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US-Sitcom «Roseanne» wird nach rassistischem Tweet abgesetzt



FILE - In this image released by ABC, Roseanne Barr, left, and John Goodman appear in a scene from the reboot of

Szene aus der Sitcom «Roseanne»: ABC setzte die Sendung nach einem rassistischen Tweet der Produzentin Roseanne Barr ab. Bild: AP/American Broadcasting Companies, Inc.

Die Entscheidung kam schnell, innerhalb von ein paar Stunden. Die US-amerikanische Produktionsfirma ABC stellt die Sitcom «Roseanne» ein. 

Die Ankündigung kam, nachdem Roseanne Barr sich mit einem rassistischen Tweet auf Twitter geäussert hatte.

Sie twitterte: «Die muslimische Bruderschaft und der Planet der Affen haben ein Baby bekommen=vj». Mit «VJ» meinte sie Valerie Jarrett, eine ehemalige Beraterin von Barack Obama im Weissen Haus. Jarrett wurde im Iran geboren und ist die Tochter afroamerikanischer Eltern.

Wie der britische Guardian berichtet, beschwerten sich viele Twitter-User bei Barr über diese rassistische Äusserung. Barr selbst entschuldigte sich, löschte den Tweet und kündigte an, das soziale Netzwerk zu verlassen.

«Ich entschuldige mich bei Valerie Jarrett und bei allen Amerikanern. Mir tut es wirklich leid, einen schlechten Witz über ihre Einstellungen und ihr Aussehen gemacht zu haben.»

Roseanne Barr auf Twitter (Quelle: Guardian)

Doch der Schaden war bereits angerichtet. Die Hauptautorin der Serie, Wanda Sykes, kündigte da bereits an, für eine weitere Staffel nicht zur Verfügung zu stehen.

Und auch Co-Star Sara Gilbert drückte auf Twitter ihr deutliches Missfallen aus:

Und nun hat die Produktionsfirma Konsequenzen gezogen. In einem Statement heisst es:

«Roseannes Twitter-Statement ist abscheulich, widerlich und nicht in Übereinstimmung mit unseren Werten.»

ABC-Statement

Die Absetzung der Serie folgt einer überaus erfolgreichen Wiederauflage von «Roseanne» nach zwei Jahrzehnten Pause.

Seit die Serie mit einer zehnten Staffel neu aufgelegt wurde, gab es immer wieder Wirbel um die Hauptdarstellerin. Barr ist Trump-Unterstützerin und stand schon öfters in Kritik wegen ihrer sehr angriffslustigen und zum Teil beleidigenden Tweets. So verglich sie erst kürzlich Chelsea Clinton mit dem Esel aus «Shrek».

Ein Artikel von watson.de

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