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Die Menschheit lebt ab 1. August auf Ökopump – die Schweiz tut dies schon seit 7. Mai 😢



Die Menschheit hat die natürlich verfügbaren Ressourcen bereits an diesem Mittwoch komplett aufgebraucht. Der so genannte Erdüberlastungstag fällt nach Berechnung der Forschungsorganisation Global Footprint in diesem Jahr schon auf den 1. August.

«Gerade mal fünf Monate kommt die Schweizer Bevölkerung mit ihren Ressourcen aus.»

WWF

So früh lebte die Weltbevölkerung noch nie auf Öko-Pump. Die Wissenschaftler rechnen aus, wann die Ressourcen verbraucht sind, die innerhalb eines Jahres auch wieder nachwachsen könnten, also nachhaltig verfügbar sind. 1970 war es rechnerisch erst Ende Dezember so weit, im Jahr 2000 bereits im September. Inzwischen wirtschaftet die Weltbevölkerung nach Angaben von Global Footprint, als hätte sie 1,7 Erden zur Verfügung.

Schweiz lebt seit dem 7. Mai auf Öko-Pump

Die Schweiz alleine schneidet dabei noch schlechter ab, wie aus einer Mitteilung des WWF Schweiz hervorgeht. Der Schweizer Erdüberlastungstag fand bereits am 7. Mai statt. «Gerade mal fünf Monate kommt die Schweizer Bevölkerung also mit ihren Ressourcen aus», heisst es darin. Wenn die gesamte Weltbevölkerung so leben würde, wären drei Erden nötig.

Der WWF Schweiz rät der Bevölkerung, ihren ökologischen Fussabdruck im Hinblick auf den 1. August zu verkleinern. So solle man den Nationalfeiertag mit einem Picknick in der Schweiz statt mit einem Kurztrip ins Ausland begehen. Das Auto bleibe am besten in der Garage, und unnötige Verpackungen gelte es zu vermeiden.

Cervelat statt Filet

Umweltfreundliche Grillmeister legten Gemüse auf den Rost, so die Umweltorganisation weiter. Wer auf Fleisch nicht verzichten wolle, greife am besten zur Cervelat. «In der Schweizer Nationalwurst werden nämlich auch weniger «wertvolle» Fleischstücke sinnvoll verwertet.»

Um den Tag zu bestimmen, betrachtet das Global Footprint Network nicht nur den Verbrauch etwa von Holz, Tieren und Boden. Auch der CO2-Ausstoss fliesst in die Berechnung mit ein. Die Kampagne zum Erdüberlastungstag oder auch Welterschöpfungstag - auf Englisch: Earth Overshoot Day - gibt es seit 2006. (whr/sda/dpa)

Nicht nur die Schweiz, ganz Europa schwitzt

Wenn uns die Erde so behandeln würde wie wir sie

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • p4trick 31.07.2018 19:03
    Highlight Highlight Bei doppelter Anzahl Menschen müsste der Tag bereits Ende Juni erreicht sein aber er ist "erst" 1. August. Im Prinzip heisst das, dass wir besser mit den Ressourcen umgehen als 1970 nur sind wir halt mehr. Alle die Kinder auf die Welt stellen sind die Hauptverursacher von wegen "Kinder sind die Zukunft" eben nicht sie sind unser Untergang oder der Untergang der Kinder... Wir müssten uns halbieren, das heisst maximal 1 Kind pro Paar. Tja die Wahrheit sieht halt meist anders aus als wir es uns einreden wollen...
  • HerbertBert 31.07.2018 15:33
    Highlight Highlight Die Erde wird sich erholen. Nur dann wird der letzte Mensch schon seit tausenden von Jahren tot sein. Für die Erde ist der Mensch nur ein lästiger Parasit der sich selbst ans Bein pisst und seine für ihn essenzielle Umgebung wegfrisst.
    Eigentlich sollte es "Save Humanity" und nicht "Save the planet" heissen.
    • rodolofo 31.07.2018 18:34
      Highlight Highlight Das ist ein niederschmetterndes Statement.
      Im Allgemeinen stimmt es auch.
      Aber es gibt auf dieser Welt Beispiele, die zeigen, dass Menschen ZUSAMMEN mit der Natur die Biodiversität und die Fruchtbarkeit dieser Natur steigern können!
      Sie können im wahrsten Sinne des Wortes Paradiese schaffen!
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      Viel Spass!
  • Denverclan 31.07.2018 15:27
    Highlight Highlight Also Ferienflüge sind wohl das kleinste Problem.....wollen wir mal ernsthaft eine aussagekräftige Liste erstellen? Wo fangen wir bloss an......seien wir doch realistisch, der Mensch spielt Lotto.....gewinnen wird letzten Endes die Natur, sie kann sich immer anpassen und verändern, ohne zu Grunde zu gehen, der Mensch eher nicht! Ehrlich gesagt sei die Frage erlaubt, was ist so reizvoll in einer der nächsten Generationen leben zu dürfen/müssen ? Die Menschheit ist unheilbar krank und liegt schon lange auf dem Sterbebett. Vielleicht wird es langsam Zeit die Bühne zu verlassen....
    • aglio e olio 31.07.2018 18:18
      Highlight Highlight Guten Flug.
    • Denverclan 01.08.2018 11:58
      Highlight Highlight Der werfe den ersten Stein.....
  • Gubbe 31.07.2018 13:51
    Highlight Highlight Die Menschen können keinen Regen herbeizaubern und Sonnenschein auch nicht. Der CO2 Gehalt ist wie jeden Sommer höher als im Winter. Jeden Sommer kommen 'Wissenschaftler' und prophezeien schlechte Nachrichten und viele glauben einfach Alles. Die tektonischen Platten verschieben sich, das Wetter wird wärmer. Aber alles sehr langsam. Katastrophiker möchten das Klima ändern. und machen Angst. Klar, deshalb reisen wir im Winter in den Sommer. Wo ist eigentlich das böse Ozonloch geblieben und das Waldsterben? Schon vorbei, dann ist ja gut.
    • Zwerg Zwack 31.07.2018 14:35
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
    • Khoris 31.07.2018 14:42
      Highlight Highlight 1. Das Ozonloch gibt es noch, fragen Sie mal in Australien nach
      2. Das wir mehr Ressourcen verbrauchen als in einem Jahr nachwachsen, ist nicht eine Folge des Klimawandels, sondern eine eher Ursache.
      3. Der CO2- und der damit verbundene Temperaturanstieg mag für Menschen mit ihren - ach seien wir grosszügig - 90 Jahren Lebenserwartung langsam sein, aber er ist trotzdem schneller als in vorangehenden (geologischen) Zeitaltern (mit wenigen Ausnahmen, was mit erhöhter Vulkanaktivität erklärt werden kann. Diese haben wir im Moment aber nachweislich nicht)
    • Gubbe 31.07.2018 18:04
      Highlight Highlight Khoris: 'Seit einigen Jahren hält sich nun der Mythos, über Australien sei ein riesiges Ozonloch, welches die ultravioletten Strahlen der Sonne ungehindert hindurchlassen würde und damit die Gesundheit der Lebewesen auf dem 5. Kontinent gefährden würde. Die Annahme, über Australien befände sich ein großes Ozonloch, kann jedoch nicht auf wissenschaftlicher Ebene bestätigt werden'.
      Studien gibt es viele, das ist eine davon.
      Ja, wir haben eine Erwärmung - seit der letzten Eiszeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lidana 31.07.2018 13:34
    Highlight Highlight Jetzt kommen wieder die guten Vorschläge und nach 5 Minuten hat es jeder vergessen etwas zu tun.
    Spielt sowieso keine Rolle mehr. Der Mensch, und damit meine ich alle und jeder, ist zu egoistisch und zu Blöd etwas zu ändern. Das einzige was die Welt noch retten kann, ist die Ausrottung der Menschheit.
    • mogad 31.07.2018 14:59
      Highlight Highlight Ich bin davon überzeugt, dass Jene die gute Vorschläge machen, einige davon auch umsetzen. Die Andern, die dumpf vor sich hin konsumieren, wollen sich nämlich gar keine Gedanken machen über die Umwelt. Zum Teil reagieren sie schon aggressiv, wenn ein Vegi-Tag pro Woche empfohlen wird. Für sie sind Ermahnungen und Empfehlungen Alles nur links-grün versiffte Verbotspolitik.
    • Professor Chaos 31.07.2018 23:37
      Highlight Highlight @Graustufe Rot
      "Zum Teil reagieren sie schon aggressiv, wenn ein Vegi-Tag pro Woche empfohlen wird."

      Empfohlen? Sie reagieren nicht aggressiv weil es empfohlen wird. Sie reagieren aggressiv wegen der selbstherrlichen Einstellung der Empfehlenden die denken dass sie etwas besseres sind.Sowas magst Du ja gar nicht.

      Und auch in deinem Kommentar hört man diese Arroganz heraus.
      Lass mich raten: Mit denen die ihre eigenen guten Vorschläge umsetzen meinst Du ja sicher auch Dich nicht war?
      Da hätte ich mal eine Frage: Was genau hast Du so grossartig umgesetzt ausser deinen Salat zu essen?
    • mogad 02.08.2018 07:56
      Highlight Highlight @Professor Chaos. Mit dem Salat hab ichs nicht so. Dafür ess ich leider zu viel Schoggi. Allerdings Fair Trade. Nicht aufregen, Sie haben ja gefragt.
  • frau_kanone 31.07.2018 13:25
    Highlight Highlight Wäre schön gewesen, wenn dieser Artikel mit mehr konkreten Vorschlägen, was jeder Einzelne tun kann, gespickt gewesen wäre. Ich fasse die Tipps von oben nachfolgend zusammen:

    - Ferien in der Schweiz verbringen
    - Fahrzeug öfters in der Garage stehen lassen
    - Unnötige Verpackungen vermeiden
    - Fleischkonsum senken

    Jeder mit etwas gesundem Menschenverstand kennt diese "Tipps" bereits. Vielleicht können wir die Liste ja noch gemeinsam verlängern. Inputs eurerseits willkommen.
    • Yummy 31.07.2018 14:47
      Highlight Highlight ... und kein einziger Punkt von dir beachte ich. Die einzige Lösung die Sinn macht, ist die Weltbevölkerung zu reduzieren. Besser wenige glückliche Menschen als viele die nichts spassiges machen dürfen
    • Paddiesli 31.07.2018 14:50
      Highlight Highlight Tips sind seit Langem bekannt und zigfach publiziert. Aber bei 30% der Schweizer werden sie auch nach 100x erklären nicht ankommen.
    • mogad 31.07.2018 15:10
      Highlight Highlight Darf ich ergänzen?
      -weniger Waschen und ohne Weichspühler
      -Hygiene-Artikel nicht ins WC werfen
      -möglichst wenig Produkte mit Palmöl kaufen
      -Bio-Gemüse von einheimischen Produzenten
      -Schweizer Wein kaufen
      -biologisch abbaubare Reinigungs- und
      Abwaschmittel im Haushalt brauchen (gibt's
      beim Grossverteiler)
      -LED-Lampen im Haushalt montieren
      -Heisswasser sparen wos immer geht


    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 31.07.2018 13:16
    Highlight Highlight «In der Schweizer Nationalwurst werden nämlich auch weniger «wertvolle» Fleischstücke sinnvoll verwertet.»

    Das Rind wird nicht fürs Filet alleine geschlachtet, und der Rest dann weggeworfen, liebe "Experten"...
    • Kalsarikännit 01.08.2018 11:55
      Highlight Highlight Hat ja auch niemand behauptet, oder?
    • Paddiesli 01.08.2018 12:09
      Highlight Highlight @paddyh
      Du weist aber, dass der hohe Methanausstoss beim Vieh vom Kraftfutter kommt. Die Tiere können nur 30% davon verwerten, der Rest ist gefurzt. Wenn Vieh nur ihre natürliche Nahrung Gras und Heu fressen, ist das Methan vernachlässigbar. Gras verwerten sie perfekt, denn dafür sind die vielen Mägen da.
  • rodolofo 31.07.2018 13:16
    Highlight Highlight Es wird empfohlen, dass wir weniger Fleisch konsumieren sollen.
    Aber wie steht es mit dem Drogen-Konsum?
    Ein grosser Teil der Anbau-Fläche wird für die Produktion von Zucker, Coca, Wein, Schnaps, Tee und Kaffee gebraucht und verschwendet!
    Diese Drogen-Rohstoffe bringen den Bauern mehr Geld ein, als gesunde Lebensmittel...
    Die Sucht-Problematik wird zum eigentlichen Stolperstein der Menschheits-Entwicklung.
    Wenn keine Seuchen die Anzahl der wie Heuschrecken den Planeten leer fressenden Menschen hinwegraffen, dann werden Kriege um sich verknappende Ressourcen für eine "Ausdünnung" sorgen...
  • AlteSchachtel 31.07.2018 13:11
    Highlight Highlight "Umweltfreundliche Grillmeister legten Gemüse auf den Rost,..."

    Gemüse braucht ebenso Wasser wie andere Lebewesen. Aktuell hat es wenig von diesen kostbaren Nass und Landwirte sowie die gesamte Natur kämpfen um jeden Tropfen.

    Aber Hauptsache, die Golfplätze können bewässert werden..... Dekadenter gehts nicht mehr und ich befürchte auch der Ökopump-Bericht wird daran nichts ändern.
    • frau_kanone 31.07.2018 14:27
      Highlight Highlight Es geht bei dieser Aussage ja auch um den CO2 Vergleich Gemüse / Fleisch.
    • whatthepuck 31.07.2018 15:49
      Highlight Highlight @frau_kanone: Da die Landwirtschaftliche Nutzfläche auf dem Planeten begrenzt ist, handelt es sich bei der Produktion von Landwirtschaftsgütern um ein Optimierungsproblem. Es leuchtet dann schnell ein, dass idealerweise nicht ausschliesslich nur Gemüse angebaut wird. Das ideale Verhältnis zwischen Energie/Protein pro Emissionen liegt (wie so oft) irgendwo zwischen den Extremen. Ideal wäre weniger, aber nicht kein Fleischkonsum. Kein Fleisch ist auch keine Lösung.
    • AlteSchachtel 31.07.2018 16:28
      Highlight Highlight @Frau Kanone

      wie whatthepuck sagt, ist kein Fleisch keine Lösung. Massais u. Inuits müssten verhungern und bei uns geriete einiges ins Wanken, wenn nicht mehr geschlachtet würde.

      Alles mit Mass und Rücksicht auf die Natur, wäre der richtige Weg.

      Der Ackerbau mag CO2-mässig besser wegkommen als Fleisch, dafür schadet die industrialisierte Produktion auf andere vielfache (!) Weise, nicht nur wegen der Pestizide etc.

      https://www.srf.ch/news/schweiz/guenstige-erdbeeren-auf-kosten-der-umwelt

    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 31.07.2018 12:54
    Highlight Highlight "Auf Öko-Pump" erweckt einen völlig falschen Eindruck - als ob wir einfach bei den Marsmenschen Wasser, Erde, Holz, Tiere oder Atemluft borgen könnten, wenn die Erde nicht mehr ausreicht.

    Nein, es gibt niemanden, den wir anpumpen können. Wenn wir unser Sparkässli aufgebraucht haben, ist Ende der Fahnenstange.

    Wir brauchen also in Wirklichkeit unsere Reserven an. Und irgendwann sind die aufgebraucht. Dann sind wir am A***.

    Dann nützt auch eine Kolonie auf dem Mars nichts mehr - die erschliesst nämlich kaum neue Ressourcen, verbraucht aber noch mehr Erdenressourcen.
    • rodolofo 31.07.2018 13:23
      Highlight Highlight Die "Krone der Schöpfung" ist gleichzeitig die grösste Niete der Schöpfung!
      Das scheint ein Nullsummenspiel zu sein.
      Was wir mit unseren intellektuellen Möglichkeiten gewonnen haben, verlieren wir wieder, weil wir glauben, dass wir mit besonders schlauen Tricks der Gentechnologie eine Natur zusammenbasteln können, mit der wir mit unserem Raubbau weiterfahren können.
      Doch unsere Frankenstein-Monster werden erst recht ausser Kontrolle geraten und uns schleichend vergiften mit ihrer Resistenz gegen unsere Gifte!
      Wir können aber jederzeit umkehren und den Krieg gegen die Natur beenden.
    • lilie 31.07.2018 15:45
      Highlight Highlight @GugusGurke: Ok, das ist rine mögliche und sicher richtige Sichtweise.

      Trotzdem ist der Begriff immer noch falsch, weil man nicht von einer Person(engruppe) leihen kann, die noch nicht geboren ist.

      Ich fände es richtiger, wenn man sagen würde, dass wir ab morgen von der Substanz leben, also unsere Lebensgrundlage abbauen, anstatt von deren Früchten bzw. vom Überschuss

      Die Auswirkung ist natürlich die Gleiche: Irgendwann hats nicht mehr genug zum Leben, dann reduziert sich entweder unser Ressourcenverbrauch gezwungenermassen - oder die Anzahl Ressourcenverbraucher.
    • lilie 01.08.2018 07:16
      Highlight Highlight @GugusGurke: Das stimmt, als emotional besetzter Begriff, der als abschätzig gilt, kann er dazu taugen, den Leuten Beine zu machen. Hoffen wir es zumindest!

      Ich finde zwar, dass man den Leuten nicht mit Moral kommen sollen müsste, wenn es um einfache Tatsachen geht - aber wie gesagt, wenn es dazu taugt, die Leute auf Trab zu bringen, dann erfüllt es seinen Zweck. :)
  • Paddiesli 31.07.2018 12:26
    Highlight Highlight Bezeichnend für uns Menschen, und anscheinend sind wir Schweizer allen voran.
    User Image
    • Charlie B. 31.07.2018 13:04
      Highlight Highlight Der Weg der Keramiktasse wird hier aber nicht aufgezeigt ;-)
    • Raphael Stein 31.07.2018 13:12
      Highlight Highlight aaaah, Charlie B.
    • Paddiesli 31.07.2018 13:22
      Highlight Highlight @Charlie B
      Die Keramiktasse hält aber eine kleine Ewigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 31.07.2018 12:18
    Highlight Highlight Hoert auf euer Gewissen und nicht auf eure Lust. Gemeinsam machen wir Mutter Erde stolz! Love Earth
  • Rectangular Circle 31.07.2018 12:15
    Highlight Highlight Rechnet ernsthaft noch irgendjemand damit, dass wir Menschen die Kurve kriegen, bezüglich umdenken? Also ich nicht.
    • Hades69 31.07.2018 12:58
      Highlight Highlight Und so wird der Spreu vom Weizen getrennt. Lebe weiter wie bisher und wird dir nichts bewusst.
    • Sándor 31.07.2018 13:35
      Highlight Highlight Wohl kaum solange alle an ihrem Luxus hängen.

      Wenn Geld keine Rolle mehr spielt haben wir zumindest die hälfte geschafft.
    • Borki 31.07.2018 14:00
      Highlight Highlight Ja, wir Menschen werden die Kurve kriegen. Die Frage ist doch einfach, wieviele von uns. Und wieviel Leid und Elend wir ertragen bzw. bei unseren Nachbarn dulden, bis das Umdenken einsetzt. Und wie lebenswert unser Planet dann noch ist.
  • Scaros_2 31.07.2018 12:13
    Highlight Highlight Wie so oft schreibe ich 1x mehr. Ja wir wissen und ja wir sind alle der Meinung das man was tun sollte. Aber tun wir was? Nein, kaum etwas weil niemand von uns verzichten will. Und das ist doch überall so. Wir leasen, wir leben auf Pump und Kredit. Keiner hat Bock zu sparen und verzichten wenn es auch anders geht.

    Ja wir leben in Saus und Braus und ja unsere übernächste oder über übernächste Generation wird uns dafür hassen. Aber wenn der Kopf der Gesellschaft nicht anfängt und die Grossen Nationen und Wirtschaftsnationen anfanen wird der Teufelskreis weitergehen.
    • Hades69 31.07.2018 12:53
      Highlight Highlight Schau in den Spiegel, tief in deine Augen, und wiederhohle was du gesagt hast. Sei dir bewusst, es faengt bei dir an! Was interessieren dich die Anderen!!
    • mogad 31.07.2018 14:01
      Highlight Highlight Es geht nicht ohne Verbote. Denn wenn A auf den Ferienflug verzichtet fliegen dafür 2 andere Personen zum Spass und weils wenig kostet, ans andere Ende der Welt. A bleibt zu hause, und im Januar liest er/sie in der Zeitung, dass im vergangenen Jahr wieder 10% mehr geflogen wurde als im Vorjahr. A kommt sich zu Recht betrogen vor und sagt sich, nächstes Jahr geh ich halt auch wieder mit dem Flugi in die Ferien.
      Warum soll ich verzichten wenn andere noch einen drauf legen. Ein Verbot gilt für Alle, es trifft Alle, Alle müssen verzichten.
    • Scaros_2 31.07.2018 15:03
      Highlight Highlight @Hades

      Solange es von oben herab nicht reguliert wird (Was leider sein muss) muss ich nichts an mir ändern weil - siehe was Graustufe Rot geschrieben hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 31.07.2018 12:07
    Highlight Highlight M.E primär ein Propagandainstrument auf schwacher wissenschaftlichet Basis. Trotzdem aber nützlich.
    • Mr. Spock 31.07.2018 12:51
      Highlight Highlight M. E. Primär ein verbitterter Kommentar von jemandem der lieber motzt anstelle etwas zu tun. Nützlich? Eher weniger: https://www.footprintnetwork.org falls du dir die wissenschaftliche Basis im Detail anschauen willst!
    • Astrogator 31.07.2018 13:28
      Highlight Highlight @Toerpe: "auf schwacher wissenschaftlichet Basis" - das hätte ich gerne genauer erklärt. Ausser den Stammtischlern bei der SVP hat eigentlich jeder begriffen, dass es so nicht mehr weitergehen kann.
    • Toerpe Zwerg 31.07.2018 13:42
      Highlight Highlight Verbitterung ist etwas Anderes. Motzen ist auch etwas Anderes. Gesprächskultur ist auch etwas Anderes.

      Fällt Ihnen Sachlichkeit schwer im Umgang mit anderen Meinungen?
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Weshalb Hunderte Zürcher Schüler und Schülerinnen streikten

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