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Migranten schlafen in Mexiko an Grenzübergang

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Protest-Camp vor der amerikanischen Grenze.Bild: EPA/EFE

Protest gegen die USA: Migranten campieren in Mexiko am Grenzübergang

23.11.2018, 20:0023.11.2018, 22:14

Rund 150 Migranten aus Mittelamerika haben aus Protest gegen die US-amerikanische Asylpolitik in der Nacht auf Freitag vor einem mexikanischen Grenzübergang geschlafen. Die Menschen hoffen auf politisches Asyl in den USA.

4700 Menschen in einer Herberge

Es gehe darum, endlich gehört zu werden, sagte Wilbert Martínez, ein Migrant aus Honduras, am Grenzposten El Chaparral in der Stadt Tijuana. Es müsse bald eine Entscheidung getroffen werden, da die Tausenden Migranten, die auf ihrem angestrebten Weg in die USA derzeit in Tijuana ausharrten, dort nicht einfach bleiben könnten.

In der grössten Herberge in Tijuana sind derzeit rund 4700 Menschen untergebracht. Weitere Tausende Mittelamerikaner sind auf der Flucht vor Gewalt und Armut in ihren Heimatländern in die nordmexikanische Grenzstadt unterwegs. Es wird geschätzt, dass insgesamt rund 10'000 Menschen nach Tijuana wollen.

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Bild: EPA/EFE

US-Präsident Donald Trump zeigt sich fest entschlossen, die Migranten nicht in die USA zu lassen. Am Donnerstag drohte er erneut mit einer Schliessung der Grenze zu Mexiko, sollte das lateinamerikanische Land seiner Ansicht nach die Lage nicht unter Kontrolle bringen können.

Zudem hatte er versucht, mit einer Proklamation die Asylregeln zu verschärfen. Demnach sollten Asylverfahren im Falle illegaler Grenzübertritte verweigert werden. Ein Bundesgericht machte Trump aber einen Strich durch die Rechnung und legte die umstrittene Entscheidung erst einmal auf Eis. (tam/sda/dpa)

Tausende Migranten stürmen Grenze zu Mexiko

Video: srf
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