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Codename «Orion» – Ermittler nennen den Namen eines Verdächtigen im Fall der MH17



Nach den für Russland belastenden Ergebnissen einer internationalen Ermittlungskommission zum Abschuss des Verkehrsflugzeugs MH17 ist erstmals der Name eines Verdächtigen bekannt geworden.

Demnach handelt es sich bei dem mutmasslich Beteiligten um Oleg Ivannikow, einem Offizier des russischen Militärgeheimdienst GRU. Das berichtete die niederländische Zeitung Volkskrant.

epa06761950 Eliot Higgins (C) of open source research organization Bellingcat addresses a press conference on findings into the Malaysia Airlines flight MH17 downing, in Scheveningen, Netherlands, 25 May 2018. The downing of flight MH17 over eastern Ukraine in 2014 killed 298 people. According to reports, Bellingcat claimed to have found one of the main suspects, Oleg Ivannikov, in the collapse of flight MH17.  EPA/REMKO DE WAAL

Name und Bild von Oleg Ivannikow wird an einer Medienkonferenz gezeigt. Bild: EPA/ANP

«Es gibt einen direkten Link nach Russland.»

Stef Block, niederländischer Aussenminister

Ivannikow soll noch heute für den russischen Geheimdienst arbeiten, zuletzt in Syrien.  Der Agent, Codename «Orion», soll nach Erkenntnissen der niederländischen Ermittler, die Operationen pro-russischer Rebellen im Osten der Ukraine geleitet haben.

Nach Überzeugung der niederländischen Behörden steckt Ivannikow hinter einem Funkspruch, der die erfolgreiche Installation des Raketenwerfers im Osten der Ukraine meldet. Der niederländische Aussenminister Stef Blok sprach von einem «direkten Link» nach Russland.

Beim Absturz der Maschine auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur im Juli 2014 über dem Osten der Ukraine waren 298 Menschen umgekommen, überwiegend Niederländer. Eine internationale Expertenkommission hatte am Donnerstag Russland als Verantwortlichen genannt.

Laut den Experten weisen die Spuren am Absturzort daraufhin, dass die eingesetzte BUK-Boden-Luft-Rakete aus dem Besitz der 53. russischen Luftabwehrbrigade stammen. Die Niederlande streben einen Prozess gegen Verantwortliche des Abschusses vor einem Gericht in den Niederlanden an.

Der Unglücksflug #MH17 – eine Chronik

(per)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 28.05.2018 00:15
    Highlight Highlight Darf man ein ziviles Flugzeug abschiessen?

    Ja, unter Umständen. ;/

    Vgl. Abschuss des Airbus A300 Iran Air Flug 655 durch zwei Flab-Geschosse des Typs SM-2, die von der USS Vincennes abgeefeuert wurde. 290 Tote.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Iran-Air-Flug_655

    Oder: Abschuss einer Boeing 747 KAL-007; 269 Tote. Den sowjetischen Abfangjägern war sogar bewusst, dass sie eine zivile Maschine abschiessen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Korean-Air-Lines-Flug_007

    Die ukrainische Marine schoss 2001 die russische Tupolew TU-154M ab. 78 Tote.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sibir-Flug_1812
    • Kubod 28.05.2018 04:10
      Highlight Highlight Klingt so, als ob Du sagst, die Toten von Hiroshima sind weniger tot, weil es auch die Toten von Nagasaki gab.
      Was soll der Versuch, das Verbrechen zu verharmlosen?
    • Ueli der Knecht 28.05.2018 11:08
      Highlight Highlight Kubod: Für dich sind es Verbrechen, für andere sind es aber Unfälle.

      Ich schrieb nichts von Nagasaki oder Hiroshima. Wenn es für dich so klingt, dann bloss weil der Schein dich trügt. Oder vielleicht willst du nur ablenken mit einem Vergleich, der gewaltig hinkt. Denn niemand behauptet Nagasaki oder Hiroshima seien Unfälle gewesen; aber viele behaupten, dass es legitime, sprich erlaubte miitärische Aktionen waren (rund 200'000 Tote). Auch hier trifft der Begriff "Verbrechen" offenbar nicht wirklich zu.

      Es geht mir nicht um Verharmlosung sondern die rechtliche Beurteilung von Fakten.
  • Oberon 27.05.2018 16:10
    Highlight Highlight Mit seinem Veto gegen ein UNO-Sondertribunal zum mutmasslichen Abschuss der Passagiermaschine hat Russland zumindest seine Mitschuld bewiesen.

    Wer nichts zu verbergen hat würde sonst nicht so hartnäckig jede Möglichkeit einer lückenlosen Aufklärung blockieren.


  • hfhfhnhf 27.05.2018 13:49
    Highlight Highlight Man kann sowieso nichts machen, die Mächtigen dieser Welt sind unantastbar.
  • MARC AUREL 27.05.2018 13:39
    Highlight Highlight Die Beweise sind klar und trotzdem verleugnen sie es und reden von Lügen! Russland wird weiterhin isoliert bleiben wenn sie so weitermachen!
    • Skeptischer Optimist 27.05.2018 14:03
      Highlight Highlight Die Beweise sind absolut nicht klar - sie stammen von Bellingcat, einer NATO Trollfabrik.

      Das einzige was klar ist, dass die Ukraine ihren Luftraum, nach dem Kontrollverlust, hätten sperren müssen. Nun versucht die Regierung in Kiev den Vorfall zu ihren Gunsten auszuschlachten.
    • hfhfhnhf 27.05.2018 15:40
      Highlight Highlight Die Beweise sind klar?
      hast du sie gesehen?

      Ich glaube solchen Beweisen schon lange nicht mehr. Mit angeblichen Beweisen hat man schon Kriege gerechtfertigt.
    • Skeptischer Optimist 28.05.2018 07:14
      Highlight Highlight @Echo der Zeit: Das der Luftraum über dem Donbas hätte geschlossen sollen, ist nicht meine Idee, sondern ist im Bericht des DSB (Dutch Safety Board) enthalten. Dies ist der einzige Abschnitt in diesem Bericht, der sich auf harte Fakten stützen kann.

      http://www.bbc.com/news/world-asia-34518473
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 27.05.2018 13:32
    Highlight Highlight Niemand wirft den Russen vor, dass es absicht war, leider können sie es nicht zugeben (und sich entschuldigen) ohne damit ihr Engagement in der Ukraine zu offenbaren.
    • Stratosurfer 27.05.2018 14:22
      Highlight Highlight Es geht auch um viel Geld, das sie den Opfern und der Fluggesellschaft zahlen müssten.

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