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Maya Bay, Koh Phi Phi Ley, Thailand

Der Film «The Beach» machte die Maya Bay weltberühmt – seitdem ist nichts mehr, wie es mal war. Bild: AP/AP

Das ist der Grund, warum der Traumstrand aus «The Beach» noch länger geschlossen bleibt



Es ist DER Strand mit dem weissen Sand, mit diesem türkisblauen Wasser und diesen Palmen. Doch Thailand-Touristen müssen auch weiterhin auf Selfies vor der Filmkulisse vom Hollywood-Film «The Beach» verzichten. Denn: Der Strand bleibt noch länger geschlossen.

Thailands Behörden verlängerten das seit Juni geltende Besuchsverbot für Touristen am Donnerstag um einen weiteren Monat. 

Das ist der Grund, weshalb der Strand überhaupt geschlossen wurde

Tourists enjoy the beach on Maya Bay, Phi Phi Leh island in Krabi province, Thailand, Thursday, May 31, 2018. The popular tourist destination of Maya Bay in the Andaman Sea will close to tourists for four months from Friday to give its coral reefs and sea life a chance to recover from an onslaught that began nearly two decades ago. (AP Photo/Sakchai Lalit)

Ein Foto von der Maya Bay im Mai 2018 zeigt den Touristenansturm, der dem Strand arg zusetzte.  Bild: AP/AP

Die Maya Bay – so der offizielle Name des Strandes auf der Insel Ko Phi Phi im Süden Thailands – soll nun Ende Oktober wieder geöffnet werden. Die Schliessung soll der Natur helfen, sich vom Ansturm der Touristen in den vergangenen Jahren zu erholen.

Der Strand mit weissem Sand, türkisblauem Wasser und Palmen wird seit dem Erfolg des Films regelrecht belagert. Viele Touristen stellen sich ins Wasser, um vor der Traumkulisse Selfies zu machen.

Zum Beispiel so:

Tourists jump in the waves on Maya Bay, Phi Phi Leh island in Krabi province, Thailand, Thursday, May 31, 2018. The popular tourist destination of Maya Bay in the Andaman Sea will close to tourists for four months from Friday to give its coral reefs and sea life a chance to recover from an onslaught that began nearly two decades ago. (AP Photo/Sakchai Lalit)

Bild: AP/AP

Oder so:

Tourists take selfies on the beach of Maya Bay, Phi Phi Leh island in Krabi province, Thailand, Thursday, May 31, 2018. The popular tourist destination of Maya Bay in the Andaman Sea will close to tourists for four months from Friday to give its coral reefs and sea life a chance to recover from an onslaught that began nearly two decades ago. (AP Photo/Sakchai Lalit)

Bild: AP/AP

Aber auch Plastikmüll schwimmt herum. Immer wieder kommt es zudem vor, dass Schnorchler Korallen abbrechen. Die Umweltschäden sind erheblich. Zeitweise ankerten dort zuletzt mehrere Dutzend Boote.

Das sah dann so aus:

Tourists arrive in boats on the beach of Maya Bay, Phi Phi Leh island in Krabi province, Thailand, Thursday, May 31, 2018. The popular tourist destination of Maya Bay in the Andaman Sea will close to tourists for four months from Friday to give its coral reefs and sea life a chance to recover from an onslaught that began nearly two decades ago. (AP Photo/Sakchai Lalit)

Bild: AP/AP

Ursprünglich hätte Maya Bay in den nächsten Tagen wieder öffnen sollen. Offiziell wurde die Verlängerung damit begründet, dass die Sanierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Ausserdem ist noch Regenzeit. «Wir sind wegen der Monsun-Saison auch wegen der Sicherheit der Touristen besorgt», sagte der Chef des Nopparat-Nationalparks, Worapoj Lomlim. Maya Bay ist Bestandteil des Parks.

Bekannt wurde der Strand vor allem durch «The Beach», ein Film über amerikanische und europäische Rucksack-Touristen aus dem Jahr 2000 mit Leonardo DiCaprio in einer der Hauptrollen. (sda/dpa/meg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Drunken Master 28.09.2018 09:46
    Highlight Highlight War paar Mal zum Tauchen in dieser Gegend und konnte den ein oder anderen Blick in die Bucht erhaschen. Der Strand war jedes Mal proppenvoll mit Booten und Touris. Da frage ich mich doch, wie kann man an einen solchen Ort überhaupt hingehen wollen?
  • Julian Roechelt 28.09.2018 08:02
    Highlight Highlight Ach ja, Chinesen sind die neuen Deutschen.
    Nur Schweizer sollten reisen dürfen.
    • Knety 28.09.2018 12:10
      Highlight Highlight Nur Lichtensteiner!
  • DerRaucher 28.09.2018 04:56
    Highlight Highlight Warte .. Ko Phi Phi .. da war doch was?
    Benutzer Bild
  • Butzdi 28.09.2018 00:35
    Highlight Highlight War mehrmals auf Kho Phi Phi zum tauchen. Vor dem Tsunami von 2004 war es ein gemütliches Paradies, danach wurde es zum Massentouristenort. Vorallem die Tagestouris von Phuket sind der Grund dass es so überlaufen ist.
    In der Bay waren wir oft für Oberflächenintervalle, weil das Wasser ruhig ist. Da kommen Riesenschiffe mit hunderten Chinesen, Koreanern und Indern. Alle tragen orangene Schwimmwesten, weil sie nicht oder schlecht schwimmen können und werden in die Bay geschmissen zum Schnorcheln. Manche waten dann über das kaputte Riff an Land und dann sind alle wieder weg und alles ist kaputt
    • rodolofo 28.09.2018 07:35
      Highlight Highlight So ein Chinesisches "Überfall-Kommando" erlebte ich mal an der Mittelstation der Pilatus-Bahn:
      Ich sass friedlich im Café und genoss einen Capuccino.
      Plötzlich stiess jemand die Türe zur Sesselbahn auf und Chinesische Touris kamen heraus und schwärmten in allen Richtungen aus. Sie formierten sich in Untergrüppchen und schossen ihre Foto-Trophäen.
      Dann schrie der Anführer, der die Türe aufgestossen hatte und jetzt wieder bei der Türe stand, und die ganze Gruppe setzte zum geordneten Rückzug an, zurück zur Bahn und weiter hoch auf den Gipfel.
      Der ganze Spuk dauerte nur wenige Minuten...
  • Pinhead 27.09.2018 21:07
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • x4253 28.09.2018 05:54
      Highlight Highlight Da mag ich das japanische "All you can eat" System.
      Wer mehr nimmt als er essen kann bezahlt für das übriggelassene auf seinem Teller. Und zwar nach Gewicht.
    • Don Sinner 28.09.2018 09:39
      Highlight Highlight @x4253 Gewicht des/der Esserin oder des Foods?
  • Pinhead 27.09.2018 21:04
    Highlight Highlight Der Autor sollte ergänzen: seit die chinesischen Thailand-Touristen...
  • Yellosix 27.09.2018 21:02
    Highlight Highlight Ich lebe und arbeite auf Phuket und war auch ein paar mal da. Zum Einen ist es auch der Müll an den Stränden. Da liegen zehntausende Zigarettenkippen und anderer Abfall in aller Form, vor Allem Plastiksäcke. Es gibt kaum eine Quadratmeter, der nicht zugemüllt ist. Dazu das leider sehr schlechte benehmen der Billigtouristen, die Rücksichtslos einfach alles kaputt trampeln. Ich war schon mal dort, als es so viele Boote am Strand hatte, das man gar nicht mehr ins Wasser zum baden konnte. Der Strand dürfte gerne noch länger zu bleiben und dann die Anzahl Touristen pro Tag massiv begrenzen.
  • Vorname Nachname 27.09.2018 20:53
    Highlight Highlight Besucherzahl begrenzen und Eintritt verlangen? Die Einnahmen könnten in Naturschutz investiert werden.
    • Pisti 27.09.2018 22:34
      Highlight Highlight In Thailand sind praktisch alle Inseln Naturschutzgebiete und man muss Eintritt bezahlen, häufig sogar mit Thai und Falang Price.
      Wohin das Geld dann versickert, darüber kann man nur spekulieren.
    • Don Sinner 28.09.2018 09:41
      Highlight Highlight Bloss heisst "Naturschutz" in diesen Ländern Tasche des Beamten.
  • el heinzo 27.09.2018 20:28
    Highlight Highlight Ein globales Wirtschaftssystem, welches auf Wachstum, Ressourcenausbeutung, Gier, Konsum, Statusneid, Mobilität, Luxusstreben und Vermarktung basiert.

    Noch irgendwelche Fragen?

    Wie beim Stau im Straßenverkehr: Es sind nicht bloss die Anderen, die ihn verursachen. Jeder Einzelne ist ein Teil davon.

    Es wird so herauskommen wie nach jeder grossen Party: Alle am Arsch, und keiner mehr da, der die ganze Sauerei aufräumt.
    • c_meier 27.09.2018 22:29
      Highlight Highlight stop..... wall-e räumt auf 😍
  • rodolofo 27.09.2018 20:28
    Highlight Highlight Gerade heute erzählte mir ein Arbeitskollege aus Sri Lanka, dass er nicht mehr so gerne in seine frühere Heimat zurück reise, wie früher.
    Natürlich will er seine Familie wiedersehen, aber sonst?
    Früher war er Fischer.
    Als die ersten Touristen kamen, zeigte er ihnen ein wenig die Umgebung. Die Einheimischen waren noch einfach und freundlich.
    Aber heute rennen alle dem Geld hinterher.
    Es habe hunderte von Hotels. Der Strand sei aufgeteilt in Privat-Strände. Überall müsse man Eintritt bezahlen.
    Wenn es irgendwo schön ist, dann wollen Alle da hin.
    Und dann ist es dort nicht mehr schön...
  • pascii 27.09.2018 19:45
    Highlight Highlight Menschen können so dumm sein.
    Benutzer Bild
  • Cpt Halibut 27.09.2018 18:56
    Highlight Highlight Zumachen und gar nicht mehr öffnen.
    • JonathanFrakes 27.09.2018 23:05
      Highlight Highlight @ACuriousOne: Auf dieser Insel ist nichts, kein einziges Hotel oder eine sonstige Übernachtungsmöglichkeit. Es bleibt nur der Weg per Boot. Aber dieser Strand ist verloren. Und die Touristen, die trotz solcher Bilder noch da hin wollen, auch.
    • Cmo 28.09.2018 07:30
      Highlight Highlight Du weisst schon dass es sich um eine Insel handelt?
    • Drunken Master 28.09.2018 09:48
      Highlight Highlight @ACuriousOne: Du meinst wohl eher wer hin will soll hin schwimmen ;-)

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