DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Will nicht alleine kämpfen: US-Präsident Donald Trump.
Will nicht alleine kämpfen: US-Präsident Donald Trump.
Bild: AP/AP

Trump beschwert sich über Chinas Passivität im Nordkorea-Konflikt. Wo? Klar, auf Twitter

30.07.2017, 02:2430.07.2017, 05:52

Nach dem jüngsten nordkoreanischen Raketentest hat US-Präsident Donald Trump China vorgeworfen, nichts gegen Pjöngjangs fortwährende Provokationen zu unternehmen. «Ich bin sehr enttäuscht von China», schrieb Trump am Samstag beim Kurzbotschaftendienst Twitter.

Seine Vorgänger hätten zudem zugesehen, wie Peking «hunderte Milliarden Dollar jährlich durch Handel» mit Nordkorea erwirtschaftete. China tue bisher aber nichts für uns im Zusammenhang mit Nordkorea, twitterte der US-Präsident weiter. Peking würde lediglich reden, kritisierte Trump. «Wir werden das nicht länger zulassen. China könnte dieses Problem leicht lösen.»

Nordkorea hatte nach US-Angaben am Freitag zum zweiten Mal innerhalb eines Monats eine Interkontinentalrakete abgefeuert. Machthaber Kim Yong Un sagte, dass der Test zeige, dass Nordkorea mit Interkontinentalraketen jederzeit das gesamte Festland der USA erreichen könne.

Bei dem Test am Freitag sei eine verbesserte Version einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-14 abgefeuert worden, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Die Rakete habe während ihrer 47-minütigen Flugzeit eine maximale Höhe von 3724.9 Kilometer erreicht und sei 998 Kilometer weit geflogen. Zudem habe der Test unter Beweis gestellt, dass die Rakete trotz der hohen Temperaturen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre mit einem Atomsprengkopf bestückt werden könne.

Der erneute Raketentest war bereits der zweite innerhalb eines Monats und erfolgte nur wenige Stunden nach einem Sanktionsbeschluss des US-Senats gegen die Führung in Pjöngjang. Bereits am 4. Juli hatte Nordkorea verkündet, es habe in einem «historischen Durchbruch» erstmals erfolgreich eine Interkontinentalrakete getestet. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fall Petito: FBI findet Gegenstände von Freund und menschliche Überreste

Noch immer ist der Fall Gabby Petito nicht abgeschlossen. Doch FBI-Ermittler haben möglicherweise einen entscheidenden Fund gemacht.

Neue Wendung im Fall der getöteten Gabby Petito: Ermittler haben bei der Suche nach dem Freund der 22-Jährigen offenbar menschliche Überreste entdeckt. Man habe am Mittwoch in einem Naturreservat im US-Bundesstaat Florida etwas gefunden, das diesen Anschein erwecke, sagte FBI-Ermittler Michael McPherson.

Die Polizei sucht seit Wochen nach dem 23-Jährigen, der im Fall Petito für die Ermittler als «Person von Interesse» gilt. Die Polizei hat McPherson zufolge ausserdem einen Laptop und einen …

Artikel lesen
Link zum Artikel