DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Sept. 17, 2018 file photo Michelle Wolf arrives at the 70th Primetime Emmy Awards at the Microsoft Theater in Los Angeles. President Donald Trump is suggesting, Tuesday, Nov. 20, 2018, he might attend next year’s White House Correspondents Dinner now that the event is no longer featuring a comedian. Wolf was criticized last year for her jokes about Trump’s administration. (Photo by Jordan Strauss/Invision/AP, File)

US-Komikerin Michelle Wolf. Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

Trump giftet gegen TV-Komikerin – diese hat die perfekte, obschon brutale, Antwort bereit

Im April hielt US-Komikerin Michelle Wolf beim traditionellen Korrespondenten-Dinner in Washington eine mit ätzendem Spott gegen den Präsidenten und seine Entourage gespickte Rede - mehr als ein halbes Jahr danach hat Donald Trump zurück gegiftet.



Er bezeichnete die 33-Jährige am Dienstagabend (Ortszeit) im Kurzbotschaftendienst Twitter als «sogenannte Komikerin» und hielt ihr vor, bei dem Dinner «krachend versagt» zu haben.

Wolf liess dies nicht auf sich sitzen und konterte mit einem sarkastischen Tweet: «Ich wette, Sie wären auf meiner Seite, wenn ich einen Journalisten getötet hätte».

Die TV-Komikerin bezog sich damit auf Trumps Treuebekenntnis zu Saudi-Arabien. Der Präsident hatte am Dienstag erklärt, dass Washington trotz der Tötung des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi ein «unverbrüchlicher Partner» Riads bleibe.

Trump war in der Vergangenheit bereits über diverse Stars der TV-Unterhaltung hergezogen, darunter den Schauspieler Alec Baldwin, der in der Kultsendung «Saturday Night Live» als Trump-Imitator auftritt, und den Late-Night Moderator Stephen Colbert.

Historiker statt Komiker als Moderator

Zu Wolf liess sich der Präsident nun im Zusammenhang mit den Planungen der Vereinigung der im Weissen Haus arbeitenden Korrespondenten für das Dinner im kommenden April aus. Die Vereinigung hatte angekündigt, dass sie im Bruch mit der Tradition beim nächsten Mal die Veranstaltung nicht von von einem Komiker moderieren lassen wird. Stattdessen soll der Historiker Ron Chernow durch den Abend führen.

Trump begrüsste dies - und deutete an, dass er nach Wolfs Ausschluss eventuell erstmals seit seinem Amtsantritt bei dem Dinner dabei sein könnte. Die Entscheidung sei ein «guter erster Schritt» zur Wiederbelebung einer «sterbenden Tradition», twitterte er und fügte hinzu: «Vielleicht gehe ich hin?»

abspielen

Michelle Wolfs Auftritt am Korrespondenten-Dinner. Video: YouTube/ABC News

Wolfs Auftritt bei dem Dinner hatte extrem geteilte Reaktionen ausgelöst - wobei Kritik nicht nur aus dem Trump-Lager kam. Wolf teilte bei der Veranstaltung besonders heftig gegen Trumps Tochter Ivanka und seine Pressesprecherin Sarah Sanders aus.

Über Sanders sagte die Komikerin, diese «verbrennt Fakten» und mache aus der Asche ein «perfektes» Make-up fürs Auge. Dies wurde von manchen als Anspielung auf das Aussehen der Trump-Sprecherin verstanden. Sanders war bei dem Dinner dabei und verfolgte Wolfs Auftritt mit versteinertem Gesicht. (aargauerzeitung.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Trumps mögliche Gegner 2020

1 / 17
Trumps mögliche Gegner 2020
quelle: ap/ap / charlie neibergall
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wenn Politiker vergessen, dass sie Mikrofone tragen ...

Video: watson

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

China hat erstmals mehr CO2-Emissionen als alle Industrieländer zusammen

Als grösster Kohleverbraucher und bevölkerungsreichstes Land ist China entscheidend für den Kampf gegen die Erderwärmung. Doch seine Emissionen steigen stetig. Pro Kopf führen hingegen weiter die USA.

Chinas jährlicher Ausstoss von Treibhausgasen übersteigt nach einer neuen Studie erstmals die Emissionen aller entwickelten Länder zusammen. In ihrem Vergleich mit den EU-Ländern, den USA und den anderen Mitglieder der Industrieländerorganisation OECD schätzt die US-Denkfabrik Rhodium Group …

Artikel lesen
Link zum Artikel