DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Edward Snowden darf in Russland bleiben.
Edward Snowden darf in Russland bleiben.
Bild: MARCOS BRINDICCI/REUTERS

Klatsche für USA: Russland verlängert Aufenthaltserlaubnis von Edward Snowden

18.01.2017, 11:0618.01.2017, 11:36

Russland hat die Aufenthaltserlaubnis des geflohenen US-Whistleblowers Edward Snowden um zwei Jahre verlängert. Das bestätigte die Sprecherin des Aussenministeriums, Maria Sacharowa, am Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite.

Der Kreml lehnte eine weitere Stellungnahme ab. Die bisherige Aufenthaltsgenehmigung des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters war bis August 2017 gültig.

Geheimer Ort in Russland

Snowden hatte die Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht. Er lebt nach einer abenteuerlichen Flucht seit Juni 2013 an einem geheimen Ort in Russland. Die USA fordern seine Auslieferung wegen Geheimnisverrats. Russland lehnt eine Abschiebung ab. Dem 33-Jährigen droht in den USA eine Haftstrafe.

    Edward Snowden
    AbonnierenAbonnieren

Unmittelbar nach dem Wahlsieg von Donald Trump hatte Snowdens Anwalt, Anatoli Kutscherena, betont, dass sich Moskau auch nach einer möglichen Verbesserung der russisch-amerikanischen Beziehungen nicht auf eine Abschiebung einlassen werde. Der dem Kreml nahe stehende Jurist sagte, die Aufenthaltsgenehmigung sei «rechtlich nicht zu beanstanden». (whr/sda/dpa)

Whistleblower

1 / 9
Whistleblower
quelle: x00303 / philippe wojazer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Edward Snowden attackiert Spyware-Hersteller und zieht Vergleich mit Corona und Atomwaffen

Wie gefährlich ist die Smartphone-Spyware «Pegasus» aus Israel? Der NSA-Whistleblower Edward Snowden hat eine deutliche Warnung – verbunden mit einer Forderung.

Es war eine Szene wie aus einem James-Bond-Film: Als NGO-Vertreter und Anwälte den Whistleblower Edward Snowden in einem Hotelzimmer in Hongkong besuchten, wo er sich vor den US-Geheimdiensten versteckte, mussten sie ihre Handys im Kühlschrank deponieren. Snowden kannte die Überwachungsfähigkeiten der National Security Agency (NSA), entwickelt von anderen technikbegeisterten Supernerds.

Das war 2014.

Dass es sich bei solchen Angriffswerkzeugen, die auf sogenannten Zero Day Exploits basieren, um …

Artikel lesen
Link zum Artikel