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Syrien

«Racheaktion»: Russische Langstrecken-Bomber fliegen Angriffe in Syrien

«Racheaktion»: Russische Langstrecken-Bomber fliegen Angriffe in Syrien

12.07.2016, 17:1312.07.2016, 17:40
So sieht es aus, wenn Bomber vom Typ Tu-22M3 ihre tödliche Fracht entladen. Das Bild ist vom November 2015.
So sieht es aus, wenn Bomber vom Typ Tu-22M3 ihre tödliche Fracht entladen. Das Bild ist vom November 2015.
Bild: AP/Russian Defense Ministry Press S

Nach dem Tod zweier russischer Piloten in Syrien haben mehrere Langstreckenbomber dort nach Moskauer Darstellung einen Stützpunkt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angegriffen.

Blick ins Innere des Bombers.
Blick ins Innere des Bombers.
Bild: EPA/RUSSIAN DEFENCE MINISTRY/HO

Sechs Kampfflugzeuge vom Typ Tu-22M3 seien am Dienstag von einer Basis auf russischem Gebiet in das Bürgerkriegsland geflogen und hätten östlich der Wüstenstadt Palmyra ein IS-Lager weitgehend zerstört, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Der Einsatz sei eine Racheaktion für den Tod der russischen Soldaten am Wochenende gewesen, sagte der Duma-Abgeordnete Wladimir Komojedow. Die zwei Pilotenausbilder waren in einem syrischen Helikopter abgeschossen worden. Russland müsse seine Arbeit in Syrien zu Ende bringen, meinte Komojedow. «Die IS-Kämpfer schiessen wie Pilze aus dem Boden», sagte er.

Islamischer Staat (IS)

Die russischen Streitkräfte unterstützen die syrische Armee im Bürgerkrieg seit September 2015 mit Luftangriffen. Syrische Aktivisten und der Westen werfen Moskau vor, dabei nicht nur Terroristen, sondern auch oppositionelle Kämpfer zu attackieren.

Russland

Moskau weist dies zurück. Die Langstreckenbomber hätten unter anderem ein Waffenlager und mehrere Fahrzeuge zerstört, hiess es. Anschliessend seien sie wieder zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt.

(sda/dpa)

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