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epa07432162 An American Airlines Boeing 737 Max 8 (Tail Number N323RM) lands at LaGuardia Airport in New York, New York, USA, 12 March 2019. Multiple countries around the world have ground the Boeing 737 Max 8 planes following two separate crashes involving the model.  EPA/JUSTIN LANE

American Airlines hat seine 737 MAX noch nicht vom Himmel verbannt. Bild: EPA/EPA

Wie geht es nach dem (Teil-)Grounding der Boeing 737 MAX weiter? 10 Fragen und Antworten

Nach dem Absturz einer Boeing 737 MAX der Ethiopian Airlines kommen schwere Zeiten auf den amerikanischen Flugzeug-Hersteller zu. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengetragen.

Julian Wermuth
Julian Wermuth



Update: Auch die USA untersagt den Einsatz der Boeing 737 Max 8. Dies verkündete Trump am Mittwochabend.

Was ist passiert?

Am Sonntag ist in Äthiopien eine Boeing 737 MAX 8 der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Dabei sind alle 149 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Bereits Ende Oktober ist in Indonesien ebenfalls kurz nach dem Abheben eine neue Maschine dieses Typs der Fluggesellschaft Lion Air abgestürzt.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Abstürzen?

Wenn es nach Boeing geht: Nein. Der Konzern und die US-Luftfahrtbehörde FAA betonten bisher, das Flugzeug sei sicher. Die Aufsicht ist im Fall des ersten Absturzes einer 737 MAX in Indonesien im Oktober noch nicht zu einem abschliessenden Ergebnis über die Unglücksursache gekommen. Nach Ansicht der FAA gibt es keine Verbindung zwischen den beiden Abstürzen.

Was ist die Absturz-Ursache?

Die Absturzursache ist noch nicht bekannt. Allerdings gibt es Anzeichen, dass die Maschine der Ethiopian Airlines Probleme mit dem MCAS-System hatte. Dieses System wurde in die 737 MAX 8 eingebaut, weil die Maschine grössere Triebwerke hat, die höher und weiter vorne angebracht sind als in den Vorgängermodellen, was das Flugverhalten ändert. Unter bestimmten Umständen drückt das MCAS die Nase der Maschine automatisch nach unten, um einen Strömungsabriss zu verhindern, schreibt Aerotelegraph.

Laut «Kurier» gibt es die Theorie, dass das MCAS im Falle der Ethiopian-Maschine fälschlicherweise eingegriffen hat und die Maschine nach unten drückte, was zum Absturz geführt haben könnte.

Wreaths and floral installations stand next to piles of wreckage at the scene where the Ethiopian Airlines Boeing 737 Max 8 crashed shortly after takeoff on Sunday killing all 157 on board, near Bishoftu, or Debre Zeit, south of Addis Ababa, in Ethiopia Wednesday, March 13, 2019. Much of the world, including the entire European Union, has grounded the Boeing jetliner involved in the Ethiopian Airlines crash or banned it from their airspace, leaving the United States as one of the few remaining operators of the plane involved in two deadly accidents in just five months. (AP Photo/Mulugeta Ayene)

An der Absturzstelle wurden Trauerkränze aufgestellt. Bild: AP/AP

Was passiert mit der Blackbox?

Die Flugschreiber sollen zur Analyse nach Europa geschickt werden. In welches Land, sei noch nicht sicher, erklärte der Sprecher der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines, Asrat Begashaw, am Mittwoch.

Die sogenannten Blackboxes zeichnen den Sprechfunk im Cockpit und alle Flugdaten auf, weswegen sie für die Klärung der Unglücksursache entscheidend sein könnten. Für gewöhnlich werden die Flugschreiber nach einem Unglück in das Herstellerland geschickt, was in diesem Fall die USA wären. Die Entscheidung für ein europäisches Land könnte daher als Misstrauen gegenüber Boeing ausgelegt werden.

Wo erhält Boeing Flugverbot?

Fast 40 Prozent der bislang weltweit eingesetzten Boeing 737 MAX heben dem Branchendienst Flightglobal zufolge vorübergehend nicht mehr ab, darunter knapp 100 Maschinen im grössten Markt China. Weltweit nutzen Fluggesellschaften über 350 Maschinen des Typs. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat am Dienstag ab 19 Uhr alle Flüge für Boeing-Flugzeuge vom Typ 737 MAX 8 suspendiert. Das Verbot gilt auch für die Schweiz, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mitteilte.

Die Auswirkungen des Verbots:

Wieso verbot die USA die 737 MAX nicht?

Erst am Mittwochabend verfügte die USA ein Flugverbot für die Boeing 737 Max.

Die Nationale Flugsicherheitsbehörde FAA war der Meinung, dass es keinen Grund für ein Grounding gibt. «Bis jetzt zeigen unsere Auswertungen keine systematischen Performance-Probleme und deswegen auch keinen Grund, das Flugzeug vom US-Himmel zu verbannen», sagte Daniel Elwell, Sprecher der FAA.

US-Airlines gehören nach chinesischen Anbietern zu den grössten Kunden von Boeing. American Airlines, Southwest Airlines und United Airlines betreiben zusammen 72 Flugzeuge des Typs 737 MAX.

epa07432160 An American Airlines Boeing 737 Max 8 (Tail Number N350RV) prepares for takeoff at LaGuardia Airport in New York, New York, USA, 12 March 2019. Multiple countries around the world have ground the Boeing 737 Max 8 planes following two separate crashes involving the model.  EPA/JUSTIN LANE

American Airlines lässt seine 737 MAX weiterfliegen. Bild: EPA/EPA

Boeing hält daran fest, dass die 737 Max grundsätzlich sicher sind.

Was würde ein komplettes Grounding kosten?

Etwa ein bis fünf Milliarden US-Dollar, schätzen die Wall-Street-Firmen Melius Research und Jefferies. Sie gehen dabei von einem dreimonatigen Grounding aus. Boeing könnte das verkraften: Letztes Jahr machte der US-Flugzeughersteller einen Rekordumsatz von 101 Milliarden Dollar und verdiente dabei 10,6 Milliarden. Und die Prognosen waren für dieses Jahr sogar noch höher, schreibt CNN.

Wie lange halten die Flug-Verbote an?

Das ist momentan noch nicht klar. Viele Airlines liessen verlauten, dass sie zuerst eine komplette Untersuchung des jüngsten Absturzes abwarten wollen. Deutschland beispielsweise hat den Luftraum zunächst für drei Monate gesperrt.

epa07433670 Five Boeing 737 Max 8 planes of SmartWings (Travel Service) (R), Norwegian Airways (2-R, 3-R and 4-R) and a TUI Fly (L) are parked along with a Boeing 737-8AS of Ryanair (2-L) at Gran Canaria's Airport in Telde, Gran Canaria island, southwestern Spain, 13, March 2019, after a total of seven planes were immobilized a day earlier on the Canary Islands due to an order issued by European Aviation Safety Agency. Five planes have to wait in Gran Canaria and two other on the Tenerife island's Sur airport. European authorities have suspended flights using Boeing 737 Max 8 aircraft for safety concerns after an Ethiopian Airlines 737 Max 8 crashed minutes after take-off on 10 March.  EPA/ANGEL MEDINA G.

Gestrandete 737 MAX auf dem Flughafen in Gran Canaria. Bild: EPA/EFE

Wie wirkt sich das Verbot auf den internationalen Flugverkehr aus?

Experten erwarten vorerst keine grösseren Beeinträchtigungen im Flugverkehr, schreibt die «Zeit». Derzeit seien ausreichend Ersatzflugzeuge und Reserven vorhanden. «Wir befinden uns noch in der Wintersaison, in der es ausreichend Flugzeuge gibt», sagt Gerald Wissel von der Airborne-Beratung. Falls sich das Flugverbot allerdings bis in die Osterferien ziehen sollte, könnte es Kapazitätsprobleme geben, sagt der Experte weiter.

Wie reagieren die Airlines?

epa07431274 (FILE) - Grounded Boeing 737-800 aircrafts of Norwegian budget carrier 'Norwegian' at Arlanda Airport of Stockholm, Sweden, 05 March 2015 (reissued 12 March 2019). Reports on 12 March 2019 state 'Norwegian' isa to ground its fleet of Boeing 737 MAX 8 planes as a reaction to recommendation from European aviation authorities. The moves comes following the crash of a Ethiopian Airlines Boeing 737 MAX 8 plane on 10 March, killing all 157 onboard the plane.  EPA/JOHAN NILSSON SWEDEN OUT

Norwegian will Entschädigung von Boeing fordern. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

In Branchenkreisen hiess es, auf Boeing kämen nach dem Absturz der Maschine von Ethiopian Airlines hohe Schadenersatzforderungen zu. Als erste Airline fordert Norwegian Air Shuttle von Boeing Schadenersatz wegen des Flugverbots für das Modell 737 MAX. «Wir erwarten von Boeing, diese Rechnung zu übernehmen», erklärte der Billigflieger am Mittwoch in Oslo.

Norwegian strich am Mittwoch rund drei Dutzend Abflüge aus Skandinavien, buchte die Passagiere um und setze andere Flugzeuge ein. Die finanziell angeschlagene Airline gehört zu den grossen Abnehmern der neuen, spritsparsameren Version der Boeing 737 in Europa.

Mit Material der sda

Der Friedhof der Flugzeuge

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Triple A 13.03.2019 18:34
    Highlight Highlight Die Frage ist dich auch: Wie reagieren die Kunden. Ich liebe das Fliegen, habe also keine Furcht zu fliegen, auch wenn ich es aus ökologischen Gründen meide. Aber mich bringen keine zehn Pferde zurzeit in diesen Flugzeugtyp!
  • redeye70 13.03.2019 18:09
    Highlight Highlight Bin ja kein Aviatikexperte aber hier ist ein Flugzeug das konstruktionsbedingt frontlastig ist. Un das auszugleichen benötigt es Software um die Fluglage automatisch zu korrigieren. Die Software kann das aber mutmasslich nicht. Klingt für mich nach einer Fehlkonstruktion.
    • Astrogator 13.03.2019 18:18
      Highlight Highlight Gerade moderne Kampfjets sind alle instabil, ohne Software wären die nicht zu fliegen. Insofern denke ich nicht, dass das grundsätzlich ein Problem ist.
    • Demo78 13.03.2019 18:21
      Highlight Highlight Das Flugzeug ist Hecklastig, deshalb trimmt as MCAS das Flugzeug nach vorne, damit die Strömung nicht abreisst.
    • Rasti 13.03.2019 18:27
      Highlight Highlight Nein, das Flugzeug kommt schneller in einen Strömungsabriss als die Vorgängermodelle. Wenn man während einem Strömungsabriss gas gibt dann drückt sich die Nase wegen des Schubes zuerst nach oben. Das ist bei jedem Flugzeug so, dass die Triebwerke unter den Flügeln montiert hat. Der Flieger erkennt nun diese Situation und drückt die Nase nach unten. Das macht er in dem er nach unten Trimmt. Wenn der Pilot den Trimschalter an seinem Yoke drückt dann hört das System auf zu arbeiten. Das System wurde eingebaut, weil dieses Modell einen kleineren Winkel zum Luftstrom verträgt als die Vorgänger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HugiHans 13.03.2019 17:44
    Highlight Highlight Denke das Grounding der MAX-Flotte wird kommen. Bei China mögen die Gründe politisch sein. Die Sperre in Europa muss schon aufgrund von ernsthaften Zweifeln (und mit der Airbus-Industrie im Rücken) erfolgt sein. Nun Kanada, dies war wohl ein reiner Faktenentscheid ...
    • Ueli der Knecht 13.03.2019 18:19
      Highlight Highlight Nicht vergessen: Bombardier ist ein kanadischer Flugzeughersteller (nach Boeing und Airbus noch der Drittgrösste), der zur Zeit ziemlich Beef hat mit Boeing. Bombardier kommt jedes Hindernis für Boeing gelegen.
    • Leider Geil 13.03.2019 19:45
      Highlight Highlight Wer weiss, passt auch zu der Huawei Geschichte mit China. Und Europa hat nicht nur Airbus, sondern wird auch immer angepisster von den USA, gerade auch in oben genannter Geschichte mit Huawei, wo die Amis voll durchdrehen, wenn nicht alle DEREN verwanzte Hardware (Cisco) einsetzen, dass sie gar damit drohen solche Länder nicht mehr mit Geheimdienstinformationen zu versorgen. Das sagt ja schon alles.
      Wieso nicht also nicht mal Boeing dran nehmen, das war doch quasi ein gefundenes Fressen, ganz unabhängig davon was letztendlich die Absturzursache war.
  • salamandre 13.03.2019 17:22
    Highlight Highlight Allgemein kannst du bei Niederschlägen am besten wahre Größe zeigen.
    Die Reaktionen bei Boeing lassen dies vorerst etwas vermissen.
    • 2sel 13.03.2019 18:59
      Highlight Highlight Das ist so. Man erinnere sich an den Flugzeugabsturz von SR111 in Halifax, und wie grossartig die Kommunikationschefin der SR, Beatice Tschanz, damals in den Medien auftrat...

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