freundlich
DE | FR
16
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Luftfahrt

Warum ein Experte nach dem Absturz in keine Boeing 737 MAX einsteigt

epa07426646 Ethiopian Airlines Boeing 737 Max 8 (ET-AVM), the same aircraft that crashed in Ethiopia on 10 March 2019, is seen at Bole International Airport in Addis Ababa, Ethiopia, when it was first ...
Eine Boeing 737-800MAX der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines.Bild: EPA/EPA

«Kein gutes Gefühl»: Warum ein Experte nach dem Absturz in keine Boeing 737 MAX einsteigt

11.03.2019, 00:4211.03.2019, 08:56

Am Sonntag ist eine Maschine der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines unweit der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba abgestürzt. Alle 157 Insassen sollen nach Angaben der Fluggesellschaft ums Leben gekommen sein.

Die Boeing 737-800MAX war neu und soll erst im November geliefert worden sein. Dabei ist es bereits der zweite Absturz dieses Flugzeugtyps innerhalb kurzer Zeit. Erst im Oktober starben 189 Menschen bei einem Absturz einer Maschine von der indonesischen Gesellschaft Lion Air.

Beide Katastrophen ereigneten sich kurz nach dem Start. Hansjörg Bürgi, Chefredaktor des Aviatik-Magazins SkyNews.ch, sagte in einem Interview mit Tamedia, dass die Vorfälle Gemeinsamkeiten aufweisen. «Es wird spekuliert, dass die Probleme mit einem Fehler bei einer Software in Zusammenhang steht, die eigentlich einen Strömungsabriss und damit einen Absturz verhindern soll», zitiert «20 Minuten».

Boeing steht laut Bürgi nun vor einem grossen Problem. 4700 Maschinen dieses Typs sind bestellt – 350 wurden bereits ausgeliefert. Er fordert deshalb, dass alle Boeing 737-800MAX bis zur restlosen Aufklärung der Vorfälle am Boden bleiben sollen. Auch ein vorübergehendes Flugverbot würde er begrüssen. Der Aviatikpublizist selber würde zur Zeit in kein solches Flugzeug einsteigen wollen – da hätte er «kein gutes Gefühl».

Gemäss «20 Minuten» wird die Boeing 737 MAX vor allem von asiatischen und amerikanischen Airlines eingekauft. Allerdings werden diese Flugzeuge auch bei einigen europäische Firmen eingesetzt. So fliegt die Turkish Airline mit solchen Maschinen regelmässig nach Zürich oder Basel. (vom)

Verlassene Flugzeuge in aller Welt:

1 / 3
Verlassene Flugzeuge in aller Welt
quelle: planepictures.net / johannes schneider
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Airbus stellt Produktion des A380 ein:

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

16 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
_kokolorix
11.03.2019 07:05registriert Januar 2015
Etwas mehr Substantielles zu der besonderen Technik und der Software der Maschine würde ich bei einem Experten schon erwarten. 20 Minuten Niveau. Der Experte scheint nur die Verkaufszahlen zu kennen...
13610
Melden
Zum Kommentar
avatar
Toerpe Zwerg
11.03.2019 05:15registriert Februar 2014
"Es wird spekuliert"

"Kein gutes Gefühl"

Wozu einen solchen Experten befragen?
16055
Melden
Zum Kommentar
avatar
goschi
11.03.2019 06:13registriert Januar 2014
Lion Air war AFAIK ein klarer Pilotenfehler.
Weder FAA noch EASA, die beide wahrlich vorsichtig sind, haben bisher eine Warnung herausgegeben, es ist auch zu früh für jedwede Mutmassung.
Der "Experte" verbreitet also reinste Gerüchte und das ist wider dem "Expertentum".
Ein echter Profi würde warten, bis Fakten vorliegen!

Solche Panikmachenden Artikel ohne Fundament sind mit das schmächlichste, was in Sachen Medienarbeit möglich ist.
12945
Melden
Zum Kommentar
16
Dieser russische Kampfroboter könnte bald im Donbass in den Einsatz kommen
Russland will angeblich Kampfroboter gegen westliche Kampfpanzer einsetzen. Erste Modelle sollen bereits auf dem Weg in die Ukraine sein.

Russland setzt nach eigenen Angaben selbst entwickelte Kampfroboter im Ukraine-Krieg gegen die amerikanischen Abrams- und deutschen Leopard-Panzer ein. Der ehemalige russische Raumfahrtchef und jetzige Leiter der militärtechnischen Gruppe «Zaren Wölfe», Dmitry Rogozin, will vier «Marker»-Modelle einsetzen, berichtet das russische Radio Sputnik.

Zur Story