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Mit dem Einsatz mehrerer Wasserwerfer beendet die Polizei am fruehen Sonntagmorgen, 13. September 2009, das Schanzenfest im Schanzenviertel in Hamburg. Nach dem Strassenfest hatten mehrere Hundert Personen in der Nacht eine Polizeiwache angegriffen.  (AP Photo/Markus Scholz) -- Police use water canons to end excesses after the so-called Schanzenfest street festival in Hamburg, northern Germany, early Sunday Sept. 13, 2009. Several hundred persons clashed with police forces following the festival that had started peacefully. (AP Photo/Markus Scholz)

Die Hamburger Polizei hat 200 Randalierer verhaftet, darunter fünf aus der Schweiz. Bild: AP

Fünf Schweizer Chaoten sitzen nach G20-Randalen in Hamburg im Gefängnis



Die Deutsche Justiz greift gegen die Chaoten am G20-Gipfel in Hamburg hart durch. Mehrere Schweizer sitzen rund eine Woche nach den schweren Krawallen in der Hansestadt hinter schwedischen Gardinen. 

200 Demonstranten wurden am Rande des G-20-Gipfels verhaftet und von der Polizei  einvernommen, darunter auch Schweizer. «Wir wurden von der Hamburger Polizei darüber informiert, dass fünf Schweizer Staatsangehörige in Hamburg in Haft sitzen», erklärte  das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) dem Sonntagsblick.

Darunter befindet sich ein 29-jähriger Zürcher, dem das Werfen von Flaschen und Schläge gegen einen Passanten vorgeworfen werden. Ihm droht nun eine Haftstrafe.

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Hamburg im G20-Ausnahmezustand
quelle: epa/epa / ronny wittek
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Der Anwaltliche Notdienst (AND), der seit Beginn der Proteste rund um die Uhr Dutzende Anwälte im Einsatz hatte, setzt sich für die Inhaftierten ein. «Unter ihnen sind mehrere Personen aus der Schweiz», bestätigt dessen Sprecher. In den vergangenen Tagen waren die Anwälte fast pausenlos im Einsatz. Auch sie waren von Gewalt durch die Polizei betroffen: «Einer unserer Anwälte wurde von mehreren Polizeibeamten gepackt, ihm wurde ins Gesicht gegriffen, der Arm verdreht, und dann wurde er aus der Gefangenensammelstelle geschleift», hält der AND fest. Erst am Freitagabend erhielt er zudem eine komplette Liste mit allen Inhaftierten.

(amü)

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