International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this April 16, 2018, file photo, adult film actress Stormy Daniels, left, stands with her lawyer Michael Avenatti as she speaks outside federal court in New York. The story told by President Donald Trump and the White House about payments made to Daniels has evolved over time. The White House has consistently denied Trump had an affair with Daniels, but statements from the president and his aides about a hush money payment made just before the 2016 election have changed. (AP Photo/Mary Altaffer, File)

Stormy Daniels mit ihrem Anwalt Michael Avenatti. Bild: AP/AP

Stormy Daniels mit neuen Vorwürfen: Kam das Schweigegeld an den Pornostar aus Russland?



Die US-Pornodarstellerin Stormy Daniels hat in ihrem Streit mit dem US-Präsidenten Donald Trump neue Vorwürfe erhoben. Diesmal geht es um 500'000 Dollar aus Russland.

Ihr Rechtsbeistand Michael Avenatti erklärte am Dienstag, Trumps langjähriger Anwalt Michael Cohen habe kurz nach dessen Wahlsieg 2016 von einem russischen Oligarchen aus dem Umfeld von Präsident Wladimir Putin eine Zahlung von 500'000 Dollar erhalten. Das Geld sei über eine Firma des Oligarchen Viktor Vekselberg an Cohen gezahlt worden.

Wie der Sender CNN berichtete, wurden der Oligarch Viktor Vekselberg und sein Cousin Andrew Intrater von US-Beamten befragt, die zur mutmasslichen russischen Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf ermitteln.

Einem von Avenatti veröffentlichten Dokument zufolge überwiesen Vekselberg und sein Cousin Cohen «ungefähr 500'000 Dollar» in acht einzelnen Zahlungen. «Herr Cohen hat diese Zahlungen unerklärlicherweise angenommen, als er der persönliche Anwalt des Präsidenten war», heisst es in dem Dokument. Die «New York Times» und der Sender NBC News berichteten, finanzielle Dokumente eingesehen zu haben, die Avenattis Angaben stützten.

Schweizer Firmen im Visier

Laut «New York Times» zahlten zudem mehrere andere Unternehmen hunderttausende Dollar an die Firma, über welche Cohen die Zahlung an Stormy Daniels leistete. Darunter seien auch 200'000 Dollar des Telekommunikationskonzerns AT&T, dessen geplante Fusion mit dem Medienunternehmen Time Warner derzeit vor Gericht verhandelt wird. Die US-Regierung blockiert derzeit mit einer Klage die milliardenschwere Übernahme durch AT&T.

AT&T erklärte, Cohens Firma Essential Consultants Anfang 2017 engagiert zu haben, um «Einblicke in die neue Regierung» zu bekommen. Der Vertrag sei im Dezember 2017 beendet worden. Es habe sich nicht um Lobbyarbeit gehandelt.

Überdies leisteten der «New York Times» zufolge die Tochterfirma des Schweizer Pharmariesen Novartis, Novartis Investments S.A.R.L., sowie der Flugzeugbauer Korea Aerospace Industries hohe Geldzahlungen an Cohens Firma.Cohen hatte die 130'000 Dollar wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl 2016 an die Pornodarstellerin gezahlt, damit sie nicht öffentlich über ein angebliches sexuelles Abenteuer mit Trump spricht.

Trump hatte am Donnerstag überraschend erklärt, Cohen die 130'000 Dollar erstattet zu haben. Zuvor hatte der Präsident betont, von der Zahlung nichts gewusst zu haben. Eine Affäre mit dem Pornostar bestreitet er weiter. (sda/reu/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Moelal 09.05.2018 08:08
    Highlight Highlight Soso dann hatte also der grosse Trump nicht mal selber genügend Geld um seinen primitiven Pornoausflug zu „finanzieren“
    • Saraina 09.05.2018 13:11
      Highlight Highlight Da hast du etwas falsch verstanden. Hier geht es mittlerweile um Bestechung im grossen Stil. Und eine Schweizer Pharmafirma ist beteiligt.
  • walsi 09.05.2018 06:29
    Highlight Highlight Also verschiedene Firmen und Personen bezahlen einem Anwalt Geld. Der Anwalt ist Trumps Anwalt, es ist aber anzunehmen, dass dieser Anwalt noch andere Mandanten ausser Trump hat. Einer davon ist oder war sicher Sean Hannity. Es könnte also sein, dass das Geld für Trump war, es könnte aber auch sehr gut sein, dass das Geld für andere Mandanten von Cohen war, aus ganz unterschiedlichen Gründen.

    Spannend wäre zu wissen, woher ein Pornostar weiss welche Firmen an Cohen Geld überwiesen haben?
    • Alice36 09.05.2018 07:42
      Highlight Highlight Cohen hatte nachweislich nur 3 Mandanten. Trump, die Trump Organisation und Sean Hannity.
      Hannity war ein Mitläufer der mit Cohens Hilfe wohl einige krumme Immobielien Deals gemacht hat. Somit bleiben Trum und seine Organisation die haupsächlich von den Aktivitäten von Cohens Firma profitiert haben. Bleibt anzumerken das wohl niemand mehrere 100'000 zahlt nur um "Einblicke" in eine Regierung zu bekommen da werden wohl andere Leistungen gefordert. Aber bleiben sie nur weiter in ihrer Trump-Hörigkeit gefangen.
    • Saraina 09.05.2018 08:38
      Highlight Highlight Ihr Anwalt hat es ihr gesagt.
    • m:k: 09.05.2018 09:30
      Highlight Highlight "AT&T erklärte, Cohens Firma Essential Consultants Anfang 2017 engagiert zu haben, um «Einblicke in die neue Regierung» zu bekommen. Der Vertrag sei im Dezember 2017 beendet worden. Es habe sich nicht um Lobbyarbeit gehandelt."

«Where's my Daddy?» – Nach Riesenrazzia in Mississippi bleiben Kinder ohne Eltern zurück

Am Mittwoch führten amerikanische Bundesagenten der ICE (Immigration and Customs Enforcement) in Mississippi Razzien in etlichen Unternehmen durch. Ziel war es, illegale Gastarbeiter zu finden. Es handelte sich um eine der grössten Durchsetzungsmassnahmen, die jemals in einem US-Bundesstaat durchgeführt wurde – an der Aktion waren mehr als 600 Agenten beteiligt.

An verschiedenen Standorten durchsuchten die Beamten Räumlichkeiten per Bundesbeschluss. Die Behörden nahmen rund 680 Personen fest …

Artikel lesen
Link zum Artikel