DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Polizei findet 16 Kilogramm Sprengstoff in New Yorker Wohnung



Die Polizei in New York hat möglicherweise einen Bombenanschlag verhindert. Beamte nahmen in der Bronx zwei Männer fest, denen Vorbereitungen zum Bombenbau vorgeworfen wird.

Die Polizei habe «vermutlich sehr viele Leben gerettet», sagte Bürgermeister Bill de Blasio auf einer Medienkonferenz mit der Polizei und dem FBI am Donnerstagabend (Ortszeit). Bei einer Durchsuchung der gemeinsamen Wohnung der Zwillingsbrüder seien über 16 Kilogramm Chemikalien gefunden, die für den Bau von Sprengsätzen eingesetzt werden könnten. Über ein mögliches Motiv der Festgenommenen lagen zunächst keine Erkenntnisse vor.

Eine Verkettung von Vorfällen soll die Ermittler auf die Fährte geführt haben: Anfang Dezember erhielt die Schule, an der einer der Brüder offiziellen Angaben zufolge als Lehrer gearbeitet haben soll, eine Bombendrohung. Anfang Januar habe dann einer der Brüder seinen Job als Lehrer an der Schule gekündigt, erklärte der stellvertretende Beauftragte für Aufklärung und Terrorismusbekämpfung der New Yorker Polizei, John Miller.

Anleitung zum Bau einer Bombe auf Laptop

Dessen Bruder habe dann den Arbeitslaptop des Lehrers zurückgebracht. Darauf habe man eine Anleitung zum Bau einer Bombe gefunden. Durch die Untersuchungen wurden die Ermittler nach eigenen Angaben auf die Zwillinge aufmerksam.

Die Brüder sollen Schüler über Monate hinweg dafür bezahlt haben, in der gemeinsamen Wohnung Schiesspulver aus Feuerwerkskörpern zu extrahieren. Dies sollen Schüler dem FBI und Polizisten bei Vernehmungen erklärt haben, wie die «New York Times» berichtete. Als die Polizei am Donnerstag schliesslich die Wohnung der Brüder durchsuchte, entdeckten sie neben den Chemikalien auch verdächtige Tagebucheinträge und entsprechende Baupläne auf einem Laptop.

Unklar blieb, ob es ein konkretes Anschlagsziel gab. Die beiden seien nicht vorbestraft und zuvor nicht polizeilich aufgefallen, sagte Miller.

«Es gibt derzeit keine weitere unmittelbare Bedrohung, die auf New York City abzielt», sagte de Blasio. Nach ersten Erkenntnissen glaubten die Ermittler nicht, dass weitere Personen an den Plänen beteiligt waren. (whr/sda/dpa)

Aktuelle Polizeibilder

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fussballerin verklagt Pornhub wegen gestohlener Sex-Videos

Mehr als 30 Frauen in den USA verklagen eine grosse Erotik-Website. Die Plattform soll Videos von Vergewaltigungen und anderer sexueller Gewalt geduldet haben. Eine von ihnen ist die Fussballerin Leigh Nicol.

Dutzende Frauen haben in den USA Klage gegen die Porno-Plattform Pornhub wegen Aufnahmen von Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt eingereicht. Die 34 Klägerinnen werfen dem Mutterhaus MindGeek vor, mit Pornhub einen Marktplatz für Kinderpornos und «jede andere Form» von nicht einvernehmlichem Sex geschaffen zu haben und fordern Schadenersatz.

Vier der Klägerinnen stammen aus Grossbritannien, eine von ihnen ist die schottische Fuballerin Leigh Nicol, die für den Verein Chrystal …

Artikel lesen
Link zum Artikel