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epa07431737 A handout photo made available by the Information Division of the French Maritime Prefecture of Atlantic on 12 March 2019 shows Italian ship 'Grande America' of the Grimaldi Group on fire about 200 nautical miles (350 kilometers), off the coast of France, 11 March 2019. Some 27 people have been rescued by the Royal Navy frigate HMS Argyll on its way to Plymouth. The fire started on 10 March. The ship sank at a depth of some 4,600 meters on 12 March 2019 at 3.26 pm CET.  EPA/LOIC BERNARDIN / MARINE NATIONALE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/PERFECTURE OF ATLANTIC

Containerschiff sinkt vor Atlantikküste – es droht eine Umweltkatastrophe



Nach dem Untergang des Containerschiffs «Grande America» vor der französischen Atlantikküste hat sich ein kilometerlanger Ölteppich auf dem Meer gebildet. Ein Spezialschiff zur Bekämpfung von Meeresverschmutzung werde am Donnerstagmorgen erwartet.

Dies teilte die zuständige Meerespräfektur am Mittwochabend in Brest mit. Auch die Europäische Agentur für die See-Sicherheit wurde im Kampf gegen die Verschmutzung eingeschaltet.

Der Ölteppich sei etwa zehn Kilometer lang und etwas einen Kilometer breit, berichtete die Präfektur weiter. Die See sei sehr bewegt; Wellen erreichten eine Höhe von bis zu sechs Metern.

Der aus Hamburg kommende und unter italienischer Flagge fahrende Frachter war in Brand geraten und am Dienstag rund 330 Kilometer von der französischen Küste entfernt in der Biskaya gesunken. Das Schiff hatte Gefahrgut an Bord. Der Inhalt von 45 Containern werde als gefährlich eingestuft, hatte die Meerespräfektur zuvor mitgeteilt. Insgesamt hatte das Schiff 365 Container an Bord. Die «Grande America» gehört zur italienischen Grimaldi-Gruppe.

Ausserdem hatte die «Grande America» rund 2200 Tonnen Schweröl an Bord, wie der Sender Franceinfo berichtete. Das 214 Meter lange Schiff, das auch rund 2000 Fahrzeuge transportierte, hatte zuletzt starke Schlagseite gehabt. Umweltminister François de Rugy warnte bereits nach dem Unglück vor einer möglichen Meeresverschmutzung.

Nach Angaben der Präfektur waren 27 Menschen an Bord des Schiffes. Sie wurden vom britischen Kriegsschiff «HMS Argyll» gerettet. (sda/afp/dpa)

Riesenfrachter verliert in stürmischer Nordsee 270 Container:

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • AlteSchachtel 14.03.2019 12:10
    Highlight Highlight "Der Inhalt von 45 Containern werde als gefährlich eingestuft, hatte die Meerespräfektur zuvor mitgeteilt."

    Darunter 100 Tonnen Salzsäure und 70 Tonnen Schwefelsäure, wie "Le Temps" schreibt.

    Dann die drohende Ölpest für La Rochelle und Umgebung, die meine Generation jedes Mal an das Unglück mit der Amoco Cadiz erinnert.....
    Das war vor 40 Jahren und der Mensch hat nichts gelernt.
    Im Gegenteil; die Wirtschaft ist zur absoluten Religion geworden, die Habgier und Ignoranz gegenüber der Erde sind grösser denn je. Und das nennt man noch kühn Fortschritt - es ist zu heulen...
    • Aladdin 14.03.2019 19:15
      Highlight Highlight . . .“rund 2200 Tonnen Schweröl“ . . .
      Tanker mit Schweröl sollten schon lange verboten sein!
  • Cpt Halibut 14.03.2019 08:02
    Highlight Highlight Unsere Meeresbewohner können einem einfach nur noch Leid tun.
  • The Destiny // Team Telegram 14.03.2019 07:26
    Highlight Highlight Hört sich schwer nach der Gefahrenabfälle Mafia an, ich wette da ist giftigeres drinn als deklariert. Anstatt teuer zu entsorgen lassen die dann einfach das Schiff sinken nachdem es aus mysteriösen Gründen Feuer gefangen hat.
  • WID 14.03.2019 07:19
    Highlight Highlight Haftet nun Grimaldi für alle Schäden? Das wäre doch mal was womit sich die EU befassen könnte: EU Weite Konzernhaftung!
  • Frank_Zapper 14.03.2019 05:59
    Highlight Highlight alles halb so schlimm. Es ist weit weg passiert und nicht hier in der Schweiz. Kann uns also egal sein.
  • Beeee 14.03.2019 01:17
    Highlight Highlight Hässig 🤬

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