DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this image taken from video from AP Television, a freed woman, center, walks past French special forces near the Splendid Hotel, early Saturday, Jan. 16, 2016, in Ouagadougou, Burkina Faso. Heavy gunfire erupted early Saturday as forces from Burkina Faso and France worked to overtake the luxury hotel that had been seized by al-Qaida militants the night before. (AP Television via AP)

Noch ein Hotel in Burkina Faso ist angeblich in den Händen von Terroristen.
Bild: /AP/KEYSTONE

Terror in Burkina Faso: Angriff auf zweites Hotel in Ouagadougou

In der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou ist am Samstagmorgen ein zweites Hotel angegriffen worden. Dies sagte Innenminister Simon Compaoré. Sicherheitskräfte beendeten inzwischen den ersten Angriff, befreiten 126 Geiseln und töteten drei Terroristen.



Bereits gestern erfolgte ein islamistischer Angriff auf das bei westlichen Ausländern beliebte Hotel «Splendid» in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou. Dabei kamen rund 30 Menschen ums Leben. Einsatzkräfte haben nach Regierungsangaben 63 Geiseln in Sicherheit gebracht. Unter den in der Nacht zum Samstag aus dem Gebäude geretteten Menschen seien 33 Verletzte, sagte Kommunikationsminister Rémis Dandjinou gegenüber einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP.

Die Terrorgruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQIM) schrieb von 30 getöteten «Kreuzzüglern». Das meldete die US-Organisation Site, die Dschihadisten-Propaganda analysiert.

Sicherheitskräfte begannen Augenzeugen zufolge gegen Morgen mit der Erstürmung des Hotels. In zwei Gruppen bahnten sie sich den Weg in den Haupteingang. Dabei hätten sie Regierungsangaben zufolge 33 Geiseln aus der Gewalt von Islamisten befreit. Darunter sei auch Arbeits- und Sozialminister Clement Sawadogo, teilte Kommunikationsminister Remis Dandjinou über Twitter mit. Der Einsatz gegen die Extremisten dauere an.

Die Täter hatten am Freitagabend zunächst in einem Restaurant das Feuer eröffnet und danach Geiseln in einem nahegelegenen Hotel genommen. Teile der Lobby des fünfstöckigen Gebäudes standen in Flammen. Zu dem Angriff bekannte sich die Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (Aqmi).

Zahlreiche Menschen flohen aus der Umgebung. Vor dem Vier-Sterne-Hotel an der zentralen Kwame-Nkrumah-Allee standen ein Dutzend Fahrzeuge in Flammen. Frankreichs Botschafter Gilles Thibault teilte über Twitter mit, es sei eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens (Ortszeit) verhängt worden.

Burkina Faso ist für gewöhnlich friedlich, doch gab es im angrenzenden Mali in den vergangenen Jahren wiederholt Überfälle militanter Islamisten auf von westlichen Ausländern frequentierte Hotels. Zuletzt griffen am 20. November mehrere Bewaffnete ein Hotel in der malischen Hauptstadt Bamako an. Dabei wurden 20 Menschen getötet, darunter 14 Ausländer. (oku/sda/dpa/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Schweiz als «Steueroase»? Bern reagiert empört auf die Rede von US-Präsident Biden

Bundesrat Ueli Maurer reagiert auf den Vorwurf des amerikanischen Präsidenten, die Schweiz helfe US-Firmen bei der Steueroptimierung: Ein Sprecher weist Bidens Kritik scharf zurück.

Die Reaktion aus der Schweiz ist deutlich. Als «nicht angebracht» und «völlig überholt» weist der Sprecher von Finanzminister Ueli Maurer am Donnerstag gegenüber CH Media die Kritik des amerikanischen Präsidenten am Finanzplatz Schweiz zurück.

Joe Biden hatte am Mittwoch, am 99. Tag seiner Präsidentschaft, in einer Rede vor dem Kongress die Schweiz in einen Topf mit notorischen Steueroasen wie den Cayman Islands geworfen. Auch hatte Biden den Vorwurf erhoben, dass amerikanische Unternehmen dank …

Artikel lesen
Link zum Artikel