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In this undated file photo distributed on Saturday, Sept. 16, 2017, by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un, center, celebrates what was said to be the test launch of an intermediate range Hwasong-12 missile at an undisclosed location in North Korea. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. (Korean Central News Agency/Korea News Service via AP, File)

Kim jubelt nach einem gelungen Raketentest Nordkoreas.  Bild: AP/KCNA via KNS

Operation «Enthauptungsschlag»: Kim hackt US-Angriffspläne ++ Trump schickt Bomber

Ist der «Raktenmann» darum so angriffslustig? Laut einem Bericht soll Nordkorea hochgeheime Daten erbeutet haben.  Die USA üben derweil erneut Bombenangriffe. 



Nordkoreanische Hacker sollen hochbrisante Militärdaten geklaut haben. Darunter offenbar auch Angriffspläne für einen «Enthauptungschlag». 

Die Pläne für Kims Liquidation

Der «Operational Plan 5015» hat es in sich: Durch einen gezielten gemeinsamen Angriff von Südkorea und den USA soll im Ernstfall die gesamte Führungsriege um Diktator Kim Jong-un eliminiert werden. Zu dumm, dass die Pläne nun in den Händen Nordkoreas sein sollen, wie lokale südkoreanische Medien berichten. 

Der südkoreanische Parlamentarier Rhee Cheol-hee sagte unter Berufung auf namentlich nicht genannte Militärs, Computerhacker aus Nordkorea hätten das Material bereits im September 2016 geklaut. Die Nordkoreaner konnten demnach 235 Gigabyte Daten erbeuten, eine riesen Fundgrube für Kim. In den Datensätzen sollen auch sensible Informationen zu Notfallplänen, Militärbasen und Kraftwerken Südkoreas vorhanden sein. Nordkorea wies die Vorwürfe umgehend zurück. Südkorea hatte im Mai mitgeteilt, dass Hacker in das Intranet des Militärs eingedrungen seien. 

Trump schickt  schickt weitere Bomber los

Ist das die Antwort von Trump auf die Hacker-Enthüllung? Zwei US-Bomber haben am späten Dienstag die koreanische Halbinsel überflogen. Kurz davor hatte US-Präsident Donald Trump mit Spitzenmilitärs die «Optionen» im Konflikt beraten. Das US-Militär bezeichnete den Flug der beiden Überschall-Militärflugzeuge als «Flugübung» in der Nähe des Japanischen Meeres. Diese sei gemeinsam mit zwei F-15-Kampfflugzeugen der japanischen und südkoreanischen Luftstreitkräfte durchgeführt worden.

epa06211840 A handout photo made available by the South Korea Defense Ministry on 18 September 2017 shows South Korean F-15K combat planes (top, L), a U.S. Air Force B-1B bomber plane (C-R) and F-35B combat planes (bottom, L) flying in the sky over South Korea while being on a bombing drill mission to hit simulated targets at the Pilseung Range in Gangwon-do, in South Korea, 18 September 2017.  EPA/South Korea Defense Ministry / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bereits im September flogen US-Bomber nahe Nordkorea.  Bild: EPA/South Korea Defense Ministry

Praktisch zur selben Zeit sprach US-Präsident Donald Trump mit seinen Beratern über die Optionen seines Landes im Nordkorea-Konflikt. Trump sei von Verteidigungsminister James Mattis und Generalstabschef Joseph Dunford sowie weiteren Mitgliedern seines nationalen Sicherheitsteams über die Möglichkeiten unterrichtet worden, teilte das US-Präsidialamt mit.

Trump hatte in den vergangenen Tagen mehrmals klar gemacht, dass er nichts von einer diplomatischen Lösung des Konflikts um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm hält.

(amü)

Nordkorea: Dritter Raketentest in einem Monat

Video: srf/SDA SRF

Hier feiert die Kommunistische Partei in Nordkorea

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