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Melania Trump: Missbrauchs-Vorwürfe brauchen «harte Beweise»



Melania Trump in Afrika

Melania Trump hat dem US-Sender ABC ein Interview gegeben. Ein seltenes Ereignis. Schon vor der Ausstrahlung am Freitag ist klar, dass die Äusserungen der First Lady wohl nicht unumstritten sein werden. Das Interview wurde während der Afrika-Reise der First Lady geführt. ABC hat sie offenbar auf der gesamten Reise begleitet. Bislang hatte sich Melania Trump mit Äusserungen gegenüber den Medien stark zurückgehalten. 

Einige Zitate aus dem Interview-Trailer: 

«Es ist traurig, dass manche Organisationen nicht mit mir zusammenarbeiten wollen. Sie entscheiden sich für Politik, anstatt anderen zu helfen.»

Welche Organisationen das genau seien, will Melania auf Nachfrage nicht beantworten. Die Betroffenen wüssten schon, wer gemeint sei, sagt die First Lady. 

Dann fragt der ABC-Journalist sie nach ihrem Standpunkt zur #metoo-Debatte. Man müsse die Frauen unterstützen, sagte Melania. Aber auch die Männer. Denn: 

«Wenn man jemanden beschuldigt, braucht man sehr harte Beweise. Man kann nicht einfach sagen, man sei sexuell belästigt worden. Denn manchmal gehen die Medien zu weit. Die Art und Weise, wie sie manche Dinge darstellen, ist nicht richtig.»

Es soll im Interview ausserdem um die Ehe mit Donald Trump und Melania Trumps neue Kampagne gegen Cybermobbing gehen. Der BBC zufolge sagte die First Lady dazu, sie sei eine der am meisten gemobbten Personen der Welt.  (tam)

So sieht man aus, wenn man Trump 31 Minuten lang zuhören muss

Video: watson

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 11.10.2018 21:51
    Highlight Highlight Ob sie wohl auch Grosswildjagd macht? Zumindest sich auf toten Giraffen, Elefanten, Löwen präsentieren?
  • Klaus07 11.10.2018 20:17
    Highlight Highlight Sie ist vielleicht die am meisten gemoppte Person der Welt. Ihr Ehegatte ist aber zu 100% der grösste mopper der Welt!
    • Asha 11.10.2018 21:07
      Highlight Highlight Gemoppt werden ist hart.
      Benutzer Bild
  • Asha 11.10.2018 18:43
    Highlight Highlight Ich weiss es ist nicht nett, aber Melania Trump wirkt wirklich nicht wie die hellste Kerze im Leuchter. Wenigstens stimmt das Outfit, damit kennt sich Frau Trump halt aus und tut das, was sie kann. Trump wollte mit Sicherheit keine Frau, in der er das Potential sah, dass sie irgendwann über sich selbst hinaus wächst (und ihn abhängt). Und Melania wirkt nicht so, als hätte sie diese Ambotionen. Aber wer weiss! Vielleicht kommt eines Tages noch die grosse Überraschung.
    • äti 11.10.2018 19:58
      Highlight Highlight ... da kommt keine Überraschung, das verhindert ihr Vertrag mit DT.
  • Sauäschnörrli 11.10.2018 18:42
    Highlight Highlight Dann hat sie also gerade zugegeben, dass es bei ihrem Engagement gegen Mobbing, eigentlich vorallem um sie geht?
  • mrbios 11.10.2018 18:32
    Highlight Highlight In diesem Aufzug nach Afrika zu reisen ist etwas geschmacklos betreffen Kollonialzeit usw.
    Wer hat diesen Text übersetzt? Hard evidence heisst sinngemäss "eindeutige Beweise". In Zusammenhang mit sexueller Belästigung wirkt die Aussage etwas seltsam.
  • Graviton 11.10.2018 18:31
    Highlight Highlight Sooo umstritten sind ihre Aussagen aber nun auch nicht.

    Gemobbt wird sie in den Medien schon ein wenig und sie ist sich dessen scheinbar bewusst. Gut.

    „Man kann nicht einfach sagen, man sei sexuell belästigt worden.“ Wenn man nicht belästigt wurde, oder wenn es vielmehr einfach ein mieses Date anstatt eine Belästigung war, sollte man das tatsächlich nicht einfach so dahersagen. Stimme ihr zu.
    • Crissie 12.10.2018 12:27
      Highlight Highlight Sehe ich ganz genauso!
  • Pana 11.10.2018 18:04
    Highlight Highlight "Der BBC zufolge sagte die First Lady dazu, sie sei eine der am meisten gemobbten Personen der Welt."

    No shit. Sie ist mit einem der mächtigsten Bullies der Welt verheiratet.
    • River 11.10.2018 18:18
      Highlight Highlight Das ist vielleicht die Botschaft dahinter.
    • Zyniker haben es leichter 11.10.2018 18:20
      Highlight Highlight Was aus deiner linken Sicht natürlich angriffe auf sie rechtfertigt^^ aber Watson ist sich ja einig, dass diese absurde (und auch von bekannten Demokraten befürwortete) Weltanschauung nicht gefährlich ist...
    • Pana 11.10.2018 20:02
      Highlight Highlight Dass sie sich vielleicht von ihm selbst gemobbt fühlt, kommt dir nicht in den Sinn? Er betrügt sie mit Pornostars, gibt damit öffentlich an, etc. Wie er so privat ist, will ich mir gar nicht vorstellen.
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    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 11.10.2018 17:48
    Highlight Highlight Sie ist nicht die am meisten gemobbte Person der Welt, da gibt es andere mit schlimmerem Schicksal.
    Sie hat sich ihre Lage selbst ausgesucht und wenn ein ehemaliges Topmodel einen reichen, 24 Jahre älteren und ziemlich übergewichtigen Mann heiratet, dann wird sie von einigen halt als "Trophy Wife" bezeichnet. Das wusste sie schon vorher und damit sollte sie auch umgehen können.
    • walsi 11.10.2018 18:00
      Highlight Highlight Wenn der französische Staatspräsident eine wesentlich ältere Frau (25J) heiratet muss er auch damit leben, dass ihn alle nur als Toyboy betrachten.
    • der_senf_istda 11.10.2018 18:50
      Highlight Highlight @walsi: dein Vergleich geht nicht ganz auf.
      Frau Macron ist keine reiche Frau die einen Jüngeren geangelt hat. Deshalb würde ich Herr Macron auch nicht als Toyboy bezeichenen. Aber selbst wenn, er würde deshalb wohl kaum von Mobbing sprechen.
    • Watson - die Weltwoche der SP 11.10.2018 19:00
      Highlight Highlight Nein Frau Macron hat sich einer ihrer Schüler gekrallt.
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Anne Applebaum ist einer renommierte Geschichtsprofessorin. Sie ist amerikanisch-polnische Doppelbürgerin und galt lange als solide Konservative. Ihr Ehemann war Aussenminister in der liberalen Regierung Polens. Sie selbst hat sich mit Büchern über die Grausamkeiten in der UdSSR unter Stalin einen Namen geschaffen.

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