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Migrants walk across a riverbank at the Mexico-U.S. border after getting past a line of Mexican police at the Chaparral border crossing in Tijuana, Mexico, Sunday, Nov. 25, 2018, as they try to reach the U.S. The mayor of Tijuana has declared a humanitarian crisis in his border city and says that he has asked the United Nations for aid to deal with the approximately 5,000 Central American migrants who have arrived in the city. (AP Photo/Rodrigo Abd)

Hunderte Menschen versuchten die Grenze zwischen Mexiko und den USA zu stürmen.  Bild: AP/AP

Nach US-Grenzstürmung: Mexiko will Migranten ausweisen



Die mexikanische Regierung will nach dem versuchten Grenzdurchbruch zu den USA durch Hunderte Migranten in Tijuana mehrere Hundert Menschen in ihre Herkunftsländer abschieben. Dies erklärte das Innenministerium in Mexiko-Stadt am Sonntag.

Rund 500 Personen, die gewaltsam und illegal versucht hätten, die Grenze zu den USA zu überschreiten, würden abgeschoben, hiess es am Sonntag weiter. Die mexikanischen Behörden hätten die Proteste an der Grenze zwischen Tijuana und San Diego mittlerweile eingedämmt, hiess es zudem in der Mitteilung des Innenministeriums.

Die Migranten, deren Identität festgestellt werden könne, müssten umgehend Mexiko verlassen, so das Ministerium. Wie viele das waren, war allerdings zunächst unklar.

Trotz der angespannten Lage gebe es keine Pläne, das Militär zu entsenden. Die USA schlossen wegen des Ansturms am Sonntag den Grenzübergang. Dort harren nach mexikanischen Angaben mehr als 7000 Menschen aus, die nach einem Fussmarsch über tausende Kilometer aus ihren mittelamerikanischen Herkunftsländern die Grenze zu den USA überqueren wollen.

Nach Angaben des Innenministeriums sind rund 8200 Menschen aus Mittelamerika in sogenannten Migranten-Karawanen derzeit in Mexiko unterwegs. Der Grossteil davon, rund 7400 Menschen, befanden sich demnach in Mexicali und Tijuana.

Gegen Migranten aus Mittelamerika:

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Video: srf

Lange Wartezeit

Sie sind vor Armut und Gewalt in ihrer Heimat geflohen und wollen in die USA, um einen Antrag auf Asyl zu stellen. US-Präsident Donald Trump hat ein grosses Militäraufgebot an die Grenze entsandt und will die Menschen erst einreisen lassen, wenn in den USA über ihre Asylanträge positiv beschieden wurde. Dies kann aber Monate dauern.

FILE - In this May 23, 2018 file photo, Secretary of Homeland Security Kirstjen Nielsen speaks during a roundtable on immigration policy with President Donald Trump at Morrelly Homeland Security Center, in Bethpage, N.Y.  President Donald Trump has soured on Homeland Security Secretary Kirstjen Nielsen and she is expected to leave her job as soon as this week. That’s according to two people who spoke to the Associated Press on condition of anonymity.   (AP Photo/Evan Vucci)

Kirstjen Nielsen Bild: AP/AP

Die Ministerin des US-Ministeriums für Innere Sicherheit Kirstjen Nielsen hat den Versuch unerlaubter Grenzübertritte an der US-Grenze zu Mexiko scharf verurteilt und konsequente Gegenwehr angekündigt. Mit Blick auf den Versuch mehrerer hundert mittelamerikanischer Migranten, über die Nordgrenze Mexikos in die USA einzudringen, schrieb Nielsen am Sonntagabend auf Twitter, das Ministerium werde solche Formen von Gesetzlosigkeit nicht tolerieren und nicht zögern, Grenzübergänge aus Sicherheitsgründen zu schliessen.

Jeder, der US-Eigentum zerstöre, Grenzbeamte in Gefahr bringe oder die Staatshoheit der USA verletze, werde strafrechtlich verfolgt. Die US-Behörden seien robust aufgestellt an der Grenze zu Mexiko. (sda/dpa/reu)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vanessa_2107 26.11.2018 12:47
    Highlight Highlight Also ich habe noch gelesen, die Menschen, man sah Frauen und kleine Kinder, wurden mit Tränengas daran gehindert über die Grenze zu flüchten.

    Benutzer Bild
    • dorfne 26.11.2018 17:19
      Highlight Highlight Was ich richtig finde.
    • Vanessa_2107 26.11.2018 22:30
      Highlight Highlight ...dass Tränengas versprüht wurde?
  • Wilhelm Dingo 26.11.2018 06:22
    Highlight Highlight Es gibt kein Recht auf ein Leben in den USA.
    • djangobits 26.11.2018 07:33
      Highlight Highlight Aber ein Recht auf Asyl gibt es sehr wohl.
    • walsi 26.11.2018 07:50
      Highlight Highlight @djangobits: Asyl bekommt wer verfolgt und an Laib und Leben bedroht ist. Armut ist kein Asylgrund.
    • Wilhelm Dingo 26.11.2018 08:00
      Highlight Highlight @djangobits: ja richtig, das iat auch gut so. In diesem Sinne unpräzise von mir.
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