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«Racheaktion»: Russische Langstrecken-Bomber fliegen Angriffe in Syrien

12.07.16, 17:13 12.07.16, 17:40


In this photo made from video released from Russian Defense Ministry official website on Friday, Nov. 20, 2015, Russian air force Tu-22M3 bombers drop bombs on a target in Syria as part of a Russian air campaign against targets in Syria, according to information provided by Russian Defense Ministry. Russian long-range bombers and navy ships have launched 101 cruise missiles in four days, including 18 fired by Russian navy ships from the Caspian Sea on Friday, according to information released by Russian Defense Ministry. (AP Photo/ Russian Defense Ministry Press Service)

So sieht es aus, wenn Bomber vom Typ Tu-22M3 ihre tödliche Fracht entladen. Das Bild ist vom November 2015.
Bild: AP/Russian Defense Ministry Press S

Nach dem Tod zweier russischer Piloten in Syrien haben mehrere Langstreckenbomber dort nach Moskauer Darstellung einen Stützpunkt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angegriffen.

epa05031628 A handout frame grab from video footage published on the official website of the Russian Defence Ministry 18 November 2015 shows OFAB-250-270 bombs in a Russian TU-22M3 long-range strategic  bomber shortly before airstrike. Russian aviation has significantly increased the intensity of strikes against what Russia says were Islamic State targets in Syria.  EPA/RUSSIAN DEFENCE MINISTRY PRESS SERVICE BEST QUALITY AVAILABLE/HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Blick ins Innere des Bombers.
Bild: EPA/RUSSIAN DEFENCE MINISTRY/HO

Sechs Kampfflugzeuge vom Typ Tu-22M3 seien am Dienstag von einer Basis auf russischem Gebiet in das Bürgerkriegsland geflogen und hätten östlich der Wüstenstadt Palmyra ein IS-Lager weitgehend zerstört, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Der Einsatz sei eine Racheaktion für den Tod der russischen Soldaten am Wochenende gewesen, sagte der Duma-Abgeordnete Wladimir Komojedow. Die zwei Pilotenausbilder waren in einem syrischen Helikopter abgeschossen worden. Russland müsse seine Arbeit in Syrien zu Ende bringen, meinte Komojedow. «Die IS-Kämpfer schiessen wie Pilze aus dem Boden», sagte er.

Die russischen Streitkräfte unterstützen die syrische Armee im Bürgerkrieg seit September 2015 mit Luftangriffen. Syrische Aktivisten und der Westen werfen Moskau vor, dabei nicht nur Terroristen, sondern auch oppositionelle Kämpfer zu attackieren.

Moskau weist dies zurück. Die Langstreckenbomber hätten unter anderem ein Waffenlager und mehrere Fahrzeuge zerstört, hiess es. Anschliessend seien sie wieder zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt.

(sda/dpa)

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48
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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kstyle 12.07.2016 18:39
    Highlight Blöde frage wen sie von diesem stützpunkt wussten, wieso haben sie in nicht früher plattgemacht sie bomben jetzt schon 1jahr. Ich denke da sollten stützpunkte doch zuerst gebombt werden.
    20 13 Melden
    • Dä Brändon 12.07.2016 19:15
      Highlight Weil man von Aussen nach Innen arbeitet und nicht umgekehrt. Man muss ja Gebiete erobern. Deshalb ist es ein Rachefeldzug ohne dabei Vorteile rauszuziehen.
      22 8 Melden
    • Kstyle 12.07.2016 20:35
      Highlight Hab nicht auf einer karte nachgeschaut wo das ziel lag. Klingt aber einleuchtend.
      5 3 Melden
  • Dä Brändon 12.07.2016 18:15
    Highlight Kapiert das endlich, es gibt keine syrische Oppositionelle!
    30 22 Melden
    • Beobachter24 12.07.2016 19:37
      Highlight Danke.
      Wollte auch grad nachfragen, wer schon wieder die syrische Opposition sein soll.
      19 13 Melden
    • Ursin Tomaschett 12.07.2016 19:54
      Highlight Es gibt in einem Land mit über 20 Millionen Einwohnern keine Opposition? Wie soll das möglich sein?
      28 18 Melden
    • Ursin Tomaschett 12.07.2016 19:58
      Highlight Das kann ich dir beim besten Willen nicht sagen, habe hier erst grad übernommen.
      10 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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