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In this Tuesday, Nov. 8, 2016 photo, actor Liam Neeson, speaks during an interview at a community center in a working-class neighborhood of Amman, Jordan. Neeson met with young Syrian refugees in Jordan and heard about their struggles in exile. It was Neeson’s first visit to the troubled Middle East on behalf of UNICEF which, along with other aid agencies, tries to ease the plight of close to 5 million displaced Syrians, half of them children. Neeson told The Associated Press that the young refugees “are all our children.” (AP Photo/Sam McNeil)

Der Schauspieler Liam Neeson an einer Pressekonferenz in Syrien. Bild: AP/AP

«Bin kein Rassist»: Liam Neeson erklärt seine Mordgelüste an «Schwarzen»



Der Schauspieler Liam Neeson sorgte am Montag mit Aussagen in einem Interview mit «The Independent» Schlagzeilen. Er erzählte, er sei nach der Vergewaltigung einer Freundin mit Rachegelüsten durch «schwarze Gegenden» gezogen um «einen Schwarzen» zu töten.

Hier die umstrittene Aussage:

Auf Social Media warfen ihm daraufhin verschiedene Schauspielerkollegen und Fans Rassismus vor. Nun äusserte sich Neeson am Dienstagmorgen in der TV-Show «Good Morning America» (GMA) und entschuldigt sich für die Äusserungen.

«Meine eigenen Gefühle schockierten mich», so der 66-Jährige über seinen Zustand vor mehreren Jahrzehnten auf GMA. Und weiter: «Ich bin kein Rassist.» Damals habe er «die Ehre» seiner Freundin «verteidigen wollen». Heute schäme er sich dafür.

Er habe sich mittlerweile hilfesuchend an einen Priester gewandt und das Unrecht gestanden, das habe ihm geholfen. Ausserdem bestreitet der «Taken»-Star, er habe aus rassistischen Motiven gehandelt.

«Wenn sie gesagt hätte, es sei ein Ire, ein Schotte, ein Brite oder ein Litauer gewesen, hätte ich genau gleich reagiert», so Neeson auf GMA. «Ich wollte nur Ehre zeigen und für meine Freundin in einer furchtbar mittelalterlichen Art einstehen.» (leo)

Der Film «Bird Box» löst eine gefährliche Challenge aus

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Mainstream-Filme, die im ersten Halbjahr 2019 ins Kino kommen:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nik G. 06.02.2019 08:12
    Highlight Highlight Er hatte diese Hassgefühle weil eine Freundin vergewaltigt wurde. Wenigstens ist er erlich und erzählt was er gefühlt hat. Wahrscheinlich würden 90% oder mehr von uns so denken wenn so etwas passiert.
  • poety 05.02.2019 22:28
    Highlight Highlight Also in diesem ersten Interview steht: 1. er habe konkret nach der Hautfarbe gefragt und 2. er habe nach Schwarzen Ausschau gehalten, die ihn provozieren, um zur Tat zu schreiten. Ich mag seine Statements gegen Rache sehr, seine Ansichten im 2. Interview sind sehr gut formuliert, doch es ändert nichts an dem, wie die Aussagen im ersten Interview formuliert sind. Wenn Vergewaltigung, fragt er als erstes nach Hautfarbe. Die Hautfarbe des Täters reicht aus um allen mit derselben Hautfarbe den Tod zu wünschen. Thats racism! Aber immerhin hat er es ausgesprochen - Pluspunkt für Liam.
  • AllknowingP 05.02.2019 22:09
    Highlight Highlight Mein bescheidenes Englisch versteht Liam Neeson aber so das er Rachegefüle hatte und er physische Gewalt (unleash physicial violence) anwenden wollte....

    Bin ich der einzige der ein Unterschied von „Gewalt-Lust“ zu „Mordlust“ macht ?!
  • Jim_Panse 05.02.2019 21:27
    Highlight Highlight Schlimm wenn man sich für seine Gedanken entschuldigen muss, vor allem wenn man jemandem Einblick in seine Gefühle gewährt, welche halt bei Herrn Neeson komplexer sind
    • ThomasHiller 05.02.2019 23:10
      Highlight Highlight Hm, eigentlich hatte ich immer gedacht, Liam Neeson sei schlau genug, sich und seine Äußerungen auch angemessen zu reflektieren.

      Da frage ich mich doch tatsächlich, warum er nicht gleich die erste Aussage mit der zweiten verbunden hat, dann wäre jedem klar gewesen, was er meint. und es hätte auch jeder verstehen können.

      Insofern mußte er sich nicht für seine Gedanken entschuldigen, sondern für die unreflektierte, erste Aussage.
    • ThomasHiller 05.02.2019 23:12
      Highlight Highlight Insofern halte ich es, wie es uns mal bei der Bundeswehr unserer Kompaniechef erklärt hat: "Der Mann mit dem Schnauzer steckt in jedem von uns, man darf ihn nur nicht rauslassen."
      Leider hat Liam Neesen ihn im ersten Interview ganz kurz rausgelassen ohne ihn gleich wieder wegzupacken. Da ist er schon ein bißchen selbst schuld.
  • Turi 05.02.2019 20:24
    Highlight Highlight Kann mir gut vorstellen, dass ihm von SJW-Fanatikerinnen gedroht wurde ihn anzuschwärzen und er die Vorwärtsstrategie angetreten hat.

    Zum Glück gilt noch überall ausser in den USA und Schweden: Die Gedanken sind frei.
  • Fumia Canenero 05.02.2019 20:10
    Highlight Highlight Vielleicht sollte Neeson langsam wieder damit aufhören, Charles Bronson-Filme zu drehen.
  • Agim 05.02.2019 19:25
    Highlight Highlight Nein Liam du bist kein Rassist, du bist nur ein Dummkopf, der sich für das Business so dermassen prostituiert, dass du so eine Aussage tätigen musst, nur damit dein immer-gleicher-Film sich verkauft. Passt jedoch in den heutigen Zeitgeist und die Trump Trolls sind stolz auf dich. Die Frage ist ob er auch mit diesem Hass durch die Strassen gezogen wäre, wenn das Opfer von einem Weissen misshandelt worden wäre. Gemäss ihm ist die Antwort ja, entschuldigt aber nicht die Tatsache, dass er etwas sehr dummes gesagt hat. Anything for Publicity i guess. Ziel erreicht, alter Mann
    • Rammaar 05.02.2019 19:56
      Highlight Highlight Wegen Leuten wie dir kriege ich täglich Wutanfälle... Danke! 👌
    • Bobo B. 05.02.2019 20:50
      Highlight Highlight Die Frage sei mir erlaubt: Geht es dir jetzt besser?
    • Agim 05.02.2019 20:52
      Highlight Highlight Gern geschehen. Braucht nicht viel demfall, du kleiner Wutbürger du.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mladjo86 05.02.2019 19:24
    Highlight Highlight Hatte keine Straftat begangen, war ehrlich, hat sich entschuldigt. Ende
  • Aldobaldo 05.02.2019 18:27
    Highlight Highlight Dieser Gedanke irgend einen Schwarzen zu töten nur weil ein anderer Schwarzer etwas getan hat ist höchst rassistisch und ist nicht mit einem "er hatte halt Rachegefühle" abgetan. Aber das heisst nicht, dass Nelson nun für immer ein schlechter Mensch sein wird, abrundtief böse ist und sicher in der Hölle schmoren wird. Er ist halt ein Mensch und jeder Mensch ist rassistisch auf sein Art und Weise, das ist ein natürlicher Instinkt. Es gibt nicht nur jene die Rassisten sind und jene die es nicht sind.
    • Waldorf 05.02.2019 19:14
      Highlight Highlight Klar. Und die Welt ist schwarz/weiss.
    • Olmabrotwurst 05.02.2019 19:27
      Highlight Highlight Ich bin Batman
    • You will not be able to use your remote control. 05.02.2019 20:23
      Highlight Highlight "Dieser Gedanke irgend einen Schwarzen zu töten nur weil ein anderer Schwarzer etwas getan hat ist höchst rassistisch"

      Auch bei Iren, Schotten, Briten oder Litauer und Obdachlosen
    Weitere Antworten anzeigen
  • sintho 05.02.2019 18:25
    Highlight Highlight So ein Schwachsinn, dass sich Liam gegen den Rassismus-Vorwurf verteidigen muss. Im letzten Film hat er eine schwarze Frau, mit der er rumgemacht hat (auch wenn das Ende dann zugegebenermassen nicht so für ihn sprach ;-)).

    Auch Schwachsinn, dass er sich für seine alten Gefühle entschuldigen muss. Wäre mir wohl gleich gegangen, wenn man so etwas als Freund mitbekommt.
    • bastardo 05.02.2019 20:33
      Highlight Highlight Ich gebe dir Recht, dass die Rassismusvorwürfe völlig schwachsinnig sind - wenn auch überhaupt nicht verwunderlich in der heutigen Zeit. Deine Argumentation ist allerdings zum Schreien komisch: "Im letzten Film hat er eine schwarze Frau, mit der er rumgemacht hat."

      Nach deiner Definition ist Neil Patrick Harris (How I met your Mother) nicht schwul, weil... Achtung, jetz kommt's - er spielt ja Barney Stinson. 😂
    • sintho 06.02.2019 07:33
      Highlight Highlight Naja nicht ganz dasselbe denk ich. Ein Schwuler hasst ja keine Frauen. Bei einem Rassisten stell ich mir das mit dem "anderen Gegenüber" anders vor. Da wirst du wohl keine Kuss-Nahaufnahmen drehen wollen.
  • John Henry Eden 05.02.2019 18:24
    Highlight Highlight Die Suche nach Ärger und Opfern. Für viele Kerle leider der Höhepunkt vom Wochenende.

    Einst gehörte ich auch zu diesen Tunichtguten. Shame on me.
    • mostlyharmless 05.02.2019 20:27
      Highlight Highlight Sie haben mir einen Song ins Ohr gesetzt
      Play Icon
  • decibel 05.02.2019 18:23
    Highlight Highlight Wenn er kein Rassismusproblem hat, ist es ein Induktionsproblem. Er schliesst von einer Person auf alle...
    Immerhin sieht er seinen Fehler ein.
    • Aldobaldo 05.02.2019 19:02
      Highlight Highlight Dieses Induktionsproblemnennt sich Rassismus.
    • decibel 05.02.2019 19:31
      Highlight Highlight In diesem Fall wohl schon, aber nicht unbedingt. Hätte ein Obdachloser seine Freundin vergewaltigt und er wäre in die Notschlafstelle mit Mordgelüsten, wäre das genauso falsch aber kein Rassismus.
      Ich wollte darauf hinaus, dass es auch wenn er kein Rassist ist ein Fehler war, wie er reagiert hat.
    • bastardo 05.02.2019 20:38
      Highlight Highlight Induktionsproblem? Ich habe ein paar Tipps:
      - Die anderen kochen auch nur mit Wasser.
      - Es wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
      - Redet nicht um den heissen Brei

      Falls das alles nix hilft: Probiert's lieber mit einem Gas- oder Elektroherd. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • pfffffffff 05.02.2019 18:09
    Highlight Highlight alles gut, Liam ist voll ok und lebt genau so, wie er auch die Schauspielerei betreibt, nämlich mit Herz und Seele. Dass da überhaupt eine Diskussion entsteht, zeigt wieder, in welche Richtung wir im Westen steuern. Ich weiss nur nicht genau, woher das genau kommt, dieser Neo-Puritanismus und diese scheinheilige Haltung denen gegenüber, die noch authentisch sind.

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