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epa06910733 (FILE) - US Deputy Attorney General Rod Rosenstein announces that the Justice Department is indicting 12 Russian military officers for hacking Democratic emails during the 2016 presidential election at the Justice Department in Washington, DC, USA, 13 July 2018 (reissued 26 July 2018). According to media reports on 26 July 2018, a group of 11 Republican members of the House of Representatives launched articles of impeachment against Deputy Attorney General Rod Rosenstein, on the grounds of failing to comply with congressional subpoenas as well as failing to disclose investigative information to Congress. Rosenstein currently oversees special counsel Robert Mueller's investigation into allegations of Russian interference in the 2016 US elections and alleged collusion with President Donald Trump's election campaign.  EPA/JIM LO SCALZO

Trump vertraut seinem Vize-Justizminister und will ihn behalten.  Bild: EPA/EPA

Trotz Revolte-Gerüchten: Trump hält an Vize-Justizminister Rosenstein fest



US-Präsident Donald Trump hat – zumindest vorerst – Spekulationen ein Ende gesetzt, er wolle den für die Russland-Untersuchungen zuständigen Vize-Justizminister Rod Rosenstein feuern.

Auf die Frage, ob er vorhabe, Rosenstein zu entlassen, sagte Trump am Montag in Washington: «Nein, das habe ich nicht vor. Nein.»

Trump äusserte sich zu Kavanaugh und Rosenstein. Er habe nicht vor, seinen Vize-Justizminister zu entlassen. 

Aus dem Weissen Haus hiess es, Trump habe sich bei einem anschliessenden Flug zu einer Veranstaltung nach Florida an Bord der Regierungsmaschine mit Rosenstein und anderen zu einem 45-minütigen Gespräch zusammengesetzt. Der Vize-Justizminister begleitete Trump zu einer Tagung von Polizeichefs in Orlando.

Trump war zum Scherzen aufgelegt. 

Bei seiner Rede dort sagte Trump später, er habe ein «sehr gutes Gespräch» mit Rosenstein gehabt. Näher äusserte sich der US-Präsident nicht. Er spielte aber an auf das grosse Medieninteresse an der Personalie: «Das ist zu einer grossen Geschichte geworden, Leute.»

Seit Wochen wird über eine mögliche Entlassung Rosensteins spekuliert. Hintergrund war ein Bericht der «New York Times», wonach Rosenstein intern vorgeschlagen haben soll, Trump heimlich abzuhören und einen Prozess zur vorzeitigen Absetzung des Präsidenten in Gang zu setzen.

Rosenstein hatte den Bericht dementiert. Trump hatte aber erklärt, er wolle sich mit Rosenstein treffen, um zu hören, was er zu sagen habe. Das Gespräch war mehrfach verschoben worden.

White House Chief of Staff John Kelly and Deputy Attorney General Rod Rosenstein step off Air Force One, Monday, Oct. 8, 2018, in Orlando, Fla. President Donald Trump said Monday he has no plans to fire Deputy Attorney General Rod Rosenstein, delivering a reprieve for the Justice Department official whose future has been the source of intense speculation for two weeks. (AP Photo/Alex Brandon)

John Kelly (hinten) mit Rod Rosenstein.  Bild: AP/AP

Aus dem Weissen Haus hiess es, Trump und Rosenstein hätten bei ihrem Gespräch nun unter anderem über die Tagung in Florida geredet und über Belange der Strafverfolgungsbehörden. Mit dabei sei neben anderen Stabschef John Kelly gewesen.

Rosenstein hat die Aufsicht über die Russland-Untersuchungen des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller, die Trump unter Druck setzen. Das Team untersucht, ob es im Präsidentschaftswahlkampf 2016 Absprachen des Trump-Lagers mit Russland gegeben hat. (sda/dpa)

So lacht das Netz über Trumps UNO-Rede:

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