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epa05888128 Injured men receive treatment in a field hospital after airstrikes by forces allegedly loyal to the Syrian government, rebel-held Douma, Syria, 04 April 2017. More than 30 people got injured and one got killed.  EPA/MOHAMMED BADRA

Fast jedes zweite Spital in den von Rebellen kontrollierten Gebieten wurde attackiert, ein Drittel von ihnen mehrfach. Bild: MOHAMMED BADRA/EPA/KEYSTONE

Über 400 Angriffe auf Ärzte und Spitäler in Syrien innerhalb eines Jahres



Spitäler und medizinisches Personal in Syrien sind einer Studie zufolge innerhalb eines Jahres mehr als 400 Mal attackiert worden. 261 Menschen seien bei den zwischen November 2015 und Dezember 2016 registrierten Angriffen getötet und fast 700 weitere verletzt worden.

In dem Kriegsland werde in beispielloser Weise gezielt Gewalt eingesetzt, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu blockieren, hiess es in einem am Freitag in Fachzeitschrift «The Lancet» veröffentlichten Artikel. Der Untersuchung zufolge wurde in diesem Zeitraum fast jedes zweite Spital in den von Rebellen kontrollierten Gebieten attackiert, ein Drittel von ihnen mehrfach.

Die Studie beruht auf Daten, die von Spitalmitarbeitern via WhatsApp gesammelt wurden. Die Angaben der knapp 300 Informanten wurden mit anderen Berichten über die jeweiligen Angriffe abgeglichen.

In dem seit mehr als sechs Jahren andauernden Konflikt in Syrien wurden mehr als 320'000 Menschen getötet und Millionen Menschen in die Flucht getrieben. (sda/afp)

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