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Terrorismus

Moschee-Attacke: «Ich töte alle Muslime»

Diesen Mann führte die Polizei nach dem Zwischenfall vor der Moschee ab. 
Diesen Mann führte die Polizei nach dem Zwischenfall vor der Moschee ab.

Moschee-Attacke: «Ich töte alle Muslime»

Passanten drückten den Fahrer des Wagens zu Boden, bis die Polizei eintraf. Nach dem jüngsten Zwischenfall geht in London die Angst um.
19.06.2017, 06:0619.06.2017, 06:59

Die Menschen vor der Moschee beim Finsbury-Park sind schockiert. Soeben ist ein Auto in eine Gruppe Gläubiger gefahren. Dabei wurde eine Person getötet und zehn weitere verletzt. 

Auf sozialen Medien kursiert ein Video, das die Festnahme des Verdächtigen zeigt. Die Passanten hatten zuvor den Mann laut englischen Medienberichten auf den Boden gedrückt, bis die Polizei eintraf. Beim Verdächtigen handelt es sich laut Polizei um einen 48-jährigen Mann. 

«Ich töte alle Muslime», habe der mutmassliche Täter geschrien, als er aus dem Wagen gestiegen sei. Dies sagt ein Zeuge zu Buzzfeed News. Dann habe der Mann versucht zu flüchten, doch die Menge habe ihn aufgehalten. 

Video der Verhaftung des Verdächtigen. Video: YouTube/MFSVH

Zuvor sei der Wagen von der Strasse abgebogen und direkt in die Leute gefahren. 

Augenzeugen wollen gar drei Personen im Wagen gesehen haben. «Zwei sind geflüchtet», schildert ein Mann. Laut der Londoner Polizei gibt es derzeit aber keine Anzeichen, dass weitere Leute in den Zwischenfall involviert sind.

Er habe drei Opfer am Boden liegen sehen. Mindestens ein Mann sei niedergestochen worden. «Der Typ versuchte das gleiche wie bei der London Bridge zu machen.»

«Ich fühle mich in London nicht mehr sicher»

Westminster, Manchester, Londonbridge: Der jüngste Zwischenfall macht den Leuten Angst: «Ich fühle mich auf der Strasse nicht mehr sicher. Am liebsten möchte ich aus London wegziehen», so eine Passantin. (amü)

Auto rast in London in Menschenmenge

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Auto rast in London in Menschenmenge
In der Nacht auf Montag raste ein Kleintransporter nahe einer Moschee im Londoner Stadtteil Finsbury Park in mehrere Fussgänger. Auch am Morgen danach ist das Gebiet weiträumig abgesperrt und die Spurensicherer sind vor Ort.
quelle: epa/epa / facundo arrizabalaga
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