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Donald Trump an einem Wahlkampf-Auftritt in Appleton, Wisconsin (30.03.2016).<br data-editable="remove">
Donald Trump an einem Wahlkampf-Auftritt in Appleton, Wisconsin (30.03.2016).
Bild: Nam Y. Huh/AP/KEYSTONE

Trump in Trouble: Im Schlüsselstaat Wisconsin zeichnet sich eine Niederlage ab

01.04.2016, 09:5101.04.2016, 14:43

Am Dienstag finden die Vorwahlen im US-Gliedstaat Wisconsin statt, danach ist zwei Wochen Pause. Wer hier gewinnt, ist also zwei Wochen lang Sieger und geht mit Schwung in die nächsten Vorwahlen. Der Verlierer hingegen trägt die Niederlage zwei Wochen lang wie einen Klotz am Bein mit sich herum und kehrt entsprechend geschwächt in den Wahlkampf zurück.

Momentan sieht es so aus, als ob dem erfolgsverwöhnte Donald Trump in Wisconsin letzteres Schicksal droht.

In einer aktuellen Umfrage der renommierten Marquette University Law School landet er abgeschlagen auf Platz zwei. 

  1. Ted Cruz (40 Prozent)
  2. Donald Trump (30 Prozent)
  3. John Kasich (21 Prozent)
  4. Unentschlossen (8 Prozent)

«Die Stop-Trump-Bewegung bekommt wahrscheinlich nie wieder eine Gelegenheit wie diese hier», schreibt die New York Times. In Wisconsin besteht eine realistische Chance, den «Trump Train» abzubremsen.

Noch vor einem Monat war es Trump, der in Wisconsin einen 10-Prozent-Vorsprung auf Cruz hatte. Doch inzwischen unterstützen der republikanische Gouverneur Scott Walker und das republikanische Establishment Ted Cruz. Auch die jüngsten Kontroversen könnten ihm zugesetzt haben – der Angriff auf Cruz's Ehefrau, die Verhaftung seines Wahlkampfleiters und seine heftig kritisierten Aussagen in der Abtreibungsfrage.

Noch ist in Wisconsin nicht alles verloren für Trump: Auch hier ist der Anteil weisser Wähler aus der Arbeiterschicht hoch, ein Segment, das ihm bislang treu blieb. An der Mobilisierung wird es nicht fehlen, seine Agenda ist randvoll mit Auftritten in dem Schlüsselstaat.

Auch für die führende Bewerberin der Demokraten sieht es in Wisconsin laut Marquette University Law School Poll derzeit eher nach einer Niederlage aus:

  1. Bernie Sanders (49 Prozent)
  2. Hillary Clinton (45 Prozent)
  3. Unentschlossen (6 Prozent)

Nach Wisconsin steht am 19. April die Vorwahl in New York an – sowohl Trumps als auch Clintons Heimatstaat. Einige glauben tatsächlich, dass sie dort ihren grossen Vorsprung gegenüber Sanders einbüssen könnte, wenn sie am Dienstag verliert.

Sollten beide Frontrunner am Dienstag stolpern, wird das Rennen noch einmal richtig spannend.

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