DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wollte mit seiner Aktion eine hübsche Touristin beeindrucken – der Schuss ging nach hinten los.video: can kgil

Liebe kennt keine Grenzen – oder vom dummen Australier, der im Krokodilfluss baden ging

22.03.2017, 11:0022.03.2017, 11:57
Can Kgil
Folgen

Ein Hostel in Innisfail, eine britische Touristin, ein übermütiger Australier und zehn Gläser Wein aus dem Tetrapack – so beginnt die Geschichte von Lee De Paauw. Eigentlich ziemlich unspektakulär. Wäre da nicht diese dämliche Mutprobe gewesen.

Der australische Teenager Lee De Paauw lernt an besagten Abend die britische Backpackerin Sophie Paterson kennen. Und ist schwer beeindruckt. Die beiden geraten ins Gespräch und De Paauw behauptet, dass vor allem Touristen von Krokodilen gefressen würden. Eine Theorie, die natürlich bewiesen werden muss.

So begeben sich die beiden zum nächst gelegenen Fluss, wo De Paauws seine Behauptung in Tatsachen umsetzen will. Der Gewinn: Ein Date mit der werten Backpackerin Paterson. Dass liess sich der von Liebe (oder Alkohol ...) geblendete Australier natürlich nicht zweimal sagen und springt in den Fluss. Mit fatalen Folgen.

Sekunden nach seinem Sprung wird De Paauws von einem Krokodil am Arm erwischt, dieses zieht ihn rund sechs Meter weit. Dank einem instinktiven Schlag auf die Schnauze des Krokodils konnte sich De Paauws knapp retten. «Ich dachte F*ck, jetzt ist's vorbei, das war's!», so De Paauws. Mit gebrochenem, herunter hängenden Arm schafft es der Teenager knapp aus dem Wasser – und liegt seither im Spital. 

«Ich habe noch nie einen Mann so schreien gehört!»
Sophie Paterson

Seine Angebetete war nur minder beeindruckt: «Ich habe noch nie einen Mann so schreien gehört. Er war in nackter Panik», sagte Paterson gegenüber australischen Medien. Auch ob es schlussendlich zum Date kommen würde, ist unklar. «Ich müsste schon ziemlich komisch drauf sein, wenn ich davon beeindruckt wäre! Es ist nicht lustig, sein Leben dafür zu riskieren.», so Paterson weiter. 

Date hin oder her – der 18-jährige Teenager hat mit seiner ziemlich dummen Aktion sehr viel Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Auf die Frage, ob ihm klar sei, dass relativ viele Leute ihn momentan für den dümmsten Australier überhaupt hielten, meinte er nur Schulter zuckend: «Ja, keine Ahnung, ich wollte einfach etwas beweisen!» (text: ohe/video: can)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eine Invasion der Ukraine ist für Putin ein (zu) grosses Risiko
Nach dem Videogipfel von Joe Biden und Wladimir Putin ist die Gefahr eines militärischen Angriffs auf die Ukraine nicht gebannt. Allerdings kann der russische Präsident damit kaum etwas gewinnen.

Sie begrüssten sich freundlich, waren nett im Ton, im wichtigsten Streitpunkt aber blieben die Fronten verhärtet. US-Präsident Joe Biden und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin konnten am Videogipfel vom Dienstag keinen Durchbruch im Ukraine-Konflikt erzielen. Immerhin bezeichnete Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan den Austausch als «nützlich».

Zur Story