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epa06963989 (FILE) - Paul Manafort, former campaign manager for US President Donald J. Trump, leaves the DC federal courthouse after asking the court to dismiss charges brought by special counsel Robert Mueller in Washington, DC, USA, 19 April 2018 (reissued 22 August 2018). Manafort, who was facing 18 charges including tax evasion and bank fraud was found guilty 21 August 2018 at US District Court in Alexandria, Virginia, USA after fourth day of jury deliberations on 8 charges while the judge declared a mistrial on 10 other charges.  EPA/JIM LO SCALZO

Die Begnadigung von Paul Manafort ist für Donald Trump noch nicht vom Tisch. Bild: EPA/EPA

Begnadigung Manaforts für Trump «nicht vom Tisch» – Senator warnt vor Machtmissbrauch



Der ranghohe demokratische US-Senator Mark Warner hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, seinen früheren Wahlkampfchef Paul Manafort zu begnadigen.

FILE - In this June 13, 2017, file photo, Senate Intelligence Committee Vice Chairman Mark Warner, D-Va., listens during a committee hearing on Capitol Hill in Washington. Warner said an overhaul of the security clearance process is long overdue, particularly if the U.S. government is going to continue to attract top-notch workers and recent graduates, and not hamper transitions of mid-career intelligence professionals from agency to agency. (AP Photo/J. Scott Applewhite)

US-Senator Mark Warner. Bild: AP/AP

«Das wäre ein krasser und inakzeptabler Machtmissbrauch. Das Begnadigungsrecht ist kein persönliches Instrument für den Präsidenten, sich und seine Freunde zu schützen», schrieb Warner am Mittwoch auf Twitter. Senator Mark Warner ist stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses im Senat.

Trump hatte zuvor der «New York Post» gesagt, dass eine Begnadigung Manaforts bisher nicht diskutiert worden sei, das Thema aber auch nicht «vom Tisch» sei. «Es wurde nie besprochen, aber ich würde es nicht vom Tisch nehmen. Warum sollte ich es vom Tisch nehmen?», zitierte die Zeitung den Präsidenten.

In dem Interview übte Trump auch erneut scharfe Kritik an den Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller, der untersucht, ob es bei den mutmasslichen Einflussversuchen auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016 geheime Absprachen zwischen Mitgliedern von Trumps Wahlkampfteam und russischen Vertretern gab.

Manafort soll Sonderermittler belogen haben

Am Montag war bekannt geworden, dass Mueller Manafort beschuldigt, in der Russland-Untersuchung die Ermittler belogen zu haben. Manafort hatte sich in einem Gerichtsverfahren, das mit seiner früheren Beratertätigkeit in der Ukraine zusammenhängt, schuldig bekannt und war eine Vereinbarung mit der Justiz eingegangen, um Strafminderung zu bekommen.

FILE - In this Nov. 16, 2016 file photo, Donald Trump Jr., walks from the elevator at Trump Tower in New York. President Donald Trump’s eldest son on Monday appeared to mock the sexual assault allegations against his father’s nominee for the Supreme Court. Donald Trump Jr. posted an image on Instagram that seems to compares Kavanaugh's accuser to a school yard crush.  (AP Photo/Carolyn Kaster)

Donald Trump Jr. Bild: AP/AP

Manafort war im März 2016 zu Trumps Wahlkampflager gestossen. Im Juni machte Trump ihn zu seinem Wahlkampfmanager. Im selben Monat nahm Manafort an einem Treffen mit einer russischen Anwältin im Trump-Tower teil, um das sich viele Fragen ranken.

Der älteste Sohn des heutigen Präsidenten, Donald Trump Jr., hatte der Begegnung mit der Anwältin zugestimmt, weil ihm kompromittierendes Material über Clinton versprochen worden war. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sauäschnörrli 29.11.2018 14:00
    Highlight Highlight “They’re making a mistake because I have a gut, and my gut tells me more sometimes than anybody else’s brain can ever tell me.”

    Trumps Bauch weiss das schon besser als das Hirn irgendeines Juristen.

    https://www.washingtonpost.com/politics/trump-slams-fed-chair-questions-climate-change-and-threatens-to-cancel-putin-meeting-in-wide-ranging-interview-with-the-post/2018/11/27/4362fae8-f26c-11e8-aeea-b85fd44449f5_story.html?utm_term=.6c3356b77563
  • roger.schmid 29.11.2018 08:22
    Highlight Highlight Ab min. 6 gut zusammengefasst, was alles öffentlich an Machtmissbrauch bekannt und unbestritten ist. Unglaublich eigentlich..

    Play Icon
    • Dirk Leinher 30.11.2018 05:51
      Highlight Highlight Die 15 Sekunden vor 6. Minute sind das was interessant ist. Man weiss eben nicht wirklich viel, hofft aber dass dann soviel wie damals bei Nixon rauskommen wird.
    • reconquista's creed 30.11.2018 16:29
      Highlight Highlight Schauen sie, es ist doch so, im Leben braucht es manchmal Geduld, gewisse Sachen dauern länger als eine 45min CSI-Folge.
      Was sie bedenken müssen, Herr Leinher:
      Man = sie und ich
      ist nicht gleich
      Man = Mueller und sein Team
  • Dirk Leinher 29.11.2018 06:48
    Highlight Highlight Und? Gibt es nebst den erweiterten gegenseitigen Beschuldigungen auch Fortschritte für Muller?
    • reconquista's creed 29.11.2018 08:22
      Highlight Highlight Ja, die gibt es und es wird auch ständig darüber berichtet.
      Ich bin sicher, dass ich ihnen den Unterschied zwischen Fortschritten und Abschluss eines Verfahrens nicht erklären muss.
      Da es ein laufendes Verfahren ist, ist noch nicht alles publik, aber gewisse Etappenziele konnten sie den Medien entnehmen - sofern sie das wollen.
    • Dirk Leinher 30.11.2018 05:37
      Highlight Highlight ...ich spreche von diesem Artikel. Sorry wollte nicht die gdsamte Arbeit Mullers ansprechen, auch wenn der Gesamtfortschritt durchaus auch kritisch beurteilt werden kann.
    • reconquista's creed 30.11.2018 15:01
      Highlight Highlight In diesem Artikel geht es darum, dass Trump ggf Manafort begnadigen will und dass dieser gegen seine Abmachung verletzt hat. Ich sehe dabei den Bezug zu den von ihnen erwähnten "gegenseitigen Beschuldigungen" nicht.
      Und wenn sie den Gesamtfortschritt nicht ansprechen wollen, dann lassen sie es doch.

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