DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Rohingya ethnic minority from Myanmar carries an elderly woman as they alight from a local boat on which they crossed a river, after crossing over to the Bangladesh side of the border near Cox's Bazar's Dakhinpara area, Saturday, Sept. 2, 2017. Tens of thousands more people have crossed by boat and on foot into Bangladesh in the last 24 hours as they flee violence in western Myanmar, the UNHCR said Saturday. (AP Photo/Bernat Armangue)

Seit Ausbruch der Gewalt in Myanmar am 25. August sind rund 400 Menschen getötet worden. Bild: AP/AP

UNHCR: Mindestens 73'000 Rohingyas fliehen nach Bangladesch



Nach der Gewaltwelle in der Unruheprovinz Rakhine im südostasiatischen Myanmar sind bis zum Sonntagmorgen mindestens 73'000 Menschen ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Hunderte weitere Menschen seien noch auf dem Weg über die Grenze, teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit.

Die Zahl basiere auf Schätzungen von Zeugen sowie örtlichen und internationalen Nicht-Regierungs-Organisationen, die sich im Südosten von Bangladesch um die geflohenen Rohingyas kümmern, sagte der UNHCR-Sprecher in Dhaka, Joseph Tripura. Freiwillige vor Ort leisteten Nothilfe. Viele Rohingyas würden vorerst in Schulen und Gemeindezentren untergebracht.

Seit Ausbruch der Gewalt in Myanmar am 25. August sind rund 400 Menschen getötet worden. Muslimische Rohingyas fliehen zu Tausenden ins muslimische Bangladesch. Viele sitzen ohne Unterkunft, Nahrung oder Sicherheit in der Grenzregion fest. Dutzende sind bei Bootsunglücken auf dem Grenzfluss Naf gestorben.

Nach Angaben der Geflüchteten hatten Sicherheitskräfte in Myanmar Zivilisten angegriffen, ihre Häuser niedergebrannt und sie aus Rakhine vertrieben. Das Militär gab an, es habe auf gezielte Angriffe von Aufständischen auf Polizeiposten und Militärstandorte reagiert.

Die grosse Mehrheit der Einwohner von Myanmar sind Buddhisten. Rund eine Million muslimische Rohingyas werden in dem Land ausgegrenzt. Myanmar erkennt die Muslime nicht als Staatsbürger an. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So will die EU bürgernäher, demokratischer und schneller werden

Die Europäische Union startet einen neuen Anlauf, bürgernäher, demokratischer und schneller zu werden.

Politiker und Bürger begannen am Samstag mit einer Plenarsitzung in Strassburg die Arbeit der Konferenz zur Zukunft Europas und beschworen den Willen zu Reformen. Bis zum Frühjahr 2022 sollen konkrete Vorschläge erarbeitet werden. Ob und wie sie umgesetzt werden, entscheiden dann die EU-Staaten und das Europaparlament.

«Was funktioniert, was muss sich ändern? Wie können wir eine Union …

Artikel lesen
Link zum Artikel