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Invasion? In die USA kommen so wenig illegale Einwanderer wie seit 12 Jahren nicht



epa07190142 A group of people try to cross El Chaparral border crossing, in the city of Tijuana, in the state of Baja California, Mexico, 25 November 2018. A group of migrants from the caravan of Central Americans who advanced today towards the San Ysidro (USA) gateway deviated from the planned route to try to cross the border wall by other points, while the US border police threw tear gas.  EPA/David Guzmán

Bild: EPA/EFE

Die Zahl der illegal in den USA lebenden Einwanderer ist einer Studie zufolge 2016 auf den niedrigsten Stand seit zwölf Jahren gefallen. Der Rückgang liege vor allem daran, dass immer weniger Menschen von Mexiko aus über die Grenze gekommen seien.

Seit 2007, als auf dem Höhepunkt 12.2 Millionen Menschen ohne Asyl in den USA lebten, sei die Zahl stetig zurückgegangen, heisst es in einem Bericht des Pew Research Centers, dem amtliche Zahlen zugrunde liegen.

2016 seien es noch 10.7 Millionen gewesen. Ein Grund: Der wirtschaftliche Abschwung 2007 und die anschliessend nur langsame Erholung schränkten den Wissenschaftlern zufolge die Arbeitsmöglichkeiten für Zuwanderer in den USA ein. Aber auch die Massnahmen gegen illegale Einwanderung hätten abgeschreckt.

Ungeachtet dessen bekräftigte US-Präsident Donald Trump seine Forderung nach dem Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Der hochrangige Republikaner Steve Scalise sagte dem Sender Fox News, für die Finanzierung würden etwa fünf Milliarden Dollar benötigt.

Das ist deutlich mehr als bislang selbst von vielen Republikanern im Senat angenommen wurde. US-Aussenminister Mike Pompeo wird dem Präsidialamt zufolge am Sonntag seinen designierten mexikanischen Kollegen treffen, um Zuwanderungs- und Grenzfragen zu besprechen. Trump hat die Bekämpfung der Einwanderung zu einem Schwerpunkt seiner Politik erklärt.

Derzeit suchen rund 7000 Menschen aus verarmten und von Gewalt heimgesuchten Ländern Mittelamerikas ihren Weg über Mexiko in die USA. Zuletzt wurde auf US-Seite Tränengas gegen Asylsuchende an der Grenze eingesetzt. (aeg/sda/reu)

Trumps mögliche Gegner 2020

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alterssturheit 28.11.2018 13:52
    Highlight Highlight Eine menschliche Tragödie die sich da an der Grenze abspielt. Die Grenzen aber einfach zu öffnen ist wohl auch keine dauerhafte Lösung.
    Was wird denn "vom Westen" konkret in all den mittelamerikanischen Ländern getan ?? Die Probleme sind nicht neu, scheinen aber niemanden zu interessieren.
  • P. Silie 28.11.2018 12:27
    Highlight Highlight Ein Problem stellt sich trotzdem.. Die Länder Mittelamerikas bzw. deren Regierungen haben NULL Interesse die Situation in ihrem Land zu verbessern. Weshalb auch sollte man in Infrastruktur, Schulen etc. investieren, wenn die Bevölkerung aus den Gegenden ohne Infrastruktur abhaut, in den USA meist auf illegale und teils auf vollkommen unmenschliche Art und Weise (Sklaverei) Geld 'erkrampfen muss', um dieses danach wieder in sein kaputtes Land zurückschickt um seine Familie zu unterstützen. Mittlerweile machen solche Zahlungen in El Salvador über 17% des GDP aus! Ändern wird sich da nichts...

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