DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dieses Experiment soll dem Überschall-Knall den Garaus machen



Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat erstmals Fotos von interagierenden Stosswellen zweier Überschallflugzeuge aufgenommen.

Zwei T-38-Überschallmaschinen flogen dafür nur rund neun Meter unter einem anderen Flugzeug, das die Bilder mit einer speziellen Hochgeschwindigkeitskamera machte, wie die Nasa am Donnerstag mitteilte.

epa07421025 An undated handout photo made available by NASA photo shows two T-38 aircrafts in supersonic speed with shockwaves around them, at NASA’s Armstrong Flight Research Center in Edwards, California, USA, Issued 07 March 2019. According to press release, NASA has successfully tested an advanced air-to-air photographic technology that captured the first ever images of the interaction of shockwaves from two T-38 supersonic aircrafts in flight. When aircrafts fly faster than the speed of sound, shockwaves travel away from it and is heard on the ground as a sonic boom, this imagery will allow researchers to study these shockwaves in an effort to make sonic booms quieter which may open future possibilities for supersonic flight over land. The images are originally monochromatic and shown here as colorized composite images.  EPA/NASA PHOTO HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Zwei T-38-Überschallmaschinen mit einer speziellen Hochgeschwindigkeitskamera fotografiert. Bild: EPA/NASA PHOTO

Von dem bahnbrechenden Experiment erhofft sich die Behörde einen praktischen Nutzen: Sie will herausfinden, wie Überschallflüge künftig ohne den ohrenbetäubende Knall beim Durchbrechen der Schallmauer möglich sind.

Die Nasa entwickelt derzeit ein Testmodell des Überschallflugzeugs X-59. Statt des lauten Knalls soll es beim Durchbrechen der Schallmauer nur noch ein Rumpeln erzeugen. Für die Entwicklung waren die Fotos nötig, die nun in einer Höhe von gut 9000 Metern über einem Nasa-Forschungszentrum im US-Bundesstaat Kalifornien ausgeführt wurden.

epa07421024 An undated handout photo made available by NASA photo shows two T-38 aircrafts in supersonic speed with shockwaves around them, at NASA’s Armstrong Flight Research Center in Edwards, California, USA, Issued 07 March 2019. According to press release, NASA has successfully tested an advanced air-to-air photographic technology that captured the first ever images of the interaction of shockwaves from two T-38 supersonic aircrafts in flight. When aircrafts fly faster than the speed of sound, shockwaves travel away from it and is heard on the ground as a sonic boom, this imagery will allow researchers to study these shockwaves in an effort to make sonic booms quieter which may open future possibilities for supersonic flight over land. The images are originally monochromatic and shown here as a colorized composite image.  EPA/NASA PHOTO HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Bilder zeigten, wie sich Stosswellen verändern – je nachdem, wie weit die Flugzeuge voneinander entfernt waren. Bild: EPA/NASA PHOTO

Die Bilder zeigten, wie sich Stosswellen verändern – je nachdem, wie weit die Flugzeuge voneinander entfernt waren, erklärte der Ingenieur Neal Smith in einem Beitrag für die Nasa-Webseite. «Diese Daten werden uns sehr dabei helfen, unser Verständnis der Interaktion dieser Stosswellen voranzubringen.»

Dabei soll es letzten Endes auch um Lärmschutz gehen. Der Knall beim Durchbrechen der Schallmauer hat zu scharfen Restriktionen für Überschallflüge in einigen Staaten geführt. So sperrten mehrere Länder und Städte ihren Luftraum für die inzwischen eingestellten Flüge der französisch-britischen Überschallmaschine Concorde. (whr/sda/afp)

Das sind die spektakulärsten Bilder des offiziellen Instagram-Accounts der NASA

1 / 34
Das sind die spektakulärsten Bilder des offiziellen Instagram-Accounts der NASA
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Nasa baut leises Überschall-Flugzeug

Video: watson/Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Nahost-Experte: «Eine dritte Intifada ist nicht auszuschliessen»

Die Situation zwischen Israelis und Palästinensern eskaliert erneut. Nahost-Experte Hans-Lukas Kieser sagt im Interview, wie Ministerpräsident Netanjahu von den jüngsten Ereignissen profitiert und was jetzt eine dritte Intifada verhindern kann.

Eine Verkettung von Ereignissen führte dazu, dass der Konflikt zwischen Israel und palästinensischen Gebieten wieder aufgeflammt ist. Können Sie einen Überblick geben, wie es dazu kam?Hans-Lukas Kieser: In den vergangenen Wochen hatte die israelische Polizei in der Altstadt von Jerusalem diverse Plätze abgesperrt, auf denen sich muslimische Anwohner während des Ramadans normalerweise treffen. Das führte dazu, dass die Muslime ihren Ramadan nicht so feiern konnten, wie sie es …

Artikel lesen
Link zum Artikel