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Die Behörden in Sulawesi haben keine Zeit, nach den Häftlingen zu suchen.
Die Behörden in Sulawesi haben keine Zeit, nach den Häftlingen zu suchen.Bild: EPA/EPA

Nach Tsunami abgehauen: Indonesien stellt 769 Häftlingen ein Ultimatium

01.10.2018, 21:4501.10.2018, 21:49

Hunderte flüchtige Häftlinge sollen sich nach dem Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi den Behörden stellen. Die Regierung habe ihnen dafür ein Ultimatum von einer Woche gesetzt, sagte der für Sicherheit zuständige Minister Wiranto am Montag. Nach den 769 Häftlingen zu suchen, habe keine Priorität, weil die Behörden mit den Rettungsarbeiten nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom Freitag ausgelastet seien.

Drohnenbilder zeigen Ausmass der Tsunami-Zerstörung

Video: srf

Das Beben der Stärke 7.4 hatte auch Wände und Zäune zweier Gefängnisse in der besonders hart getroffenen Stadt Palu und dem benachbarten Bezirk Donggala einstürzen lassen. 769 Insassen nutzten die Gelegenheit zur Flucht.

Nach der jüngsten offiziellen Zwischenbilanz vom Montag kamen mindestens 844 Menschen auf der viertgrössten Insel Indonesiens ums Leben. Dabei handelt es sich nach Angaben des Katastrophenschutzes allerdings nur um Todesopfer, die bereits identifiziert wurden.

Bei vielen Toten gelang dies noch nicht. Zudem wird befürchtet, dass in entlegeneren Gebieten viele Opfer noch nicht einmal entdeckt sind. Die Regierung fürchtet, dass die Zahl letztlich in die Tausende geht. (sda/dpa)

Tsunami-Nachwirkungen Palu

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Schwierige Aufräumarbeiten auf Sulawesi
quelle: ap/ap / tatan syuflana
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