DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
White House spokesman Sean Spicer holds a briefing at the White House  in Washington, U.S., March 13, 2017. REUTERS/Kevin Lamarque

Sean Spicer lieferte gestern eine «alternative Bedeutung» von «Wire Tapping». Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

«Wire Tapping» – Trump soll es wieder einmal anders gemeint haben



Es hat mittlerweile System im Weissen Haus: Trump brüllt unüberlegt Anschuldigungen in die Welt hinaus, diese stellen sich dann relativ schnell als falsch heraus, worauf Sean Spicer und Kellyane Conway die Sache wieder einigermassen gerade biegen müssen.

Seinen letzten richtigen Wutausbruch hatte Trump vor Wochenfrist, als er Obama beschuldigte, seine Telefone abgehört zu haben. Wir erinnern uns:

Bis gestern hätte das Justiz-Departement nun belegen müssen, dass Obama das wirklich getan hat. Doch es wurden keine Belege gefunden. 

Spicer relativiert 

So lag es gestern also wieder an Sean Spicer, den Schlamassel auszubaden. Trump habe das mit dem Abhören, «Wire Tapping», gar nicht so wörtlich gemeint, erklärte Spicer im Medienzentrum des Weissen Hauses. Deswegen habe er «Wire Tapping» auch in Anführungszeichen gesetzt. 

Trump habe eigentlich die breite Überwachung und andere Aktivitäten gemeint, die während den Wahlen im Jahr 2016 stattgefunden hätten, so Spicer. Es sei auch kein Angriff gegen Obama persönlich gewesen, sondern gegen die Obama-Administration.

Dass Trump Obama einen «kranken Typen» genannt hatte, ging bei Spicers Erklärung freilich vergessen.

Conway spricht über Mikrowellen

Eine «alternative Erklärung» für das Wort «Wire Tapping» lieferte auch Kellyane Conway. Bei den Vorwürfen gegen die Obama-Administration sei es viel mehr um «Überwachung allgemein» gegangen, sagte Trumps Top-Beraterin im TV-Interview mit «CNN».

Ob sie wisse, dass der Trump Tower wirklich abgehört wurde, wollte der Moderator wissen. «Es gibt viele Wege einander zu überwachen», antwortete Conway ausweichend und wies darauf hin, dass sogar Mikrowellen plötzlich zur Überwachungskamera werden können. (cma)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Donald Trump will im August wieder ins Weisse Haus einziehen

Der Ex-Präsident ist überzeugt, dass im Bundesstaat Arizona der angebliche Wahlbetrug endgültig aufgedeckt wird.

Maggie Haberman ist eine der bekanntesten Politjournalistinnen in den USA. Vor der «New York Times» arbeitete sie für die Boulevard-Zeitung «New York Post». Damals berichtete sie regelmässig über Trump und seinen Clan. Daher gilt sie als eine der am besten informierten Journalisten in Sachen Trump.

Kürzlich hat Haberman folgenden Tweet veröffentlicht: «Trump hat einigen Leuten erzählt, dass er bis August wieder im Präsidenten-Amt sein werde.»

Die gleiche These verbreitet auch Sidney Powell, die …

Artikel lesen
Link zum Artikel