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Zeit für Rache: Packen die Frauen jetzt Trump by the Pussy?



Die besten Anti-Trump-Schilder vom Women's March 2018

Die Kongresswahlen am 6. November zur Amtshalbzeit von Donald Trump werden von den Frauen entschieden - darüber sind sich jedenfalls viele Experten in den USA einig. Die Umfragen verzeichnen einen besonders hohen Mobilisierungsgrad der Wählerinnen, auch kandidiert eine Rekordzahl von Frauen.

Und unter dem Einfluss der «MeToo»-Bewegung gegen sexuelle Belästigung spielen Frauenthemen eine wichtige Rolle im Wahlkampf.

Ein Grossteil der weiblichen Wahldynamik entspringt der Empörung über Trump. Deshalb hoffen die oppositionellen Demokraten, mit geballter Frauen-Power der Republikanischen Partei des Präsidenten zumindest die Mehrheit im Repräsentantenhaus entringen zu können, vielleicht auch die Vorherrschaft im Senat.

Unter den Wählerinnen gebe es eine «gewaltige Energie», freut sich bereits die demokratische Senatorin Debbie Stabenow.

Ruf als Frauenverächter

epa05739705 People attend the Women March, protesting for women's rights in front of the US Embassy in Tel Aviv, Israel, 21 January 2017. Protest rallies were held in over 30 countries around the world in solidarity with the Women's March on Washington in defense of press freedom, women's and human rights following the official inauguration on 20 January of Donald J. Trump as the 45th President of the United States of America in Washington, USA.  EPA/ABIR SULTAN

Frauen protestieren gegen Trump Bild: EPA/EPA

Den Zorn der Frauen facht der Präsident immer wieder selbst an - seinem Ruf als Frauenverächter wird er auch im aktuellen Wahlkampf gerecht. Vor Anhängern veräppelte er zuletzt etwa die «MeToo»-Bewegung und äffte die Psychologieprofessorin Christine Blasey Ford nach, die dem jüngst ernannten Verfassungsrichter Brett Kavanaugh versuchte Vergewaltigung vorwirft.

Auch mit seinen pubertären Lästereien über das Aussehen von Frauen macht Trump weiter - die Pornodarstellerin Stormy Daniels, mit der er einst ins Bett gestiegen sein soll, beschimpfte er als «Pferdegesicht».

Vor zwei Jahren entfalteten Trumps frauenfeindliche Sprüche und die auch gegen ihn erhobenen Vorwürfe sexueller Übergriffe bemerkenswerterweise auf viele Frauen noch keine abschreckende Wirkung - immerhin 41 Prozent der Wählerinnen stimmte für ihn. Seither ist der weibliche Abscheu über Trump jedoch offenkundig massiv gewachsen.

Zwei Drittel der Frauen für Demokraten

So sagten in einer CNN-Umfrage von Anfang Oktober fast zwei Drittel (63 Prozent) der Frauen, sie bevorzugten in ihrem Wahlbezirk den Kandidaten oder die Kandidatin der Demokraten. Besondere Aufmerksamkeit der Demoskopen zieht die Untergruppe der akademisch gebildeten weissen Frauen der Mittelschicht auf sich. Diese Frauen gelten als möglicherweise wahlentscheidender Faktor.

44 Prozent von ihnen hatten vor zwei Jahren Trump gewählt. Doch viele dieser Frauen mit Hochschulbildung haben sich inzwischen offenbar vom Präsidenten und seiner Partei abgewandt. Laut einer Umfrage für die «Washington Post» präferieren in den besonders hart umkämpften Wahlbezirken 62 Prozent von ihnen die Demokraten.

Rekordzahl von Kandidatinnen

Neben der weitverbreiteten Wut von Frauen auf Trump bezieht die Oppositionspartei ihre Hoffnungen auch daraus, dass sie eine hohe Zahl von Kandidatinnen aufgestellt hat. Eine Rekordzahl von 257 Frauen kandidiert für den Kongress, 198 davon für die Demokraten.

epaselect epa05739858 Over a 100,000 demonstrators participate in the Woman's March in Los Angeles, California, USA, 21 January 2017 to protest Donald J. Trump who took the oath of office and was sworn in as the 45th President of the United States in Washington, DC, USA, 20 January 2017. Protest rallies were held in over 30 countries around the world in solidarity with the Women's March on Washington in defense of press freedom, women's and human rights following the official inauguration on 20 January of Donald J. Trump as the 45th President of the United States of America in Washington, USA.  EPA/MIKE NELSON

Bild: EPA/EPA

Der Massenprotest der Frauen gegen Trump hatte schon am Tag nach seiner Vereidigung im Januar 2017 begonnen, als mehr als eine Million Menschen an dem «Frauenmarsch» in Washington und anderen US-Städten teilnahmen. Die damaligen Netzwerke sind weiterhin aktiv und lancieren Proteste und Wahlaufrufe im Vorfeld der Kongresswahlen.

Mädchen, die die Welt verändern

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Video: srf

Barbra Bead, eine Entwicklungshilfe-Expertin aus Washington, engagiert sich in einer Kampagne namens «Call Your Sister» (Ruf Deine Schwester an). In der Zeit «vor Trump» sei sie «nur eine Wählerin» gewesen, sagt die 37-jährige Anhängerin der Demokraten. Nun telefoniere sie herum und gehe von Tür zu Tür, um Frauen für den Urnengang zu gewinnen.

Die Demokraten setzen auch darauf, dass die von den Republikanern im Senat durchgeboxte Ernennung des obersten Richters Kavanaugh der weiblichen Anti-Trump-Welle zusätzliche Wucht verleiht. Allerdings könnte der erbitterte Streit um den Richter auch konservative Wähler mobilisieren - darauf hofft Trump.

Er beschreibt Kavanaugh als Opfer einer Rufmordkampagne - und warnendes Beispiel besonders für jüngere Männer, wie leicht sie an den Pranger geraten könnten. Es seien «sehr furchterregende Zeiten für junge Männer», beklagte der Präsident. (aeg/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 20.10.2018 08:30
    Highlight Highlight Wenn Trump und sein Gruselkabinett es geschafft haben, die Frauen aus ihrem Barby-Dornröschenschlaf zu wecken, dann könnte diese Präsidentschaft (unfreiwillig zwar, aber immerhin!) doch noch etwas Erfreuliches hervorbringen!
    So sind eben die Natur-Gesetze von Aktion und Reaktion:
    Wenn es die Reichen und Mächtigen mit ihrer Geldgier und ihrem Sadismus übertreiben, dann wecken sie den Zorn der gedemütigten Untertanen!
    Dann entladen sich die Spannungen in der Gesellschaft, die sich durch Spaltungen, Privilegierungen und Diskriminierungen aufgebaut haben, in heftigen Gewittern und Stürmen...
  • Ökonometriker 20.10.2018 07:05
    Highlight Highlight Ich würde mir wünschen, dass eine der beiden grossen Parteien in den USA auf rationales Diskutieren politischer Themen statt auf emotionales Aufwiegeln der Wählerschaft setzt. Dieser Personenkult der um die Figur des Präsidenten aufgebaut wird mutet unheimlich und hinterwäldlerisch an...
    • rodolofo 20.10.2018 10:18
      Highlight Highlight Ja gell, so kann's gehen, wenn "Gangster im Nadelstreifenanzug" und mit Pokerface hinter verdunkelter Brille immer so rational tun und dann die bewusst und unbewusst offen gelassenen Gesetzeslücken ausnützen, mit denen sie nicht nur keine Steuern bezahlen, sondern auch Staatskassen plündern können (Cum-Ex-Files) neuester Raubzug durch juristisch versierte Banker)!
      Aber nur nicht emotional werden!
      "Nimm ein Beruhigungsmittel von Novartis!
      Dann wird es Dir gleich besser gehen und wir können besprechen, wie DU dich ändern und besser anpassen kannst."
      ...
      Tooingng! Dass Schreckckmümpfeliiii...
  • Juliet Bravo 20.10.2018 03:49
    Highlight Highlight You dreamer - ich bin mittlerweilen leider nicht mehr sehr überzeugt. Der kommt mit allem durch. Das greift auch auf Länder wie Brasilien durch. Der dortige wahrscheinliche Gewinner kann ganz offen sagen, dass er Frauen verachtet, schwule schlagen würde, allen Waffen geben wird zwecks Selbstjustiz. Es zieht. Und meine These bleibt: sog. Soziale Medien sind entscheidend, dass sich diese Machenschaften nicht mehr rächen sondern im Gegenteil auszahlen.
  • Jemima761 20.10.2018 01:17
    Highlight Highlight Irgendwie klingt das alles wie „Buebe gäge Meitli“
  • Spooky 19.10.2018 21:37
    Highlight Highlight Da schreien sie herum, diese Frauen, und nennen Trump einen Sexisten, und dann gehen sie wieder heim zu ihren Supermachos.
    • Sauäschnörrli 19.10.2018 22:45
      Highlight Highlight Du bist also Sexist und denkst die Frauen stehen drauf.
    • Juliet Bravo 20.10.2018 03:38
      Highlight Highlight Ja genau!🤦‍♂️
  • Bene86 19.10.2018 20:21
    Highlight Highlight Hiess es nicht auch gefühlt 100 mal, dass Trump seine Amtsdauer nicht überstehdn wird?

    Oder das mit Trump der 3. WK ausbrechen wird?

    Schon komisch..
    • Midnight 20.10.2018 09:19
      Highlight Highlight Mittlerweile glaube ich sogar, dass dieser Typ es schafft, seine Zeit über eine 2. Amtszeit hinaus zu verlängern. Und: Das mit dem 3. WK kann noch kommen. Die Kacke ist echt hart am Dampfen, nur haben wir Europäer das noch nicht begriffen.
      Dort drüben findet grad die errichtung des 4. Reichs statt und wollen es einfach nicht wahrhaben. Dabei könnte es offensichtlicher kaum sein...
  • swisskiss 19.10.2018 18:55
    Highlight Highlight "Die Vorerrschaft im Senat?" Lol!
    Guckst Du:
    https://projects.fivethirtyeight.com/2018-midterm-election-forecast/senate/?ex_cid=rrpromo

    Eine Kammer reicht. Das Rep.haus wechselt mit grösster Wahrscheinlichkeit zu den Dems.

    Das dies aber den Sturz von Trump bedeutet, ist sehr optimistisch.

    Erstens sind bis heute keine handfesten Beweise gegen Trump aktenkundig, die ein Impeachment rechtfertigen, noch wollen sich die DEMS ihr Lieblingsfeindbild nehmen lassen für 2020.

    Die Dems haben 2 Jahre Zeit sich zu emanzipieren. Nur mit dem Motto "Hauptsache gegen Trump" wirds 2020 schwer zu gewinnen.
    • Midnight 20.10.2018 09:37
      Highlight Highlight Die US-Wahlen sind getürkt: Gerrymandering, das Ausrufen des Ausnahmezustandes in diversen Countys während den Wahlen, Tote, die für Trump wählen und Elektorenstimmen. Der Abstimmungskampf ist schön und gut, aber wer Präsident wird, wird schon lange nicht mehr von US-Bürgern bestimmt. Mit Demokratie hat die USA auch nichts mehr am Hut.
      Ob dieser krassen Korruption ist es denn letztlich auch egal, ob die DEMS das Rennen machen. Dann steht da einfach ein anderer Typ, der sich von den Lobbys bezahlen lässt.
      Veränderung kann in den USA nicht mehr auf demokratischem Weg geschehen.
  • koks 19.10.2018 18:22
    Highlight Highlight Ich schätze, dass die Demokraten gezeigt haben, dass sie willens sind, für politische Schauprozesse die rechtsstaatliche Unschuldsvermutung für Männer abzuschaffen, wird mehr Männer gegen die Demokraten mobilisieren als Frauen dafür.
    • Mutzli 19.10.2018 18:55
      Highlight Highlight Bitte was? Soll jetzt die Anhörung von Kavanaugh ein politischer Schauprozess gewesen sein? Solche Anhörungen sind komplett normal, am ehesten vergleichbar mit einem Vorstellungsgespräch.

      Das hat nix mit einem Prozess oder angeblich verletzte Unschuldsvermutung zu tun. Ansonsten hätten ja wohl kaum 2400+ Jus-ProfessorInnen einen offenen Brief gegen Kav. auf Basis dieser Anhörung verfasst, https://www.nytimes.com/interactive/2018/10/03/opinion/kavanaugh-law-professors-letter.html


      Überhaupt waren die Republikaner verantwortlich für diese Farce und haben diese zur Selbstdarstellung genutzt.
    • Jerry Cad 19.10.2018 20:26
      Highlight Highlight Bei Gerichtsprozessen, Unschuldsvermutung - > Ja
      Bei Bewerbungsprozedere, Unschuldsvermutung - > lieber nicht

      Bewerbe ich mich bei einer Bank, und besteht der Verdacht, dass ich mal eine Bank ausgeraubt habe, bekomme ich den Job auch (zu einer sehr-sehr hohenWahrscheinlichleit) nicht.
    • swisskiss 19.10.2018 20:26
      Highlight Highlight koks: Völlig Banane, welche Seite mehr Empörte mobilisieren kann. Matchentscheidend für die midterms und noch wichtiger für die Wahlen 2020, sind die Geldströme, die gebraucht werden, die Empörten an die Urne zu bringen.

      Da hat Trump nicht wirklich gute Karten, wenn er wichtige Geldgeber mit seiner Handelspolitik verprellt.

      Was wichtiger als Empörung, ist wirtschaftliche Sicherheit und Wohlstand.
      Da muss sich Trump noch ziemlich strecken, seine Versprechungen aus dem letzten Wahlkampf auch umzusetzen. Nicht für Unternehmen und Gutverdienende, sondern die 30% der untersten Einkommensklasse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tan Long 19.10.2018 18:05
    Highlight Highlight Na ja, vielleicht. Vielleicht auch nicht.
  • Balsthaler 19.10.2018 17:55
    Highlight Highlight Je länger je mehr zweifle ich an der eigentlich notwendigen sauberen und tiefgründigen Journalistenarbeit.

    In den USA geht es der Bevölkerung ausgezeichnet, da wird sich kaum etwas verändern. Sicherlich hat dies nicht alles der amtierende Präsident zu verantworten, aber in den USA denkt man sehr kurzfristig.

    Dauerndes sektenartiges Wiederholen wie schlecht dieser Präsident sei, ist eindeutig europäisch getriebenes Traum- und Wunschdenken
    • Mutzli 19.10.2018 18:59
      Highlight Highlight Auch wenn die WIrtschaft immer noch auf der unter Obama beginnenden Aufwärtskonjuktur immer weiter nach oben klettert, finde ich es zumindest zweifelhaft, ob es der US-Bevölkerung effektiv "ausgezeichnet" geht. Armut ist immer noch ein riesiges Problem für eine Menge von US-AmerikanerInnen, vom Konjunkturaufschwung haben die bis jetzt nicht wirklich profitiert. Wenn man dann noch berücksichtigt, wie die Repubs am Gesundheitssystem am sägen sind und gleichzeitig Staatschulden en masse anhäufen...
      Na ja. Um das daneben zu finden, braucht man nicht ne besonders lange Sicht.
  • Sauäschnörrli 19.10.2018 17:44
    Highlight Highlight Trump gibt seit zwei Jahren vollgas und überzeugt alle davon, dass er genau dass ist, für was ihn seine Anhänger und Gegner halten. Aber nur 4%, also nicht einmal jede zwanzigste, der Frauen würde heute anders wählen? Und ihr wollt uns dass jetzt als seinen Untergang verkaufen?
    • swisskiss 19.10.2018 18:30
      Highlight Highlight Sauschnörli: Textverständnis:"44 Prozent von ihnen hatten vor zwei Jahren Trump gewählt. Doch viele dieser Frauen mit Hochschulbildung haben sich inzwischen offenbar vom Präsidenten und seiner Partei abgewandt. Laut einer Umfrage für die «Washington Post» präferieren in den besonders hart umkämpften Wahlbezirken 62 Prozent von ihnen die Demokraten."

      Wechsel des Repräsentantenhaus zu den DEM:

      https://projects.fivethirtyeight.com/2018-midterm-election-forecast/house/?ex_cid=rrpromo

      Wenn das House zu den Dems wechselt, wird Trump gezwungen, seine Steuern und finanziellen Ströme offenzulegen.
    • Sauäschnörrli 19.10.2018 19:53
      Highlight Highlight @Swisskiss:
      Frauen generell
      2016: 41% Reps - 59% Dems
      2018: 37% Reps - 63% Dems

      Frauen mit Hochschulbildung
      2016: 44% Reps - 56% Dems
      2018: 38% Reps - 62% Dems
    • swisskiss 19.10.2018 21:48
      Highlight Highlight Sauäschnörrli: Das macht nach Adam Riese 6%. Das ergibt einen Gap von 24%, nach 12 % 2016. Ein markantes Ergebnis.

      Aber ich muss dir Recht geben, was die düsteren Prophezeiungen der watson Journalisten betrifft.

      Der unmittelbare Untergang des Donalds als wöchentlich wiederkehrender running gag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 19.10.2018 17:32
    Highlight Highlight Ich behaupte wieder mal und es wird sich ziemlich sicher bewahrheiten.
    Es ist völlig egal, wie Viele wütend sind, gegen Trumpel wählen. Skandale enthüllt werden.

    Die Situation, wird sich nicht ändern.
    Trumpel wird trumpeln und an der Macht bleiben.

    Es würde mich noch nicht mal überraschen, wenn er auf Lebenszeit bleibt, sollte er den Wunsch äussern.

    Mittlerweile resigniere ich nur noch....
    • swisskiss 19.10.2018 18:37
      Highlight Highlight Gawayn: Es ist ein entscheidender Unterschied, ob eine Kammer mit demokratischer Mehrheit ist. Dann werden weder Gesetzesvorlagen, noch präsidiale Dekrete durchgewunken, noch ist Trump dann noch geschützt seine Steuererklärung verheimlichen zu können, Daten zu den Zahlungen der Administration und Ministerien an die Trump Holding unter Verschluss halten zu können, noch die Untersuchungen der Auschüsse des Repräsentantenhaus zu behindern.

      Wenn Trump das "House" verliert, wird seine Politik genauso behindert werden, wie bei Obama die Reps das machten. Dann ist schnell fertig mit "starkem Mann"
    • Gawayn 19.10.2018 20:34
      Highlight Highlight Deon Wort in Gottes Ohr.
      Aber eben, an das "wenn" glaub ich nicht...
  • Platon 19.10.2018 17:26
    Highlight Highlight Von 59% auf 63% woow😂 Rechne noch die Fehlertoleranz hinzu und dann bleibt je nach dem nicht viel übrig. Nein jetzt im Ernst, wir müssen von der Vorstellung wegkommen, dass die Meinungsbildung in den USA wie im zivilisierten Europa abläuft. Bei den USA muss man sich immer auf alles gefasst machen, die Argumentresistenz vieler Leute ist schlicht zu gross. Die Meinungsbildung mutiert so zu einer totalen Blackbox und die Medien schreiben dran vorbei.
    • Halb Wissen 20.10.2018 07:25
      Highlight Highlight Und wo ist da der Unterschied zu Europa?
  • walsi 19.10.2018 17:07
    Highlight Highlight "darüber sind sich jedenfalls viele Experten in den USA einig. "

    Sind das die gleichen Experten die den Sieg von Clinton voraussagten?
  • Gàn dich ins Knie 19.10.2018 16:59
    Highlight Highlight Nichts wird diesen POTUS stoppen, ausser er gäbe zu ein Kommunist zu sein.
  • Alter-Sack 19.10.2018 16:54
    Highlight Highlight Auch wenn Trump für mich ein unausstehlichen, unsympathischer Kotzbrocken ist, ist er für Amerika seit langem der beste Präsident. Dass es den Amis schon immer egal war, wie es andern Ländern geht ist bekannt. Er verpackt das wenigstens nicht in Blumen. Eine solche Einstellung, allerdings mit viel mehr Anstand, wünschte ich mir von unserer Regierung!
    • Mutzli 19.10.2018 19:02
      Highlight Highlight Die eigene Bevölkerung und Industrie mit Strafzöllen und Handelskrieg zu schädigen und riesige Staatsschulden aufzuhäufen ohne einen Gegenwert zu generieren, würde ich jetzt nicht unbedingt als gut fürs eigene Land ansehen. Egal wie sehr Sie bzw. man da die Motivation gut findet, am Schluss sollten die Resultate zählen und da haperts gewaltig. Das es gleichzeitig noch derart degoutant verpackt daherkommt, macht es auch nicht besser.
    • äti 19.10.2018 19:56
      Highlight Highlight @alter-sack, welche Einstellung wünschst du dir von unserer Regierung?
  • häxxebäse 19.10.2018 16:43
    Highlight Highlight Uff... letztes mal schien es schier unmöglich dass trump gewinnt... wir wurden des besseren belehrt... macht es lieber still und heimlich wie bei blocher, dann wird man solche ochsen los
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.10.2018 16:35
    Highlight Highlight "mmerhin 41 Prozent der Wählerinnen stimmte für ihn."
    "fast zwei Drittel (63 Prozent) der Frauen,"
    Na bravo, von 59% auf 63%, ganze 4%. Nebenbemerkung, wenn in New York die Zustimmung für die Demokraten von zb 64 auf 70 steigt ist das gut und schön, spielt aber de facto keine Rolle.
    Wichtig ist das in den von den Republikaner dominierten Staaten viele Menschen die Dems wählen, mehr Dems an den Küsten nützen gar nichts.
  • Karl33 19.10.2018 16:34
    Highlight Highlight Dass Watson und Löpfe täglich den Untergang von Trump prophezeihen, sind wir uns ja unterdessen gewohnt.
    Was wir uns aber fragen könnten: Wären Journalisten nicht eher zum Recherchieren und Berichten da, anstatt politisches Orakeln zu betreiben?

    Und nebenbei: Wenn die Frauen sich "rächen" sollen, beklagt dann im Gegenzug nicht, wenn Trump und die Männer sich auch rächen.
    • äti 19.10.2018 19:59
      Highlight Highlight .. du orakelst aber auch ganz wild.
  • Max Dick 19.10.2018 16:25
    Highlight Highlight Ihr verkauft wiedermal die Haut des Wildschweins, bevor es erlegt ist. Es nützt übrigens wenig wenn massenhaft empörte Frauen in linksliberalen Wahlbezirken, die eh von den Demokraten gewonnen werden, an die Urnen strömen. Und in den umstrittenen Bezirken wird wohl jede Stimme einer empörten Frau von zwei Stimmen me#too genervter Frauen und Mannen weggespült. Lasse mich gern eines besseren belehren, aber ich befürchte, die Demokraten haben national erneut auf das falsche Wahlkampfthema gesetzt.
    • Normi 19.10.2018 16:45
      Highlight Highlight Solche Aussagen kommen zu Stande wenn man in einer Safe Space Bubble zu Hause ist und nur mit Gleichgesinnten redet...
    • Tan Long 19.10.2018 18:05
      Highlight Highlight @normi: Trump wurde gewählt!! Wissen sie das?
    • Normi 19.10.2018 18:08
      Highlight Highlight @MD

      Ich meinte den Artikel und nicht ihren Kommentar...

      Hier noch ein Video das erklärt warum die Demokraten verloren haben... Hoffentlich lernen die Demokraten daraus...
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  • Stichelei 19.10.2018 16:21
    Highlight Highlight Solange die Ergebnisse der Novemberwahlen nicht definitiv vorliegen, erscheinen mir die regelmässigen Artikel hier über den bevorstehenden Untergang Trumps eher wie das Pfeifen im Walde. Eine schmerzhafte Niederlage der Republikaner wäre aber auf jeden Fall ein zu schönes, frühzeitiges Weihnachtsgeschenk.
  • DemonCore 19.10.2018 16:12
    Highlight Highlight Hoffen wir das stimmt.

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