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Wie ein US-Pastor die Freundschaft zwischen Trump und Erdogan zerstören könnte



Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zeigt sich im Streit um einen in der Türkei inhaftierten US-Priester hart. Er werde Sanktionsdrohungen von US-Präsident Donald Trump nicht nachgeben, sagte Erdogan dem Sender Haberturk und anderen Medien.

Die Freundschaft zwischen den USA und der Türkei sei gefährdet. «Wir werden keinen Schritt zurückweichen, wenn wir mit Sanktionen bedroht werden», sagte Erdogan demnach. «Sie dürfen nicht vergessen, dass sie einen ernsthaften Partner verlieren werden.»

Andrew Craig Brunson, an evangelical pastor from Black Mountain, North Carolina, arrives at his house in Izmir, Turkey, Wednesday, July 25, 2018 An American pastor who had been jailed in Turkey for more than one and a half years on terror and espionage charges was released Wednesday and will be put under house arrest as his trial continues. Andrew Craig Brunson, 50, an evangelical pastor originally from Black Mountain, North Carolina, was let out of jail to serve home detention because of

Pastor Andrew Brunson. Bild: AP/AP

US-Präsident Donald Trump hatte über den Kurznachrichtendienst Twitter «grosse Sanktionen» angekündigt, wenn die Türkei den Pastor Andrew Brunson nicht freilasse. Details nannte er nicht.

Brunson war nach 21 Monaten Haft vor wenigen Tagen unter Hausarrest gestellt worden. Er arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Türkei. Dem Pastor wird vorgeworfen, die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK sowie die Gruppe unterstützt zu haben, die hinter dem gescheiterten Putsch vom Juli 2016 steht. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 35 Jahre Gefängnis.

Brunson hat die Vorwürfe zurückgewiesen. US-Aussenminister Michael Pompeo und sein türkischer Amtskollege Mevlut Cavusoglu sprachen am Samstag nach Angaben des US-Aussenministeriums über den Fall. (sda/reu)

«Es ist ein Alarmzeichen»

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Video: srf

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SemperFi 29.07.2018 19:36
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass in der Welt von DT das Wort Freundschaft existiert. Er kennt nur Partner für Deals.
    • Paddiesli 30.07.2018 00:22
      Highlight Highlight Trump kennt doch keine echten Partner. Der weiss gar nicht, was das bedeutet.
  • Paddiesli 29.07.2018 11:44
    Highlight Highlight Zwei sture, selbst verherrlichende Diktatoren und Möchtegern-Diktatoren gehen aufeinander los. Das kann ja heiter werden...
  • Pirat der dritte 29.07.2018 11:43
    Highlight Highlight Trump und Erdogan Freunde? Woher kommt denn diese Erkenntnis? Ich habe eher den Eindruck, die USA suchen schon länger einen Grund, Erdogan in die Schranken zu weisen. Die Europäer sind dazu nicht in der Lage.
    • Paddiesli 29.07.2018 14:13
      Highlight Highlight Der EU dind eben mit dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei die Hände gebunden. Stell dir vor, die EU würde ihn in die Schranken verweisen, und Erdogan öffnet im Gegenzug einfach seine Grenzen und lässt die Flüchtlinge auf Europa los.
      DAS Geschrei möchte ich ja mal sehen. Dann bestünden die nächsten Regierungen definitiv aus AfD, Front National, und wie sie alle heissen.
  • Oberon 29.07.2018 11:26
    Highlight Highlight Für mich immer noch ein Unding das die Weltgemeinschaft dem Treiben ohne Konsequenzen zu schaut.
  • _kokolorix 29.07.2018 10:27
    Highlight Highlight Erfogan will natürlich nicht öffentlich gedemütigt werden. Für ihn persönlich haben Sanktionen ja auch keine negativen Auswirkungen, genau so wenig wie für Kim Jong-un.
    Aber durch die Blume sagt er Trump, dass er gerne gekauft würde. Ob Donald Trump diese Zwischentöne hört ist zweifelhaft. Vermutlich könnte er mit einem seiner berühmten Deals die Sache klären, aber das wird wohl nicht über Twitter gehen
  • N. Y. P. D. 29.07.2018 08:27
    Highlight Highlight Recep wird auf keinen Fall nachgeben.

    Donald auch nicht.

    Zwei dumpfbackene Alphatiere würden ihr Gesicht verlieren, wenn sie nachgeben.

    Donald scheint jetzt sein Modell gefunden zu haben, wie er die Welt anführen will. Er erpesst Länder, Leute und Institutionen.
    • Pirat der dritte 29.07.2018 11:40
      Highlight Highlight Du bist immer noch nicht aus dem dumpfbackenen Trump-Bashing herausgekommen!
    • N. Y. P. D. 29.07.2018 11:57
      Highlight Highlight Sei versichert. Das Bashing wird auch so weitergehen.

      Trump ist der unfähigste Politiker seit Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika.
    • roger.schmid 29.07.2018 19:45
      Highlight Highlight Bashing wem bashing gebührt 😁
  • swisskiss 29.07.2018 06:37
    Highlight Highlight Freundschaft?! Das ist doch eher eine wilde Spekulation, nachdem der NATO Partner Türkei, demonstrativ Nähe zu Iran und Russland demonstriert hat und massive Kritik an der Botschaftstentscheidung der USA für Jerusalem geübt hat.

    Der arme Pastor ist doch nur ein Faustpfand der Türkei, um die USA unter Druck zu setzen, Fethullah Gülen auszuliefern.

    Freundschaft? Auf dieser Eben gibt es keine wirklichen Freundschaften, sondern höchstens gemeinsame Interessen.
    • rodolofo 29.07.2018 11:48
      Highlight Highlight Genau, die wollen einen Tausch-Handel!
      Vielleicht sollten die Amis ihr Angebot verbessern und Trump gegen den Pastor eintauschen.

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