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epa05752726 Iraqi soldiers inspect the wreckage of the tomb of the Prophet Yunus (Jonah) Which was destroyed by Islamic state fighters in central Mosul, northern Iraq, 26 January 2017. Iraqi forces completed their recapture of eastern Mosul, while tens of thousands of people had fled since the 17 October 2016, when the Iraqi forces started of a massive offensive against the Islamic State (IS) group.  EPA/STR

Irakische Soldaten inspizieren die Ruinen des Grab des Propheten Jonas im befreiten Osten Mossuls (26.01.2017). Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Akten von «IS»-Deserteuren aufgetaucht – darunter ein Bosnier aus der Schweiz 



watson-User Shalashaska hat in den Sozialen Medien angebliche Akten von ausländischen «IS»-Kämpfern entdeckt, die den Dienst verweigern und nach Hause wollen. Bei einem von vier Personen handelt es sich offenbar um einen Bosnier mit Wohnsitz in der Schweiz

Bild

«IS»-Personalakte von «Abu Wael al-Suissry». Bürgerlicher Name, Geburtsdatum und Bild sind aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geschwärzt. bild via twitter; übersetzung: watson

Laut dem Dokument handelt es sich um einen Mann Anfang 20 mit dem Nome de Guerre «Abu Wael al-Suissry», der sich im August 2015 dem «IS» angeschlossen hat. Ganz oben ist in Grossbuchstaben der Name seines Bataillons angegeben: «Tariq ibn Ziyad», der muslimische Feldherr, der im 8. Jahrhundert die iberische Halbinsel eroberte. Gleich darunter steht ebenso deutlich «Probleme». Was genau sein Problem ist, wird weiter unten spezifiziert: «Will nicht kämpfen». 

Des Weiteren soll «Abu Wael al-Suissry» an Maschinengewehr («PKC») und Panzerabwehrwaffe («RPG») russischer Machart ausgebildet worden sein sowie eine Unterweisung in islamischem Recht («Scharia») erfahren haben. Bei Gesundheitszustand steht etwas von Krämpfen im Hüftbereich. Er hat eine Frau und keine Sklavinnen.

Die Echtheit des Dokuments kann nicht unabhängig bestätigt werden. Der Nachrichtendienst des Bundes erklärt auf Anfrage lediglich, dass er Kenntnis von 64 mutmasslichen Dschihadisten hat, die seit 2001 aus der Schweiz nach Syrien und in den Irak gereist sind. Wie viele davon derzeit in Mossul in der Falle sitzen und allenfalls in die Schweiz zurückkehren wollen, kommentiert er nicht.

Den irakischen Sicherheitskräfte ist es kürzlich gelungen, den gesamten Ostteil Mossuls unter ihre Kontrolle zu bringen. Der «IS» kontrolliert zwar noch immer das bevölkerungsreichere Westufer des Tigris. Doch die Schlinge zieht sich zusehends zu.

Der beschwerliche Kampf um Mossul

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 27.01.2017 22:10
    Highlight Highlight Na das sind ja dann schon Mal 64 Stk. welchen man die Wiedereinreise verwehren und deren CH Staatsbürgerschaft aberkennen kann, wobei ja wahrscheinlich einige davon bereits bei ihren 99 Jungfrauen sind. Sorry aber auf die hat hier grad gar niemand mehr gewartet, wer dem Ruf des IS gefolgt ist ist hier nicht erwünscht.
  • Leventis 27.01.2017 17:48
    Highlight Highlight hmmm.. viele wollen unsere Kultur als abendländisch-christlich, von der jener Jihadisten stark unterschieden, verstehen.
    nun frage ich mich, weshalb sich viele hier denn nicht für eben diese christlichen Werte, wie Vergebung der Sünden anderer, entscheiden und wie Christen zu handeln versuchen. Lieber hackt man auf den "verirrten Schafen" rum, säht Hass und wird Gewalt ernten.
    Zahn um Zahn, wie im alten Testament? Die sollen da unten doch alle verrecken?
    come on, springt über eure Schatten, wir können das besser!
    ..und nun allen einen schönen "Tag der Zusammenkunft", Sabbat und Sonntag. peace
    • Cachesito 27.01.2017 20:02
      Highlight Highlight Nein geht leider nicht. Da hört meine christlichen Nächstenliebe auf. Die verstehen nur eine Sprache nähmlich die Eigene.
    • Leventis 28.01.2017 06:56
      Highlight Highlight Achso, dann packe ich mein humanistisches Gedankengut schnell wieder ein und verstaue es zuhinterst im Archiv, direkt neben meinem Kopf...
    • TheMan 29.01.2017 13:36
      Highlight Highlight Leventis, weil alle Christen vor allem noch eins sind. Menschen. Und Menschen machen fehler. Oder du etwa nicht?
  • Tschüse Üse 27.01.2017 17:38
    Highlight Highlight Lasst ihn da. So Einer gehört nicht hierher. Wer sich dem IS angeschlossen hat, verdient kein Mitleid.
  • supermario1 27.01.2017 17:32
    Highlight Highlight Schwierige Situation: Der Staat ist nicht da um Rache auszuüben. Wie bei jeder Sekte muss eine Deprogrammierung stattfinden! Wenn man die Zusammenhänge genauer kennt was die Leute daszu treibt so was “dummes“ zu machen, könnte man vermutlich auch viel mehr bez. Peävention machen. Wenn sich aber herausstellen sollte dass der Typ so oder so einen Knall hat, sollte man härter Vorgehen. Was bringt es wenn man so jemanden ausschaft und er sich dann auch der “Schweiz“ rächt, da hat niemand was davon. Es geht mir hier nicht um “Kuscheljustiz“, man muss v.a. unememotional und weitsichtig handeln..
  • Repplyfire 27.01.2017 17:28
    Highlight Highlight Der soll bleiben und mit seinen Glaubensbrüdern sterben. Wer sich einer solchen Gruppierung anschliest und mithilft wehrlose Leute zu versklaven und mitmordet, hat kein Mitleid verdient und ein allfälliges Aufenthaltsrecht im "Westen" verbürgt.
  • Wehrli 27.01.2017 17:10
    Highlight Highlight Al suissry, come on; hat hier niemand ein Hirn? Trumpfniveau, das Ganze ...
    • Aged 27.01.2017 19:04
      Highlight Highlight Was würde hier einer mit Hirn tun? Trumpf was?
  • Follower 27.01.2017 16:41
    Highlight Highlight Aus dem warmen und sicheren Schweizer Wohnzimmer war der Krieg wohl glorreicher als in Wirklichkeit... Die Einsicht über die Realität muss brutal sein.
  • Theor 27.01.2017 16:18
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, ob ich dafür jetzt im Blitzmeer ertrinke, aber ich sags ganz brutal: Kein Mitleid. Wer sich für einen solchen Weg entschieden hat, soll auch mit ihm sterben.
    • rodolofo 27.01.2017 16:31
      Highlight Highlight Finde ich nicht.
      Es ist niemals zu spät, einen falschen Weg zu verlassen und umzukehren.
      Wer wirklich will, der kann von einem Tag auf den Andern frei sein!
      Dieser Bosnier hat eine Chance verdient.
    • Blitzmagnet 27.01.2017 16:33
      Highlight Highlight Genau das. Angeschlossen als der IS stark und mächtig war (relativ) und jetzt will er den Schwanz einziehen und zurück in die sichere Schweiz.
      Wenn er die Sharia will und den Kampf, dann gehört er definitiv nicht in die Schweiz.
    • Blutgruppe 27.01.2017 16:35
      Highlight Highlight Vor allem soll er nie wieder in die Schweiz zurück kehren dürfen.
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