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epa07074599 Activists protest against Supreme Court nominee Judge Brett Kavanaugh on the East Front of the US Capitol in Washington, DC, USA, 06 October 2018. The Senate is voting on the confirmation of Supreme Court nominee Judge Brett Kavanaugh on 06 October 2018.  EPA/SHAWN THEW

Tausende protestierten gegen die Ernennung von Brett Kavanaugh zum Richter am Obersten Gerichtshof.  Bild: EPA/EPA

164 Verhaftungen nach Kavanaughs Vereidigung – die Ereignisse im Überblick



Kavanaugh vereidigt

Brett Kavanaugh ist zum Richter am Obersten Gerichtshof der USA vereidigt worden. Der Supreme Court gab den Schritt am Samstag bekannt, nachdem der Senat der Ernennung des erzkonservativen Juristen mit einer Mehrheit von 50 zu 48 zugestimmt hatte. Die Demokraten stimmten mit Ausnahme von Senator Joe Manchin geschlossen gegen Kavanaugh – bei den Republikanern enthielt sich nur Lisa Murkowski.

Kavanaugh legte in einer privaten Zeremonie seinen Eid unter Aufsicht des Obersten Richters John G. Roberts Junior und des abtretenden Richters Anthony M. Kennedy ab, den er ersetzen wird. Anwesend waren zudem Kavanaughs Ehefrau und seine Töchter. 

Der Abstimmung im Senat war ein wochenlanger Streit über die Nominierung Kavanaughs vorausgegangen, dem drei Frauen sexuelle Übergriffe in den 1980er Jahren vorgeworfen haben. Kavanaugh weist die Anschuldigungen zurück.

Christine Blasey Ford gegen Brett Kavanaugh:

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Video: srf

Welche politischen Auswirkungen hat die Ernennung?

Das Ergebnis ist ein grosser innenpolitischer Sieg für den Präsidenten. Welches der beiden politischen Lager von Verlauf und Ausgang des Streits mehr profitieren könnte, ist aber umstritten.

Für die Republikaner jedenfalls ging ein Traum in Erfüllung. Nach jahrzehntelangem Kampf haben sie nun mit fünf on insgesamt neun Richtern die Mehrheit im Obersten Gerichtshof gewonnen. Kavanaugh ist mit seinen 53 Jahren sehr jung und könnte die amerikanische Rechtssprechung über lange Zeit prägen. 

Im Hinblick auf die Kongresswahlen vom 6. November 2018 könne die Ernennung des erzkonservativen Kandidaten durchaus eine Rolle spielen. Für die Republikaner gilt es, die hauchdünne Mehrheit im Kongress zu verteidigen – und mit der Wahl von Kavanaugh sehen die Konservativen das Momentum auf ihrer Seite, wie die «New York Times» berichtet.

Nach Kavanaughs Vereidigung teilten die Republikaner gegen die Demokraten aus. Der republikanische Senator Mitch McConnell sagte, dass ein «virtueller Mob uns in diesem Prozess angegriffen und die (republikanische) Basis in Brand gesetzt hat.» Senator John Cornyn sprach im gleichen Zusammenhang von einer «Pöbelherrschaft». Die Demokraten hatten versucht, Kavanaughs Ernennung bis nach den Kongresswahlen hinauszuzögern. 

Kritische Stimmen zu Kavanaugh

FILE - In this Monday, March 9, 2015, file photo, Rep. Chris Van Hollen, D-Md., talks at a news conference in Rockville, Md., after announcing endorsements for his candidacy for U.S. Senate. Van Hollen announced last week he would seek the Senate seat that will be vacated by retiring Sen. Barbara Mikulski, who announced she won’t run for re-election in 2016. Del. Kumar Barve, a state legislator from Montgomery County, says he will run for Van Hollen's 8th Congressional District seat. (AP Photo/Brian Witte, File)

Chris Van Hollen Bild: AP/AP

«Ich hatte Bedenken zu Beginn des Prozesses (gegen Kavanaugh), und ich hatte am Endes des Prozesses mehr Angst den je», sagte der demokratische Senator Chris Van Hollen und fährt fort: «Jede verbleibende Hoffnung, dass Richter Kavanaugh als unparteiische Gerechtigkeit angesehen werden kann oder als unparteiische Gerechtigkeit wahrgenommen wird, wurde durch seine Rede bei seiner letzten Anhörung zunichte gemacht.»

epa07037691 US Supreme Court Justice Elena Kagan is introduced during an event at Hunter College in New York, New York, USA, 21 September 2018. Kagan, who attended Hunter College High School, was awarded an honorary degree of Doctor of Humane Letters during the event.  EPA/JUSTIN LANE

Elena Kagan Bild: EPA/EPA

Unabhängig von der politischen Zugehörigkeit ist man sich einig, dass die Causa Kavanaugh negative Auswirkungen auf den Senat und den Obersten Gerichtshof haben wird. Diese Ansichten teilen auch zwei zukünftige Mitarbeiterinnen von Kavanaugh. Richterin Elena Kagan und Richterin Sonia Sotomayor sorgen sich um den Ruf des Supreme Courts.

Diese 5 Kavanaugh-Parodien werden dich zum Trinken bringen:

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Video: watson/Emily Engkent

Proteste

Rund um die Abstimmung war es im Kapitol zu Protesten gekommen. Dabei wurden nach Angaben der Polizei 164 Menschen festgenommen.

Einzelne Demonstranten unterbrachen die Abstimmung selbst, indem sie sich von der Zuschauertribüne mit wütenden Rufen an die Senatoren wandten.

Gemäss der «New York Times» befanden sich unter den Demonstranten vor dem Kapitol auch Opfer von sexueller Gewalt. Einige von ihnen haben in den letzten Tagen das Gespräch mit republikanischen Senatoren gesucht. Die Wahl von Kavanaugh stellt für sie eine bittere Enttäuschung dar, da ihre Stimmen von der Politik nicht erhört wurden. 

Für diese Demonstrantin bricht mit der Ernennung von Kavanaugh eine Welt zusammen. 

Was sagt Trump dazu?

Kavanaugh war der Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump für den Posten, der damit in seiner Amtszeit schon zwei Richter am obersten Gericht des Landes platzieren konnte.

Dementsprechend freute sich Trump: «Ich applaudiere dem US-Senat und beglückwünsche ihn zu der Berufung unseres grossartigen Kandidaten, Richter Brett Kavanaugh, an den US Supreme Court», schrieb er auf Twitter. Später sagte er gegenüber der «New York Times»: «Er wird für viele Jahre als absolut brillanter Richter des Obersten Gerichtshofs in die Geschichte eingehen.»

Trump verhöhnte die Proteste gegen die Ernennung seines Richterkandidaten, die vor dem Kapitol und dem Obersten Gerichtshof stattfanden und bezeichnete diese als «falsches Zeug». Zudem sei es ein Irrtum, dass Frauen wegen Kavanaughs Bestätigung aufgebracht seien. «Frauen waren empört über das, was mit Brett Kavanaugh passiert ist. Empört», fügte der US-Präsident an. 

Zusammengeschreiben von «New York Times» mit Ergänzungen von (sda/reu/dpa).

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79
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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kafifertig 08.10.2018 01:04
    Highlight Highlight Diesen demokratischen Entscheid gilt es zu akzeptieren.
    6 8 Melden
    • Gähn 08.10.2018 08:01
      Highlight Highlight Was für einen DEMOKRATISCHEN Entscheid?
      Etwa diesen, in welchen sich der Präsident massiv eingemischt hat und versuchte Einfluss zu nehmen?
      Oder den, in dem der Präsident durch zurückhalten der Untersuchungsergebnisse, einer Untersuchung die diesem Wort nicht im geringsten gerecht wird, seinen Darmparasiten durchzudrücken?
      Wäre sehr auf deine Erklärung gespannt.
      Aber es werden nur Ausreden kommen, wieso Kavanaugh besser als der Rest wäre, die weder Hand noch Fuss haben.
      0 1 Melden
  • Genital Motors 07.10.2018 13:09
    Highlight Highlight Und die welt dreht sich weiter.. :-)
    18 7 Melden
  • Magnum44 07.10.2018 12:59
    Highlight Highlight Republikanischer Präsident und Parlament, da ist ein konservatives BGer nur die konsequente Umsetzung der Interessen der Bevölkerung? Wird wohl das Land weiter spalten, aber die Welt nicht wirklich tangieren.
    13 3 Melden
    • swisskiss 07.10.2018 14:44
      Highlight Highlight Magnum44: Absolut korrekt. Wer an der Macht ist, bestimmt die Richtung.

      Aber die Sprüche: Absolute Macht korrumpiert absolut" und "Mit grosser Macht geht grosse Verantwortung einher." sind keine leere Floskeln.

      Und bei der Verantwortung für diese Macht, ist Trump und Konsorten auf einem sehr gefährlichen Pfad. Sei dies innenpolitisch oder Weltpolitik.

      Wenn man diese Verantwortungslosigkeit von Trump gegenüber der Welt (Paris Abkommen, Strafzölle, Iran Deal, Saudi Aufrüstung) betrachtet, ist die Nominierung Kavagnaughs nur ein Puzzleteil in einem grossen Bild.
      12 4 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.10.2018 11:54
    Highlight Highlight @ Redaktion
    Das Video vom Bundesmememinister ist recht berührt, es ist aber von Trumps inauguration, hört man übrigens auch am Anfang des Videos. Aber ja, ihre Reaktion wird etwa die gleiche sein.
    9 0 Melden
  • goldmandli 07.10.2018 11:42
    Highlight Highlight Auf Reddit gesehen. Fand ich ganz lustig.
    User Image
    15 7 Melden
    • Gähn 08.10.2018 08:02
      Highlight Highlight Sehr passend. 😂👍
      0 0 Melden
  • ThomasHiller 07.10.2018 11:27
    Highlight Highlight «Frauen waren empört über das, was mit Brett Kavanaugh passiert ist. Empört»,

    Ich fasse es nicht, wie groß die Wahrnehmungsstörung bei einem Menschen sein kann, allem voran auch noch einem US-Präsidenten.
    Schlimmer noch, daß so jemand auch noch massenhaft Anhänger hat, die das gut finden, was er von sich gibt.
    Das ist gleichzeitig beängstigend und beschämend.
    79 22 Melden
  • Freddy Gügger 07.10.2018 11:23
    Highlight Highlight Die Wahl ist ein Zeichen gegen den heutigen radikalen Neo-Feminismus. Frau Funiciello von der Juso als Hardcore-Feministin wird sicher kochen vor Wut und rumpoltern 😂
    56 135 Melden
    • Valon Behrami 07.10.2018 11:31
      Highlight Highlight Das ist einzig ein Zeichen für Pietätlosigkeit.
      99 38 Melden
    • FrancoL 07.10.2018 13:16
      Highlight Highlight Wer dies als Zeichen gegen den heutigen radikalen Neo-Feminismus, denn es bei einer Minderheit der Frauen gibt wertet, der stellt sich und den Männern im allgemeinen ein schlechtes Zeugnis aus und degradiert sie zu unmündigen Wesen.
      44 19 Melden
    • Citation Needed 08.10.2018 11:07
      Highlight Highlight Dann sind also die 48 Dems, die gegen Kavanaugh stimmten, Radikale Neo-Feministen? Und die Reps haben nicht etwa ihren Richter durchgeboxt, der ihre aktuelle Übermacht im Senat auch, unabhängig vom Ausgang der Midterms, zementieren wird, sondern gegen radikale Neo-Feministen gestimmt?
      Sie haben da wirklich eine krasse Brille auf, wenn ihre Sicht die Realität derart verzerrt darstellt..
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Sinner 07.10.2018 11:11
    Highlight Highlight Ich empfehle den jetzt Empörten, das nächste Mal wählen zu gehen. Und wenn dann viell. die Demokraten wieder die Überhand haben, können sie die Schlammschlachten wieder den Reps überlassen. Und hierzulande - gilt besonders für die immer und überall zukurz kommenden Frauen: Übt ein politisches Amt aus. Aber Achtung, das würde Arbeit bedeuten. Viell. ist es doch bequemer, jahraus jahrein die täglichen verleumderischen Dosen "Wir sind das Opfer" von sich zu geben - möglichst mit der weit geöffneten hohlen Hand. Sprich Zwietracht zu säen statt Konstruktives zu tun. Bis zum Overkill und Rückschlag.
    56 104 Melden
    • FrancoL 07.10.2018 12:14
      Highlight Highlight Netter Versuch die Verantwortung den Frauen in die Scuhe zu schieben. Eigentlich ein Armtszeugnis, wenn Männer nicht sich für eine gerechtere Politik gegenüber allen einsetzen können oder wollen.
      63 34 Melden
    • Hiker 07.10.2018 13:09
      Highlight Highlight Ich finde es auch nicht ok, den Frauen die alleinige Schuld in die Schuhe zu schieben. Allerdings kann ich nicht verstehen wie Frauen einen DT unterstützen können? Denn das tun Sie ganz offensichtlich. Hätten sich die Frauen in den USA gegen ihn entschieden wäre er niemals Präsident und Kavanaugh nie oberster Richter geworden. Was läuft hier falsch? Wann endet dieser ganze Wahnsinn? Ich hoffe jetzt nur noch auf die Midterm Wahlen.
      22 8 Melden
    • Don Sinner 07.10.2018 13:13
      Highlight Highlight FrancoL: Ihr 1. Satz zeigt exemplarisch, dass mit meiner argumentativen Gegenseite offfenbar kein fruchtbarer Dialog möglich scheint. 1., es wird - aus Mangel an Argumenten? - gleich auf den Mann geschossen ("netter Versuch"), und 2. verrät die Formulierung, dass man im Kriegsmodus ist - und wschl. bleiben will: Anschuldigungen, Schuldzuweisungen, Opfer-Täter-Rollen-Beharren statt Dialog. Auch der 2. Satz. Anschuldigung sogar dort, wo sie keinen Platz hat: Verantwortung. Die übernimmt man, man "schiebt sie nicht jd in die Schuhe". Oder tut eben nichts und giesst nur verbal Öl ins Feuer.


      10 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubod 07.10.2018 11:06
    Highlight Highlight Was mir nicht bekannt war:
    Die Demokraten hatten die vertrauliche Information exklusiv fünf Wochen, bevor sie die Bombe zum strategisch wirkungsvollsten Zeitpunkt mithilfe der Geschädigten platzen liessen.
    Das lassen nicht mal alle Demokraten so durchgehen.
    #StopUsingVictims
    40 18 Melden
    • äti 07.10.2018 12:02
      Highlight Highlight .. wieso?
      6 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.10.2018 12:11
      Highlight Highlight Absolut, die ganze wiederliche politische Ausschlachtung des Opfers hat rein gar nicht gebracht.
      6 6 Melden
    • Hiker 07.10.2018 13:10
      Highlight Highlight Das haben die Reps genau gleich mit Hillary Clinton getan. Also was soll diese Anschuldigung?
      11 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matterhorn 07.10.2018 10:51
    Highlight Highlight Fasse mal die Woche kurz zusammen: Gewählt wird ein Richter, der mutmasslich Frauen begrabscht hat, ein Komatrinker, der vom Präsidenten als „grossartiger Kandidat“ bezeichnet wird. Derweil die Frau des Präsidenten im Kolonialoutfit durch Afrika kutschiert wird! Amerika was ist aus dir geworden?
    125 46 Melden
  • Gubbe 07.10.2018 10:48
    Highlight Highlight Erzkonservativ wird Brett Kavanaugh betitelt. Was bedeutet das genau und wieso legt er in einer 'privaten Zeremonie' seinen Eid ab? Ich finde das höchst sonderbar.
    11 30 Melden
  • Yogi Bär 07.10.2018 10:21
    Highlight Highlight Einfach nur noch widerlich!
    48 20 Melden
  • Marshawn 07.10.2018 10:19
    Highlight Highlight Oli Kahn bringts auf den Punkt.

    Play Icon
    10 10 Melden
  • kliby 07.10.2018 10:17
    Highlight Highlight Das ist bestimmt das Ende der Regierung Trump.

    Weil ähm die Alternative so prickelnd glaubwürdig ist und die Menschen sich Schauprozesse ohne Rechtssprechung und Beweise wünschen....
    30 36 Melden
    • goldmandli 07.10.2018 11:49
      Highlight Highlight Es gab nicht mal eine ordentliche Untersuchung.! Bevor ein mutmasslicher Sexualstraftäter auf Lebenszeit ins oberste Gericht gewählt wird, sollte eine ordentliche Abklärung doch das Mindeste sein. Hier gehts nicht einfach nur um irgendeine Person sondern um eines der wichtigsten politischen Ämtern in den USA.!! Nach seiner Anhörung, bei der er nachweislich mehrmals gelogen hat, also Meineid begangen hat, war er im Sinne der Rechtsstaatlichkeit schon unwählbar. Die konservativen Marionetten Trumps ignorieren das aber zugunsten ihrer Macht.
      52 18 Melden
    • Hiker 07.10.2018 13:18
      Highlight Highlight Man hätte ein ordentliches Verfahren durchführen sollen und nicht eine einwöchige Farce. Solange hätte man mit der Wahl sicher zuwarten können. Das Vorgehen von Trump und seinen politischen Vasallen ist glasklar. Durchdrücken des Kandidaten noch vor den Midterm Wahlen. Danach ist Kavanaugh faktisch nicht mehr angreifbar. Egal ob Schuldig oder nicht. Aber so funktioniert Politik wenn man solche Männer wählt.
      18 4 Melden
    • Chnebeler 07.10.2018 15:53
      Highlight Highlight Da hätten die Demokraten nicht mit der publikmachung der Anschuldigungen warten sollen, sondern sie sofort nach bekanntwerden an die Öffentlichkeit gehen sollen und nicht bis zum taktisch besten Moment zuwarten. Vjelleicht wäre so eine saubere Aufarbeitung möglich gewesen.
      6 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Valon Behrami 07.10.2018 10:14
    Highlight Highlight Trump's Chatakter ist so hässlich.
    51 23 Melden
  • Schtürmi 07.10.2018 10:00
    Highlight Highlight Harald Lesch, könnten Sie nicht eine TV Sendung auf die Beine stellen, wie man die Ver-rücktheit der Demagogen, Diktatoren - es gibt neu, immer mehr davon -, neu definieren kann?
    13 15 Melden
    • RETO1 07.10.2018 11:37
      Highlight Highlight was gibt's denn da neu zu definieren bitte?
      2 2 Melden
    • E7#9 07.10.2018 14:45
      Highlight Highlight Jemand auf der Suche nach einer klaren Vorgabe und Definition eines Feindes ist ja wirklich perfekt geschaffen als Empfänger für Propaganda. Wahrscheinlich verlangst du deshalb ausgerechnet nach Lesch, den man medial sicher nicht grad als unabhängig oder politisch neutral bezeichnen kann.
      2 3 Melden
  • rodolofo 07.10.2018 09:44
    Highlight Highlight Trump so: «Er wird für viele Jahre als absolut brillanter Richter des Obersten Gerichtshofs in die Geschichte eingehen.»
    Und ich Depp ging bis jetzt immer davon aus, dass Qualifikationen für eine Arbeit erst NACHHER gegeben werden!
    Nun, in der Ära Trump und in den Kreisen, in denen sich Leute wie Trump und Kavanaugh bewegen, geht es genau umgekehrt: Da schanzen die "Fähigsten" einander gegenseitig astronomische Gehälter, Boni und Abgangsgeschenke zu, auch wenn sie alles in den Sand gesetzt haben, und IHR Staat übernimmt die Risiken und Verluste, damit sie unbeschwert jubeln können...
    41 20 Melden
  • Sauäschnörrli 07.10.2018 09:43
    Highlight Highlight „Donald J. Trump is now president of the United States. ... What a great honor, to be able to introduce for the first time ever anywhere the 45th president of thr United States, Donald J. Trump.“

    Ich denke nicht dass sich die Dame an der Ernennung Kavanaughs stört, da erbei der Ernennung Trumps noch gar kein Thema war. 😉
    User Image
    11 5 Melden
  • züristone 07.10.2018 09:41
    Highlight Highlight Mein Nacken ist schon ganz steif vom Kopfschütteln der letzten Monate.
    139 39 Melden
    • pamayer 07.10.2018 09:55
      Highlight Highlight Leider sehr zutreffend. Aua.
      17 12 Melden
    • Threadripper 07.10.2018 10:00
      Highlight Highlight Tja, es läuft halt nicht alles so wie du es willst.
      28 50 Melden
    • Hiker 07.10.2018 13:25
      Highlight Highlight @threadripper und Du findest das gut? Einen Mann ins höchste Richteramt zu pushen der angeklagt wurde Frauen belästigt zu haben. Und das nach einer vollkommen unglaubwürdigen Alibi Untersuchung die gerade mal eine Woche gedauert hat?
      14 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 07.10.2018 09:27
    Highlight Highlight Ja jetzt wird es langsam klar.
    Die USA verabschiedet sich von der Demokratie.

    Es sind interne Mächtige, die entgegen laufenden Strafprozessen, gegen den Willen des Volkes, frei nach Gusto schalten und walten können.

    Ruft gleich die Monarchie auf Lebenszeit aus. Dann braucht es keine Prozesse mehr.
    45 28 Melden
    • rodolofo 07.10.2018 12:29
      Highlight Highlight Ich sage das mal so:
      Die Achillesferse der Demokratie ist die, dass eine Anti-Demokratische Mehrheit demokratisch korrekt den Ausstieg aus der Demokratie vorantreiben und die Abschaffung der Demokratie vollenden kann.
      Dieser Prozess ist irreversibel!
      In einer Diktatur kann nämlich eine Minderheit die Diktatur gegen alle Widerstände durchdrücken.
      Auch eine Mehrheit kann in einer Diktatur nicht mehr mit demokratischen Mitteln eine Rückkehr zur Demokratie erzwingen.
      Dann kommt es zu revolutionärer Gewalt.
      Aber das liefert der Diktatur den Vorwand, die "Terroristen" zu vernichten...
      12 3 Melden
    • Citation Needed 08.10.2018 11:17
      Highlight Highlight Rodolofo: eindeutig. Und aktuell gut zu beobachten, man schaue sich nur Brasilien an, wie Demagogen (oder: Rechtspopulisten) sich aktuell genau über diesen Schwachpunkt hermachen.
      Gestern in einer Diskussion exakt das Problem, das Du ansprichst, schön auf den Punkt gebracht gehört: Das Problem einer Demokratie ist, dass es keine Instanz gibt, die den Volkswillen überwachen könnte, weil jegliche Kontrolle des Souveräns per definitionem undemokratisch wäre.
      Ein Paradox, das uns auf Jahre hinaus (eine halbe oder eine ganze Generation?) beschäftigen wird.
      2 0 Melden
  • Sapientia et Virtus 07.10.2018 08:47
    Highlight Highlight "Das Gespräch mit republikanischen Senatoren gesucht": So kann man es auch nennen, wenn die eine Seite lauthals schreit und die andere kein Wort dazwischenkriegt!
    14 22 Melden
  • eBart! 07.10.2018 08:32
    Highlight Highlight Andersdenkende verhaften. Kennen wir doch vom Mann am Bosporus...
    40 18 Melden
  • FrancoL 07.10.2018 08:28
    Highlight Highlight Trump der Frauenversteher:
    «Frauen waren empört über das, was mit Brett Kavanaugh passiert ist. Empört»
    Trump scheint wirklich keinen verbalen Tiefpunkt auszulassen. Er verdreht selbst die einfachsten und klaren Tatsachen. Seine Aussage eine Ohrfeige für jedes weibliche Opfer.
    Zu hoffen bleibt nur dass die Frauen sich einmal doch zusammenraufen können und Trump bei den Midterms eine Quittung verpassen.
    239 91 Melden
    • swisskiss 07.10.2018 08:50
      Highlight Highlight FrancoL: Du hast doch auch festgestellt, dass Trump in seiner selbstgeschaffenen Realität nur mit Medien, Mitarbeitern und Anhänger kommuniziert, die seine Ideologie und Werte teilen.

      Es ist nicht mal Ignoranz, wenn Trump solchen Unsinn verzapft, sondern er glaubt wirklich was er sagt, da er weder Kritik noch andere Meinungen oder Ansichten in seinem Umfeld zulässt.

      Wie weit dieser Realitätsverlust schon fortgeschritten ist, zeigte sich bei seiner UNO Rede, als er für sein Geschwafel der beste Präsident zu sein, nicht wie üblich bejubelt und bekräftigt , sondern lauthals ausgelacht wurde.
      51 14 Melden
    • Slavoj Žižek 07.10.2018 08:59
      Highlight Highlight Die Frauen brauchen natürlich einen mutigen FrancoL der ihnen zu Hilfe eilt und für sie spricht.
      25 54 Melden
    • rodolofo 07.10.2018 09:45
      Highlight Highlight Diese Hoffnung hat einen Namen: Melania...
      11 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst 07.10.2018 07:27
    Highlight Highlight Bye bye America
    26 15 Melden
  • Neunauge 07.10.2018 07:16
    Highlight Highlight U.R.A. - für was das R. Steht, darf jeder selbt entscheiden...
    7 17 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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