat den Umsatz im ersten Quartal 2020 gesteigert. Das Home Office in zahlreichen Firmen wegen der Coronakrise stützte die Verkäufe, wie Dell am Donnerstag in einer Mitteilung bekannt gab. Dell übertraf die Erwartungen der Anleger.

Die Erlöse aus dem Kundenlösungsgeschäft, zu dem der Verkauf von PCs, Notebooks und Tablets zählt, legten um 2 Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar zu. Der Umsatz mit Firmen-Laptops stieg im zweistelligen Prozentbereich, während mobile Workstations im hohen einstelligen Bereich wuchsen.

Im ersten Quartal legten die Aufträge von Banken und Finanzdienstleistern, der Regierung sowie Kunden aus dem Gesundheitssektor um 15 bis 20 Prozent zu. Die verstärkte Heimarbeit sowie die schwache Nachfrage aus China lasteten dagegen auf dem Rechenzentrums-Geschäft von Dell, wo der Umsatz um 8 Prozent auf 7,57 Milliarden Dollar nachgab. (sda/reuters)
20:32
Türkei lockert viele Corona-Restriktionen ab 1. Juni
Die türkische Regierung will ab 1. Juni ihre Corona-Restriktionen erheblich lockern. Für bisher nach aussen abgeschottete Grossstädte wie Istanbul gibt es wieder Reisefreiheit, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstagabend. Cafés und Restaurants sowie Schwimmbäder, Sportstudios oder auch Kindergärten dürfen demnach wieder öffnen. Auch Strände, Parks und Museen sind dann wieder zugänglich. Freiluft-Konzerte sind bis Mitternacht erlaubt.

Einige Restriktionen bleiben jedoch. Senioren ab 65 Jahren dürfen weiter bis auf festgelegte Stunden in der Woche nicht vor die Tür. Das Ausgehverbot für Unter-20-Jährige wurde leicht verändert und gilt nun noch für Menschen unter 18. Shisha-Lokale und andere «Vergnügungsorte» bleiben geschlossen. Erdogan betonte, dass jeder weiterhin auf die Abstandsregeln achten und eine Maske tragen müsse.

Zuvor hatten Behörden am Donnerstag die Regelungen für die Wiedereröffnung von Moscheen am Freitag veröffentlicht. In zentralen Moscheen sollen dann 1003 Opfertiere geschlachtet werden. Die Opfer sollten «Dankbarkeit» ausdrücken, weil die Gläubigen nach der Trennung wieder zusammenkommen könnten. Gläubige müssen nun ihre eigenen Gebetsteppiche mitbringen oder Einwegteppiche verwenden. Betende müssen Masken tragen und sich an Markierungen halten, die auf dem Boden eingezeichnet sind. Es werden nicht alle Moscheen öffnen. Ein Kriterium für die Auswahl war, dass sie Aussenbereiche haben, wo beispielsweise die gut besuchten Freitagsgebete stattfinden sollen.

Das Gesundheitsministerium in Ankara meldete am Donnerstag, dass sich bisher rund 161 000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hätten. Rund 4500 Menschen seien gestorben. (sda/dpa)


TURKEY PANDEMIC CORONAVIRUS CO??VID19
20:11
Spanien: Sánchez' Juniorpartner fordert «Reichensteuer» gegen Corona
Zur Finanzierung des Kampfes gegen das Coronavirus im besonders schwer betroffenen Spanien will der Juniorpartner der Regierung in erster Linie die vermögenden Bürger zur Kasse bitten. Der Chef des linken Bündnisses Unidas Podemos (UP), Pablo Iglesias, forderte am Donnerstag im Ausschuss für Wiederaufbau die Einführung einer «Reichensteuer».

«Diejenigen, die mehr haben, müssen aushelfen, damit die öffentlichen Dienste und die Rechte aller wiederhergestellt werden können», sagte der Vize des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Die konservative Vorgängerregierung habe das Gesundheitssystem und den gesamten Sozialbereich kaputtgespart.

Mit der Besteuerung grosser Vermögen könnte man nach den UP-Plänen zusätzliche Einnahmen von rund elf Milliarden Euro erzielen. Das wäre knapp ein Prozent des spanischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) beziehungsweise mehr als das Doppelte dessen, was der spanische Staat 2019 für Gesundheit ausgab. Sánchez gab zur Forderung seines Stellvertreters vorerst keine Stellungnahme ab.

Nach Medienberichten will UP diejenigen zur Kasse bitten, die ein Nettovermögen von mindestens einer Million Euro haben. Geplant seien progressive Steuersätze zwischen 2,0 und 3,5 Prozent, hiess es. Bisher wird den verschiedenen autonomen Regionen in Spanien die Freiheit eingeräumt, die Vermögensteuer weitgehend selbst zu gestalten. In Madrid zahlt man zum Beispiel keine Vermögensteuer.

Wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus rechnet man in Spanien 2020 mit einem Anstieg des Haushaltsdefizits auf rund 116 Milliarden Euro oder gut 10,3 Prozent des BIP. Das wäre der höchste Fehlbetrag seit dem Höhepunkt der Euro-Krise im Jahr 2012. Erwartet wird zudem ein Anstieg der Arbeitslosenquote von 13,8 Prozent Ende 2019 auf circa 19 Prozent in diesem Jahr.

Mit knapp 240 000 Infektionsfällen und mehr als 27 000 Toten ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten getroffenen Länder. Die Zahlen werden aber seit Wochen immer besser. Am Mittwoch und am Donnerstag meldete das Gesundheitsministerium in Madrid jeweils nur noch ein neues Todesopfer. In den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 38 neue Todesfälle registriert. (sda/dpa)


SPAIN PARLIAMENT
19:24
IS-Terrormiliz sieht im Coronavirus Strafe Gottes für Westen
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sieht im Coronavirus eine Strafe für den Kampf westlicher Staaten gegen gläubige Muslime. «Ihr Kreuzfahrer wurdet von Gottes Hand getroffen (...) nachdem Ihr seine Religion und seine Unterstützer bekämpft habt», sagte IS-Sprecher Abu Hamsa al-Kuraischi in einer am Donnerstag veröffentlichten rund 40-minütigen Audiobotschaft. «Wir sind erfreut, dass Euch Gottes Strafe getroffen hat (...) Wir sehen, wie ihr mit aller Macht Geld ausgebt in dem verzweifelten Versuch, Eure Wirtschaft zu retten, die das Fieber des Virus erschöpft hat.»

Die Echtheit der Audiobotschaft liess sich zunächst nicht bestätigen. Sie wurde aber über die üblichen Kanäle des IS in den sozialen Medien verbreitet. Auch Fachleute gingen davon aus, dass die Stimme von Abu Hamsa al-Kuraischi stammt. Es handle sich um dessen bislang dritte Audio-Botschaft, twitterte Rita Katz, Direktorin der auf Propaganda von Extremisten spezialisierten Site Intelligence Group.

Abu Hamsa kritisierte, dass Moscheen geschlossen wurden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die «Gelehrten der Götzen» hätten dazu aufgerufen, schwiegen aber gleichzeitig zu «unzüchtigen Versammlungen», etwa von Menschen, die in Clubs tanzten, so «als würde sich das Virus nur in Moscheen ausbreiten».

Der IS-Sprecher kündigte an, die Terrormiliz werde den Kampf gegen ihre Gegner fortsetzen. Der neue IS-Chef Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraischi habe dem «Abnutzungsfeldzug» seinen Segen erteilt. Er rief die IS-Anhänger auf, die Zahl der Operationen zu erhöhen.

Der IS hatte im Sommer 2014 grosse Teile des Iraks und Syriens überrannt und dort einen eigenen Staat ausgerufen. Im vergangenen Jahr verlor er jedoch seinen letzte Hochburg im Osten Syriens. Der langjährige IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi sprengte sich im vergangenen Oktober nach US-Darstellung im Nordwesten Syriens bei einem Angriff von US-Spezialkräften selbst in die Luft.

Zellen des IS sind aber weiter in beiden Ländern aktiv. Zuletzt hatten sich die Meldungen über Angriffe der Extremisten gehäuft. Experten warnen, die Dschihadisten könnten versuchen, die Corona-Krise für ihren Wiederaufstieg zu nutzen. Die Pandemie trifft viele Länder der arabischen Welt wirtschaftlich besonders hart. (sda/dpa)


SYRIEN KONFLIKT ISIS
19:19
Touristenunterkünfte öffnen fast in ganz Frankreich ab dem 2. Juni
In weiten Teilen Frankreichs können Touristenunterkünfte wie Campingplätze oder Ferienhäuser für Urlauber bald wieder öffnen. In den als grün eingestuften Gebieten sei das ab dem 2. Juni möglich, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe am Donnerstag an.

Die Farben grün, orange und rot geben unter anderem an, wie stark die Region vom Coronavirus getroffen ist. Nur der Grossraum Paris und die Überseegebiete Französisch-Guyana und Mayotte sind nach der neuen Bewertung der Regierung als orange eingestuft. Dort seien Öffnungen der Unterkünfte ab dem 22. Juni angedacht.

Im Zuge der weiteren Corona-Lockerungen fällt ausserdem ab dem 2. Juni die 100-Kilometer-Grenze weg. Diese Massnahme habe sich als sehr nützlich erwiesen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sei aber nicht mehr gerechtfertigt, erklärte Philippe.

Seit Beginn der Lockerungen am 11. Mai durften sich die Menschen nur mit triftigem Grund weiter als 100 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen. Dazu zählen etwa berufliche Verpflichtungen oder familiäre Notfälle. Für entsprechende Reisen wird derzeit noch ein Formular benötigt.

Auch Freizeitaktivitäten sind künftig wieder möglich. In den grünen Bereichen öffnen Strände und Schwimmbäder ab dem 2. Juni wieder. Viele waren bisher bereits mit strengen Regeln für Besucher geöffnet - aber die Entscheidung über eine Öffnung oblag der Präfektur.

Auch Museen und Denkmäler sollen dann wieder öffnen, das Tragen von Masken wird obligatorisch sein. Im ganzen Land dürfen auch die Restaurants wieder öffnen - in Paris allerdings nur die Terrassen. Sommercamps für Kinder sind ab dem 22. Juni wieder möglich. Frankreich ist mit mehr als 28 000 Toten besonders schwer von der Coronapandemie betroffen. (awp/sda/dpa)


(FILE) FRANCE CANNES FILM FESTIVAL 2020
18:46
Moscheen in Türkei öffnen wieder – Tieropfer zur Dankbarkeit
Nach monatelanger Schliessung wegen der Corona-Pandemie sollen türkische Moscheen am Freitag teilweise wieder für gemeinsame Gebete öffnen – unter anderem mit Tieropfern. Der Chef der Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbas, kündigte am Donnerstag an, dass in zentralen Moscheen 1'003 Opfertiere geschlachtet werden. Die Opfer sollten «Dankbarkeit» ausdrücken, weil die Gläubigen nach der Trennung wieder zusammenkommen könnten. Das Fleisch werde an arme Menschen verteilt.
TURKEY PANDEMIC CORONAVIRUS CO?VID 19
Neu erlassene Sicherheitsregeln sehen unter anderem vor, dass Gläubige ihre eigenen Gebetsteppiche mitbringen oder Einwegteppiche verwenden müssen. Betende müssen Masken tragen und sich an Markierungen halten, die auf dem Boden eingezeichnet sind. Die üblichen Waschungen vor dem Gebet sollen die Moscheebesucher zuhause vollziehen und nicht in den Gebetshäusern. Dort bleiben Waschanlagen und Toiletten geschlossen, Klimaanlagen und andere Ventilationssysteme ausgestellt.

Es werden nicht alle Moscheen öffnen. Ein Kriterium für die Auswahl war, dass sie Aussenbereiche haben. Die traditionell gut besuchten Freitagsgebete sollen dann dort in Gärten oder Höfen stattfinden, aber auch an einigen öffentlichen Orten. In Istanbul wurden am Donnerstag laut Gouverneursamt in 1923 der insgesamt 3457 Moscheen und Gebetshäuser sowie auf 264 Plätzen Vorbereitungen getroffen. (sda/dpa)
18:25
Lockerungen in Frankreich - fast das ganze Land ist grün
Die Corona-Warnstufe ist fast in ganz Frankreich im grünen Bereich. Nur der Grossraum Paris und die Überseegebiete Französisch-Guyana und Mayotte sind noch auf Orange, sagte Frankreichs Premier Édouard Philippe am Donnerstag bei der Präsentation weiterer Corona-Lockerungen. Die Einteilung in Farben gibt etwa an, wie schwer die Regionen vom Virus betroffen sind und wie die Situation der Intensivbetten dort ist. Mit Beginn der ersten Lockerungen am 11. Mai war der gesamte Nordosten des Landes rot.

Frankreich ist mit mehr als 28 000 Toten besonders schwer von der Covid-19-Pandemie betroffen. Prémier Philippe gab in seiner Rede den Fahrplan für die sogenannte zweite Phase der Lockerungen bekannt. Sie beginnt am 2. Juni. Die erste Phase nach rund zwei Monaten strenger Ausgangsbeschränkungen hatte am 11. Mai begonnen.

Rote Regionen gibt es nun auf der neuen Karte nicht mehr. Die Resultate seien gut, sagte Philippe. «Das Virus ist nach wie vor im ganzen Land in unterschiedlichem Ausmass vorhanden. Wir sind dort, wo wir Ende Mai sein wollten. Wir sind sogar ein bisschen besser, als wir gehofft hatten», so der Premier. Die Lockerungen im Grossraum Paris und in Französisch-Guyana sowie Mayotte werden nun etwas langsamer vorangehen, so der Regierungschef. Generell gelte, dass Kontaktsportarten, Nachtclub-Besuche oder grosse öffentliche Versammlungen zunächst nicht wieder aufgenommen werden können. (sda/dpa)


FRANCE PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
17:13
US-Wirtschaft schrumpft etwas stärker als angenommen
USA NEW YORK ECONOMY PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
Die Corona-Krise hat die US-Wirtschaft im ersten Quartal etwas stärker einbrechen lassen als bislang angenommen. Zwischen Januar und März fiel das Bruttoinlandprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,0 Prozent. Dies teilte das Handelsministerium am Donnerstag mit. Das ist der stärkste Rückgang seit den Jahren der Finanzkrise 2007 bis 2009. Eine erste Schnellschätzung hatte ein Minus von 4,8 Prozent ergeben.

Nachdem die weltgrösste Volkswirtschaft im Januar und Februar noch ordentlich zugelegt hatte, führte der «Lockdown» mit Geschäfts- und Fabrikschliessungen im März zum Einbruch der Konjunktur. Die meisten Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die Folgen im Frühjahr noch sichtbarer werden.

«Ein massiver Absturz des Bruttoinlandproduktes im zweiten Quartal ist in Stein gemeisselt», sagte der Chefökonom der VP Bank, Thomas Gitzel. Ein Grund dafür: Seit Ausbruch der Pandemie haben mehr als 40 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner ihren Job verloren. «Gerade die konsumabhängige US-Wirtschaft leidet unter diesem riesigen Heer von Beschäftigungslosen», sagte Gitzel.

Derweil steigt die Zahl der Arbeitslosen in den USA weiter dramatisch an. In der Woche bis zum 23. Mai haben mehr als 2,1 Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Seit der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den USA im März haben nunmehr bereits fast 41 Millionen Menschen mindestens zeitweise ihren Job verloren. Einen solchen Einbruch am Arbeitsmarkt hat es nie zuvor in der US-Geschichte gegeben. Die Arbeitslosenquote für Mai, die erst Anfang Juni bekanntgegeben wird, dürfte Analysten zufolge bei mehr als 20 Prozent liegen. (awp/sda/reu/dpa)
17:01
Rumänien öffnet Schwarzmeer-Strände wieder
GEORGIA BLACK SEA
Rumänien erlaubt von Montag an wieder den Betrieb von Gaststätten unter freiem Himmel sowie Open-Air-Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmenden. Dies kündigte Staatspräsident Klaus Iohannis am Donnerstag an.

Auch die Schwarzmeer-Strände werden wieder geöffnet. Wegen der Corona-Pandemie sind allerdings Mindestabstände von zwei Metern zwischen Liegestühlen, Sonnenschirmen und Café-Tischen vorgeschrieben. Zudem dürfen die Rumänen ab Montag wieder frei innerhalb des eigenen Landes reisen. Bislang dürfen sie ihren Wohnort nur mit triftiger Begründung verlassen.

Iohannis erklärte ferner, dass nunmehr «der internationale Transport auf Schienen und Strassen» freigegeben sei. Unklar blieb, ob die Grenzen für ausländische Personen geöffnet werden. Die Grenzpolizei erklärte auf Anfrage, dass sich an der bisherigen Regelung nichts geändert habe: Ausländerinnen und Ausländer dürfen nur als Transit-Touristen oder aus nachgewiesenen triftigen beruflichen Gründen einreisen.

In Rumänien sind bis Donnerstag 1229 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben. In dem Land mit rund 18 Millionen Einwohnenden haben sich seit Ausbruch der Pandemie 18'594 Menschen infiziert. (sda/dpa)
16:40
Der Polizei zufolge hat Johnson-Berater womöglich Lockdown-Regeln gebrochen
BRITAIN PANDEMIC CORONAVIRUS COVID-19
Der britische Regierungsberater Dominic Cummings hat nach Einschätzung der Polizei möglicherweise doch die Lockdown-Regeln verletzt.

Der Chefberater von Premierminister Boris Johnson habe mit einer Fahrt ins Ausflugsziel Barnard Castle am Ostersonntag eventuell einen geringfügigen Verstoss gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen begangen, hiess es am Donnerstag in einer Mitteilung der Polizei der nordostenglischen Grafschaft Durham. Mit Konsequenzen habe er aber nicht zu rechnen. Cummings und die Regierung bestreiten einen Regelbruch bislang vehement.

Der Johnson-Berater wird kritisiert, weil er Ende März von London ins rund 430 Kilometer entfernte Durham zu seinen Eltern reiste. Einen Rücktritt lehnt er ab. Cummings besteht darauf, im Rahmen der Regeln gehandelt zu haben. Er hat bislang auch die Rückendeckung des Premierministers.

Zum Verhängnis könnte Cummings die kürzere Reise werden, die er nach überstandener Erkrankung von Durham aus unternahm. Angeblich wollte er mit der Fahrt ins etwa 40 Kilometer entfernte Dorf Barnard Castle testen, ob er für die Rückreise nach London fit genug war und ob sich sein durch die Erkrankung eingeschränktes Sehvermögen wieder ausreichend verbessert hatte.

Ein Anwohner hatte ihn dort gesehen und angezeigt. Aus dem Regierungssitz Downing Street hiess es, der Befund der Polizei ändere die Einschätzung der Lage nicht. Johnson betrachte die Angelegenheit als beendet. (sda/dpa)
16:34
Lufthansa-Gruppe baut Juni-Flugplan weiter aus
(FILE) GERMANY LUFTHANSA STATE RESCUE DEAL
Die Lufthansa steigert ihr Flugangebot mit dem erwarteten Ende vieler Corona-Reisebeschränkungen in Europa im Juni. Die Airlines der Gruppe wollen demnach 2'000 wöchentliche Verbindungen zu mehr als 130 Zielen weltweit an den Start bringen, wie die Lufthansa am Donnerstag mitteilte.

Die Tochtergesellschaften Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti hatten den Flugbetrieb wegen der Corona-Pandemie seit März fast völlig eingestellt und nehmen diesen im Juni wieder auf. Insgesamt könnten damit im kommenden Monat rund 15 Prozent der Flüge im Vergleich zum Vorjahr wieder aufgenommen werden, ergänzte ein Lufthansa-Sprecher.

Die Flugpläne der Airlines der Lufthansa Gruppe seien eng aufeinander abgestimmt, hiess es weiter. Die Swiss plane ihr Angebot nach Italien zu erhöhen und werde in der zweiten Monatshälfte ab Zürich wieder Brindisi, Florenz, Neapel, Palermo, Rom und weitere Ziele anfliegen. Ab Genf können Swiss-Reisende unter anderem wieder nach Faro und Nizza fliegen. Auf der Langstrecke werde die Schweizer Airline weiterhin rund zehn Ziele bedienen, hiess es.

Die Schwester-Airline Edelweiss hat nach fast zwei Monaten Zwangspause wegen des Coronavirus den Ferienflugbetrieb wieder gestartet. Bis Ende Juni seien 171 Flüge zu 36 Ferienzielen geplant, hatte Edelweiss am Vortag bekannt gegeben. (awp/sda/reu)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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272 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
PsychoP
20.05.2020 10:04registriert April 2020
Schön wenn sich die unnötigen Probleme wie von selbst lösen.
Lockheed Martin und Boeing fahren ihre Produktion gerade selbst an die Wand und somit wären dann die zwei Ami-Flügerlis dann mal weg aus der Wunschliste für die überflüssige Neuanschaffung.
Wenn jetzt Airbus auch noch Probleme bekommt, wären dann nicht mehr viele Optionen übrig und man hätte plötzlich 24 Milliarden um viel wichtigere Probleme zu lösen.
Und das Referendum könnten wir uns auch sparen.
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Orula
27.05.2020 07:32registriert May 2020
Nicht nur beim Testen ist er der erste und beste.
Nur das Ego dieser Covidioten ist unermesslich.
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LURCH
20.05.2020 13:30registriert November 2019
Ja Dr. Conley, erhöhen sie bitte sukzessive die Dosierung des Hydroxychloroquin.
Und dann habe ich gehört, dass Viagra die Wirkung noch potenziell erhöhen würde.
Wenn ihm dieser Mix wohl bekommt, werden ihnen die falschen Atteste sicher verziehen und die Welt wird sie als Helden feiern.
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