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Elf Flüchtlinge auf dem Weg nach Griechenland in Minibus verbrannt



Auf dem Weg von der türkisch-griechischen Grenze nach Westgriechenland sind am Samstag elf Flüchtlinge ums Leben gekommen. Der Minibus, in dem sich die Flüchtlinge befanden, kollidierte in der Nähe der nordgriechischen Hafenstadt Kavala frontal mit einem Kleinlaster, wie das staatliche Radio (ERA) berichtete.

Beide Fahrzeuge gingen in Flammen auf. «Die Menschen sind verkohlt», sagte ein Verkehrspolizist der Nachrichtenagentur dpa. Unter den Opfern sollen auch drei Minderjährige sein. Der Fahrer des Lastwagens überlebte den Angaben zufolge mit leichten Verletzungen. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Schlepper versprechen Flüchtlingen, sie trotz weitgehender Schliessung der Balkanroute in den Norden des Balkans oder über die Adria nach Italien und danach nach Mitteleuropa zu bringen. Der noch nicht mit Zäunen versperrte Weg führt über unbewachtes Gelände durch Albanien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina.

Fast täglich nimmt die griechische Polizei Schlepper fest, die mit Minibussen oder in Hohlräumen von Lastwagen Migranten aus der Region des griechisch-türkischen Grenzflusses Evros nach Westgriechenland bringen. In den ersten neun Monaten des Jahres sind nach offiziellen Angaben 12'000 Migranten auf dieser Route nach Griechenland gekommen. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese 14.10.2018 10:36
    Highlight Highlight Es sterben täglich Menschen bei Autounfällen. Diese bekommen jeweils keinen Artikel.
  • let,s go 14.10.2018 03:57
    Highlight Highlight Dank einer unklaren Migrationspolitik seitens der EU, und dank unseren privaten „Helfer“, wird es weiterhin solch tragische Unfälle geben.

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