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«Illegale Deportation»: So hält Marokko Migranten von der Überfahrt nach Europa ab



Marokkanische Sicherheitskräfte haben in den vergangenen Tagen hunderte Migranten nahe der Mittelmeerküste aufgegriffen und in den Süden des Landes gebracht. Offenbar sollten sie dadurch von der Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa abgehalten werden.

Ein Behördenvertreter in der Hafenstadt Tanger sprach am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem «Einsatz im Rahmen des Kampfes gegen illegale Migration». Rund 1600 bis 1800 Migranten seien in Orte gebracht worden, «in denen bessere Lebensbedingungen herrschen».

In this photo taken on Friday, July 27, 2018, migrants rest onboard Spain's Arcturus Maritime Rescue Service boat at the port of Tarifa, southern Spain, after being rescued by Spain's Maritime Rescue Service in the Strait of Gibraltar, in Tarifa, Spain. Maritime rescue authorities say 751 migrants have been plucked Friday from 52 dinghies trying to reach Spanish shores from northern Africa, this year's most popular route into Europe. (AP Photo/Marcos Moreno)

Menschenrechtler verurteilen das Vorgehen gegen die Flüchtlinge scharf.  Bild: AP/AP

Marokkanische Menschenrechtler sprachen hingegen von illegalen Deportationen. Migranten würden seit Dienstag in Bussen von Nador und Tanger in die Stadt Tiznit nahe Agadir gebracht, sagte Omar Naji von der Marokkanischen Menschenrechtsvereinigung (AMDH) in Nador. Auch am Samstag sei diese Praxis fortgesetzt worden.

Flüchtlingskrise zeigt sich an den Kanalufern von Paris

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Video: srf

Die Migranten würden in ihren Camps im Norden Marokkos aufgegriffen und dann über hunderte Kilometer nach Süden verfrachtet, sagte Naji. Dies geschehe ohne Rechtsgrundlage. Naji machte neben den marokkanischen Behörden auch Spanien und die EU für das Vorgehen verantwortlich.

Immer mehr Migranten, vor allem aus afrikanischen Ländern, machen sich von Marokko aus auf den Weg über das Mittelmeer nach Europa. Sie versuchen nach Spanien zu gelangen, seit Italien sich weigert, Flüchtlinge aufzunehmen. Seit Jahresbeginn kamen mehr als 23'000 Migranten über das Mittelmeer nach Spanien.

Spanien will in Verhandlungen mit Marokko erreichen, dass das Land die Flüchtlinge an der Ausreise hindert. (sda/afp)

Immer weniger Ausländer kommen in die Schweiz

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Video: srf

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese #DefendEurope 12.08.2018 19:00
    Highlight Highlight Wieso verwendet der Autor hier die Begriffe "Migrant" und "Flüchtlinge" scheinbar als Synonyme? Flüchtling ist nur wer die Voraussetzungen von Art. 1 der Genfer Konvention erfüllt.


    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19510156/index.html
  • Pisti 12.08.2018 13:22
    Highlight Highlight Die Leute halten sich illegal in Marokko auf, da kann doch keine Rede von illegaler Deportation sein. Sorry aber das ist Fake News.
  • Sisiphos 12.08.2018 12:27
    Highlight Highlight Einfache Lösungen darf und kann es nicht geben. Europa hat die Verantwortung für die Ursachen der Migration und kann sie nicht an Nordafrika schnell mal los werden, indem es ein paar Millionen bezahlt. Das hiesse alles beim Alten zu lassen - Europa hat jahrhundertelang von Afrikas Ressourcen profitiert und will die Folgen -Verarmung und Migration- nicht tragen. Zahltag ist angesagt!
    • Sisiphos 12.08.2018 16:31
      Highlight Highlight Ja, wer kann das bezahlen, den fast zugrunde gerichteten Planeten. Auf diese Frage läuft es hinaus. Wie blöde muss man sein, sich diese Frage NICHT zu stellen. Den Afrikanern würden wir das ja gerne auch noch aufs Auge drücken, aber da ist nix mehr zu holen -ist alles schon bei uns. Da müssen wir wohl selber ran. Endlich müssen wir selbst für das, was wir jahrhundertelang angerichtet haben gerade stehen. Die Projektionsflächen gehen uns aus.
    • dding (@ sahra) 12.08.2018 16:57
      Highlight Highlight Ach was Sisiphos.
      Was Sie hier schreiben ist doch alles nicht wahr. Niemand will den Afrikanern irgend etwas "aufs Auge drücken".
      Im Gegenteil. Der Westen bezahlt Milliarden an Entwicklungshilfe.
      Alle wollen, dass es Afrika besser geht. Nur müssen auch die Afrikaner ihren Teil dazu beitragen.

      Was Sie hier schreiben, tönt, nach einer extra großen Portion Selbsthass.
      Aber dafür, können Sie nicht andere gerade stehen lassen. Dies ist Ihr Problem.
  • Angelo C. 12.08.2018 11:29
    Highlight Highlight Die krude Terminologie der vereinigten Asylindustrien („Deportation“) und deren zudienender Schlepperorganisationen wirken auf Grund dessen, dass es sich bei ihrer Klientel zum allergrössten Teil um reine Wirtschaftsmigranten handelt, also solche die eh kein Bleiberecht in Europa erhalten, nur noch peinlich 🤨!

    Es versteht sich von selbst, dass die Maghreb-Staaten in die Abwehr dieser weitgehend unerwünschten Eindringlinge von der eh ohnmächtig wirkenden EU eingebunden werden müssen.

    Zumal auch Spanien in absehbarer Zeit das harte Schicksal Italiens und Griechenlands teilen wird....
  • flying kid 12.08.2018 10:54
    Highlight Highlight Oh, sieht so aus als wäre Spanien aufgewacht. Aber solange alle Migranten nach Italien gebracht wurden waren die Migratinsströme natürlich kein Problem.
    Willkomen in der Realität Spanien.
  • dding (@ sahra) 12.08.2018 10:52
    Highlight Highlight Europa müsste eigentlich mit jedem Afrikanischen Land, Verhandlung führen, das die Behörden die illegale Migration schon an den Wurzeln bekämpfen. Familienplanung muss bei der Entwicklungshilfe der wichtigste Punk werden.
  • Nelson Muntz 12.08.2018 10:11
    Highlight Highlight Wenn das ganze Geld, dass den Schleppern bezahlt wird, doch nur in die ursprüngliche Heimst investiert werden würde....
    • Sisiphos 12.08.2018 12:39
      Highlight Highlight Nein, nein, nein es geht nicht um die paar Kröten, die die Schlepper kriegen -so schändlich- das auch ist. Es geht um Milliarden und Abermilliarden, die wir Europäer durch Ausbeutung, Verwüstung Unterdrückung der Menschen Afrikas unrechtmässig an uns gebracht haben und heute noch bringen.
    • Nelson Muntz 12.08.2018 14:28
      Highlight Highlight warst du schon mal in Afrika? sprich msl mit Einheimischen, welche die britische Kolonialzeit erlebt haben... Schulen, Infrastruktur, medizinische Versorgung war weiter entwickelt als heute. Korruption, Gewalt am eigenen Volk und politische Verfolgung gab es erst nach der „Befreiung „

      ...und bevor du fragst: war öfters in Kenya, Tansania, Ghana, Nigeria, Südafrika etc.
    • Sisiphos 12.08.2018 16:07
      Highlight Highlight 100000 Hereros zum Beispiel konnte ich nicht mehr fragen. Die sind einem deutschen Völkermord zum Opfer gefallen. Aber sei getrost die Schweizer waren auch fleissig. Und die Briten erst.
  • derEchteElch 12.08.2018 09:58
    Highlight Highlight Richtig so.

    Diese Menschen haben kein Recht, einfach so nach Europa zu reisen, nur weils ihnen hier besser gefallen würde und sie von Sozialleistungen träumen. Sollen sie doch ihr eigenes Land aufbauen und arbeiten, wie die Europäer vor Hunterted von Jahren auch. Die industrielle Revolution kam nicht von der Hand hinhalten und nichtstun!
    • Sisiphos 12.08.2018 12:13
      Highlight Highlight Frag dich doch mal woher unser Wohlstand stammt. Von den Ressourcen aus afrikanischen Böden, die bis heute vom wohlhabenden Norden ausgebeutet werden. Die Afrikaner wollen jetzt einfach mal schauen, was die Europäer mit dem geklauten Gut gemacht haben.
    • dding (@ sahra) 12.08.2018 13:50
      Highlight Highlight Sisiphos
      Dies können Sie noch 100x wiederholen, es stimmt trotzdem nicht.
      Europa hat sich seinen Reichtum in den letzten 200 Jahren hart erarbeitet.
      Wer auch immer ihnen erzählt hat, das Europa wegen der Ausbeutung Afrikas reich geworden ist, hat ihnen einen Bären aufgebunden.

«Tomatenernte ist die schlimmste»: Migranten arbeiten wie Sklaven auf Italiens Feldern

Reporter der SRF-Sendung «Kassensturz» haben hinter die Kulissen der Tomatenernte in Süditalien geblickt. Und decken auf, wie dort Migranten aus Afrika unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten.

Afrikanische Erntehelfer demonstrieren in Süditalien für mehr Rechte. Sie berichten von harter Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen, wie ein Bericht in der Sendung «Kassensturz» vom Dienstagabend zeigt. «Die Tomatenernte ist die schwierigste und schlimmste Arbeit auf den Feldern Italiens», sagt ein Arbeiter. Andere strecken ihre geschundenen Hände in die Kamera: «Das ist von der Tomatenernte!»

Es sind Migranten, die als Erntehelfer für Pelati-Dosentomaten in Süditalien arbeiten. Sie reissen …

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