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epa07351074 Democratic Representative from Minnesota Ilhan Omar delivers remarks during a press conference on deportation at Capitol Hill in Washington, DC, USA, 07 February 2019. During the press conference Representatives called for a cutoff of funding to ICE (US Immigration and Customs Enforcement) and CBP (US Customs and Border Protection).  EPA/SHAWN THEW

Kämpft gegen mächtige Lobbys: Ilhan Omar. Bild: EPA/EPA

Trump verlangt Rücktritt von Omar – die Reaktion von Ocasio-Cortez folgt sofort



«Die Kongressabgeordnete Omar ist schrecklich. Was sie sagte. Und ich denke, sie sollte entweder aus dem Kongress zurücktreten oder sie sollte sicherlich aus dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Hauses zurücktreten.»

Donald Trump

Der Präsident der Vereinigten Staaten hat sich mit einer jungen Frau angelegt. Am Dienstag verlangte er sogar deren Rücktritt aus dem Kongress. Die Rede ist von Ilhan Omar. Eine von nur zwei Muslimas im Abgeordnetenhaus der USA.

Omar wurde vergangenen Herbst erstmals in den Kongress gewählt – und macht seither Schlagzeilen. Denn die Demokratin, welche in Somalia geboren worden war und erst 1995 in die USA einwanderte, nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie stellt bestehende Machtstrukturen in Frage und stösst somit viele alteingesessene Politiker vor den Kopf.

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Ilhan Omar in Aktion: In knapp zehn Minuten erklärt die frischgewählte Demokratin, wie schwierig es ist, Israel zu kritisieren. Video: YouTube/NowThis News

Ob Pharma-, Waffen- oder Öl-Industrie: Die 37-Jährige schaut genau hin und kritisiert den grossen Einfluss dieser Player auf die US-Politik. Damit steht sie nicht alleine: Der linke Flügel der Demokratischen Partei bewirtschaftet diese Themen mit immer mehr Nachdruck. Präsidentschaftskandidaten wie Bernie Sanders oder Kamala Harris setzen beim Wahlkampf voll auf das Thema Umverteilung.

Omar legt sich mit AIPAC an

So weit, so Mainstream also. Omar hat jedoch noch eine andere mächtige Organisation ins Visier genommen: Die proisraelische Lobby AIPAC, die in den USA 100'000 Mitglieder zählt. Und das hat ein mittleres Erdbeben in Washington ausgelöst.

Omar, welche sich bereits in der Vergangenheit für die Rechte der Palästinenser einsetzte, lässt auch als gewählte Volksvertreterin nicht locker und kritisiert die Okkupationspolitik Israels. Zudem implizierte sie mit einem Tweet, dass viele Politiker in den USA vom Geld der AIPAC abhängig seien.

Auf Twitter schrieb sie: «It's all about the Benjamins baby (es geht alles um die Benjamins, Baby).» Dies ist eine Anspielung auf die 100-Dollar-Banknote mit dem Bild des US-Gründervaters Benjamin Franklin (1706–1790).

Heftige Kritik von Trump und Pelosi

Wegen dieses einen Satzes musste sich die frischgewählte Demokratin aus Minnesota Schimpf und Schande anhören. «Sie sollte sich schämen. Ich denke, das war eine fürchterliche Äusserung», wetterte etwa Donald Trump.

Auch wichtige Figuren aus der eigenen Partei pfiffen Omar zurück, etwa Nancy Pelosi. Die Vorsitzende der Demokraten im Repräsentantenhaus, welche in ihrer Karriere gemäss dem Guardian bereits 514'000 US-Dollar von AIPAC erhielt, warf der Muslima «antisemitische Redewendungen» vor und verlangte eine Entschuldigung.

Diese erfolgte denn auch. Es sei nie ihre Absicht gewesen, ihre Wähler oder jüdische Amerikaner als Ganzes zu beleidigen, schrieb Omar auf Twitter, betonte aber gleichzeitig noch einmal die problematische Rolle von mächtigen Lobby-Gruppen.

«Tötet Ilhan Omar»

Doch die Sache war damit nicht gegessen. In konservativen Kreisen wurde Omar so etwas wie zur Staatsfeindin Nummer 1 hochstilisiert. In ihrem Heimatstaat Minnesota seien auf mehreren Tankstellen Schriftzüge mit «Tötet Ilhan Omar» zu sehen gewesen, erklärte die Abgeordnete kürzlich. Leute würden mit dem Auto um ihr Haus kurven und ihrer Familie Gewalt androhen. An einer Veranstaltung der Republikaner in West Virginia brachte vergangenes Wochenende jemand ein Poster an, das Omar mit 9/11 in Verbindung bringt.

Bewusst werden anti-islamische Ressentiments geschürt. Befeuert durch einen Präsidenten, der zu Beginn seiner Amtszeit eine Einreisesperre für Moslems einführte.

Demokraten bereiten Erklärung vor

Mit Konsequenzen rechnen muss vorerst jedoch nur Ilhan Omar. Nancy Pelosi bereitet derzeit eine offizielle Erklärung vor, die das Verhalten Omars verurteilen soll. Möglich ist gar ein Ausschluss aus dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten. Die Erklärung wird für heute Donnerstag erwartet.

Stein des Anstosses waren erneut Äusserungen Omars, die von einigen als antisemitisch aufgefasst wurden. Die 37-Jährige lieferte sich auf Twitter eine Diskussion mit der demokratischen Abgeordneten Nita Lowey, welche jüdischer Herkunft ist. Dabei bediente sich Omar des Vorwurfs der «doppelten Loyalität».

Dieser besagt, dass jüdische Politiker sowohl den USA als auch Israel die Treue schwören würden. Der Begriff hat tatsächlich eine anti-semitische Vergangenheit, das Wort «Juden» hat Omar jedoch noch nie abwertend benutzt.

Seither hat Omar jedenfalls nicht nur Trump, der von einem «schwarzen Tag für Israel» sprach, und seine Gefolgsleute gegen sich, sondern eben auch Pelosi und einen Teil der Demokraten.

Widerstand gegen Pelosi

Doch ganz alleine ist Omar nicht. Denn auf Seiten der Demokraten regt sich Widerstand gegen Pelosi und Co. Omar zu Hilfe geeilt ist etwa Alexandria Ocasio-Cortez, deren Einfluss in der Demokratischen Partei von Tag zu Tag steigt. Ihre Reichweite auf Social Media überflügelt jene von Pelosi bereits deutlich, auch die Schlagzeilen der grossen Medien sind Ocasio-Cortez auf sicher.

Der Polit-Shootingstar stellt fest, dass es niemals einen solchen Aufruhr gebe, wenn andere Communities beleidigt würden. Während des Shutdowns habe zum Beispiel ein Abgeordneter der Republikaner «Geh zurück nach Puerto Rico» geschrien. (Ocasio-Cortez hat puerto-ricanische Wurzeln.) Folgen hatte dies keine.

Nicht nur auf dem Twitter-Feed der 29-Jährigen finden sich derzeit zahlreiche Einträge, die Omar in Schutz nehmen. Auch sonst wächst die Front gegen Pelosis Plan, sich von den Aussagen der Muslima zu distanzieren.

So sprachen sich nun auch demokratische Schwergewichte wie Kamala Harris oder Bernie Sanders dafür aus, dass man Israel kritisieren dürfe. Letzterer sagte:

«Antisemitismus ist eine hasserfüllte und gefährliche Ideologie, die in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt entschieden bekämpft werden muss. Wir dürfen Antisemitismus jedoch nicht mit legitimer Kritik an der rechten Regierung Netanyahu in Israel gleichsetzen.»

Bernie Sanders

Trumps gefährliches Spiel

Die Demokratische Partei steht also vor einer Zerreissprobe. Die Medien dokumentieren den innerparteilichen Streit auf Schritt und Tritt. Besonders genüsslich beobachten die Republikaner den Graben, der sich in der Demokratischen Partei auftut – und giessen weiter Öl ins Feuer.

Dabei geht es Trump und Co. kaum darum, Antisemitismus zu bekämpfen. Der Präsident ist einer der Hauptverantwortlichen, weshalb zum Beispiel Verschwörungstheorien um den jüdischen Philanthropen George Soros Hochkonjunktur haben.

Welch gefährliche Folgen das haben kann, erfuhr die Welt am 27. Oktober des vergangenen Jahres, als ein Rechtsradikaler in einer Synagoge in Pittsburgh elf Leute umbrachte.

Update: Nancy Pelosi sagte am Donnerstagmittag (Ortszeit) man arbeite an einer Resolution, die Hass im Allgemeinen verurteile. Etwa Islamophobie, Antisemitismus oder auch die «White Supremacy». Es gehe aber nicht konkret um Ilhan Omar.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pumba 08.03.2019 10:37
    Highlight Highlight Es spielt überhaupt keine Rolle ob Pelosi israel unterstützt oder nicht. Sie versucht zumindest den Demokraten eine Chance zu geben für die nächsten Präsidentschaftswahlen im Gegensatz zu den übrigen linken Hardlinern welche es in meinen Augen völlig vermasseln mit ihrem Trump-like Verhalten. Ein bisschen Fingerspitzengefühl würden den meisten Ideologen gut tun..
  • Stiggu LePetit 08.03.2019 07:28
    Highlight Highlight Ich kann mich erinnern, dass sich öffentlich Trump über einen Journalisten mit Behinderung lustig gemacht hat (Video lässt sich auf Youtube finden). Dieses diskriminierende und völlig grundlose Lustigmachen ist kein Problem für ihn. Einen Staat für sein kriminelles Handeln zu kritisieren ist für ihn plötzlich ein nicht tolerierbares Verhalten. Doppelmoral wie sie leibt und lebt!
  • *klippklapp* 07.03.2019 23:00
    Highlight Highlight (2)
    Dazu kommt aber auch noch der Einfluss der Evangelikalen in Amerika, die sich stark mit Israel verbunden fühlen.
    Ausserdem profitiert die Waffenlobby davon, dass sie viele ihrer Waffen in Israel testen können und diese dann so zertifizieren.
    Und zum Schluss und für mich der wichtigste Grund ist, dass Israel die amerikanischen Interessen in der Region unterstützt. Ein loyaler Partner in der Region ist wesentlich einfacher und am Ende auch Kostengünstiger als Militärstützpunkte.
  • *klippklapp* 07.03.2019 22:59
    Highlight Highlight (1)
    Mein Problem mit der Aussage von Omar ist nicht, dass sie falsch liegt, sondern dass sie ungenau ist. Es ist wirklich fast ein Sakrament die israelische Politik in Amerika zu kritisieren. Auch Sanders ist schon darüber gestolpert und er vertritt aus europäischer Sicht eine sehr neutrale Haltung.
    Das liegt aber eben nur zum Teil an AIPAC. Diese scheint auch mit der Höhe der Geldbeiträgen eher eine normale Lobby-Gruppe zu sein. Dazu kommt aber auch noch der Einfluss der Evangelikalen in Amerika, die sich stark mit Israel verbunden fühlen.
  • Wenzel der Faule 07.03.2019 21:24
    Highlight Highlight Wegen sachlicher Kritik wird ihr mit dem Tod gedroht, wegen ihrem Glauben wird sie dann auch noch als Terroristin bezeichnet.
    Sie hat da wohl einen wunden Punkt erwischt.
    Weiter so Frau Omar!
    Ich hoffe nur, ihr passiert nichts...
  • Heinzbond 07.03.2019 20:40
    Highlight Highlight Nun einige haben es ja schon aufgedröselt Juden Religion Israel Staat, ein Unterschied. Als kritsierender des Staates Israel wird man schnell in die antisemitische Ecke gestellt. Es ist nicht alles Gold und glänzend was Israel macht. Wenn dazu jemand einen sachlichen Kommentar abgibt wird er meist angefeindet wenn nicht gar als nazi bezeichnet. Das scheint der Zeit Geist zu sein und das ist so schade den Demokratie lebt von den Unterschieden....
  • Nik G. 07.03.2019 20:40
    Highlight Highlight Also wen man etwas kritisch hinterfragt und die Geldgeber damit nicht einverstanden sind hört die freie Meinungsäusserung auf? Hat nicht die Orange vor 2 Tagen etwas wegen freier Meinungsässerung an Schulen getwittert? Ich denke man sollte diesen Personen den Unterschied zwischen Antisemitismus und Israelkritik erklären.
  • azoui 07.03.2019 19:54
    Highlight Highlight Die antisemitische Keule ist beinahe so mächtig, wie die Atombombe.
  • Sophia 07.03.2019 19:53
    Highlight Highlight Was wieder auffällt, die Rechten haben ihre liebe Mühe mit mutigen Frauen und Männer, die querdenken. Morddrohungen sind die Spitze aus dieser Ecke. Es zeigt auf, dass viele Rechte eben keine Demokraten sind, sondern die Demokratie ledig nützen um sie dann, falls es ihr gelingt, die Macht zu bekommen, abzuschaffen. Seht nach Ungarn, seht nach der Türkei, seht nach Polen. Da ist es ein Segen, die EU zu haben, die mit allen legalen Mitteln faschistisches Gedankengut bekämpft. Wir hätten in Europa ohne die EU Kriege wie seit eh und je. Dort mitzuwirken, ist für die CH lebenswichtig!
    • Rabbi Jussuf 07.03.2019 20:39
      Highlight Highlight Sophia
      Und was hat dein Sermon jetzt genau mit dem Thema des Artikels zu tun???
    • Bird of Prey 07.03.2019 21:30
      Highlight Highlight Rabbi, warum kannst du nicht einfach Predigt anstelle von Sermon schreiben?
    • Rabbi Jussuf 07.03.2019 21:42
      Highlight Highlight Bird of Prey
      Sermon ist nicht ganz dasselbe wie eine Predigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 07.03.2019 18:10
    Highlight Highlight Alles wirklich schlimmes Leid aus der Vergangenheit legtimiert nicht, auch nur teilweises gleiches zu tun.
  • tagomago 07.03.2019 17:10
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt wie viele Kriege die USA für Israel führen (z.B. Jemen, bald Iran) ist die Kritik an AIPAC und Israel ja mehr als gerechtfertigt. Es ist ungeheuerlich, wieviel Einfluss AIPAC und der Kriegsverbrecher Netanyahu in der amerikanischen Politik hat.
    • Kamelwolf 07.03.2019 18:40
      Highlight Highlight Jemen ist eher wegen Saudi Arabien (Da die kein weiteres schiitisches Nachbarland wollen)
    • Trump's verschwiegener Sohn 07.03.2019 18:43
      Highlight Highlight Netanyahu 📞=> guter Freund Sheldon Adelson*📞 => Trump und seine Administration + ein Grossteil der republikanischen Partei🎻 => whatever you want

      * Sheldon Adelson war der grösste Einzelspender von Trumps Kampagne.
    • Domino 07.03.2019 18:52
      Highlight Highlight Oder führen die USA diese Kriege für Saudi Arabien? Es werden stets schiitische Staaten angegriffen während Sunnitische Aggressoren, Verbündete, Waffenkäufer und Ölhändler sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 07.03.2019 17:00
    Highlight Highlight Jetzt wird es kompliziert, sollten die Demokraten Omar aus dem Ausschuss entfernen haben sie Trumps Wunsch entsprochen, was aber aus demokratischer sicht nicht geht und schon fast Hochverrat gegenüber der eigenen Partei ist. Stützen sie Omar verkaken sie es mit den Juden und von AIPAC gibt es kein Geld mehr und AIPAC hat viel Geld.
    • HabbyHab 07.03.2019 17:13
      Highlight Highlight Bernie Sanders hat Omar schon in Schutz genommen/verteidigt, und er ist selbst Jude ;)
  • Butzdi 07.03.2019 16:52
    Highlight Highlight Und da hat doch Trump selber die Rechte Hasstruppe welche in Charlottesville ,Jews will not replace us’ schrien mit ‘there are good people on both sides’ umschrieben. Die Trumpsche Scheinheiligkeit ist unglaublich und dass die Medien wieder und wieder darauf hereinfallen ist noch viel schlimmer.
    Benutzer Bild
    • Cédric Wermutstropfen 07.03.2019 18:19
      Highlight Highlight Er hat gesagt, dass es gute Leute in beiden Lagern gäbe. Daraus kann man ihm wohl keinen Strick drehen. Aber immerhin hast du es versucht...
    • HabbyHab 07.03.2019 20:21
      Highlight Highlight Auf der einen Seite waren aber zum allergrösstenteil Nazis und Rassisten
    • Cyrillius 07.03.2019 20:57
      Highlight Highlight Naja gute Leute die mit Neonazis unter der Südstaaten oder schlimmerer Flagge marschieren sind spätestens dann keine guten Leute mehr 👆
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yorik2010 07.03.2019 16:48
    Highlight Highlight Der/ die Einzige der sofort zurücktreten sollte/muss ist Donal Trump! Was der so alles verbreitet und wie er handelt ist mehr als dumm! So schnell wie möglich weg mit ihm. Der soll sich auf den Golfplatz verkriechen dort schadet er am wenigsten.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.03.2019 16:45
    Highlight Highlight Der Jude, der sich mit Geld politischen Einfluss zum Nachteil des Volkes kauft, 1000 Jahre westliche Kulturgeschichte und diese Bilde konnte nicht ausgerottet werden.
    Interessanterweise sind ja die Merheit der amerikanischen Juden im Schnitt deutlich liberaler als die Israelis, finanziell ist die Unterstützung durch evangelikale Christen viel wichter.
    Aber jüdische Organisation kauft Einfluss ist halt süffiger, Corbyn lässt grüssen.
    • swisskiss 07.03.2019 17:52
      Highlight Highlight raues Endoplasmatisches Retikulum: Tja auch indiesem Stereotypist ein Körnchen Wahrheit versteckt. Das "jüdische" Geld der Ostküste, dass aus Stiftungen und von führenden Bankern der Wall Street kommt, wird seit Kennedy, als einer der einflussreichsten Faktoren für die Finanzierung von Präsidentschaftskandidaten betrachtet. Egal ob Dem oder Rep. Wenn dann bei einem PAC für Clinton, die Soros Stiftung mit 10 Mio als einer der Top-Donatoren auftaucht (https://www.opensecrets.org/pres16/contributors?id=N00000019) ist das Bild des "bösen Juden" schwer auszurotten.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.03.2019 18:01
      Highlight Highlight Der antisemtische Gedanke besteht eben genau darin, Soros Spenden mit seinem jüdisch sein in verbindung zu bringen. Wenn Clinton Obama Spendet wird niemand diese Spende mit ihrem christlich sein, ihrem weiblich sein oder what so ever zu verbinden.
      Nur bei einem Juden ist eine Spende eine jüdische Spende.
    • Sophia 07.03.2019 19:59
      Highlight Highlight raues Endoplasmatisches Retikulum, du übertreibst. Tatsachen sind Tatsachen und ohne das Geld aus der jüdischen Ecke ist noch keine(r) US-Präs. geworden. Was ist, das ist und wenn man das nicht mehr sagen dürfte, wo bliebe denn da meine Freiheit, die Demokratie und das Menschenrecht, die Dinge beim Namen nennen zu dürfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 07.03.2019 16:35
    Highlight Highlight und wann tritt Dummy Trump zurück?
    • Magnum44 07.03.2019 16:47
      Highlight Highlight 2024, insofern die Amtszeit nicht erhöht wird oder Mueller etwas ganz krasses liefert.
    • Sophia 07.03.2019 20:01
      Highlight Highlight sherpa, das dürfte nie der Fall sein, der muss zurückgetreten werden! Es ist schon erstaunlich, was der alles schon als Präs. überstanden hat.
  • Pinkerton 07.03.2019 16:32
    Highlight Highlight Natürlich darf man Israel und seine Politik kritisieren, ist doch logisch. Nur passiert das häufig unter Verwendung antisemitischer Stereotypen (all about the benjamins = Juden haben Geld / doppelte Loyalität zu zwei Staaten = Juden sind vaterlandslose Gesellen etc.). Und eine solche Argumentation ist, nun ja, halt antisemitisch.

    Auch wenn man das zur Linken (und zur Rechten) nicht gerne hört.
    • Gantii 07.03.2019 16:56
      Highlight Highlight Lobbyismus is all about the money - ist laut Pinkerton also antisemitisch. momoll, macht sinn.
    • Neruda 07.03.2019 17:16
      Highlight Highlight 🙈 Lies verdammt nochmal den Artikel!! Jeder Schweizer sollte zumindest das Lesen in der Schule gelernt haben! Als Benjamins sind die $100 Noten gemeint, weil !Achtung! Benjamin Franklins Konterfei darauf abgebildet ist! Wenn du umbedingt willst, kannst du das zweideutig verstehen, es handelt sich aber lediglich um eine Korrelation.
    • Rabbi Jussuf 07.03.2019 17:19
      Highlight Highlight Pinkerton
      Genau so ist es.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeromaster80 07.03.2019 16:32
    Highlight Highlight Wunderschön, die Dems zerfleischen sich und sichern Trump 2020, solche Idioten.
    • Sophia 07.03.2019 20:06
      Highlight Highlight Ist leider so, zeromaster! Dem Kerl nützt eben alles, und das ist wirklich schrecklich.
    • Rabbi Jussuf 07.03.2019 20:29
      Highlight Highlight Das Dumme nur, wenn die Dems nichts machen würden, würde ihnen das später erst richtig um die Ohren fliegen.
  • Chrigi-B 07.03.2019 16:22
    Highlight Highlight Madame Omar hat eine lange Twitterhistorie von "antisemitic tropes" die sie nur zu gerne streut. Kritik an Israel ist mehr als angebracht. Als Rep. King (R) Müll rausliess, wurde er sofort von allen Komittes entbunden. Wäre höchste Zeit das dies bei Omar auch passiert. Aber sicher nicht Rücktritt.
  • Gretzky 07.03.2019 16:22
    Highlight Highlight Eigentlich müssten die Anhänger Trumps genau so jemanden wie Ilhan Omar unterstützen, denn das sind genau die Leute die dem Establishment tatsächlich an den Kragen wollen. Aber die Idioten wählen halt lieber einen kriminellen Milliardär, dem es eigentlich nur um Macht und Geld und sein Ego geht und selbst zum Establishment gehört. Ich müsste lachen, wenn's nicht so tragisch wär.
  • Magnum44 07.03.2019 16:19
    Highlight Highlight Wtf, wie kann Kritik an der Finanzierung von US-Parlamentarier durch Israel antisemitisch sein?
  • Patho 07.03.2019 16:10
    Highlight Highlight Juden und Israel sind nicht das Gleiche!
    Juden sind Menschen, die an etwas anderes glauben, als z.B. Christen oder Muslime, was völlig normal ist (solange der Glauben friedlich und nicht missionierend gelebt wird, gilt übrigens für SÄMTLICHE Glaubensrichtungen.)
    Israel ist hingegen ein Staat, der durch eine Regierung geführt wird, wie die Schweiz, Australien, die USA,... Kritik an einem Staat auszuüben MUSS toleriert werden, wenn die Kritik begründet wird!
    Dass man die Siedlungspolitik von Israel kritisiert ist absolut legitim und hat nichts mit dem Judentum zu tun. Judenhass ist was anderes!
    • Magnum44 07.03.2019 16:28
      Highlight Highlight Ist halt wie beim Wetter und dem Klima, da sehen die Rechten auch gerne keinen Unterschied.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.03.2019 17:13
      Highlight Highlight Natürlich ist Kritik an Israel legitim und auch bitter nötig, alles eine Frage der Argumentation.
      Frau Omars Kritik hat jedoch ein antisemitisches Geschmäcklein, auch dies könnte man noch abtun und sagen oke, wusste es halt nicht besser.
      Allerdings deutet ihr Twitterfeed auf das Gegenteil hin....
    • El Vals del Obrero 07.03.2019 17:20
      Highlight Highlight Letztendlich nimmt der Staat Israel das Judentum in "Geiselhaft":

      Da sich der Staat als einziger auf der Welt als "jüdisch" deklariert, kann man jede Kritik an der Politik des Staats als auch als Kritik am Judentum, und somit als antisemitisch, verstehen.

      Und umgekehrt rum nützen das natürlich auch tatsächliche Antisemiten aus, in dem sie den Staat kritisieren, tatsächlich aber das Judentum meinen (damit meine ich nicht Ilhan Omar).

      Wirklich eine vermurkste Situation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hein Doof 07.03.2019 16:09
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Bangarang 07.03.2019 16:09
    Highlight Highlight "Benjamin Baby" war eine reichlich blöde Wortwahl, extra um zu provozieren. (Benjamin Netanjahu)

    Das TamTam darum aber dann auch nur peinlich. Sie hat sich entschuldigt und gut is.
    • P. Silie 07.03.2019 16:15
      Highlight Highlight Mit Benjamins meinte die Dame Franklin (100$ Note). Sie meinte damit den Juden geht's nur um die Kohle. Und entschuldigt hat sie sich nämlich eben NICHT! Darin liegt genau das Problem.
    • Bangarang 07.03.2019 16:24
      Highlight Highlight Benjamin ist halt dreideutig ... und ja, das Wortspiel war gewollt. Unschön, aber wohl die Art harte Bandage die in Washington geführt wird ...
    • Chili5000 07.03.2019 16:27
      Highlight Highlight Nein, Benjamin Franklin, dessen Kopf auf den 100er Note zu sehen ist. "It's all about the Benjamins" ist ein Song von Puff Daddy aus 97`
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 07.03.2019 16:07
    Highlight Highlight Kritik an Israel ist mehr als berechtigt, was aber gerne mit zwri Totschlagafgumenten ausgeräumt wird;
    Wir erlebten den Holocaust und sind die einzige Demokrstie im Nahen Osten, was anderes hört man nie


    Was ich als Christ Israel vorwerfe:
    -immer weitere Ausdehnung der Staatsgrenzen auf Kosten Palästinas
    - Illegale Siedlungen auf palästinesischem Gebiet
    - Keine Diskussionbereitschaft bezüglich den Heiligen Stätten, die auch wohlbemerkt den Christen wichtig sind.
    - Vertreibung und Häuserräumung von Palästinensern

    Fehlt bald nur noch das die Paläs. Deportiert werden ^^ Welch Ironie
    • Nicholas Fliess 07.03.2019 16:18
      Highlight Highlight Die Heiligen Stätten werden von der Waqf verwaltet, einer islamischen Organisation...
    • P. Silie 07.03.2019 16:36
      Highlight Highlight Naja bis am 15. Mai 1948 wäre das alles auch ganz normals gegangen.. doch dann hatten die ganzen netten arabischen Nachbarn das Gefühl die Juden ins Meer treiben zu müssen.. und 1956 versuchte sie wirtschaftlich zu zerstören. Dann 1967 stellte man mehrere Armeen entlang der israelischen Grenze auf um koordiniert losschlagen zu können - another fail! 1973 dann versuchte man nochmals die Juden zu vernichten... doch der Jud will sich einfach nicht ausrotten lassen.
    • xname 07.03.2019 17:44
      Highlight Highlight @P. Sillie
      Es ist auch typisch westlich, wie sie hier argumentieren.
      Mit irgendwelchen westlichen Berichten, um sich schlagen und daraus Behauptungen machen, ohne jegliches gesellschaftliches vor Ort Wissen.
      Fakt ist, es gibt und gab nie einen jüdischen Staat und die Ganze Region wie all die bösen Araber waren immer wieder unter westlicher Kolonialherrschaft.
      Sehen sie sich nur mal die Grenzlinien an.
      Bevor sie den Araber (Defintion ist schon oberflächlich und falsch) beschuldigen, beschuldigen sie erst mal vor der eigenen Nase, wo sie die Geschichte auch ziemlich schlecht zu kennen scheinen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FranzXaver 07.03.2019 16:03
    Highlight Highlight Hier passiert wieder das gleiche wie mit der Labour Party in Grossbritannien: Sobald man die Politik Israels zurecht kritisiert, wird man von rechts als antisemitisch bezeichnet. Das traurige ist aber, dass mitte-links Politiker wie in diesem Fall Pelosi dem noch blind folgen.
    • Chili5000 07.03.2019 16:28
      Highlight Highlight Pelosi hat auch 514'000 US-Dollar von AIPAC erhalten...
    • inmi 07.03.2019 16:36
      Highlight Highlight Sie hat nicht die Politik kritisiert. Das machen viele seit langem. Sie hat gesagt, das die "illoyal" zu den USA wären und die Leute "hypnothisieren" würden, "Allah". Über welches andere Land sagen das die Leute.

      “Israel has hypnotized the world, may Allah awaken the people and help them see the evil doings of Israel.”
    • saukaibli 07.03.2019 16:51
      Highlight Highlight Naja, wenn du, wie Pelosi, eine halbe Million von einer jüdischen Lobbyorganisation erhalten hast, bist du vielleicht ein kleines Bisschen verfangen. Ausserdem würde ich Pelosi nicht als Mitte-Links-Politikerin bezeichnen, sie ist eine klassische Demokratin à la Clinton, also ungefähr das, was bei uns die FDP präsentiert.
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  • HabbyHab 07.03.2019 16:02
    Highlight Highlight (Nachtrag zu meinem anderen Kommentar: Und es zeigt auf eine Weise auch, dass Omar recht hat - man darf wirklich nichts gegen Israel sagen, ohne dass AIPAC gleich sturm läuft)
  • Turrdy 07.03.2019 16:02
    Highlight Highlight Israel =/= Judentum
    Kritik an Israels Politik darf man nicht mit Antisemitismus gleichsetzen. Machen trotzdem sehr viele.
    • inmi 07.03.2019 16:36
      Highlight Highlight “Israel has hypnotized the world, may Allah awaken the people and help them see the evil doings of Israel.”

      Das ist nicht Kritik, sondern weisst ihnen übernatürliche Kräfte zu. Klassischer Antisemitismus.
    • HabbyHab 07.03.2019 16:45
      Highlight Highlight @inmi da steht ISRAEL. nicht JEWS. das ist immernoch ein Unterschied.
    • gjonkastrioti 07.03.2019 16:45
      Highlight Highlight Da haben sie vollkommen recht. Aber in der Realität geht Judenhass und Israel-Kritik oft Hand in Hand und Israel und das Judentum werden gerade von der Israel-kritischen Seite oft gleichgesetzt.
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  • HabbyHab 07.03.2019 16:01
    Highlight Highlight Es wird ja auch nie etwas gesagt, wenn Leute wie Steve King öffentlich antisemitisch sind. Aber sobald Omar berechtigte Kritik äussert - bin sehr enttäuscht von Pelosi.
    • Bangarang 07.03.2019 16:11
      Highlight Highlight "U.S. Rep. Steve King of Iowa" ist nicht der Schriftsteller Steven King.

      Mann-oh-Mann!!
    • HabbyHab 07.03.2019 16:27
      Highlight Highlight .. ich hab ja auch Steve King gemeint. Ein Politiker, der sich wiederholt antisemitisch und rassistisch äussert, aber es kümmert niemanden. Sobald eine Muslima jedoch Krtitik an Politikern und Israel äussert..
    • mostlyharmless 07.03.2019 16:42
      Highlight Highlight Wer behauptet das, Bangarang?
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Der neue «Sully»: Dieser russische Pilot rettete mit einer Crash-Landung 226 Menschen

Die Luftfahrt hat einen neuen Helden. Kapitän Damir Yusupov rettete mit einer spektakulären Bruchlandung 226 Menschen das Leben. Die Beinahe-Katastrophe von Moskau weist deutliche Parallelen zum Wunder vom Hudson River in New York auf.

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